DE544017C - Verfahren zur Kontrolle der Einstellung des mittleren Arbeitspunktes der Entladungscharakteristik einer Glimmroehre - Google Patents
Verfahren zur Kontrolle der Einstellung des mittleren Arbeitspunktes der Entladungscharakteristik einer GlimmroehreInfo
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- DE544017C DE544017C DE1930544017D DE544017DD DE544017C DE 544017 C DE544017 C DE 544017C DE 1930544017 D DE1930544017 D DE 1930544017D DE 544017D D DE544017D D DE 544017DD DE 544017 C DE544017 C DE 544017C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B7/00—Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor
Landscapes
- Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)
Description
Beim Aufzeichnen von Schall mittels einer Glimmentladungsvorrichtung wird die Lichtstärke
der Vorrichtung in Abhängigkeit von den Tonfrequenzschwingungen geändert, welche aufgezeichnet werden sollen. Diese
Veränderung der Lichtstärke kann z. B. durch elektrostatische oder elektromagnetische Regeleinrichtungen
erfolgen oder durch Veränderung der Potentialdifferenz zwischen den Elektroden der Vorrichtung. Damit jede
Änderung der Steuerwirkung eine proportionale Änderung der Lichtstärke ergibt, ist es
erforderlich, daß die Vorrichtung auf dem geradlinigen Teil ihrer Charakteristik arbeitet.
Die zum Erzielen dieser Arbeitsweise notwendige Einstellung der Vorspannung muß
sehr genau erfolgen, was erfahrungsgemäß schwierig ist, wenn wie bisher nur eine subjektive
Kontrolle mittels Telephons ausgeübt wird.
Die Erfindung bezweckt, eine Einrichtung zu schaffen, die objektiv anzeigt, ob eine
Glimmentladungsvorrichtung im geraden Teil ihrer Charakteristik arbeitet.
Xach der Erfindung wird dieser Zweck dadurch erreicht, daß der Aufzeichnungsvorrichtung
eine tonfrequent modulierte Hochfrequenzschwingung aufgedrückt wird; die Vorspannung wird dabei eingestellt, bis keine
Gleichrichtung der modulierten Hochfrequenzschwingungen eintritt.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es
zeigen:
Fig. ι schematisch ein Aufzeichnungssystem mit der erfindungsgemäßen Kontrollvorrichtung,
Fig. 2 und 3 Diagramme zur Erläuterung des Prinzips der Erfindung.
Nach Fig. 1 werden die aufzuzeichnenden elektrischen Hörfrequenzschwingungen den
Eingangsklemmen 1 aufgedrückt und durch den Verstärker 2 verstärkt.
Wenn die Glimmentladungsvorrichtung justiert werden soll, so daß sie auf dem geradlinigen
Teil ihrer Charakteristik arbeitet, wird ein Schalter 3 in die linke Stellung gebracht.
Die verstärkten Hörfrequenzschwingungen werden darauf dem Hochfrequenzgenerator 4 aufgedrückt und dienen dazu, die
durch den Generator erzeugten Schwingungen zu modulieren. Der Ausgangsstromkreis des
Generators ist mit dem Eingangsstromkreis der Glimmentladungsvorrichtung 5 z. B. mittels
eines Transformators 6 gekoppelt. Das von der Glimmentladungsvorrichtung ausgesendete
Licht wird von einer photoelektrischen Zelle 7 aufgenommen, deren Ausgangs-
leitung über einen Verstärker 8 mit einem Lautsprecher 9 verbunden ist. Wenn eine
Gleichrichtung der modulierten Hochfrequenz durch die Glimmentladungsvorrichtung eintritt,
wird die Intensität des von der Glimmentladungsvorrichtung ausgesendeten Lichtes
eine fluktuierende Komponente besitzen, und infolgedessen wird ein fluktuierender Strom
in dem Ausgangsstromkreis der photoelekirischen Zelle entstehen, der in dem Lautsprecher
einen hörbaren Schall erzeugen wird. Die an der Glimmentladungsvorrichtung liegende Vorspannung wird darauf durch eine
geeignete Vorrichtung, z. B. ein Potentiometer 10, justiert, das an der Gleichstrombatterie
liegt, bis im Lautsprecher kein Schall gehört wird. In diesem Falle erfolgt keine
Gleichrichtung der modulierten Hochfrequenzschwingungen durch die Glimment- zo ladungsvorrichtung.
