DE544313C - Elektrische Leuchtroehre mit Gasnachspeiseeinrichtung - Google Patents

Elektrische Leuchtroehre mit Gasnachspeiseeinrichtung

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DE544313C
DE544313C DE1930544313D DE544313DD DE544313C DE 544313 C DE544313 C DE 544313C DE 1930544313 D DE1930544313 D DE 1930544313D DE 544313D D DE544313D D DE 544313DD DE 544313 C DE544313 C DE 544313C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DE1930544313D
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English (en)
Inventor
Dr Marcello Pirani
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Osram GmbH
Original Assignee
Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/24Means for obtaining or maintaining the desired pressure within the vessel
    • H01J61/28Means for producing, introducing, or replenishing gas or vapour during operation of the lamp
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T137/00Fluid handling
    • Y10T137/7722Line condition change responsive valves

Landscapes

  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
  • Insulating Of Coils (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 16. FEBRUAR 193Ji
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 f GRUPPE
2lß P 457.3Ο
Elektrische Leuchtröhre mit Gasnachspeiseeinrichtung Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. September 1930 ab
Die Erfindung bezieht sich auf solche elektrischen Leuchtröhren, deren Gasfüllung, wie dies insbesondere bei unter sehr geringem Druck stehenden Füllungen aus unedlen Gasen der Fall ist, durch die Elektrodenzerstäubung und den Entladungsvorgang schnell aufgezehrt wird. Um den erforderlichen Gasdruck aufrechtzuerhalten, hat man bereits vielfach der Leuchtröhre einen Gasvorratsbehälter zugeordnet und durch ein bei unzulässigem Stromanstieg selbsttätig ansprechendes Schwimmerventil den Gasübertritt vom Vorratsbehälter zur Leuchtröhre geregelt. Das Schwimmerventil besteht hierbei meist aus einem mit Quecksilber bedeckten Kohlekegel und mit einem in das Quecksilber eintauchenden, durch Elektromagnetwirkung zur Hebung und Senkung kommenden Schwimmer, so daß bei Anhebung des Schwimmers die Spitze des Kohlekegels zum Durchtritt von Gas aus dem Vorratsbehälter zur Leuchtröhre freigegeben wird. Derartige Ventile sind zwar genügend zuverlässig in der Wirkung, aber sehr empfindlich, so daß sie leicht beim Transport beschädigt werden. Bekannt ist ferner auch, zwischen dem Vorratsbehälter und der Leuchtröhre eine einseitig geschlossene Hülse aus einem bei Erhitzung gasdurchlässig werdenden Stoff, wie etwa Platin oder Palladium, anzuordnen und die Erhitzung dieser Hülse von der sich mit änderndem Gasdruck auch selbsttätig ändernden Strombelastung abhängig zu machen.
Nachspeisevorrichtungen dieser Art haben jedoch für Leuchtröhren keine praktische Verwendung gefunden, da die sich bei Erhitzung der Metallhülse einstellende Porenaufschließung Zufälligkeiten unterliegt und demgemäß keinen zuverlässigen Betrieb sicherstellt.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Gasnachlieferungseinrichtung, die zuverlässiger in der Wirkungsweise und dennoch sehr einfach ist, so daß sie unmittelbar an der Leuchtröhre angebaut werden kann. Zu diesem Zwecke wird ebenfalls von einem bei Strom- oder auch Spannungsänderungen selbsttätig ansprechenden, den Gasübertritt in die Röhre regelnden Ventil Gebrauch gemacht, jedoch ist erfindungsgemäß ein die Verbindung zwischen dem Gasvorratsbehälter und der Leuchtröhre herstellendes Kapillarrohr durch einen festen Ventilkörper abgeschlossen, der von einem bei Strom- oder Spannungsänderungen der Röhre selbsttätig zur Krümmung kommenden Bimetallstreifen getragen wird. Hat der Füllgasdruck die richtige Höhe, so dichtet der Ventilkörper das Verbindungskapillar rohr ab. Sobald sich jedoch durch Sinken des Füllgasdruckes die elektrischen Verhältnisse der Röhre ändern, wird der als Träger für den Ventilkörper benutzte Bimetallstreifen durch elektrische Einwirkung, etwa Heizdrahtwicklung oder auch Stromdurchfluß, gekrümmt, wobei sich dann der Ventilkörper von dem Kapillar-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden;
Dr. Mar cello Pirani in Berlin-Wilmersdorf.
rohr abhebt und den Gasdurchtritt zum Leuchtrohrinnern gestattet. Sobald der Füllgasdruck wieder die normale Höhe erreicht hat, hört die elektrische Erhitzung oder auch die verstärkte elektrische Erhitzung des Bimetallstreifens auf. Dieser kehrt dann wieder in seine Normallage zurück, wobei der Ventilkörper dann das Kapillarrohr wieder von neuem abschließt, ίο Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß ausgebildeten elektrischen' Leuchtröhre mit angebauter Gasnachspeiseeinrichtung in Abb. ι in Ansicht dargestellt.
Die Abb. 2 zeigt die Gasnachspeiseeinrichtung in größerem Maßstabe in Seitenansicht, zum Teil im Schnitt.
Die Abb. 3 ist eine Oberansicht zur Abb. 2. An die Leuchtröhre α ist das Gasvorratsgefäß b unter Zwischenschaltung des Rohres c gasdicht angeschlossen. In dem Rohr c ist ein Kapillarrohr d eingeschmolzen, vor dessen Mündung ein plattenförmiger Ventilkörper e angeordnet ist. Der letztere wird von dem Bimetallstreifen / getragen, der in einem seitlichen Ansatz g des Rohres c untergebracht ist. Der Ventilkörper e besteht zweckmäßig aus einem elastischen Stoff, z. B. Gummi, paraffiniertem Leder, Kork o. dgl., und wird durch eine den Bimetallstreifen / umfassende Hülse /; an letzterem festgehalten. Das im Rohransatz g festgelegte Ende des Bimetallstreifens / ist von einer Heizdrahtwicklung i umschlossen, der durch zwei Zuführungsdrähte k elektrischer Strom in Abhängigkeit von den Strom- oder Spannungsschwankungen der Röhre zugeführt wird. Die Heizdrahtwicklung i kann hierbei normalerweise ausgeschaltet sein und nur bei veränderten Stromverhältnissen der Leuchtröhre durch Stromdurchfluß erhitzt werden, um dann eine Krümmung des Bimetallstreifens / und ein Abheben des Ventilkörpers e vom Kapillarrohr d zu veranlassen. Die Heizdrahtwicklung i kann aber auch ständig mit einem nur eine geringe Erwärmung hervorrufenden Strom geringer Stärke gespeist werden, in welchem Falle dann jedoch bei veränderten Strom- oder Spannungs-Verhältnissen der Leuchtröhre durch stärkere Erhitzung der Heizdrahtwicklung die notwendige Krümmung des Bimetallstreifens hervorgerufen wird. Endlich kann die Krümmung des Bimetallstreifens auch, wie an sich bekannt, statt durch Wärmestrahlung einer Heizdrahtwicklung unmittelbar durch Stromdurchfluß hervorgerufen werden.
Da sich bei der Krümmung des Bimetallstreifens / der Ventilkörper e in vollem Ausmaß von dem Kapillarrohr d abhebt, so besteht unter Umständen die Gefahr einer Überspeisung der Leuchtröhre. Damit dies nicht eintritt, ist es erforderlich, zwischen dem Gasvorratsbehälter b und der Leuchtröhre α ein sehr enges Kapillarrohr d anzuordnen. Man erhält dieses erfindungsgemäß auf sehr einfache und praktische Weise dadurch, daß man vorerst in ein als Ausgangskörper benutztes Glasrohr von kleinem Innendurchmesser einen sehr dünnen, genügend hitzebeständigen Draht einschiebt, der einen wesentlich größeren Ausdehnungskoeffizienten als das Glasrohr besitzt und dessen Durchmesser kleiner ist als der Innendurchmesser des Glasrohres. Das Glasrohr wird dann durch Flammeneinwirkung plastisch gemacht und allseitig zum festen Anliegen an den^eingeschobenen Draht gebracht. Nach Erkalten des Glasrohres und auch Drahtes löst sich letzterer von selbst von der Innenwandung des Glasrohres ab, und er kann alsdann unter Herstellung einer kapillaren Durchtrittsöffnung bequem aus dem Glasrohr herausgezogen werden.

