DE544462C - Seitenfenster, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Seitenfenster, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE544462C
DE544462C DEC44317D DEC0044317D DE544462C DE 544462 C DE544462 C DE 544462C DE C44317 D DEC44317 D DE C44317D DE C0044317 D DEC0044317 D DE C0044317D DE 544462 C DE544462 C DE 544462C
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RAYMOND LEROY CARR
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RAYMOND LEROY CARR
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/38Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for sliding windows, e.g. vehicle windows, to be opened or closed by vertical movement
    • E05F11/52Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for sliding windows, e.g. vehicle windows, to be opened or closed by vertical movement combined with means for producing an additional movement, e.g. a horizontal or a rotary movement
    • E05F11/525Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for sliding windows, e.g. vehicle windows, to be opened or closed by vertical movement combined with means for producing an additional movement, e.g. a horizontal or a rotary movement for vehicle windows
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/50Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles
    • E05Y2900/53Type of wing
    • E05Y2900/55Windows

Landscapes

  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

  • Seitenfenster, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an Wagenkasten, insbesondere für Kraftfahrzeuge, zusammenlegbaren oder geschlossenen, und betrifft insbesondere eine Anordnung der Füllungen der Wagenwände, also der Fenster oder anderer Füllungen, so daß die Füllungen aus einer gesenkten Stellung in eine gehobene bewegt werden können, wo sie unmittelbar nebeneinanderliegen, so daß sie eine ununterbrochene Wand bilden, also nicht von Pfosten, Führungen usw. unterbrochen werden. Die Füllungen (z. B. Scheiben) nehmen hierbei mehrere Zwischenstellungen ein, und in allen diesen liegen ihre anstoßenden Kanten parallel. Die anstoßenden Kanten der den Verschluß bildenden Füllungen sind nicht gerahmt und durchsichtig, so daß eine ununterbrochene, durchsichtige Wand entsteht. Die Füllungskanten werden in nachgiebiger Berührung miteinander gehalten, und es ist besonders für einen Schutz der Füllungskanten und ihre genaue Berührung beim Schließen der Tür gesorgt, die eine der Füllungen trägt.
  • In der Zeichnung zeigen: Fig. i die abgebrochene Seitenansicht einer Wagenwandung, Fig. 2 die Seitenansicht des Wagenkörpers, die äußere Wandung der Tür abgebrochen, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. i, Fig. q. und 5 Schnitte nach den Linien 4-4 und 5-5 der Fig. i, wobei Fig. 5 die vollständig gesenkten Füllungen zeigt, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 5, Fig. 7 einen Einzelschnitt eines Teiles der hinteren Wagenwandung, Fig. 8 einen schematischen Schnitt für verschiedene Stellungen der hinteren Füllung zu der Wagenwandung und der Seite des Verdeckes, Fig.9 die Seitenansicht einer Wagentür nebst Zubehör, wobei ein Teil der äußeren Wandung der Tür entfernt ist, Fig. io einen Teilschnitt der Füllungskante, Fig. i i einen Teilschnitt für die aneinanderstoßenden Füllungskanten, Fig. 12 einen Schnitt nach der Linie 12-i2 der Fig.g.
  • i ist der Teil der Seitenwand des gedeckten Wagenoberteiles mit der drehbaren Tür, 2 der sich anschließende Wandteil. Die Füllungen 6 und 7 sind aus den versenkten Lagen innerhalb der Wandteile i und 2 in die gehobene Lage bewegbar. Jede der Füllungen 6 und 7 besteht aus einem lichtdurchlässigen Werkstoff, wie Glas, am besten aus gewalztem Sicherheitsglas. Die untere Kante einer jeden Füllung wird in einem Träger 2o von U-förmigem Ouerschnitt getragen. Eine Fassung 23 aus leichtem Metall umgibt den oberen Rand jeder Füllung; die Fassung 23 der vorderen Füllung ist über den vorderen Rand bis zum Anschluß an den Träger 2o verlängert. Die Füllung 7 ist längs der oberen Kante nach unten gekrümmt, um sich an die untere waagerechte Kante anzuschließen. Der Ständer io wird von der Vorderseite der Tür i getragen und bildet mit der Verlängerung 73 einen Teil des Windschutzes, um die äußeren und vorderen Seiten des Windschutzträgers 71 zu umschließen (Fig. 3). Der Ständer io hat eine kanalförmige Führung 74, in welcher der vordere Rand der Füllung 6 gleitet. Der Kanal 74 verläuft nicht nach unten gegen die Unterseite der Tür, sondern stößt an den oberen Teil des Füllungsrandes, selbst wenn die Füllung gesenkt ist.
