DE544101C - Verfahren zum Anloeten der Verbindungsdraehte zwischen den galvanischen Elementen von Trockenbatterien an die Zinkbecher der Elemente - Google Patents

Verfahren zum Anloeten der Verbindungsdraehte zwischen den galvanischen Elementen von Trockenbatterien an die Zinkbecher der Elemente

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DE544101C
DE544101C DE1930544101D DE544101DD DE544101C DE 544101 C DE544101 C DE 544101C DE 1930544101 D DE1930544101 D DE 1930544101D DE 544101D D DE544101D D DE 544101DD DE 544101 C DE544101 C DE 544101C
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zinc
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M50/00Constructional details or processes of manufacture of the non-active parts of electrochemical cells other than fuel cells, e.g. hybrid cells
    • H01M50/50Current conducting connections for cells or batteries
    • H01M50/543Terminals
    • H01M50/547Terminals characterised by the disposition of the terminals on the cells
    • H01M50/55Terminals characterised by the disposition of the terminals on the cells on the same side of the cell
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
19. FEBRUAR 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 544101 KLASSE 21 b GRUPPE
Gebr. Kleinmann in Berlin-Lichtenberg
Patentiert im Deutschen Reiche vom Ϊ. März 1930 ab
Galvanische Elemente, die zu Batterien vereinigt werden, müssen einmal mit Steckbuchsen versehen werden, um die End- und Zwischenspannungen abgreifen zu können, und zum andern müssen die einzelnen Elemente durch elektrisch leitende Verbindungsdrähte miteinander parallel oder in Reihe verbunden werden.
Die Steckbuchsen können entweder auf den Kohlepolen oder auf den Zinkbechern angelötet werden. Im letzteren Falle sind die Steckbuchsen in bekannter Weise so ausgebildet, daß sie an dem Ende, welches am Zinkbecher angelötet werden soll, zwei parallele Messerkontaktfahnen besitzen, zwischen die der Rand des Zinkbechers wie ein Messerkontakt eingeschoben wird. Bei der Zusammensetzung von Batterien ist man bisher nun so vorgegangen, daß man die Steckbüchsen zunächst auf den Zinkbecher aufschob und verlötete und dann die Verbindungsdrähte in einem zweiten Arbeitsgang gleichfalls an den Zinkbecher anlötete.
Abgesehen davon, daß es bei der Kleinheit der Batterieelemente schwierig war, die Verbindungsdrähte in richtiger Lage an die Zinkbecher heranzubringen und festzulöten, waren auch zwei Arbeitsgänge für den Lötvorgang erforderlich. Diese Nachteile werden durch das Verfahren der vorliegenden Erfindung und durch eine zweckentsprechende Ausgestaltung der zu verwendenden Steckbuchsen beseitigt.
Gemäß der Erfindung werden die Abgreifsteckbuchsen und die Enden der Verbindungsdrähte an den Zinkbecher gleichzeitig in einem Arbeitsgang durch eine einzige Lötstelle angelötet. Während es nämlich bereits bekannt ist, daß dergleichen Buchsen eine Öffnung zum Anlöten der Buchse selbst besitzen und der Anlötflansch Aussparungen hat, die jedoch nur zum Festklemmen auf den Rand des Zinkbechers dienen, wodurch ein Anlöten von Steckerbuchse und Verbindungsdraht an den Zinkbecherrand in einem Ar- beitsgang nicht ermöglicht wird, wird bei dem Gegenstande der vorliegenden Erfindung das Anlöten von Steckerbuchse und Verbindungsdraht in einem einzigen Arbeitsgang an den Rand des Zinkbechers dadurch ermöglicht, daß die Öffnung am Anlötflansch der Steckerhülse jeweils mit einer Durchstecköse für den Verbindungsdraht einen gemeinsamen Berührungspunkt hat. Außerdem werden die Enden der Verbindungsdrähte bereits vor dem Anlöten und Einsetzen der Elemente in den Batteriekasten gleichzeitig mit den Steckbuchsen und den Zinkbechern vereinigt, so daß sie provisorisch und in ihrer Lötlage an den Zinkbechern festsitzen.