Claims (2)

  1. 85 Patentansprüche:
    i. Elektrische Leuchtröhre mit Gasvorratsbehälter und einem bei Stromoder Spannungsänderungen selbsttätig an- go sprechenden, den Gasübertritt in die Röhre regelnden Ventil, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Verbindung zwischen dem Gasvorratsbehälter und der Leuchtröhre herstellendes Kapillarrohr durch einen festen Ventilkörper abgeschlossen ist, der von einem bei Strom- oder Spannungsänderungen der Röhre selbsttätig zur Krümmung kommenden Bimetallstreifen getragen wird.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung des die Verbindung zwischen dem Gasvorratsbehälter und der Leuchtröhre herstellenden Kapillarrohres nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in ein Glasrohr ein dünner Draht von größerem Ausdehnungskoeffizienten, aber kleinerem Durchmesser als der Innendurchmesser des Glasrohres eingeschoben, darauf das Glasrohr durch Erhitzen zum allseitigen festen Anliegen an den Draht gebracht und endlich nach Erkalten des Glasrohres und Drahtes letzterer aus dem Glasrohr herausgezogen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930544313D 1930-09-13 1930-09-13 Elektrische Leuchtroehre mit Gasnachspeiseeinrichtung Expired DE544313C (de)

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US (1) US1897497A (de)
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FR (1) FR718212A (de)
GB (1) GB367309A (de)
NL (1) NL29841C (de)

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FR718212A (fr) 1932-01-21
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