DE543040C - Magnetisierungsapparat, dessen das magnetisierende Kraftlinienfeld erzeugende Spulen mit Wechselstrom beschickt werden - Google Patents

Magnetisierungsapparat, dessen das magnetisierende Kraftlinienfeld erzeugende Spulen mit Wechselstrom beschickt werden

Info

Publication number
DE543040C
DE543040C DEH127061D DEH0127061D DE543040C DE 543040 C DE543040 C DE 543040C DE H127061 D DEH127061 D DE H127061D DE H0127061 D DEH0127061 D DE H0127061D DE 543040 C DE543040 C DE 543040C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
alternating current
magnetization apparatus
magnetizing
armature
coils
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH127061D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE543040C publication Critical patent/DE543040C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F13/00Apparatus or processes for magnetising or demagnetising
    • H01F13/003Methods and devices for magnetising permanent magnets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

  • magnetisierungsapparat, dessen das magnetisierende Kraftlinienfeld erzeugende Spulen mit Wechselstrom beschickt werden Bei Magnetisierungsapparaten, deren das magnetisierende Kraftlinienfeld erzeugende Spulen mit Wechselstrom beschickt werden, bestehen die Schwierigkeiten, die größte Stärke des wechselnden Kraftlinienfeldes für die Magnetisierung auszunutzen und die Polarität des zu magnetisierenden Gegenstandes im vorhinein festzulegen. Mit einem von Hand zu betätigenden Schalter kann die Unterbrechung des die Magnetisierungsspulen durchfließenden Wechselstromes im richtigen Zeitpunkt selbstverständlich unmöglich gesichert werden. Aber auch die Unterbrechung in dem Zeitpunkt, in welchem der Strom durch Null geht, wie sie für den Primärstromkreis eines mit Wechselstrom beschickten und als Magnetisierungsapparat zu verwendenden Transformators bereits in Vorschlag gebracht worden ist, sichert bloß die Unterbrechung in einem Zeitpunkt, in welchem das Kraftlinienfeld der Sekundärwicklung seine größte Stärke besitzt, nicht aber die Erreichung der gewünschten Polarität des zu magnetisierenden Gegenstandes.
  • Den Gegenstand der vorliegenden- Erfindung bildet ein Magnetisierungsapparat, dessen das magnetisierende Kraftlinienfeld unmittelbar erzeugende Spulen mit Wechselstrom beschickt werden, bei welchem unter Ausnutzung des stärksten Kraftlinienfeldes die gewünschte Polarität des zu magnetisierenden Gegenstandes erfindungsgemäß dadurch erzielt wird, daß zur Unterbrechung des die Magnetisierungsspulen durchfließenden Wechselstromes ein parallel oder in Serie zu den Magnetisierungsspulen geschaltetes polarisiertes Relais dient.
  • Die Zeichnung veranschaulicht an einem Ausführungsbeispiel die Ausgestaltung und die Schaltung des polarisierten Relais in dem die Spulen des Magnetisierungsapparates durchfließenden Wechselstromkreis, wobei jedoch diese Spulen selbst weggelassen worden sind.
  • An ein Wechselstromnetz ist mittels einer Leitung i über einen Wechselstromwiderstand, beispielsweise eine Drosselspule 2, das eine Ende der Wicklung eines Relais 3 angeschlossen, deren anderes Ende durch eine Leitung ¢ über einen von Hand zu betätigenden Schalter 5 an das Wechselstromnetz angeschlossen ist. Über dem Kern 6 des Relais 3 befindet sich ein Anker 7, der von einem um eine feste Achse 9 drehbaren Hebel 1o getragen wird. Von der Leitung i führt eine Verbindung zu einem Kontaktarm ii, der mit dem Hebel io durch ein Isolierstück 18 fest verbunden und daher mit diesem zusammen um die Achse 9 drehbar ist. Das Ende des Kontaktarmes 1z wirkt mit einem feststehenden Kontakt i2 zusammen, von dem eine Leitung 13 zu den Spulen des Magnetisierungsapparates führt. Eine von der Leitung q. abgezweigte Leitung 14 vervollständigt den Stromkreis der nicht dargestellten Magnetisierungsspulen, so daß bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Relaisspule und die Magnetisierungsspulen in Parallelschaltung zueinander liegen. Oberhalb des Relaisankers 7 ist der eine Pol 15 eines permanenten Magneten 16 angeordnet, der im Verein mit einer in ihrer Spannung regelbaren Feder 17 den Anker 7, den Hebel =o und den Kontakt =i in einer solchen Lage hält, daß die Kontakte =i, i2 geschlossen sind.
