DE54076C - Maschine zum Stempeln und Entwerthen von Briefmarken - Google Patents

Maschine zum Stempeln und Entwerthen von Briefmarken

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DE54076C
DE54076C DENDAT54076D DE54076DA DE54076C DE 54076 C DE54076 C DE 54076C DE NDAT54076 D DENDAT54076 D DE NDAT54076D DE 54076D A DE54076D A DE 54076DA DE 54076 C DE54076 C DE 54076C
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DE
Germany
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gripper
letters
stamping
machine
suction
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT54076D
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W. groth in Seattle, King County, Washington Territory, und TH. S. consta nt ine, Corner of Kourth and Lewis Streets, City, County and State of New-York, V.St.A
Publication of DE54076C publication Critical patent/DE54076C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/08Separating articles from piles using pneumatic force
    • B65H3/0808Suction grippers
    • B65H3/0816Suction grippers separating from the top of pile
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K3/00Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
    • B41K3/02Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface
    • B41K3/12Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface with curved stamping surface for stamping by rolling contact
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K3/00Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
    • B41K3/44Means for handling copy matter
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K3/00Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
    • B41K3/44Means for handling copy matter
    • B41K3/48Means for handling copy matter for conveying intermittently to or from stamping station

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Maschine enthält einen pneumatischen Greifer, der beim Einrücken in eine bestimmte Stellung die Klinke eines Sperrrades aushebt, wodurch ein Gewicht zu sinken anfängt und den obersten Brief aus eingm Behälter gegen eine der Saugglocken des Greifers führt. .Wenn dieser von dem Behälter abrückt, tritt die Saugwirkung eines Kolbens ein, so dafs der oberste Brief von. der Saugglocke langsam mitgeführt und unmittelbar über ein umlaufendes Band befördert wird. Beginnt der Kolben seinen Rückgang, so fallen die Briefe von den einzelnen Saugglocken auf das Band, indem die Saugwirkung dann aufhört. Der Greifer geht nun nach dem Behälter wieder zurück, während das Band sich gegen den Stempelträger bewegt, dessen Stempel werkzeuge die Briefe, indem sie darunter einrücken, stempeln und deren Marken entwerthen.
Fig. ι zeigt die Perspectivansicht einer solchen Maschine,
Fig. 2 einen senkrechten Längsschnitt durch das umlaufende Band,
Fig. 3 einen senkrechten Querschnitt durch den. Brief behälter,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch denselben, während
Fig. 5 und 6 Einzeltheile geben.
Der . pneumatische Greifer B bewegt sich gegen den die Briefe aufnehmenden Behälter A hin und von demselben hinweg. Zu diesem Zweck sind die Zahnstangen E angeordnet, die im Eingriff mit den Zahnrädern H sind, Fig. 1 und 3. Die mit den Zahnstangen E durch eine Querstange verbundene Stange is1 trägt einen Zahn e, der in die Schubnuth der Hub-• scheibe H1 eintritt, welche die Bewegung auf die Zahnstangen E überträgt. Diese Bewegung gestattet es den mit einer Pumpe in Verbin-, dung stehenden Saugglocken b 2, Fig. 3, des. Greifers JB, langsam an den Behälter A heranzurücken und ebenso langsam wieder abzurücken, wodurch vermieden wird, dafs die Briefe oder sonstigen Postsachen im Behälter A in Unordnung gerathen, was der Fall sein würde, wenn die Bewegung des Greifers B schnell und stofsartig stattfände.
Der Greifer B na'hert sich dem absatzweise umlaufenden Band D, Fig. 1, und entfernt sich von demselben ebenfalls ■ langsam, um das regelrechte Ablegen der Postsachen zu ermöglichen. Die Bewegung des Greifers zwischen dem Behälter und dem Band ist im weiteren Verlauf eine schnelle, die Verlangsamung tritt erst an beiden Enden des Hubes ein und verhindert jeden Stbfs.
Die mit Druckventil M versehene Saugpumpe C, Fig. ι und 6., besteht aus einem gewöhnlichen, bei J offenen Cylinder, dessen Kolben mit Kolbenstange N direct von der Antriebswelle K mittelst Lenkerstange P hin- und herbewegt wird. Von dem Cylinder C führt ein Rohr ab, das durch einen Gummischlauch L und.Kanäle i»4,-Fig. 5, des Greifers B
die Pumpe mit den Saugglocken b2 des Schiebers verbindet.
Zur absatzweisen Verschiebung des Bandes D dienen die Kegelräder α al und die Schnurscheiben b b1. Der Stempelträger F erhält von Scheibe c seine Bewegung mittelst der Schnur d. Die beiden Arme B1, deren Achsen in den Haltern T gelagert sind, bilden ein Gelenkviereck mit dem Greifer B und gestattet diesem, eine Bewegung nach einem Kreisbogen zu machen. Die von dem Querstück B^ des Greifers B getragenen Saugglocken b2, Fig. 3, 4 und 5, sind in Paaren angeordnet. Durch die Punktirung Fig. 4 ist die Stellung der Saugglocken b2 zu dem Behälter A bei herabgeklapptem Greifer angedeutet.
Die unteren offenen Enden dieser Saugglocken b2 werden von Gummikränzen bs umschlossen , die sich der Oberfläche derselben leicht anpassen. Die oberen Enden münden, wie erwähnt, in die Kanäle £4, Fig. 5, des Querstückes B 2 des Greifers.