  • Das Verdeck T kann starr oder am besten zusammenlegbar sein und hat eine Seitenwandung 8, die vor der hinteren Kante der angehobenen Füllung 7 (Fig. 2) verläuft. Der äußere Scheibenteil go des Verdeckes trägt eine Einlage 83 (Fig.4) aus nachgiebigem Stoff, wie Gummi, mit einer nach unten und innen geneigten Fläche 84 zur Anlage an die oberen Ränder der gehobenen Füllungen. Die Einlage 83 ist mit dem anstoßenden Rahmenteil 81 des Verdeckes durch federnde Stützen 94 verbunden, die kurze, in der Einlage eingebettete Drähte 92 tragen. Eine nach auswärts und aufwärts gerichtete gekrümmte Rippe 85 auf der Einlage ragt über die Kanten der angehobenen Füllungen hinaus und verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit, bildet also eine Wasserrinne.
  • Laschen 48 sind an den Haltern 2o am besten durch Schweißen angeschlossen und einstellbar mit Blattfedern 26 verbunden, die in der Ebene der Wandung liegen, aber nach abwärts gegen das Ende des Wandteiles gerichtet sind. Die Laschen 48 und Federn 26 sind mit beiden Enden der vorderen Füllung und mit dem vorderen Ende der hinteren Füllung verbunden. Die unteren Enden der Federn 26 sind an Schuhen 29 befestigt, die in senkrechten Führungen 30 von T-Querschnitt (Fig. 5) gleiten. Am hinteren Ende der Füllung 7 ist eine waagerechte Blattfeder 6o, etwas schwächer und länger als die Federn 26, durch eine Lasche 61 an dem hinteren Träger 2o und an einem Schuh 66 befestigt, der in der hinteren Führung 30 gleitbar ist. Hebel 12 sind an den Füllungen befestigt zum Heben und Senken sowie zur Einstellung in eine Mittellage. Die Federn 26 und 6o sind so angeordnet, daß sie die anstoßenden Kanten der Füllung zum gegenseitigen Angriff bringen; sie suchen die oberen Kanten der Füllungen fester zusammenzuführen als die unteren, um die oberen Kanten in gegenseitiger Berührung zu halten, wenn beide Füllungen gehoben sind. Die anstoßenden Füllungskanten sind nicht eingerahmt und daher durchsichtig. Zu diesem Zweck hat jede Füllung eine abgeschrägte Kante 79 (Fig. 10), die in überlappender Berührung mit einer entsprechenden Kante der anderen Füllung gehalten wird; eine der beiden abgeschrägten Flächen hat ein durchsichtiges Polster i i aus Celluloid.
