DE544194C - Verfahren zur Herstellung von Phosphorpentoxyd - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Phosphorpentoxyd

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DE544194C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B25/00Phosphorus; Compounds thereof
    • C01B25/12Oxides of phosphorus

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  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Phosphorpentoxyd Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Phosphorpentoxyd aus farblosem Phosphor.
  • Bei der bisher gebräuchlichen Herstellung von Phosphorpentoxyd unmittelbar durch Verbrennen von farblosem Phosphor an der Luft zeigt sich der Übelstand, daß neben dem Phosphorpentoxyd auch Oxyde mit geringerem Sauerstoffgehalt entstehen, die bei der Weiterverarbeitung des Phosphorpentox_vds hinderlich sind. Insbesondere führen sie bei der nachfolgenden Einwirkung von Wasser auf die Verbrennungsprodukte des farblosen Phosphors zur Bildung giftiger Phosphorwasserstoffe und zur Bildung von phosphoriger Säure. Letztere wirkt bei der Weiterverwendung der Produkte auf Düngemittel schädigend auf die Pflanzen ein.
  • Man hat auch schon Phosphorpentoxyd durch Verbrennung von sogenanntem gelbem oder farblosem Phosphor mit Sauerstoffgasen bei gewöhnlichem Druck erzeugt. Dabei erhält man aber neben Phosphorpentoxyd und rotem Phosphor auch Phosphortrioxy d.
  • Es hat sich gezeigt, daß es gelingt, die Bildung niederer Oxyde bei der Verarbeitung des farblosen Phosphors zu Phosphorpentoxyd dadurch zu vermeiden, daß die Verbrennung des farblosen Phosphors in Luft bei einem höheren als Atmosphärendruck vorgenommen wird bzw. daß sie in Gasgemischen erfolgt, die einen höheren Sauerstoffgehalt aufweisen als Luft. Im letzteren Falle kann man auch bei Atmosphärendruck und noch niedrigerem Druck unmittelbar reines Phosphorpentoxyd erhalten. Es muß aber dieser Druck so groß sein, daß in dem angewandten Gasgemisch die Sauerstoffkonzentration höher ist als in der Luft bei Atmosphärendruck. Ausführungsbeispiele z. Der günstige Einfluß der Drucksteigerung bei der Verbrennung von farblosem Phosphor in einem Sauerstoff-Stickstoff-Gemisch ergibt sich aus folgenden Versuchen: Wenn man 5o g farblosen Phosphor in einem aus 759, Sauerstoff und 259o Stickstoff bestehenden Gasgemisch bei einem Druck von 9o mm Quecksilber (Partialdruck des Sauerstoffs 67,5 mm) in einem von außen auf etwa 5o° gekühlten Quarzrohr verbrennt, so erhält man als Verbrennungsprodukt etwa 45 g Phospho:rpentoxyd und etwa 5o g Phosphortrioxyd.
  • Nimmt man die Verbrennung aber unter im übrigen gleichen Bedingungen bei einem Druck von 150 mm Quecksilber (Partialdruck des Sauerstoffs 112,5 mm) vor, so beträgt die Ausbeute rund 73 g Phösphorpentoxyd neben 33 g Phosphortrioxyd. Bei weiterer Druckerhöhung sinkt die Menge der entstehenden niederen Oxyde zugunsten des entstehenden Phosphorpentoxyds weiter. Läßt man die äußere Kühlung bei der Verbrennung fort, so kommt man zu reinem Phosphorpentoxyd, ohne daß niedere Oxyde beobachtet werden. 2. 50 g farbloser Phosphor werden in Luft bei einem -Druck von 1,5 Atm. ohne äußere Kühlun'-verbrannt. Das Verbrennungsprodukt besteht aus chemisch reinem Phosphorpentoxyd.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von reinem Phosphorpentoxyd aus farblosem Phosphor durch Verbrennung in Gegenwart von Sauerstoff, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbrennung des farblosen Phosphors in Luft bei entsprechend höherem Druck als Atmosphärendruck oder in Gasgemischen mit einem höheren Sauerstoffgehalt als Luft bei solchem Druck erfolgt, daß im verwendeten Gasgemisch die Sauerstoffkonzentration höher ist als in der Luft bei Atmosphärendruck.
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