DE543719C - Spritzvergaser - Google Patents

Spritzvergaser

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DE543719C
DE543719C DEP57339D DEP0057339D DE543719C DE 543719 C DE543719 C DE 543719C DE P57339 D DEP57339 D DE P57339D DE P0057339 D DEP0057339 D DE P0057339D DE 543719 C DE543719 C DE 543719C
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carburetor
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M9/00Carburettors having air or fuel-air mixture passage throttling valves other than of butterfly type; Carburettors having fuel-air mixing chambers of variable shape or position
    • F02M9/14Carburettors having air or fuel-air mixture passage throttling valves other than of butterfly type; Carburettors having fuel-air mixing chambers of variable shape or position having venturi and nozzle relatively displaceable essentially along the venture axis
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M19/00Details, component parts, or accessories of carburettors, not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M1/00 - F02M17/00
    • F02M19/03Fuel atomising nozzles; Arrangement of emulsifying air conduits
    • F02M19/035Mushroom-shaped atomising nozzles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

  • Spritzvergaser Es sind bereits Vergaser mit einem feststehenden Spritzkopf, an dessen Umfang der Brennstoff auftritt, und mit einem Steuerkörper bekannt, der über dem Spritzkopf in Achsenrichtung verschoben werden kann und dabei einen veränderlichen Luft- und Gemischdurchlaß mit der Außenwand des Spritzkopfes bildet. Dieser Steuerkörper setzt sich am Ende seiner Bewegung vollständig auf den Spritzkopf auf und schließt den Vergaser ab.
  • Auf diese Weise wird eine Unterdruckkammer gebildet, die zwischen einem Querschnitt für den Eintritt der Luft und einem Ouerschnitt für den Austritt des explosiblen Gemisches gelegen ist. Dabei ändert sich der Unterdruck in dieser Kammer entsprechend der Stellung des Abschlußorgans.
  • Bei diesen bekannten Vorrichtungen sind die Flächen, zwischen denen die Regelquerschnitte liegen, konisch gehalten, derart, daß der Konstrukteur nicht die Möglichkeit hat, die Änderung des Unterdruckes in der Gemisch- oder Unterdruckkammer in Anhängigkeit von der Verschiebung des Ventils zu beeinflussen, um eine gleichmäßigere Dosierung des Brennstoffes zu erreichen.
  • Bei anderen bekannten Vergasern sind die Regelquerschnitte nicht beide in der Nähe des Berührungspunktes zwischen Brennstoff und Zusatzluft angeordnet. Diese Maßnahme bildet aber gerade erfindungsgemäß eines der Mittel, um den Motor schnell zu beschleunigen. Nach der vorliegenden Erfindung wird ein Vergaser der eingangs geschilderten Art zwecks Vermeidung der erwähnten Nachteile derart ausgebildet, daß der Steuerkörper an seiner Innenwand und der Spritzkopf an seiner Außenwand eine mehr oder weniger geneigte, geradlinige oder leicht gekrümmte Fläche und einen Vorsprung, beispielsweise einen scharfen Winkel oder eine Abrundung, aufweist, welche gemeinsam die beiden veränderlichen Durchgangsquerschnitte für Luft und Gemisch und dazwischen einen Mischraum veränderlichen Ouerschnittes bilden, dessen Gemischaustrittsquerschnitt bei der innersten Stellung des Steuerkörpers in unmittelbarer Nähe des Brennstoffaustrittes liegt und sich bei Eröffnung des Steuerkörpers von diesem mehr und mehr entfernt.
  • Dabei steigert der Gemischaustrittsquerschnitt seinen Wert nach Maßgabe des Anhebens des Steuerkörpers derart, daß bei dessen Anheben die Luftgeschwindigkeit an den Brennstoffeintrittsöffnungen in dem Augenblick, wenn der Steuerkörper seinen Sitz verläßt, beträchtlich ist, sodann stark abfällt und schließlich fortschreitend nach Maßgabe des weiteren Anhebens des Steuerkörpers und der sich daraus ergebenden Beschleunigung des Motors zunimmt. Der Lufteintrittsquerschnitt erfährt gleichzeitig Veränderungen, durch die der Unterdruck in der Gemischkammer geregelt wird. Diese verschiedenen Änderungen der Durchgangsquerschnitte ergeben sich aus den Profilen der Schrägflächen und der Vorsprünge bzw. deren scharfer Winkelung oder Abrundung, so daß eine genaue und vollständige Regelung des Unterdruckes in der Kammer bei allen Öffnungszuständen des Vergasers möglich ist.
