DE540603C - Verladeanlage fuer Kohle und andere Massengueter - Google Patents

Verladeanlage fuer Kohle und andere Massengueter

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DE540603C
DE540603C DESCH82342D DESC082342D DE540603C DE 540603 C DE540603 C DE 540603C DE SCH82342 D DESCH82342 D DE SCH82342D DE SC082342 D DESC082342 D DE SC082342D DE 540603 C DE540603 C DE 540603C
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DE
Germany
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tunnel
coal
cranes
quay
buckets
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Expired
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DESCH82342D
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Liebe Harkort A G
PAUL UELLNER
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Liebe Harkort A G
PAUL UELLNER
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G63/00Transferring or trans-shipping at storage areas, railway yards or harbours or in opening mining cuts; Marshalling yard installations
    • B65G63/008Transferring or trans-shipping at storage areas, railway yards or harbours or in opening mining cuts; Marshalling yard installations for bulk material

Landscapes

  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

  • Verladeanlage für Kohle und andere Massengüter Die Erfindung bezieht sich auf eine Verladeanlage für Kohle und andere Massengüter, bei welcher der Inhalt der Waggons mittels Kipper in Kübel gestürzt wird, die in quer oder geneigt zur Richtung der Gleise unter diesen angebrachten Tunnels und aus diesen zum Kai oder zu den Kranen zwecks Einladens in das Schift gefahren werden.
  • Das Wesen der Erfindung beruht darin, daß die. Kübel in endloser Linienführung von den Kippern am Kai entlang unter Vermeidung von Weichen zu den Kranen fahren und auf beliebigem, aber geschlossenem Wege zum Kipper zurückkehren, um dann nach. Füllung wieder selbsttätig durch Rollgang, Kettenbahn, motorischen Antrieb, durch Schwerkraft usw. zu den Kranen geführt zu werden. Hierbei kann die Zufahrbahn abwechselnd im Tunnel und zu ebener Erde verlaufen. Der Vorteil der neuen Anlage liegt insbesondere darin, dar Betriebsstörungen durch Verstopfungen möglichst vermieden sind und anallen von der Rundhalm durchquerten Gleisen Beladungen vorgenommen werden können.
  • In der Zeichnung, die schematisch ein Ausführungsbeispiel der Anlage veranschaulicht, sind sechs Gleise i, a, ä, 4., ä, 6 für die Zufahrt und zwei Gleise ; und 8 für die Abfahrt der Wagen vorhanden. Am Ende des Bahnhofes, läuft ein Schrägstrang 9 durch alle Stränge hindurch und dient allen als gemeinsame Zufahrtslinie zu den Gleisen ; und B. Kurz vor dem Schrägstrang g ist ein Tunnel i o quer unter allen Zufahrtsgleisen vorgesehen. Über diesem Tunnel liegen in jedem Gleise zu ebener Erde Bunker i i bis 16-, welche von je zwei in die Gleisstränge eingebauten Waggonkippern 17 bis z8 beschickt werden. Die doppelte Anordnung der Kipper ist deshalb nötig, "-eil bei allen Waggons mit Br emserha.us Klappwände nur an einer Seite des Waggons vorgesehen sind und man nicht weiß, wie diese Waggons in die Züge einrangiert sind. An Stelle der festen Kipper können auch ein oder mehrere Kipper auf Schiebebühnen, welche alle Gleise bedienen können, oder solche vorgesehen sein, welche fest oder auf Schiebebühnen mitten auf den Bunkern stehen und nach hinten und vorn so kippen können, dar das Gut mitten unter den Waggons in den Bunker fällt. Dadurch wird die doppelte Kipperanordnung vermieden.