Nach Fig. 3 und 4 sind' die die Briefstapel tragenden Schubböden g der einzelnen Abtheilungen des Behälters A an Stangen h befestigt, die durch eine Oeffnung im festen Boden führen und mittelst Rollen sich auf eine Schnur h1 stützen, die über die Rolle t und nach der Welle j führt, um die sie mehrmals herumgewickelt ist. Das von der Welle j abwärts führende Ende der Schnur trägt das Gewicht w., welches, nachdem aus dem auf der WeIIe-/ befestigten Sperrrad k die Klinke K ausgelöst worden ist, das Hochgehen des Schubbodens bewirkt. Jede Abtheilung für sich hat eine solche Welle mit Sperrrad und Klinke. Eine Schiene y am Behälter A stützt den Greifer B1 wenn dieser sich über dem Band D befindet.
Durch eine Anzahl von Streifen m, Fig. 2, ist dieses Band in Abtheilungen getheilt. Ein Theil der Verzahnung des Kegelrades α ist ■fortgeschnitten, so dafs das Band sich um den Abstand zweier Abtheilungen des Behälters bei jeder Drehung der mit Handkurbel versehenen Scheibe S verschiebt und dann eine Zeit lang stehen bleibt. Das .Band bleibt stehen, wenn sich der Greifer B nahe darüber befindet, und bewegt sich erst, nachdem die Briefe an dasselbe abgegeben sind und der Greifer B seinen Rückgang nach dem Behälter A hin begonnen hat.
Damit sich nun das Band D nicht bewegt, wenn die Kegelräder α und äl nicht in Eingriff sind, ist als Bremse eine Ringbacke x, Fig. 4, aus Holz angeordnet, die mit Leder bezogen ist und durch Federn gegen eine der Rollen, die das absatzweise verschobene Band tragen, gedrückt wird.
Bei einer jeden Drehung der Kurbelscheibe S nehmen zwei lose Abtheilungen des umlaufenden Bandes D einen solchen Platz ein, däfs von den Saugglocken b 2 des Greifers B getragene Briefe auf dieselben abgelegt werden können. Diese Briefe werden dann nach dem Stempelträger F weiter befördert. Wenn die Maschine mit fünf Behälteräbtheilungeri versehen wäre, so würde das Band um ein Mafs von fünf Abtheilungen sich verschieben müssen; immer ist die Entfernung zwischen den Streifen m gleich der-Weite der Abtheilungen des Behälters. Wenn das Band stillsteht, so liegen die Streifen m mit den Seiten der Abtheilungen fast in einer geraden Linie; sie müssen aber von den Seiten etwas zurücktreten, damit sie beim Aufbringen der Briefe auf das Band nicht hinderlich sind. An dem rotirenden Stempelträger F, Fig. 2, sind die Stempel so angeordnet, dafs sie ein wenig vor einem jeden Streifen m auf die Briefe treffen. Der Stempelträger macht eine Umdrehung, während das Band D sich um das Mafs eines Abstandes zweier Streifen von einander verschiebt. Der Stempelträger kann mit zwei oder mehr Stempeln versehen werden; nöthig ist nur, dafs die Stempel und das Band D mit entsprechender Geschwindigkeit sich bewegen und dafs jeder Zwischenraum auf dem Band an der gleichen Stelle von einem Stempel getroffen wird. Die Stempel können übrigens irgend eine passende Form haben.
Der Einschwärzer G besteht aus einer Rolle, die behufs Aufnahme der Farbe mit einigen Lagen Stoff oder Leder bedeckt ist. Sie befindet sich unmittelbar über dem Stempelträger -F, Fig. 2, und bei einer jeden Umdrehung verschiebt sie sich etwas, um den Stempeln noch unberührte Stellen zu bieten. Mann kann die Rolle G leicht von Hand wieder einschwärzen, im übrigen kann irgend ein zweckdienlicher Färbe-Apparat verwendet werden.
1 Der aus Fig. 2 ersichtliche Tisch x1 dient dem Brief während des Abstempeins als Unterlage und besteht einfach aus einer dünnen Platte, die innerhalb des Bandes D angeordnet ist und auf Federn ruht, .so dafs sie sich der Dicke der Briefe oder sonstigen Gegenstände selbst anpafst.
Die Postsachen werden in die Abtheilung des Behälters A mit den zu entwerthenden Marken nach oben eingebracht. Kommt dann der pneumatische Greifer B in die punktirte Stellung, Fig. 4, so hebt er mittelst des Armes w die Klinke K aus dem Sperrrad k aus, das Gewicht w sinkt und bringt den obersten Brief einer jeden Abtheilung an die betreffende Saugglocke b2. Die Klinken AT·werden gegen die Räder durch Federn zurückgedrückt, wenn der Greifer B von dem Behälter sich wieder entfernt. Dann beginnt der Pumpenkolben seinen Hub und übt eine Saugwirkung in den
Glocken b2 aus, wenn der Greifer von dem Behälter langsam sich zu entfernen beginnt, so dafs die Saugglocken b2 die obersten Briefe mit sich führen und sie derart über das Band D befördern, dafs die Briefe bereits das Band berühren, wenn der Greifer B auf der Schiene y aufruht.
Sobald der Schieber die Schiene y erreicht hat, hat der Pumpenkolben seinen Hub noch nicht ganz vollendet, so dafs, wenn der Kolben nun seinen Rückgang beginnt, die Briefe auf das Band D fallen, indem die Saugwirkung in den Saugglocken b2 aufhört. Nunmehr geht der Schieber B nach dem Behälter A zurück, das Band' D bewegt sich, nachdem der pneumatische Greifer von ihm abgerückt ist, nach dem Stempelträger, und d'urch dessen Stempelwerkzeuge wird jeder Brief, der unter ihm fortrückt, gestempelt und entwerthet.
Der Pumpenkolben bewegt sich beständig hin und her. Der Greifer bleibt oberhalb des Bandes stehen, während der Kolben seinen Hub beendet und den Rückgang beginnt. Das Band hält vor Ankunft des Greifers an der Tragschiene^ an und bewegt sich erst wieder, wenn der Greifer seinen Weg nach dem Behälter beginnt. Nur der Stempelträger bewegt sich gleichzeitig mit dem Band. Die Saugglocken &2, Fig. 3 und 4, sind so anzuordnen, dafs sie in die Abtheilungen eintreten können und mit ihren unteren Enden völlig innerhalb der Fläche des kleinsten der Briefe oder dergleichen zu liegen kommen. Die Anordnung der Maschine mufs aufserdem so sein, dafs die Wände der Abtheilungen unter einem Winkel liegen, bei welchem die Briefe aus dem Behälter nicht herausgleiten können.
Bei jeder Umdrehung der Kurbelscheibe >S stempelt die beschriebene Maschine zwei Briefe oder Postsachen. Vermehrt man die Anzahl der Abtheilungen des Behälters, so kann die Leistungsfähigkeit der Maschine bei entsprechender sonstiger Construction derselben und Wahl des Antriebes nach Bedarf erhöht werden.

