DE545203C - Von einer Erdschlusskontrolle gesteuerte Suchvorrichtung fuer die einzelnen Sektoren eines Netzes - Google Patents

Von einer Erdschlusskontrolle gesteuerte Suchvorrichtung fuer die einzelnen Sektoren eines Netzes

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DE545203C
DE545203C DES93574D DES0093574D DE545203C DE 545203 C DE545203 C DE 545203C DE S93574 D DES93574 D DE S93574D DE S0093574 D DES0093574 D DE S0093574D DE 545203 C DE545203 C DE 545203C
Authority
DE
Germany
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earth fault
relay
sector
search device
disturbed
Prior art date
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Expired
Application number
DES93574D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr-Ing Robert Schimpf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES93574D priority Critical patent/DE545203C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE545203C publication Critical patent/DE545203C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/02Details
    • H02H3/04Details with warning or supervision in addition to disconnection, e.g. for indicating that protective apparatus has functioned
    • H02H3/042Details with warning or supervision in addition to disconnection, e.g. for indicating that protective apparatus has functioned combined with means for locating the fault

Landscapes

  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 26. FEBRUAR 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 545 KLASSE 21 c GRUPPE
eines Netzes
Zusatz zum Patent 511892
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. August 1929 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 24. April 1928.
Das Patent 511 892 behandelt eine von einer Erdschlußkontrolle gesteuerte Suchvorrichtung für die einzelnen Sektoren eines Netzes, bei der nacheinander jeder Sektor aus- und eingeschaltet wird und eine Vorrichtung zur selbsttätigen Wiedereinschaltung des gestörten Sektors vorgesehen ist, die nach wenigstens einmaligem Ansprechen verriegelt wird, wenn der Erdschluß noch nicht behoben ist. Diese Anordnung ist für nichtkompensierte Netze gedacht. Bei kompensierten Netzen liegen die Verhältnisse insofern anders, als es nicht mehr erforderlich ist, einen erdschlußbehafteten Sektor zur Vermeidung von Schäden abzuschalten. Es ist vielmehr üblich geworden, das Netz trotz des Erdschlusses weiterzufahren, bis Gelegenheit zur Beseitigung des Erdschlusses gegeben ist.
Die Suchvorrichtung läßt sich aber auch in kompensierten Netzen mit Vorteil verwenden, wenn man sie nicht dazu benutzt, den fehlerhaften Sektor abzuschalten, sondern lediglich ihn zu kennzeichnen. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß gleichzeitig mit der selbsttätigen Wiedereinschaltung des gestörten Sektors das Erdschlußrelais verriegelt wird, derart, daß auch bei Weiterbestehen des Erdschlusses nach Wiedereinschaltung des gestörten Sektors eine Inbetriebsetzung der Suchvorrichtung und damit eine Wiederabschaltung des gestörten Sektors verhindert wird. Beispielsweise kann gleichzeitig mit dem Ansprechen der selbsttätigen Wiedereinschaltvorrichtung ein Zeitrelais ablaufen, welches kurz vor dem Einschalten des gestörten Sektors zwischen die Kontakte des Erdschlußrelais ein Isolierstück schiebt, welches, wenn infolge Weiterbestehens des Erdschlusses das Erdschlußrelais wieder anspricht, zwischen dessen Kontakten festgehalten wird, bis der Erdschluß beseitigt ist. Zu dieser Verriegelung des Erdschlußrelais kann auch das die selbsttätige Wiedereinschaltung steuernde Zeitrelais verwendet werden.
In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Wenn das Erdschlußrelais 1 anspricht und seine Kontakte 11 schließt, wird ein an eine Hilfsstromquelle 2 angeschlossener Motor 3 in Betrieb gesetzt, der über eine magnetische Kupplung4 und ein Übersetzungsgetriebe den Zeiger 5 der Suchvorrichtung antreibt. Der Zeiger 5 überstreicht nun die verschiedenen Ausschalt- und Wiedereinschaltkontakte A bzw. E für die ölschalter der einzelnen Strecken des Netzes. Das Netz ist durch seine einzelnen Sektoren 20 bis 23 angedeutet und wird über Speiseleitungen 24 bis 27 von einem Generator 28 gespeist. In den Speiseleitungen liegen
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Dr.-Ing. Robert Schimpf in Berlin-Siemensstadt.
Selbstschalter 29 bis 32, deren Ausschaltspulen über die Leitungen 33 bis 36 an die zugehörigen Ausschaltkontakte A der Suchvorrichtung angeschlossen sind. Die Verbindung der Einschaltkontakte £ der Suchvorrichtung mit den Einschaltspulen der Schalter ist der Übersichtlichkeit halber nur für die Einschaltspule 39 des Schalters 31 eingezeichnet.