  • Gemäß Fig. 2 ist die Tür i durch Scharniere 69 an der hinteren Wagenwand 2 befestigt. Die anstoßenden Enden der Tür i und der Wagenwand 2 haben Schlitze 15 (Fig. 5), damit die Kanten der Füllungen in dem ganzen Bewegungsbereich einer jeden Füllung in Berührung bleiben. Damit die Füllungskanten immer wieder zur Berührung kommen, wenn die Tür geschlossen wird, nachdem sie außer Berührung gekommen sind, wenn die Tür geöffnet wird, und um ferner jeden Stoß zu vermeiden, wenn die Füllungskanten wieder zur Berührung kommen, wird eine der Füllungen aus ihrer gewöhnlichen Lage gebracht, wenn die Tür geöffnet wird, und die Füllung wird gelöst, so daß sie wieder in ihre normale Lage zur Berührung mit der anderen Füllung kommt, wenn die Tür geschlossen wird. Zu diesem Zweck ist ein Arm 103 an der Hinterseite der Tür i befestigt, der einen aufwärts gerichteten Zapfen 105 trägt und gewöhnlich durch eine Öffnung 104 an der Vorderseite des Wandteiles 2 hindurchtritt (Fig. 6). Eine Platte 1o6 ist mit einem Bock io8 auf der inneren Seite der Wandung 2 mittels eines Zapfens 107 drehbar verbunden. Die Platte io6 ist durch einen Lenker iog mit einem schwingenden Gliede iio verbunden, dessen Enden drehbar auf Böcken i 12 der äußeren Fläche des Wandteiles 2 gelagert sind (Fig. 7). Ein festes Kurvenstück i14 ist auf der äußeren Fläche des hinteren Trägers 2o gelagert und hat eine Rast i 16, die sich an eine allmählich gekrümmte, gegen den Träger _2o gerichtete Fläche i 15 anschließt. Wenn die Tür i geschlossen ist, sind die Teile io5, 1o6, 109, 110, 114 in der in Fig. 5 in vollen Linien gezeichneten Lage. Wenn die Tür i in die Offenstellung geschwungen wird, berührt der Zapfen 105 einen vorwärts gerichteten Finger toi auf der Platte io6, schwingt die Platte in die punktiert gezeichnete Lage und bewegt den Lenker iog so, daß er das Glied iio in die punktierte Lage schwingt, wo. es in die Rast 116 eintritt. Hierdurch werden die Federn 6o und 26 verwunden, so daß die Füllung 7 aus ihrer Normallage etwas nach innen geneigt wird und parallel zu der Kante der benachbarten Füllung zu liegen kommt. Wenn die Tür i geschlossen wird und eine Stellung erreicht hat, wo ihre Klinke einschnappt, stößt der Zapfen 105 an die Kante der Platte io6, bewegt diese in ihre Normallage, bringt das Glied iio außer Berührung mit dem Kurvenstück 114 und entspannt die Federn 6o und 26,. so daß die Füllung 7 in ihre :'Normallage zurückkehren kann. Die Füllung 7 braucht sich nur um eine kurze Strecke zu bewegen, um an die Kante der Füllung 6 anzustoßen, während das Kippen der Füllungen unter der Wirkung ihrer Federn in die Lage, wo sie nicht wieder richtig zur gegenseitigen Anlage kommen, vermieden wird.
  • Gemäß Fig. i verläuft die äußere Wandung der Tür und' der entsprechende Teil der Seitenwand : nach aufwärts oberhalb der unteren Kanten der angehobenen Füllungen, und selbst wenn eine der Füllungen vollständig gesenkt und die andere vollständig gehoben ist, berührt der obere Teil der senkrechten Kante der ersten Füllung den unteren Teil der senkrechten Kante der gehobenen Füllung. In allen möglichen Stellungen der Füllungen wird daher wenigstens ein Teil ihrer Kanten durch die Federn in Berührung gehalten, außer wenn die Tür offen ist. Da der vordere Rand der Füllung 6 in einer Führung ist, die mit Polsterungen 77 und 78 versehen ist, wird der Neigung der Federn 26, diese Füllung nach innen zu kippen, bis zu einem gewissen Grade entgegengewirkt; die Federn 26 bleiben so immer unter derselben Spannung, selbst wenn die Füllung 6 vollständig gehoben und die Füllung 7 vollständig gesenkt ist. Wenn die Füllung 6 daher in ihre vollständig gehobene Stellung bewegt wird, berührt sie die geneigte Fläche 84 der Einlage 83, selbst wenn die Füllung 7 gesenkt ist. In gleicher Weise ist das Verdeck T mit einem gebogenen Rahmenteil 8o (Fig.8) versehen, der die hintere Füllung 7 am Kippen nach außen verhindert, so daß diese Füllung auch gegenüber der Einlage 83 gebracht werden kann, obwohl die vordere Füllung in ihrer gesenkten Lage ist. Bei dieser Anordnung der Füllungen, des Ständers io und des Rahmenteiles 8o werden die Federn, welche die erste Füllung tragen, wenn eine Füllung in der gehobenen und die andere in der gesenkten Lage ist, nur um ein geringes Maß beansprucht, und jene hat nur eine begrenzte Bewegung, wenn die zweite Füllung gehoben wird. Die unteren Kanten der angehobenen Füllungen werden in genauer Berührung gehalten, während ihre oberen Kanten fest zusammengehalten werden, so daß jede ungehörige Verwindung des Wagenkörpers, der die Füllungskanten zu trennen sucht, eine geringe Trennung der unteren Kanten zur Folge hat, während die oberen Kanten in gegenseitiger Berührung bleiben.
