DE545446C - Kippvorrichtung fuer um ihre Laengsachse umlaufende Trommeloefen - Google Patents

Kippvorrichtung fuer um ihre Laengsachse umlaufende Trommeloefen

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DE545446C
DE545446C DEST46329D DEST046329D DE545446C DE 545446 C DE545446 C DE 545446C DE ST46329 D DEST46329 D DE ST46329D DE ST046329 D DEST046329 D DE ST046329D DE 545446 C DE545446 C DE 545446C
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furnace
tilting
longitudinal axis
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rotating around
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DEST46329D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B3/00Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

Es sind Drehofen bekannt, welche um eine senkrecht zu ihrer Längsachse stehende Querachse gedreht werden können. Diese bekannten kippbaren Drehofen ruhen mittels eines zu ihren beiden Seiten angeordneten Kreissegmentes auf Rollen, welche sie tragen und durch deren Drehung ein Kippen des Drehofens herbeigeführt wird.
Gegenüber diesen bekannten Drehofen besteht die Erfindung darin, daß die Kippung des Drehofens um eine zu beiden Seiten des Drehofens in feststehenden Ständern gelagerte -Achse geschieht, wobei die Kippbewegung von Zahnradsegmenten abgeleitet wird, die ebenfalls an beiden Seiten des Drehofens angeordnet sind und durch entsprechende kleine Ritzel angetrieben werden. Das Gewicht des Drehofens wird dabei vollständig durch die Tragzapfen aufgenommen, so daß die Segmente selbst nur die Drehkraft für die Kippung des Ofens zu übertragen haben.
Ein solcher Drehofen kann zum Zweck des Ausstampfens senkrecht gestellt werden, während man ihn zum Zweck der Beschickung auf etwa 30 bis 45° Neigung einstellen kann. Ein mit einer derartigen Kippvorrichtung ausgestatteter Drehofen ist in Abb. 1 in Seitenansicht, in Abb. 2 in senkrechtem Querschnitt und in Abb. 3 in Draufsicht gezeigt. Zu beiden Seiten des Drehofens α befinden sich zwei Ständer b, welche die ganze Drehvorrichtung tragen. In diesen Ständern sind' oben die Achsen c befestigt, um welche die Segmente e schwingen. Diese tragen an ihren unteren Kreisbögen Zahnkränze/, die in Eingriff mit in bekannter Weise durch ein selbstsperrendes Getriebe h angetriebenen Rädern g stehen. Auf dem Drehofen α befindet sich ein Ring /, der zwischen zwei Klauen k auf beiden Seiten der Segmente e spielt. Die Segmente tragen zwischen ihren Seitenwangen e ein Verbindungsstück <?< in welchem sich Wälzräder/· befinden, auf denen der Ring/ umläuft. Dabei umfaßt das Querstück e' den Ring/ zu beiden Seiten ("Abb. 2), so daß der Drehofen durch die Klauen k und das Querstück e" bei der Schwenkung gehalten wird. Am oberen Ende der Seitenteile e ist außerdem ein Spannband m vorgesehen, welches im gewöhnlichen Betrieb des Ofens fest angezogen \vird.
Während des Ofenbetriebes wird die Tragvorrichtung e an jeder Seite durch einen Stift;? mit den Ständernb gekuppelt und das Band/ra gelockert. Die Trommel wird in üblicher Weise durch einen Antrieb ο in Umdrehung versetzt, und der Trommelinhalt wird beheizt. Wenn der Ofen begichtet werden soll, werden die Stifte/; entfernt, und es wird das Band/τζ angezogen. Dann wird durch den Antrieb h, g die Tragvorrichtung und mit ihr mittils der Klauen k und des Querstdges e" der Ofen gedreht, bis er um etwa 45° geneigt steht. Soll der Ofen ausgestampft werden, so wird er, wie in Abb. 1 punktiert gezeichnet, senkrecht gestellt. Ist der Ofen wieder betriebsfertig, so wird er in eben derselben Weise gesenkt, die Tragvorrichtung wird durch die Stifte gesichert, und das Band «2 wird wieder gelockert. Es ist vorteilhaft, den Ring/ ungefähr in die Schwerpunktslinie des Ofens zu legen, um die Schwenkarbeit möglichst gering zu halten.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    j. Kippvorrichtung für um ihre Längsachse umlaufende Trommelöfen mit einem den Ofen tragenden Mittelstück, das mit zwei beiderseits des Ofens angebrachten segmentartigen, zum Kippen des Ofens dienenden Teilen verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die den Ofen schwenkenden Segmentteile (e) zwischen zwei fest angebrachten Ständern (b) drehbar sind und von dem an ihrem kreisbogenförmigen Teil angreifenden Kippgetriebe verschwenkt werden.
  2. 2. Kippvorrichtung nach Anspruch 1, go dadurch gekennzeichnet, daß der Drehofen (a) während des Kippens durch ein Spannband (m) mit der Tragvorrichtung (e) gekuppelt wird.
    Hierzu r Blatt Zeichnungen
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