Trifft die Suchvorrichtung nun auf einen Kontakt A, der einem mit Erdschluß behafteten Sektor zugeordnet ist, so wird der betreffende Sektor abgeschaltet, das Erdschlußrelais ι öffnet sich, der Motor 3 bleibt stehen, und die magnetische Kupplung 4 wird gelöst. Der Zeiger 5 schnappt daher, durch eine Feder 6 betätigt, in seine Ruhelage zurück.
Der Hauptzeiger 5 bewegt nun noch einen Schleppzeiger 7 mit sich, der an der Störungsstelle stehenbleibt und die fehlerbehaftete Strecke dadurch anzeigt.
Wenn beispielsweise auf der Strecke 22 ein Erdschluß auftritt, wird, wenn der Zeiger 5 die in der Abbildung gezeichnete Stellung eras reicht hat, ein Stromkreis geschlossen, der von dem positiven Pol der Hilfsstromquelle 2 über die Kontakte 11 des Erdschlußrelais 1, das segmentartig ausgebildete Kontaktstück 12, über die Bürste 15 des Hauptzeigers 5 und die Ausschaltspule des Schalters 31 geschlossen. Das Erdschlußrelais 1 öffnet, sobald der Schalter 31 ausgeschaltet ist, seine Kontakte 11, und der Hauptzeiger S geht, wie erwähnt, in seine Ruhelage zurück. Über einen Hilfskontakt an dem Schalter 31, der beim Ausschalten des Schalters geschlossen wird, wird das die automatische Einschaltung steuernde Zeitrelais 38 erregt, welches nach einer gewissen Zeit seine Kontakte schließt und dadurch die Einschaltspule 39 erregt, die den Schalter dann einlegt. Wurde durch das Abschalten der fehlerhaften Strecke der Erdschluß beseitigt, was häufig der Fall ist, so spricht das Erdschlußrelais jetzt nicht mehr an, und infolgedessen bleibt die Suchvorrichtung in der Ruhestellung betriebsbereit für das Auftreten eines anderen Erdschlusses. Besteht dagegen der Erdschluß auch jetzt noch, so muß eine Inbetriebsetzung der Suchvorrichtung und damit eine Wiederabschaltung des fehlerhaften Sektors verhindert werden. Dies geschieht dadurch, daß beim Ausschalten des Schalters gleichzeitig mit dem Zeitrelais 38 ein weiteres Zeitrelais 40 erregt wird, welches kurz vor dem Einschalten des gestörten Sektors zwischen die Kontakte des Erdschlußrelais 1 ein Isolierstück 41 schaltet. Wenn nach dem Wiedereinschalten der Erdschluß nicht mehr vorhanden ist, kehrt das Relais 40, da sein Erregerstromkreis dann wieder geöffnet wird, in seine Ruhelage zurück. Besteht dagegen der Erdschluß auch nach dem Wiedereinschalten des gestörten Sektors weiter, so spricht das Erdschlußrelais ι an, wodurch das Isolierstück 41 zwisehen den Kontakten des Erdschlußrelais festgehalten wird. Auf diese Weise wird eine Inbetriebsetzung der Suchvorrichtung verhindert. Wird nun später der Erdschluß beseitigt, so öffnet sich das Erdschlußrelais wieder und gibt das Isolierstück 41 frei, so daß das Zeitrelais 40 in seine Ruhelage zurückkehrt.
Es ist ohne weiteres möglich, auch auf andere Art und Weise durch das Zeitrelais 40 eine Inbetriebsetzung der Suchvorrichtung beim Wiederansprechen des Erdschlußrelais zu verhindern, z. B. indem der von dem Erdschlußrelais gesteuerte Stromkreis geöffnet wird. Weiter kann die Anordnung auch noch so vereinfacht werden, daß das Zeitrelais 40 fortfällt und das Zeitrelais 38, welches die automatische Wiedereinschaltung steuert, die Verriegelung des Erdschlußrelais 1 in ähnlicher Weise wie das Relais 40 vornimmt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Von einer Erdschlußkontrolle gesteuerte Suchvorrichtung nach Patent 511 892 für kompensierte Netze, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der selbsttätigen Wiedereinschaltung des gestörten Sektors das Erdschlußrelais (l) verriegelt wird, derart, daß auch beim Weiterbestehen des Erdschlusses nach Wiedereinschaltung des gestörten Sektors eine Inbetriebsetzung der Suchvorrichtung und damit eine Wiederabschaltung des gestörten Sektors verhindert wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit dem Ansprechen der selbsttätigen Wiedereinschaltvorrichtung ein Zeitrelais (40) abläuft, welches kurz vor dem Einschalten des gestörten Sektors zwischen die Kontakte des Erdschlußrelais (1) ein Isolierstück (41) schaltet, welches, wenn infolge Weiterbestehens des Erdschlusses das Erdschlußrelais (1) wieder anspricht, zwischen dessen Kontakten (11) festgehalten wird, bis der Erdschluß beseitigt ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verriegelung des Erdschlußrelais (1) das die selbsttätige Wiedereinschaltung steuernde Zeitrelais (38) verwendet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES93574D 1929-08-27 1929-08-27 Von einer Erdschlusskontrolle gesteuerte Suchvorrichtung fuer die einzelnen Sektoren eines Netzes Expired DE545203C (de)

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