DE544802C - Taschenpraegepresse fuer Monogramme, Buchstaben u. dgl. - Google Patents
Taschenpraegepresse fuer Monogramme, Buchstaben u. dgl.Info
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- DE544802C DE544802C DEM115596D DEM0115596D DE544802C DE 544802 C DE544802 C DE 544802C DE M115596 D DEM115596 D DE M115596D DE M0115596 D DEM0115596 D DE M0115596D DE 544802 C DE544802 C DE 544802C
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- Germany
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- press
- embossing
- nose
- letters
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- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B5/00—Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins
- B44B5/0004—Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins characterised by the movement of the embossing tool(s), or the movement of the work, during the embossing operation
- B44B5/0033—Oscillating embossing tools
- B44B5/0038—Oscillating embossing tools actuated by a lever
Landscapes
- Machines For Manufacturing Corrugated Board In Mechanical Paper-Making Processes (AREA)
Description
- Taschenprägepresse für Monogramme, Buchstaben u. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Prägepresse für Monogramme, Buchstaben und andere Zeichen in der besonderen Ausbildung als eine in der Tasche zu tragende Vorrichtung.
- Um die bekannten erhabenen Buchstaben in Papier o. dgl. zu drücken, bediente man sich bisher der bekannten Blechstempel bzw. Matrizen, die meistens aus einem doppelten, übereinanderliegenden Blechstreifen bestanden, in denen der oder die Buchstaben eingeprägt waren. Entweder wurden die Buchstaben in das Papier eingedrückt, indem man den doppelten Prägestreifen einfach mit den Fingern zusammendrückte, oder man hatte kleine Pressen dazu, in die man die Prägestreifen legte. Da das Drücken der Prägestreifen mit den Fingern schon einen gewissen Druck erforderte, war es für eine Dame sehr schwer, das gewünschte Manuskript mit dem Monogramm zu zeichnen, abgesehen davon, daß durch Fingerdruck niemals eine saubere, gleichmäßige Prägung erzeugt werden konnte. Die bisher zur Prägung bestimmten Pressen erzeugten wohl saubere Prägungen, konnten aber auf der anderen Seite auf Grund ihres Gewichtes und ihrer Ausmaße nicht in einer Handtasche o. dgl. mitgeführt werden, so daß Prägungen nur am Standort der Presse möglich waren.
- Die Prägepresse nach der Erfindung gestattet, Prägungen überall vorzunehmen, da sie, als leichte, kleine Vorrichtung ausgebildet, leicht in einer Tasche mitgeführt werden kann. Außerdem hat sie den großen Vorteil, daß sie im geschlossenen Zustand keine sperrenden und abstehenden Teile aufweist, so daß Beschädigungen von Taschen usw. vollkommen unmöglich sind. In neuartiger Ausbildung ist der Hebel der Presse gleich zweckmäßig als ein flacher Deckel eines Behälters ausgebildet, wobei der Behälter zur Aufnahme weiterer Prägestreifen, Briefmarken o. dgl. dienen kann. Auf dem flachen Deckel selbst kann eine Reklame gute Aufnahme finden. Der unter Federdruck stehende Deckel und gleichzeitige Pressenhebel wird im Verschluß gehalten durch ein seitlich einfach einzusteckendes Deckelstück, das gleichzeitig zur Aufnahme eines Petschafts dient.
- Die Prägepresse nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen Abb. r die Presse von der Rückseite.
- Abb. 2 in Seitenansicht, Abb.3 in Vorderansicht, Abb. ¢ in Draufsicht, Abb.5 im Längsschnitt in geöffnetem, gebrauchsfertigem Zustand und Abb.6 die einsetzbaren Buchstaben.