  • In Fig.8 ist die in ausgezogenen Linien gezeigte Lage der Füllung 7 diejenige, welche sie gewöhnlich einnimmt, wenn das Verdeck T gehoben und die Füllung 6 gesenkt wird; diese Lage ist mit dem Buchstabens bezeichnet. Wenn das Verdeck T gesenkt wird, sucht die Füllung 7 nach außen zu kippen, wenn die vordere Füllung auch gesenkt wird; diese Lage der hinteren Füllung ist durch punktierte Linien angedeutet und mit dem Buchstaben t bezeichnet. Wenn die Tür i in ihre Oftenstellung geschwungen wird, berührt das Glied i i o das Kurvenstück 114, und die hintere Füllung wird nach innen in ihre Normallage gekippt; sie nimmt die Stellung ein, die mit punktierten Linien angedeutet und mit dem Buchstaben r bezeichnet ist. Die nachgiebige Einlage 83 gestattet die Einwärtsbewegung der oberen Füllungskante. Wenn die Füllung 6 gehoben wird, nimmt die Füllung 7 eine Lage zwischen den Lagen s und r ein, aber nähert sich mehr der ersteren, wobei zu beachten ist, daß Fig. 8 nur die Füllungen schematisch darstellt.
  • Fig. 9 zeigt eine Ausführungsform, die angewendet wird, um die Füllungskanten nebeneinanderzustellen,wenn beide Füllungen vollständig gehoben sind; die vordereFüllung 2o6, die von der Tür toi getragen wird, wird jedoch außer Berührung mit der hinteren Füllung 2o7 gehalten, wenn die Füllung 2o6 etwas unterhalb ihrer oberen Lage ist. Die Zahlen 2o8 bezeichnen senkrechte Führungen, auf welchen Muffen 2o5 gleiten; Anschläge 214 begrenzen die Aufwärtsbewegung der Muffen und Anschläge 2i6 die Abwärtsbewegung.
