DE543700C - Funkenfaenger, insbesondere fuer Lokomotiven - Google Patents
Funkenfaenger, insbesondere fuer LokomotivenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES
- F23J15/00—Arrangements of devices for treating smoke or fumes
- F23J15/02—Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material
- F23J15/022—Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material for removing solid particulate material from the gasflow
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Description
- Funkenfänger, insbesondere für Lokomotiven Die Erfindung bezieht sich auf solche, insbesondere für Lokomotiven bestimmte Funkenfänger, bei denen in der Bahn der Schornsteingase eine mit einer Flüssigkeitsschicht bedeckte Fläche vorgesehen ist. Die Erfindung besteht in erster Linie darin, daß der Funkenfänger eine oben offene, um die Achse des Schornsteins drehbare und mit dem Laufrade einer Dampfturbine verbundene Trommel besitzt, gegen deren Innenfläche Wasser gespritzt wird.
- Es ist bei Funkenfängern bereits bekannt, die vom Schornstein ausgeworfenen Rückstände durch Druckluft gegen die Innenwand eines Kegels zu schleudern, an der Wasser herabrieselt. Da die Geschwindigkeit des Wassers hierbei aber nur gering ist, wird es von der Druckluft mitgerissen und zusammen mit den Rückständen und den Rauchgasen ausgeworfen. Beim Gegenstand der Erfindung erhält die Flüssigkeitsschicht eine erhebliche Drehgeschwindigkeit quer zur Richtung der Rauchgase, ,die ein Mitreißen des Wassers verhindert.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung im Längsschnitt dargestellt.
- Der mit A bezeichnete Schornstein ruht in üblicher Weise mittels eines Flansches a1 auf dem Rauchkammermantel B einer Lokomotive und trägt über seiner oberen ötfnung mittels Stützen a2 einen eine Leitfläche bildenden Schirm a3. Der Schornstein A besitzt einen weiteren Flansch a4, auf dem mittels eines Kugellagers C gleichachsig zum Schornstein A eine Trommel D drehbar gelagert ist, deren Mantel dl schwach kegelstumpfförmig ausgebildet und in seinem Oberteil d"- nach innen umgebördelt ist. Der Boden der Trommel D besitzt einen nach oben gezogenen Teil d3, so daß in der Trommel ein ringförmiger, mit Öffnungen d5 versehener Raum d4 entsteht. Der Teil d3 besitzt einen umgebördelten Rand d6, der den oberen Rand des Schornsteins A umschließt. Ferner ist am Flansch a4 ein zu dem Schornstein A ebenfalls gleichachsiges, in seinem oberen Teile zylindrisches Gehäuse E befestigt, an dessen Innenseite ein zur Führung der Trommel D dienendes Kugellager F angebracht ist. Der Antrieb des drehbaren Ringes D erfolgt mittels einer Dampfturbine, deren Laufrad G auf dem Mantel dl der Trommel d sitzt, während ihr Leitrad G1 äm Gehäuse E befestigt ist. In das Leitrad G1 mündet ein Dampfzuführungsrohr H, während an den Abdampfstrom G= ein Abdampfrohr J angeschlossen ist. Der Boden des Gehäuses E besitzt Öffnungen e1, von denen aus Rohre K am Rauchkammermantel B entlang nach abwärts führen. Schließlich ist im Innern des Schornsteins A ein Wasserrohr j11 angeordnet, dessen Oberteil ;;il nach .der Trommel D zu abgebogen ist und ,dessen Mündung unmittelbar vor der Innenwand der Trommel D liegt.
- Mittels der Dampfturbine G wird der Ring D in schnelle Drehung versetzt, so daß sich das aus dem Rohr 111 ml austreten=de Wasser infolge der Fliehkraftwirkung und der sich nach unten erweiternden Kegelform der Trommel D über deren ganze Mantelfläche dl gleichmäßig verteilt und auf ihr eine zusammenhängende Wasserschicht bildet, die allmählich auf dem Mantel dl nach unten wandert und durch die öffnungen d5 austritt. Etwa nach oben gedrücktes Wasser wird von der Umbördelung d2 der Trommel D aufgefangen. Die durch den künstlichen Zug aus dem Schornstein ausgeworfenen Funken werden durch den Schirm a3 gegen die Trommel D hin abgelenkt, so daß sie auf deren wasserbedeckte Mantelfläche dl auftreffen und hier gelöscht werden. Die gelöschten Rückstände wandern mit dem Wasser nach unten, sie treten dann durch die Öffnungen d' in den unteren Teil des Gehäuses E und werden durch die Rohre K ins Freie geleitet.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Funkenfänger, insbesondere für Lokomotiven, bei dem in :der Bahn der Schornsteingase eine mit einer Flüssigkeitsschicht bedeckte Fläche vorgesehen ist, gekennzeichnet durch eine oben offene, um die Achse des Schornsteins drehbare und mit dem Laufrade einer Dampfturbine (G) verbundene Trommel (D), gegen deren Innenfläche Wasser gespritzt wird. a. Funkenfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (D) von einem zu ihr gleichachsigen Gehäuse (E) umgeben ist, welches das Leitrad (G1) der Dampfturbine trägt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE543700T | 1930-02-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE543700C true DE543700C (de) | 1932-02-09 |
Family
ID=6560145
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930543700D Expired DE543700C (de) | 1930-02-01 | 1930-02-01 | Funkenfaenger, insbesondere fuer Lokomotiven |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE543700C (de) |
-
1930
- 1930-02-01 DE DE1930543700D patent/DE543700C/de not_active Expired
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