  • Ein Vergaser gemäß der Erfindung wird als Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung veranschaulicht, in welcher Abb. i einen senkrechten axialen Schnitt des Vergasers darstellt.
  • Abb. 2 ist ein senkrechter Schnitt in einem bestimmten Winkel zu der Ebene der Abb. 1, der durch die Achse der Zuleitungen für die Primärluft gelegt ist.
  • Der Vergaser nach der Erfindung weist ein glockenförmiges Ventil i mit zwei inneren Profilen auf, von denen das eine, 51, eine beliebige, wechselnde Form hat, das andere, 8, aber im allgemeinen konisch ausgeführt ist.
  • Dieses Ventil i gleitet frei in dem oberen rohrförmigen Teil25 des Vergasers, der mit Bügeln, Klammern o. dgl. versehen ist, mit denen er mit der Speiseleitung der Brennkraftmaschine für das Gemisch verbunden werden kann.
  • Das Ventil i ist einerseits mit zwei Zapfen 72 ausgerüstet, die in die senkrechte Leistenführung 7q. einer drehbaren Hülse 75 einfassen, und andererseits mit einer schraubenförmigen Führung 73, in welche zwei an dem unteren Teil 77 feste "Zapfen einfassen, die in der Abbildung nicht sichtbar sind; diese Anordnung ermöglicht es, das Ventil i anzuheben, indem man der Hülse 75 eine Drehbewegung gibt, zweckmäßig mit Hilfe der Betätigung des Beschleunigers.
  • Der Vergaser hat andererseits einen Aufsatz 5o, dessen geneigte Flächen 2J1, 23Z in Verbindung mit den entsprechenden Flächen 8 und 51 des Ventils i einerseits den Durchgangsquerschnitt für die durch den Rohrstutzen i io eintretende Sekundärluft und andererseits den Durchgangsquerschnitt für das Gemisch regeln.
  • Der Aufsatz 5o besteht aus einer Haube 5o2, die auf einem schalenförmigen Untersatz 5o1 aufruht und zwischen ihrer Unterseite und dieser Schale einen kreisförmigen Durchgang 92 für den Austritt des Benzins bildet, das zerstäubt sein kann oder nicht.
  • Diese Art der Ausbildung des Aufsatzes 5o aus zwei Teilen 5o1 und 5o2 ermöglicht es, auf sehr leichte Weise den freien Austrittsquerschnitt des Kanals 92 für den zerstäubten Brennstoff zu regeln. Diese Art der Ausführung ermöglicht auch eine sehr bequeme Herstellung des Aufsatzes 5o, der noch Kanäle 921 aufweist, durch welche der Brennstoff aus dem mittleren Kanal 87 in den kreisförmigen Kanal 92 gelangt.
  • In der Haube 5o2 des Aufsatzes 5o sind längliche Einschnitte 52 vorgesehen, die dauernd dünne Strahlen von zerstäubtem Benzin und Luft in den Vergaser eintreten lassen, selbst wenn das Ventil i geschlossen ist, so daß dadurch ein langsamer Gang erzielt werden kann.
  • Der Aufsatz 5o hat noch einen Kanal 66, der ihn mit dem Behälter 78 des Vergasers von gleichbleibendem Niveau verbindet.
  • Der Kanal 66 mündet durch einen Kanal 85 in die Hauptspritzdüse 86, die in der Achse des Aufsatzes 5o durch eine Schraube und Mutter 82 festgehalten wird. Die Hauptspritzdüse mündet in einen axialen Kanal 87, der seinerseits in dem freien Ringraum 92 durch die Kanäle 921 mündet.
  • Der Vergaser für den langsamen Gang 98, der durch eine Verlängerung 661 des Kanals 66 mit Brennstoff gespeist wird, ist in dein Rohrstutzen i io für den Luftzutritt angeordnet und wird in gleicher Weise durch Schraube und Mutter 82 wie die Hauptspritzdüse festgehalten. Die Spritzdüse 98 für den langsamen Gang mündet in einen Kanal ioi, der seinerseits in den oberen rohrförmigen Teil 25 des Vergasers mündet und mit Hilfe einer Spitzschraube 140 geregelt wird.
  • Die Luft für die Hauptspritzdüse 86 ebenso wie die Luft für die Spritzdüse 98 für den langsamen Gang werden demselben Luftstrom i 1o entnommen, was von besonderer Bedeutung ist, wenn die Vorrichtung noch einen Reiniger oder einen Hilfskompressor umfaßt.
  • Aus Abb. 2 ergibt sich, daß die Primärluft, die zum Mitreißen und zum. Zerstäuben des von dem Hauptvergaser 86 in den Kanal 87 geförderten Brennstoffes notwendig ist, im Innern des durch den Stutzen i io mit Luft gespeisten Vergaserkörpers entnommen wird. Diese Luft benutzt dann die Kanäle 1311, 1312, 1313, um zu der Spritzdüse 86 zu gelangen.
  • In diesem Falle ist es zweckmäßig, den Luftkanal iio durch einen Kanal i 2o mit dein oberen Teil des Behälters 78 mit gleichbleibendem Niveau zu verbinden, und zwar oberhalb des Flüssigkeitsspiegels in diesem Behälter. Man erzielt auf diese Weise einen Ausgleich der Drucke in dem Vergaser.