Wenn dieser Zustand erreicht ist, wird der Schalter 3 in die rechte Stellung gebracht. In
diesem Falle werden die aufzuzeichnenden Hörfrequenzschwingungen unmittelbar auf
den Eingangskreis der Glimmentladungsvorrichtung übertragen, und die sich ergebenden
Schwankungen der Lichtstärke werden in bekannter Weise aufgezeichnet.
Die Gleichrichtungswirkung der Glimmentladungsvorrichtung
kann nach den Fig. 2 und 3 deutlicher erklärt werden.
Nach Fig. 2 stellt die Charakteristik A das Verhältnis zwischen der Potentialdifferenz V
der Glimmentladungsvorrichtung und der entsprechenden Glimmintensität I dar. Die Abszisse
V stellt die Vorspannung dar, welche den Elektroden der Entladungsvorrichtung
aufgedrückt wird, so daß die Entladungsvorrichtung an dem Punkt A' arbeitet, welcher
annähernd der Mittelpunkt des geradlinigen Teiles der Charakteristik A ist. An dieser
Stelle ist die entsprechende Glimmintensität durch die Ordinate V gegeben. Die Kurve S
stellt die modulierten Hochfrequenzspannungsschwankungen dar, welche der Vorspannung
V überlagert sind. Diese erzeugen eine entsprechende modulierte Hochfrequenzschwankung
der Glimmintensität, welche der ständigen Glimmintensität /' überlagert durch die Kurve L dargestellt ist. Ist die Frequenz
der Schwingungen der Kurve L genügend hoch, so kann diese Kurve praktisch durch die
gerade Linie c durch den Punkt I' ersetzt werden. Deshalb hat die Überlagerung der
Gleichspannung V der durch die Kurve 51
dargestellten schwankenden Spannung im wesentlichen keine Wirkung auf die resultierende
Glimmintensität.
In Fig. 3 haben die Bezugszeichen A, V, I usw. dieselbe Bedeutung wie in der vorhergehenden
Figur. Die Gleichspannung V" ist derart gewählt, daß der mittlere Arbeitspunkt A" nahe an einer Krümmung der Kurve
liegt. Die Kurve L ist jetzt in ihrer Form unsymmetrisch, da ihr unterer Teil abgeschnitten
ist. Die resultierende Glimmintensität kann durch eine Linie c durch den Punkt A" dargestellt werden, welche eine
Hörfrequenzwelle besitzt. Diese Hörfrequenzschwankung der Lichtintensität der Glimmentladungsvorrichtung
erzeugt mittels der photoelektrischen Zelle und des Lautsprechers einen hörbaren Ton.
Beim Einstellen der Vorspannung der Glimmentladungvorrichtung auf den Wert V
kann es sich herausstellen, daß ein Band von Justierstellungen besteht, innerhalb dessen
durch den Lautsprecher kein hörbarer Ton erzeugt wird. In diesem Falle erfolgt die Einstellung
zweckmäßig auf einen Punkt, welcher zwischen den beiden Grenzstellungen liegt, bei denen Töne hörbar werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Kontrolle der Einstellung des mittleren Arbeitspunktes der Entladungscharakteristik einer Glimmröhre, insbesondere bei Lichttonaufzeichnungsgeräten, dadurch gekennzeichnet, daß vor der eigentlichen Aufzeichnung eine von den aufzuzeichnenden Ton- oder Niederfrequenzspannungen (1, 2) modulierte Wechselspannung wesentlich höherer, besonders hochfrequenter Frequenz (4) der Glimmröhre (5) zugeführt wird und die dadurch erzeugten hochfrequenten Lichtschwankungen über eine lichtempfindliche Zelle (7) von einem angeschlossenen Anzeigeinstrument (8, 9), beispielsweise Telephon, überwacht werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB544017X | 1929-06-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE544017C true DE544017C (de) | 1932-02-12 |
Family
ID=10470891
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930544017D Expired DE544017C (de) | 1929-06-20 | 1930-05-06 | Verfahren zur Kontrolle der Einstellung des mittleren Arbeitspunktes der Entladungscharakteristik einer Glimmroehre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE544017C (de) |
-
1930
- 1930-05-06 DE DE1930544017D patent/DE544017C/de not_active Expired
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