DE5407C - Combination einer stationären Dampfmaschine mit einem Dampfkessel, wobei die Feuergase, ehe sie in den Schornstein entweichen, den Cylinder zum Zwecke der Ueberhitzung des Dampfes in ihm bestreichen - Google Patents

Combination einer stationären Dampfmaschine mit einem Dampfkessel, wobei die Feuergase, ehe sie in den Schornstein entweichen, den Cylinder zum Zwecke der Ueberhitzung des Dampfes in ihm bestreichen

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DE5407C
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Original Assignee
G. E. WOLFF in Hamburg
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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B31/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01B31/08Cooling of steam engines; Heating; Heat insulation

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

1S78.
Klasse 14.
GUSTAV EDUARD WOLFF in HAMBURG.
Combination einer stationären Dampfmaschine mit einem Dampfkessel, wobei die Feuergase, ehe sie in den Schornstein entweichen, den Cylinder zum Zwecke der Ueberhitzung des
Dampfes in ihm bestreichen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. November 1878 ab.
Der Erfinder ist der Ansicht, den Nutzeffect der Dampfmaschine durch das Ueberhitzen des Dampfes im Arbeitscylinder selbst wesentlich zu erhöhen und bezweckt zunächst, für geringeren Kraftbedarf eine im Unterhalt billigere Betriebsmaschine herzustellen, als die jetzt im Gebrauch befindlichen sogenannten Halblocomobilen.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Dampfmaschine rechtwinklig zur Längenrichtung des Kessels zwecks Raumersparnifs angenommen, ohne damit dieser Art der Anordnung vor anderen einen Vorzug einzuräumen.
Fig. ι giebt einen verticalen Längsschnitt durch den Kessel;
Fig. 2 einen Grundrifs des Kessels und der Maschine, und
Fig. 3 theilweise eine Frontansicht und einen Querschnitt des Kessels mit den Feuerzügen.
Die auf dem Rost entwickelten Feuergase sollen auf ihrem Weg zum Schornstein zur Bestreichung einer möglichst grofsen Kesselfläche gezwungen werden, um an diese den gröfsten Theil ihrer Wärme abzugeben, ehe sie Gelegenheit finden, den Dampfcylinder zu umspülen und die Ueberhitzung des in demselben zur Arbeitsverrichtung befindlichen Dampfes zu bewirken.
Zu diesem Zweck werden die auf dem Rost a im Flammrohr R entwickelten Feuergase zur hinteren Rauchkammer b, von dieser durch eine entsprechende Anzahl Feuerrohre c zur vorderen Rauchkammer d geleitet, von hier aus abwärts geführt, um durch die beiden Seitenzüge ee\ welche sich unterhalb des Kessels vereinigen, zu dem den Dampfcylinder / einschliefsenden Feuermantel (Fuchs) g zu gelangen und von hier aus nach dem Schornstein zu entweichen.
Der Dampfcylinder ist in dem Fuchs so angebracht, dafs die Steueruhgsventile und die Stopfbüchsen von aufsen zugänglich bleiben.
Um dem Dampfcylinder möglichst trockenen Dampf zuzuführen, ist das Dampfrohr h innerhalb des Kessels bis zur höchsten Stelle in dem Dom geführt, woselbst die Dampfentnahme stattfindet. Etwa mitgerissene Wassertheile sollen durch das am Wassersack des Dampfrohres befindliche Rohr i in den Kessel zurückfliefsen. Der gebrauchte Dampf wird durch das Ausströmungsrohr k ins Freie oder zu anderweitiger Benutzung abgeleitet.
Die Anordnung der Dampfvertheilungsorgane aufserhalb des Feuermantels gestattet die Anwendung jeder beliebigen Steuerung; für den vorliegenden Fall zieht der Erfinder es vor, eine einfache Hahnsteuerung zu benutzen, um einerseits die Herstellungskosten der Maschine möglichst zu reduciren, andererseits für den ins Auge gefafsten Zweck der Anwendung der vorliegenden Erfindung im Kleingewerbe complicirte Mechanismen möglichst zu vermeiden.
Zur Verhinderung der Wärmeausstrahlung des Kessels ist eine Einmauerung bezw. Bekleidung des letzteren und des Dampfrohres mit einer die Wärme nicht leitenden Masse in Aussicht genommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Combination einer Dampfmaschine mit einem Dampfkessel derart, dafs die auf dem Rost des letzteren entwickelten Feuergase, ehe sie in den Schornstein entweichen, den Dampfcylinder bestreichen, zum Zweck der Ueberhitzung und Spannungsvergröfserung des Dampfes während der Arbeitsverrichtung.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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