Claims (1)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    ι . Eine Maschine zum Stempeln und Entwerthen von Briefmarken und sonstigen Marken, dadurch gekennzeichnet, dafs der mit dem Cylinder einer Saugpumpe C durch einen Schlauch L in Verbindung stehende pneumatische Greifer B in Kanäle bi ausmündende Saugglocken b2 trägt, die auf die Briefe oder dergleichen in den Behältern A dadurch gesenkt werden können, dafs der Greifer von Armen B1 getragen wird, die eine Drehung mittelst gezahnter Stange E und Zahnräder H erhalten, worauf der zurückschwingende Greifer den erfafsten Gegenstand dem umlaufenden und absatzweise bewegten Band D zur Stempelung mittelst der Stempel des Stempelträgers F überliefert.
    2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Maschine :
    , a) die mit der Zahnstange E durch eine Querstange verbundene Stange E1 mit einem in der Schubnuth der Hubscheibe H1 liegenden Zahn e, wodurch eine langsame Bewegung der Saugglocken b 2 sowohl an die Briefe heran als von ihnen hinweg ermöglicht ist;
    b) die Verbindung der in den Behältern A enthaltenen Schubböden g mit Stangen h, die durch eine über Rollen j t geführte Schnur hl mit Gewicht w getragen werden, das nach jedesmaligem Ausrücken der Klinke K aus dem Sperrrad k den Schubboden g anhebt.
    Hierzu r Blatt Zeichnungen.
DENDAT54076D Maschine zum Stempeln und Entwerthen von Briefmarken Expired - Lifetime DE54076C (de)

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