  • Wird nach Anschalten der Magnetisierungsspulen an das Wechselstromnetz der Stromkreis der Relaisspule 3 durch Betätigung des Schalters 5 geschlossen, so wird deren Kern 6 magnetisiert, und -zwar mit sich bei jedem Stromwechsel ändernder Polarität. Erfolgt das Schließen des das Relais 3 enthaltenden Stromkreises in einer solchen Phase, bei welcher das dem Anker 7 zugekehrte Ende des Magnetkernes 6 die gleiche Polarität wie der Pol 15 des permanenten Magneten 16 hat, so verbleibt der Anker 7 in der dargestellten Lage, die Kontakte 11,12 bleiben geschlossen, und der Wechselstrom fließt weiter durch die Magnetisierungsspulen. Sobald jedoch beim nächsten Phasenwechsel der Magnetkern 6 die entgegengesetzte Polarität wie der Pol 15 erhält, zieht der Kern 6 den Anker 7 an, so daß sich der zweiarmige Hebel =o, i1 um die Achse g dreht. Dadurch wird der Kontakt =i vom Kontakt 12 abgehoben und der Stromkreis der Spulen des Magnetisierungsapparates unterbrochen.
  • Je nachdem der mit dem Relais 3 zusammenwirkende Pol 15 des permanenten Magneten 16 ein Nord- oder Südpol ist, erfolgt somit die Unterbrechung des die Magnetisierungsspulen durchfließenden Wechselstromes immer in der einen oder immer in der anderen Halbwelle, so daß die gewünschte Polarität des zu magnetisierenden Gegenstandes in jedem Fall mit Sicherheit erzielt wird.
  • Durch entsprechende Wahl oder Einstellung der Größe des Wechselstromwiderstandes 2 kann das Kraftlinienfeld des Relais 3 so stark gehalten werden, daß der Elektromagnet 6 erst im Scheitelpunkt der Wechselstromphase den Anker 7 entgegen der Wirkung des permanenten Magneten 16 sowie der Feder 17 anzuziehen vermag. Durch den Wechselstromwiderstand 2 wird somit einerseits verhindert, daß der Elektromagnet 6 ,u kräftig wird und auch bei gleicher Polarität, wie sie der Pol 15 besitzt, diesem den Anker 7 entreißt, andererseits wird erzielt, daß die Unterbrechung des die Magnetisierungsspulen durchfließenden Wechselstromes im Scheitelpunkt der Wechselstromphase oder unmittelbar hinter diesem somit unter Ausnutzung des stärksten Kraftlinienfeldes erfolgt.
  • Nachdem der Anker 7 durch den Elektromagneten 6 des Relais 3 angezogen worden ist und sich von dem Pol 15 entfernt hat, reicht bei entsprechender Einstellung des Wechselstromwiderstandes 2 die Kraft des permanenten Magneten 16 nicht mehr hin, um innerhalb des Phasenwechsels den Anker 7 von dem Elektromagneten 6 abzuziehen und die Kontakte 11, 12 zu schließen. Der Stromdurchgang durch die Magnetisierungsspulen bleibt daher, nachdem einmal das Relais 3 zur Wirkung gelangt ist, dauernd unterbrochen.
  • Der in das Bereich des Kraftlinienfeldes der Magnetisierungsspulen gebrachte, die gewünschte Polarität aufweisende Gegenstand wird bei geschlossenem Schalter 5 aus dem Bereich des Feldes gebracht. Nach Unterbrechung des das Relais 3 enthaltenden Stromkreises mittels des Schalters 5 verschwindet das Kraftfeld des Relais 3, und der Anker 7 wird durch den Pol 15 und die Feder 17 wieder in seine ursprüngliche Stellung gebracht, Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das polarisierte Relais 3 zu den Magnetisierungsspulen parallel geschaltet; es kann aber auch mit diesen in Serie geschaltet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Magnetisierungsapparat,' dessen das magnetisierende Kraftlinienfeld erzeugende Spulen mit Wechselstrom beschickt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterbrechung des die Magnetisierungsspulen durchfließenden Wechselstromes ein parallel oder in Serie zu den Mägnetisierungsspulen geschaltetes polarisiertes Relais (3) dient. a. MagnetisierungsapparatnachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dem polarisierten Relais ein Wechselstromwiderstand, beispielsweise eine Drosselspule (2), vorgeschaltet ist. 3. Magnetisierungsapparat nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (7) des polarisierten Relais (3) von einem Hebel (=o) getragen wird, mit welchem der bewegliche Kontakt (=i) des in dem Stromkreis der Magnetisierungsspulen angeordneten Unterbrechers (11; 12) verbunden ist. q,. Magnetisierungsapparat nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (7) des polarisierten Relais (3) unter der Wirkung einer Feder (17) steht, die nach Unterbrechung des das Relais (3) durchfließenden Stromes im Verein mit dem permanenten Magneten (16) den Anker in die Ruhestellung zurückführt und dadurch die Kontakte (=i, =z) des Unterbrechers wieder schließt.
DEH127061D 1930-05-24 1931-05-24 Magnetisierungsapparat, dessen das magnetisierende Kraftlinienfeld erzeugende Spulen mit Wechselstrom beschickt werden Expired DE543040C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT543040X 1930-05-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE543040C true DE543040C (de) 1932-01-30