  • Die schwingenden federnden Glieder 2io sind durch Zapfen 2o9 drehbar mit den Muffen 2o5 verbunden und durch Zapfen 224 in Laschen in dem Träger 220 gelagert, der die Füllung 2o6 trägt. Eine Hubvorrichtung, z. B. das U-förmige Glied 223, greift in den unteren Teil des Trägers 22o, verläuft nach unten von diesem, und eine Rolle 221 ist zwischen dem Flansch des Gliedes 223 und dem Steg angeordnet. Der obere Teil der Hinterwandung der Tür toi hat eine Öffnung -24o, durch welche die Füllung 2o6 sich aufwärts und rückwärts bewegt, wenn sie sich der oberen Stellung nähert, während die hintere Kante der Füllung die Hinterwandung der Tür auf dem größeren Teil der Bewegung der Füllung berührt. Wenn so die Füllung angehoben wird, nimmt sie eine Lage innerhalb der Tür toi ein, und die Bunde 205 gleiten aufwärts auf den Führungen 2o8, wenn die Aufwärtsbewegung stattfindet. Wenn die Muffen 205 die Anschläge 214 erreichen, tritt die Unterseite der Füllung 2o6 durch die (Öffnung 24o, und der Aufwärtsdruck der Hubvorrichtung 22 i schwingt die Federn 21 o um ihre Zapfen 2o9, so daß die Füllung in einer aufwärts und rückwärts gerichteten Bahn bewegt wird, ihre Kante die anstoßende Kante der Füllung 2o7 berührt, die in ähnlicher Weise wie die Füllung 7 gelagert ist und so in ihrer senkrechten Bahn beschränkt wird. Die oberen Enden der Federn 2i o sind so gestaltet, daß sie den Boden des Trägers 22o berühren, um die schwingende Bewegung zu begrenzen, wenn die Füllung 2o6 entweder die in ausgezogenen Linien oder die in punktierten Linien gezeigte Lage erreicht. Wenn die Füllung 2o6 in ihrer vollständig gehobenen Lage ist, berührt ihre Kante diejenige der Füllung 207 in allen Stellungen deletzteren. Eine abwärts gerichtete Führung-232 an dem Träger 22o berührt den Boden der öffnung 240, um die Schwingung der Federn 2io zu sichern, so daß die Füllung 2o6 in ihre punktiert gezeichnete Lage zurückkehrt, bevor die Abwärtsbewegung der Muffen 2,05 eintritt.
  • Bei dieser Ausführungsform der Erfindung suchen die Federn 2io die Füllung 2o6 nach innen zu kippen, ihre Kante in Berührung mit der Füllung 2o7 zu halten, in derselben Weise, wie für die Federn 26 (Fig. i) beschrieben. Ein nach innen vorspringender Arm 233 auf dem Träger 22o trägt eine Rolle 234 (Fig. 12) zum Angriff eines Bügels 235 an der Innenwandung der Tür. Die Füllung 2o6 wird so nach außen gekippt, gerade bevor sie die Füllung 207 berührt, und die Federn 2io bewegen dann die Kante der Füllung 2o6 nach innen in überlappende Berührung mit der angrenzenden Füllungskante.
  • Fig. i i zeigt eine Ausführungsform der Füllungskanten, die dem Cellulosestreifen i i vorgezogen wird. Die Träger 2o sind mit Gummipolstern 162 versehen, deren abgeschrägte Flächen einander berühren, wenn die Träger in die ausgerichtete Lage kommen. Laie Enden der Polster 162 erstrecken sich ein wenig über die abgeschrägten Flächen der Glasfüllungen, so daß ein geringer Zwischenraum zwischen den Scheiben ist, um die Berührung von Glas zu Glas zu verhindern. Ähnliche Gummipolster sind an den oberen Kanten der Füllungen in den Rahmen vorgesehen. Die Polsterungen sind so gestaltet, daß die Tragfedern sich so weit biegen. daß die Polster in die Angriffslage sich bewegen, wenn die Füllungen in ihre vollständig gehobene Stellung bewegt werden. Wenn eine der Füllungen gehoben und die andere in einer teilweise gehobenen Lage ist, berührt das Polster auf dem oberen Teil der teilweise gehobenen Füllung die abgeschrägte Fläche der Scheibe der anderen Füllung.