Dies geschieht gemäß der Erfindung in der Weise, daß zwischen die Messerkontaktfahnen der Steckbuchsen zunächst die Enden der Verbindungsdrähte eingeschoben werden, und daß darauf die Steckbuchse über den Zinkbecherrand mit ihren Messerkontakten
geschoben wird. Um nun in einem Arbeitsgang das gleichzeitige Anlöten der Steckbuchse und des Verbindungsdrahtes auf den Zinkbecher zu ermöglichen, wird gemäß der Erfindung die Kontaktfahne der Steckbuchse, die auf die Außenseite des Zinkbechers zu liegen kommt, so ausgestanzt, daß nach Aufschieben der Steckbuchse auf den Zinkbecherrand sowohl der Zinkbecherrand als ίο auch der eingeschobene Verbindungsdraht freiliegt.
Eine solche Steckbuchse gemäß der Erfindung ist in Fig. ι und 2 dargestellt, während die Fig. 3 die Vereinigung des Verbindungsdrahtes und der Steckbuchse mit dem Zinkbecher vor dem Anlöten zeigt, was gemäß der vorliegenden Erfindung in einem Arbeitsgang erfolgt.
r ist eine Steckbuchse, die in bekannter zo Weise mit horizontal verlaufenden Rillen 2 versehen sein kann, um die Haftung der Steckbuchse in der Vergußmasse der Batterien zu vergrößern. 6 und 7 sind die beiden Messerkontaktfahnen, die praktischerweise durch Plattdrücken der zylindrischen Steckbuchse an ihrem einen Ende erhalten werden und die so weit auseinanderstehen, daß sie wie ein Messerkontakt federnd über den Zinkbecherrand geschoben werden können. Dabei ist üblicherweise die eine Fahne 7, die auf die Innenseite des Zinkbechers zu liegen kommt, kürzer gehalten als die andere Fahne 6, die außen auf dem Zinkbecher liegt.
Gemäß der Erfindung wird nun die längere Fahne 6 in beliebiger Weise ausgestanzt, so daß sich ringförmige oder schlitzförmige Löcher 5 ergeben, die bis zum Rande der Fahne 6 reichen. Wird nun gemäß der Erfindung, wie es die Fig. 3 zeigt, der anzulötende Verbindungsdraht 3 zwischen die Kontaktfahnen 6 und 7 geschoben und werden die Kontaktfahnen 6 und 7 darauf über den Zinkbecherrand geschoben, so sitzt sowohl die Steckbuchse wie auch der Verbindungsdraht provisorisch in richtiger Lage auf dem Zinkbecher fest, und da die äußere Kontaktfahne 6 die Öffnung 5 besitzt, liegt sowohl der Zinkbecherrand als auch der Verbindungsdraht frei sichtbar im Loch 5 der Kontaktfahne 6 und in unmittelbarer Nähe der gleichfalls anzulötenden Kontaktfahne 6. Gemäß der Erfindung ist es nun möglich, Kontaktfahne 6, Verbindungsdraht 3 und Zinkbecherrand Z in einem einzigen Arbeitsgang am Stanzloch 5 der Steckbuchse zu verlöten.
Andere Vereinigungsmöglichkeiten von Steckbuchse, Verbindungsdraht und Zinkbecherrand vor dem Verlöten ergeben sich, wenn man gemäß der weiteren Erfindung die auf der Außenseite des Zinkbechers liegende, zweckmäßig ausgestanzte Kontaktfahne 6 mit Rillen, Umbiegungen, Zungen o. dgl. versieht, wie es in den Fig. 4 und 5, 7 und 8 und 10 dargestellt ist.