  • Der Tunnel io muß den ganzen Bahnhof umlaufen und am Kai 29 sich so w -eit hinziehen, wie Schiffe liegen. Der Vorgang ist nun folgender: Auf jedem der Gleise werden Kohlenzüge vorgeschoben, und die Waggons, welche den Kipper erreichen, werden wahllos in die Bunker i i bis 16 gestürzt. Dabei ist Sorge zu tragen, daß der Bunker vor dem Einkippen keine Kohlenreste des vorigen Waggons enthält, da ja die Sorten verschieden sein können. Die Fallhöhe ist zur Schonung der Kohle möglichst gering zu halten. Auf dem Grunde des Tunnels stehen Kübel von etwa io t Inhalt. Diese werden durch Öffnen von Klappen gefüllt. Der Transport im Tunnel geschieht durch endlosen Rollgang, durch Ketten- oder Kaheltrieb, durch motorischen Antrieb jedes Wagens toder durch,das Schwergewicht oder andere entsprechende Mittel. Wenn die Kübel gefüllt sind, rollen sie zum Kai und werden je nach der Kohle, welche sie enthalten, von dem entsprechenden Anhänger festgehalten und an den Kranhaken gehängt, welcher den Kübel ins Schiff senkt und seinen Inhalt durch den Boden entlädt. Hierauf wird der Kübel durch den Kran wieder in den Tunnel herabgesenkt und rollt automatisch der Füllstelle wieder zu.
  • Anstatt die Kübel in einem einzigen, endlosen Tunnel fahren zu lassen, kann man auch zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Anlage deren mehrere vorsehen, welche konzentrisch verlaufen und völlig unabhängig voneinander sind.
  • Wenn man die Bahn der Kübel entsprechend :anlegt, kann man auch unter Weglassung jedes mechanischen Antriebsmittels die Kübel nur durch ihre Schwerkraft fahren lassen; dann läßt es sich aber nicht umgehen, daß ein. Teil der Bahn erhöht liegt, um das nötige Gefälle herauszubekommen. Das Hochheben auf diese überhöhte Bahn geschieht zweckmäßig nach Entleerung der Kübel durch die Krane.
  • Anstatt den oder die Tunnel in geschlossener Form auszubilden, ist es, wenn mehrere Krane die Kübel ins Schift befördern, vorteilhaft, die beiden Enden des Tunnels längs dem Kai auf der ganzen Länge aneinander vorbeilaufen zu lassen, wie es in der Zeichnung punktiert angedeutet ist. Der untere Teil ist dann für die vollen, der obere für die leeren Kübel bestimmt.
  • In dem Falle, daß es sich um einen -Kai handelt, in welchem nur eine ganz beschränkt(-Anzahl von Gleisen Platz finden kann, so dal:@ eine Kreisführung der Kübel ausgeschlossen ist, kann eine Tunnelführung, wie vorbeschri:eben, nicht verwandt werden. Es muß vielmehr die Tunnelführung so gewählt werden, daß der Tunnel unter einem der Gleise in dessen Längsrichtung ,angelegt ist. Am Kai entlang ist dann ein zweiter Tunnel parallel mit diesem vorzusehen, welcher an beiden Enden unter spitzere. Winkel in vorgenanntem Tunnel einmündet. Der Vorgang ist dann ähnlich wie: beschrieben: Die Kübel werden auf der Kippstation gefüllt, fahren in das Ende des Tunnels und durch eine Weiche zurück in den Kaitunnel, werden vorn Kran ins Schiff entladen, wieder in den Tunnel zurückgesetzt, fahren bis zum andern Ende und kommen von dort auf ähnliche Weise, wie sie hineingekommen sind, aus dem Kaitunnel heraus unter den Kipper.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verladeanlage für Kohle und andere Massengdter, bei welcher der Inhalt der Waggons mittels Kipper in Kübel gestürzt wird, welche in quer oder geneigt zur Richtung der Gleise unter diesen angebrachten Tunnels und aus diesen zum Kai oder zu den Kranien zwecks Einladens in das Schiff gefahren werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kübel in endloser Linienführung von den Kippern (17 bis 28) am Kai (2g) entlang unter Vermeidung von Weichen zu den Kranen fahren und, auf beliebigem, aber geschlossenem Wege zum Kipper zurückkehren, um dann nach Füllung wieder selbsttätig durch Rollgang oder Kettenbahn, motorischen Antrieb, Schwerkraft o. dgl. zu den Kranen geführt zu werden, wobei die Zufahrbahn abwechselnd im Tunnel und zu ebener Erde verlaufen kann.
DESCH82342D 1927-04-12 1927-04-12 Verladeanlage fuer Kohle und andere Massengueter Expired DE540603C (de)

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