DE540945C - Gewinnung von Zink - Google Patents

Gewinnung von Zink

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DE540945C
DE540945C DE1930540945D DE540945DD DE540945C DE 540945 C DE540945 C DE 540945C DE 1930540945 D DE1930540945 D DE 1930540945D DE 540945D D DE540945D D DE 540945DD DE 540945 C DE540945 C DE 540945C
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zinc
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briquette
coking
zinc oxide
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • C22B19/04Obtaining zinc by distilling
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • C22B19/04Obtaining zinc by distilling
    • C22B19/14Obtaining zinc by distilling in vertical retorts
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
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Description

  • Gewinnung von Zink Es ist bekannt, bei der Gewinnung von Zink aus Zinkoxyd, oxydischen Zinkerzen oder ähnlichen Ausgangsstoffen zunächst aus dem Zinkoxyd und Kohle brikettartige Preßlinge herzustellen, diese durch Verkokung der Kohle zu härten und danach in einem kontinuierlich betriebenen Vertikalkammerofen auf die zur Reduktion des Zinkoxydes erforderliche Temperatur zu erhitzen, wobei die bei der Reduktion frei werdenden brennbaren Gase nach Abtrennung des dampfförmigen Zinks zur Beheizung der Reduktionsretorten oder für andere Zwecke verwendet werden. Bei dem bekannten derartigen Verfahren wird die Verkokung der Zinkerzkohlebrikette in einem indirekt beheizten Ofen, vorzugsweise einem Schachtofen vorgenommen, welcher mit Generatorgas o. dgl. beheizt wird.
  • Demgegenüber liegt das Neue des erfindungsgemäßen Verfahrens darin, daß die Verkokung der Zinkoxydkohlebrikette durch direkte Beheizung mittels der heißen, bei der Reduktion des Zinkoxyds entstehenden Kohleoxyd enthaltenden Gase bewirkt wird. Zu diesem Zweck werden gemäß der Erfindung die bei der Reduktion des Zinkoxyds entstehenden brennbaren Gase durch teilweise oder vollständige Vorverbrennung auf die zur Verkokung der Zinkoxydkohlebrikette erforderliche Temperatur gebracht und danach im Querstrom an der Oberfläche der Brikette vorbeigeführt, welche in einem oberhalb oder seitlich der Reduktionsöfen vorgesehenen, kontinuierlich oder absatzweise begichteten Schachtofen sich befinden. Ferner werden gemäß der Erfindung die bei der Verkokung der Zinkoxydkohlebrikette entstehenden Destillationsgase zusammen mit den die Verkokung bewirkenden Heizgasen von mitgerissenem Staub, Teer und Salzsäuredämpfen befreit und danach in den Heizzügen des Reduktionsofens verbrannt. Dabei werden vorzugsweise gemäß der Erfindung Salzsäuredämpfe aus den Gasen in einem mit Kalksteinen besetzten und von oben mit Wasser berieselten Waschern entfernt, wobei die Wassertemperatur so gewählt wird, daß die Gase gleichzeitig auf die gewünschte Temperatur gekühlt werden. Es kann vorteilhaft sein, die heißen Gase vor der Kühlung zur Ausnutznng der fühlbaren Wärme durch einen Rekuperator zu leiten.
  • Das erfindungsgemiße Verfahren ergibt gegenüber dem bekannten Verfahren zunächst den wichtigen Vorteil, daß die Einrichtung zur Verkokung der Zinkoxydkohlebrikette erheblich kleiner und deshalb wohlfeiler ausgebildet werden kann als bisher, und daß ferner die Erzeugung des bisher zur Verkokung der Brikette erforderlichen Generatorgases in Fortfall kommt, wodurch eine erhebliche Verbilligung sowohl des Baues wie der Betriebskosten der Zinkgewinnungsanlage erreicht wird. Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt darin, daß der unvermeidbar mit den Destillationsgasen aus dem Reduktionsofen entweichende Zinkstaub praktisch vollständig beim Durchstreichen der Gase durch den Verkokungsschachtofen an der Oberfläche der Zinkoxydkohlebrikette niedergeschlagen wird, so daß die bisher übliche Entfernung des Zinkstaubs aus den Reduktionsgasen unterbleiben kann. Schließlich ist noch auf den Vorteil hinzuweisen, der sich aus der Beheizung des Reduktionsofens mit den bei dem Verkokungsvorgang entstehenden Gasen zusammen mit den nicht vorverbrannten Gasen des Reduktionsvorgangs insofern ergibt, als dadurch ebenfalls die Kosten für die Gewinnung des Zinks bzw. die Reduktion des Zinkoxyds zu metallischem Zink in ° beachtlichem Maße herabgesetzt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: x. Verfahren zur Gewinnung von Zink aus Zinkoxyd, oxydischen Zinkerzen oder ähnlichen Ausgangsstoffen, bei welchem zunächst aus Zinkoxyd und Kohle brikettartige Preßlinge hergestellt werden, welche nach der Verkokung der Kohle in einem kontinuierlich betriebenen Vertikalkammerofen auf die zur Reduktion des Zinkoxyds erforderliche Temperatur erhitzt werden, wobei die bei der Reduktion entwickelten brennbaren GasenachAbtrennungdesdampfförmigen Zinks zum Zwecke der Wärmeerzeugung Verwendung finden, dadurch gekennzeichnet, daß die bei der Reduktion des Zinkoxyds entstehenden, vom zink befreiten brennbaren Gase durch Vorverbrennung auf die zur Verkokung der Zinkerzkohlebrikette erforderliche Temperatur gebracht und danach zwecks Verkokung der Zinkerzkohlebrikette mit diesen in unmittelbare Berührung gebracht werden.
  2. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Verkokung der Zinkoxydkohlebrikette dienenden Gase im Querstrom zu den kontinuierlich oder absatzweise aufgegebenen Brikette durch den die Brikette aufnehmenden Schachtofen hindurchgeleitet werden.
  3. 3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch x und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Verkokungsofen verlassenden Gase von Staub, Teer und Salzsäuredämpfen befreit und danach zur Beheizung des Reduktionsofen verwendet werden. q.. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gase vor ihrer Weiterverwendung durch einen mit Kalksteinen besetzten und von oben mit Wasser berieselten Wascher geleitet werden, in welchem die Salzsäuredämpfe aus dem Gase entfernt werden.
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