Family

ID=3676343

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH127061D Expired DE543040C (de) 1930-05-24 1931-05-24 Magnetisierungsapparat, dessen das magnetisierende Kraftlinienfeld erzeugende Spulen mit Wechselstrom beschickt werden

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE543040C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE543040C (de) Magnetisierungsapparat, dessen das magnetisierende Kraftlinienfeld erzeugende Spulen mit Wechselstrom beschickt werden
DE947812C (de) Schalteinrichtung zur Beeinflussung elektrischer Stromkreise, insbesondere Starkstromkreise, mit durch ein Magnetfeld betaetigtem Schaltelement
AT125106B (de) Mit Wechselstrom zu betreibender Magnetisierungsapparat.
DE862635C (de) Elektrischer Selbstschalter mit Fehlerstromausloesung
DE461448C (de) UEberstromschnellschalter fuer Netze mit sich umkehrender Stromrichtung
DE670364C (de) Schutzschalter mit polarisiertem Relais
DE545971C (de) Anordnung zur Verhinderung des Abschaltens von Schaltern geringerer Leistung, denen ein Schalter groesserer Leistung vorgeschaltet ist
DE608145C (de) Mit Wechselstrom zu betreibender Magnetisierungsapparat
AT133314B (de) Mit Wechselstrom zu betreibender Magnetisierungsapparat.
DE870718C (de) Synchronschalter
AT124519B (de) Distanzrelais.
DE887974C (de) Schnellrelais fuer UEberstromausloesung
DE670647C (de) Ein- oder mehrpoliger Selbstschalter mit einer jedem Pol zugeordneten Magnetspule
DE729761C (de) Einrichtung zum Einlegen eines elektromagnetisch betaetigten Schalters in einem genau bestimmten Punkt der Stromkurve
AT119409B (de) Elektrischer Schalter für Hausinstallation u. dgl.
DE947390C (de) Schalteinrichtung
DE549860C (de) Als elektromagnetische Kurzschlusssicherung ausgebildeter Schalter, insbesondere fuer Kleintransformatoren
AT125461B (de) Schalteinrichtung für elektrische Stromkreise.
DE909729C (de) Synchronausloesevorrichtung fuer sprunghaft betaetigte Wechselstromschalter
DE291822C (de)
DE495034C (de) Umschaltrelais fuer elektrische Mehrfachtarifzaehler
DE2132780A1 (de) Schutzschalter, insbesondere leitungsschutzschalter
DE404787C (de) Elektromagnetisches Ausloeserelais
DE586524C (de) Fallklappenrelais
DE591803C (de) Widerstandsabhaengiges Relais