  • Die Ausführungsform nach Fig. i ebenso wie diejenige nach Fig. 9 gestattet die Bewegung einer jeden Füllung aus der vollständig versenkten in die vollständig angehobene Lage oder die Einstellung in jede Zwischenlage; während dieser Bewegung werden die anstoßenden Kanten der Füllungen immer in parallelen Lagen gehalten. Wenn die Füllungen vollständig gehoben sind, befinden sie sich in unmittelbarer Kantenberührung, so daß sie einen vollständigen Wandverschluß zwischen dem Seitenteil 8 des Verdecks und dem vorderen Ständer io bilden; so ist die Verwendung von Zwischenständern, abnehmbaren oder schwingenden Führungen usw. vermieden. Obwohl die Füllungen auf allen Seiten eingerahmt werden können, wird jedoch vorgezogen, sie nur auf drei Seiten einzurahmen, so daß ihre anstoßenden Kanten durchsichtig sind. Auf diese Weise entsteht eine ununterbrochene, durchsichtige Wandung zwischen dem Seitenteil 8 des Verdecks und dem vorderen Träger io, selbst wenn die Füllungen vollständig gehoben sind. Bei dieser Anordnung kann das Verdeck gesenkt werden, während die Füllungen in ihren angehobenen Stellungen sind (Fig. i). Die Anordnung der Führung 74 vorn an der Füllung 6 und des Teiles 8o am Verdeck, der sich an die Füllung 7 anschließt, wirkt der Neigung der Tragfedern entgegen, die Füllungen zu kippen, so daß diese Federn nur wenig verwunden werden, wenn beide Füllungen gehoben werden, verglichen mit dem Maß der Verwindung, wenn eine der Füllungen gesenkt und die andere gehoben wird. Diese Anordnung sichert die dichte Anlage der oberen Kanten der Füllungen an die Einlage 83 unter allen Bedingungen.
  • Bei der in Fig. i gezeigten Ausführungsform wird die übliche Türklinke (nicht dargestellt) an dem vorderen Ende der Tür i angebracht, da zwischen dem Rand der Füllung 6 und dem Rückende der Tür ein Zwischenraum ist; bei der Ausführungsform nach Fig. 9 kann die Anordnung dieselbe sein, oder die Tür kann am vorderen Ende angehängt werden, da der Zwischenraum der teilweise angehobenen Füllungen 'genügend Platz für einen Türpfosten zwischen den Wandabschnitten gibt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Seitenfenster, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit versenkbaren und in allen Zwischenstellungen durch Hubvorrichtungen einstellbaren, der Türbreite entsprechenden Fensterfüllungen, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise durchsichtigen und nicht gerahmten Fensterfüllungen (6, 7 bzw. 2o6, 207) in ihrer gehobenen Lage mit ihren inneren, gegebenenfalls abgeschrägten Kanten (79) unmittelbar aneinanderstoßen, um in jeder Stellung, auch in der Verschlußstellung, eine ununterbrochene Wandung ohne Zwischenteile zu bilden.
  2. 2. Seitenfenster nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mittels nachgiebiger Träger (Federn 26, 6o) die oberen Kanten der Fensterfüllungen in festerer Berührung miteinander gehalten sind als die unteren.
  3. 3. Seitenfenster nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Türende (i) und in dem anschließenden MTandteil (2) Üffnungen (15) vorgesehen sind, durch die hindurch die Fensterfüllungen (6, 7 bzw. 2o6, 207) miteinander zur Berührung kommen und die eine Füllung in angehobenem Zustand die Kante der anderen Füllung auf der ganzen Bahn berührt.
  4. 4. Seitenfenster nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auch die inneren Kanten der Füllungen durchsichtig sind, um in der Verschlußstellung eine ununterbrochene, durchsichtige Wandung oberhalb der. Türkante zu bilden.
  5. 5. Seitenfenster nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Füllungen (6) an ihrer Kante mit einem durchsichtigen Polster (i i) vorzugsweise aus Celluloid zur Berührung mit-der anderen Füllung (7) versehen ist.
  6. 6. Seitenfenster nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Wandteil (2) ein Hebelwerk (105-11O) angeordnet ist, das die eine Fensterfüllung (7) bei geöffneter Tür (i) gegen die Wirkung der Federn (26, 6o) nach innen kippt und sie bei geschlossener Tür in die normale Lage zurückführt, um die Berührung der Füllungskanten zu sichern.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1074420B (de) * 1955-01-17 1960-01-28 General Motors Corporation Detroit Mich (V St A) Zweiseitig wirkende Abdichtung zwischen zwei nebeneinander liegenden angelenk ten Kraftfahrzeugturen
DE3439997A1 (de) * 1984-11-02 1986-05-22 Audi AG, 8070 Ingolstadt Kraftfahrzeug mit wenigstens zwei seitenscheiben

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