- Im oben offenen Gehäuse a ist der Deckel und gleichzeitige Pressenhebel b um den Bolzen d drehbar gelagert. Der Bolzen d dient gleichzeitig als Führung für den Pressenstempel e, der sich mit Hilfe seines Langloches f am Bolzen d auf und ab bewegen kann. Der Pressenstempel e befindet sich unter der Wirkung einer Blattfeder i, die an geeigneter Stelle im Pressengehäuse befestigt ist und mit ihrem anderen Ende in eine am Stempele befindliche Nase it derart hineinragt, daß durch ihre Spannung der Stempel nach oben gedrückt wird. An dem Pressenhebel bzw. Deckel b sind die Exzenter c angeordnet, die, in die Aussparungen g und g' des Stempels e einragend, den Druck von dem Pressenhebel b auf den Stempele übertragen, so daß beim Niederdrücken des Hebels bzw. Deckels b auch der Stempele niedergedrückt wird, wobei auch die in das Pressenmaul k gelegten Prägestreifen zusammengedrückt werden, so daß das zwrischen die Prägestreifen Z bzw. l' geschobene Papier o. dgl. gut geprägt wird. Im Nichtgebrauchszustand der Presse wird der Deckel b niedergedrückt und der mit einer flachen Nase o versehene V erschluß n seitlich in das Pressengehäu%e a geschoben, wobei die Nase o in einen entsprechenden Schlitz im Gehäuse a eindringt und eine kleine Nase p am Verschluß n in die Gegennase r am Deckel b eindringt, so daß dieser nicht aufklappen kann, was er sonst auf Grund der Wirkung der Blattfeder i tun würde. Die einzelnen Präi ebleche 1, l', die in das Pressenmaul k gescaoben werden, können, falls mehrere vorgesehen sind, in dem Behälter m aufbewahrt werden, der auch zur Aufnahme von Briefmarken u. dgl. dienen kann. Die Prägebleche sind also stets in der Presse mitgeführt. Die Verschlußplatte n, die zweckmäßig mit der Ring- o. dgl. Form g auf der Außenfläche versehen ist, dient zur Aufnahme der Gravierung für die entsprechenden Buchstaben, so daß die Prägepresse als solche gleichzeitig ein Petschaft darstellt, abgesehen davon, daß sie auch gleichzeitig einen Behälter für Prägebleche, Briefmarken, Siegellaek o. dgl. besitzt, wobei der Behälterdeckel auch gleichzeitig als Pressenhebel ausgebildet ist. Die Prägepresse, die zweckmäßig aus Leichtmetall o. dgl. Material hergestellt wird und demzufolge auch ein geringes Gewicht aufweist, kann je nach Bedarf in einer rechteckigen, ovalen oder anderen -Form ausgeführt werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Taschenprägepresse für Monogramme, Buchstaben u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß in einem mit einem zur Aufnahme der bekannten Prägebleche (l, f) bestimmten Maul (k) versehenen Gehäuse (a) ein als Deckel eines Behälters (m) ausgebildeter Pressenhebel (b) mit exzenterförmigen Ansätzen (c) um einen Bolzen (d) schwenkbar gelagert ist, wobei die exzentrischen Ansätze (c) zur Betätigung des Stempels (e) dienen und in entsprechenfle Aussparungen (g, g') desselben hineinragen, während eine im Gehäuse befestigte Blattfeder (i) in eine _ Nase (h) am Stempel (e) hineinragt und ihn nach oben drückt.
- 2: Taschenprägepresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel (e) mittels in seinem Oberteil angeordneter Langlöcher (f) an dem Drehbolzen (d) für den Preßhebel geführt wird.
- 3. Taschenprägepresse nach Anspruch .i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im geschlossenen Zustand der Deckel bzw. Preßhebel (b) durch einen Seitenverschluß (n) gehalten urird, dessen .Stirnfläche zur Aufnahme einer Petschaftgravierung (g) eingerichtet ist und der mit einer Nase (o) in eine entsprechende öffnung im -Gehäuse (a) geschoben wird, wobei eine an ihm befindliche weitere Nase (p) in eine am Deckel bzw. Preßhebel (b) angeordnete Aussparung der Nase (r) eingreift.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM115596D DE544802C (de) | 1931-06-04 | 1931-06-04 | Taschenpraegepresse fuer Monogramme, Buchstaben u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM115596D DE544802C (de) | 1931-06-04 | 1931-06-04 | Taschenpraegepresse fuer Monogramme, Buchstaben u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE544802C true DE544802C (de) | 1932-02-22 |
Family
ID=7328305
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM115596D Expired DE544802C (de) | 1931-06-04 | 1931-06-04 | Taschenpraegepresse fuer Monogramme, Buchstaben u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE544802C (de) |
-
1931
- 1931-06-04 DE DEM115596D patent/DE544802C/de not_active Expired
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