Die Bezeichnungen sind in den Fig. 4 bis 10 die gleichen wie in den Fig. I bis 3. Die Fig. 4 bis 6 zeigen eine Steckbuchse, bei der die ausgestanzte Polfahne 6 eine halbkreisförmige Rille 4 besitzt, in die das Ende des Verbindungsdrahtes 3 eingeschoben wird, wenn die Steckbuchse selbst auf den Zinkbecherrand aufgeschoben ist.
In den Fig. 7 bis 9 besitzt die ausgestanzte Kontaktfahne 6 umgebogene Enden 4, die gleichfalls eine Rille zum Aufnehmen des anzulötenden Verbindungsdrahtes 3 bilden, wie es insbesondere die Fig. 9 zeigt. Bei der Steckbuchse nach Fig. 10 ist die Kontaktfahne 6 in drei Laschen geschlitzt, und die mittlere Lasche 4 ist halbkreisförmig ausgebogen, so daß der anzulötende Draht 3 in die entstehende Öse eingeschoben werden kann und dort festgehalten wird. Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die geschilderten Anordnungen der Kontaktfahne 6 der Steckbuchse beschränkt.
Durch die vorgeschlagenen Verfahrens- und Anordnungsmaßnahmen wird die Fixierung der Verbindungsdrähte an den Zinkbechern vor dem Anlöten und das Verlöten aller drei Einzelteile (Verbindungsdrahtende, Steckbuchse und Zinkbecher rand) in einem einzigen Arbeitsgang ermöglicht, wodurch ein wesentlicher technischer Fortschritt und Verbilligung in der Herstellung von Batterien aus galvanischen Elementen erzielt wird.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Anlöten der Verbindungsdrähte zwischen den galvanischen Elementen von Trockenbatterien an die Zinkbecher der Elemente, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsdrähte mit den Abgreifsteckbuchsen gleichzeitig in einem Arbeitsgang durch eine einzige Lötstelle an die Zinkbecher angelötet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsdrähte vor dem Anlöten mit den Steckbuchsen und den Zinkbechern vereinigt werden und in ihrer Lage lötfertig durch die Steckbuchsen festgehalten werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2 unter Verwendung von Steckbuchsen mit zwei Messerkontaktfahnen zum Aufschieben auf den Zinkbecherrand, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Verbindungsdrahtes zwischen die Kontaktfahnen der Steckbuchse geschoben wird, und daß diese dann ihrerseits über den
Zinkbecherrand geschoben wird, so daß der Verbindungsdraht zwischen den Kontaktfahnen der Steckbuchse und dem Zinkbecherrand festgeklemmt wird.
4. Steckbuchse mit zwei Messerkontaktfahnen zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Außenseite des Zinkbechers liegende Kontaktfahne zweckentsprechend ausgestanzt ist, so daß ein Teil des Zinkbecherrandes und des auf ihm festgeklemmten Verbindungsdrahtes nach dem Aufsetzen der Steckbuchse auf den Zinkbecher zum gleichzeitigen Verlöten freiliegt.
5. Steckbuchse nach Anspruch 4 zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Außenseite des Zinkbechers liegende Kontaktfahne Rillen, Umbiegungen, Zungen o. dgl. besitzt, die zum Halten des gleichzeitig mit der Steckbuchse anzulötenden Verbindungsdrahtes dienen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930544101D 1930-03-01 1930-03-01 Verfahren zum Anloeten der Verbindungsdraehte zwischen den galvanischen Elementen von Trockenbatterien an die Zinkbecher der Elemente Expired DE544101C (de)

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DE (1) DE544101C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2621740A1 (fr) * 1987-10-09 1989-04-14 Deutsche Automobilgesellsch Support d'electrode a structure fibreuse
EP2226871A1 (de) 2009-03-05 2010-09-08 Zumtobel Lighting GmbH Akkumulator bzw. Batterie mit Anschlusselement

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2621740A1 (fr) * 1987-10-09 1989-04-14 Deutsche Automobilgesellsch Support d'electrode a structure fibreuse
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