  • Die Wirkung des Ventils i in dem Vergaser ist die folgende: Zunächst regelt man durch Anheben des Ventils nach Belieben den freien Ouerschnitt für die Sekundärluft zwisehen den Flächen 232 und 51, die an dem Aufsatz 5o und an dem Ventil sich befinden. Gleichzeitig stellt man den freien Querschnitt für das Gemisch ein, und zwar zwischen den Flächen 231 und 8 des Aufsatzes 5o und des j.'entils i.
  • Auf diese Weise wird zwischen dem ringförmigen Querschnitt 232-51 und dem ringförmigen Querschnitt 231-8 eine Kammer i i i gebildet, in welcher der Unterdruck in jedem Augenblick von dem Verhältnis dieser beiden Querschnitte zueinander in dem gleichen Augenblick abhängig ist. Das Profil der Fläche 232 bestimmt das Gesetz, nach welchem dieses Verhältnis sich mit dein Anheben des Ventils ändert. Auf diese Weise beherrscht man also die Veränderungen in dem Unterdruck in der Kammer iii und demzufolge die Veränderungen in dem Durchgang durch den Kanal 92, d. h. schließlich der Geschwindigkeit des Gemisches für jeden Augenblick.
  • Wenn das Ventil i auf dem Aufsatz 5o aufliegt, so legt sich seine Fläche 8 auf die Fläche 231, die dann den Sitz des Ventils bildet; der Vergaser arbeitet dann nur für langsamen Gang. Dieser langsame Gang wird durch zwei Hilfsmittel gesichert: zunächst durch den Vergaser 98 für langsamen Gang, wie dies bereits vorhin beschrieben ist, und weiter durch die Einschnitte oder Nuten 52, die eine bestimmte Menge Luft und Brennstoff in den oberen Teil des Vergasers mitreißen lassen, wodurch also die Speisung des Motors für langsamen Gang gesichert ist.
  • Man kann natürlich das eine oder das andere dieser Mittel 98 oder 52 fortlassen und erzielt doch den gewünschten langsamen Gang.
  • Um die Beschleunigung des Motors zu erzielen, d. h. also seinen Übergang vom langsamen Gang auf den normalen Gang, genügt es, von neuem das Ventil i anzuheben, wie dies bereits beschrieben ist: die beiden veränderlichen Querschnitte 232-51 und 231-58 liegen in unmittelbarer Nähe der öffnungen 92, d. h. also des Berührungspunktes zwischen dem zerstäubten Brennstoff und dem Luftstrom i io; infolgedessen erzielt man eine sehr schnelle Beschleunigung des Motors. Die Saugwirkung des Motors äußert sich tatsächlich außerordentlich energisch auf den engen Querschnitt 23i-8 und infolgedessen auf die Austrittsöffnungen des Kanals 92, der in dein in diesem Augenblick sehr engen Teil der Kammer i i i sich befindet. Es findet also demzufolge die Bildung eines außerordentlich reichen Gemisches statt, was für das Anlassen oder Beschleunigen des Motors sehr nützlich ist. Wenn das Ventil i weiter gehoben wird, so erweitert sich der Querschnitt 231-8, der Unterdruck in der Kammer i i i erhöht sich weiter, aber, da die Öffnung des Kanals 92 sich nicht mehr an einem sehr verengten Teil der Kammer findet, wo die Geschwindigkeit der Gase eine sehr erhebliche ist, so wird das gebildete Gemisch weniger reich, was auch erwünscht ist, da das Anlassen des Motors beendet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vergaser mit einem feststehenden Spritzkopf, an dessen Umfang der Brennstoff austritt, und mit einem Steuerkörper, der mechanisch über dem Spritzkopf in Achsenrichtung verschoben werden kann und dabei einen veränderlichen Luft- und Gemischdurchlaß mit der Außenwand des Spritzkopfes bildet, ferner sich auf diesen vollständig aufsetzen und den Vergaser abschließen kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkörper (i) an seiner Innenwand und der Spritzkopf (5o1, 502) an seiner Außenwand eine mehr oder weniger geneigte, geradlinige oder leicht gekrümmte Fläche (231-51) und einen Vorsprung - beispielsweise einen scharfen Winkel oder eine Abrundung (23z-8) - aufweist, welche gemeinsam die beiden veränderlichen Durchgangsquerschnitte für Luft und Gemisch (231, 8 und 232, 51) und dazwischen einen Mischraum veränderlichen Querschnittes (111) bilden, dessen Gemischaustrittsquerschnitt (231,8) bei der innersten Stellung des Steuerkörpers in unmittelbarer Nähe des Brennstoffaustritts (92) liegt und sich bei Eröffnung des Steuerkörpers von diesem mehr und mehr entfernt.
DEP57339D 1927-06-15 1928-03-15 Spritzvergaser Expired DE543719C (de)

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FR543719X 1927-06-15

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