DE540309C - Mehrschichtige Sperre fuer Wildbach-Verbauungen - Google Patents

Mehrschichtige Sperre fuer Wildbach-Verbauungen

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DE540309C
DE540309C DEL69121D DEL0069121D DE540309C DE 540309 C DE540309 C DE 540309C DE L69121 D DEL69121 D DE L69121D DE L0069121 D DEL0069121 D DE L0069121D DE 540309 C DE540309 C DE 540309C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/02Stream regulation, e.g. breaking up subaqueous rock, cleaning the beds of waterways, directing the water flow
    • E02B3/023Removing sediments

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Description

  • lehrschichtige Sperre für Wildbach-Verbauungen Die Frage der Behandlung des von den Flüssen, besonders von Gebirgsflüssen, in ihrem Oberlauf mitgeführten Schotters ist bis jetzt noch nicht befriedigend gelöst. Man hat zwar bereits vorgeschlagen, das Geschiebe in Wildbächen bzw. in der oberen Strecke von Wasserläufen durch mehrschichtige Sperren zurückzuhalten, deren Schichten nacheinander zum Aufbau kommen, sobald die nächstuntere Schicht sich hinterfüllt hat. Sperren der bekannten Bauart sind aber- zum Aufbau größerer, wasserdichter und sicher haltender Staudämme wenig geeignet, mit denen auch Wasserkraftanlagen verbunden werden sollen.
  • Um auch solche Staudämme durch das Geschiebe allmählich aufzubauen, werden erfindungsgemäß die einzelnen Schichten der Sperre unter Verwendung von taschenförmigen Betonkörpern gebildet, die mit nach dem Zulauf gerichteter Öffnung quer über die Flußsohle gelegt werden, derart, daß sich in diesen Taschen der Schotter allmählich ablagert.
  • Um den Sperrdamm zu dichten, werden in die angeschwemmten Schottermassen erfindungsgemäß jeweils vor dem Aufsetzen der nächsten Betonkörperschicht Beton, Lehm oder ähnliche Dichtungsmittel eingepreßt, und zwar werden die Rohre, welche zum Einpressen der Dichtungsmittel dienen, zweckmäßig gleichzeitig mit den Betonkörpern in die Anlage eingebaut.
  • Hat sich auf diese Weise im- Laufe der Jahre von selbst ein größerer sicher haltender Staudamm aufgebaut, so kann die Stauhöhe zur Kraftgewinnung ausgenutzt werden. Ein Ausführungsbeispiel für einen Sperrdamm nach der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. r einen Ouerschnitt durch einen in der Entstehung begriffenen mehrstufigen Schotterdamm und Abb.2 die Art der Einführung von Lehm o. dgl. in die Schottermasse.
  • Die unterste, auf der Flußsohle liegende Staukörperreihe besteht aus taschenförmigen Betonkörpern, deren Hohlraum gegen den Zustrom gerichtet ist. Stromabwärts schließt sich an die Spitze des Winkels bei dieser untersten Reihe zweckmäßig ein Betonsturzbett b an, das durch an seiner Unterseite angeordnete Vorsprünge c die Standsicherheit des Dammes erhöht und die Gefahr einer Unterspülung der Betonkörperreihe verringert. Unterstützt wird die Verhütung der Unterspülung durch eine unter dieser Hohjkörperreihe liegende Betonschicht d.
  • In den Taschen dieser untersten Reihe und hinter den Betonkörpern sammelt sich, namentlich. zu Hochwasserzeiten, das vom Fluß mitgeführte Geschiebe an. Hat sich eine so hohe Schicht abgelagert, daß die Betonkörper der untersten Reihe fast vollständig angefüllt sind, so wird die angestaute Masse zweckmäßig zunächst durch eine Betonschicht f befestigt.
  • Sodann wird eine neue Reihe der taschenförmigen Betonkörper g aufgesetzt und durch Spritzbeton oder in beliebiger anderer Weise miteinander und mit der Betonsohle f verbunden. Die Außenseite dieser Winkelkörper g hat die gleiche, zweckmäßig dem natürlichen Böschungswinkel entsprechende Neigung wie die der untersten Betonkörperreihe, so daß die übereinandergesetzten Reihen nach dem Unterwasser hin eine glatte Überlaufwand bilden.
  • Hat sich allmählich auch diese Hohlkörperreihe g mit dem Geschiebe des Flusses vollgesetzt, so wird in gleicher Weise eine dritte Betonkörperreihe h aufgesetzt und so fort, bis der Damm die gewünschte Höhe erreicht hat.
  • Um die Geröllmasse, die sich oberhalb der Betonkörperreihen äragesammelt hat, auf dem Teil i, dessen Querschnitt dem zukünftigen Damm entspricht, zu dichten, werden vorteilhaft während der Entstehung des Dammes Rohre k in das Gerölle gesteckt, die zweckmäßig in verschiedener Höhe Löcher l haben, durch welche die Dichtungsmittel in das Gerölle gedrückt werden können. Gegebenenfalls kann als Bindemittel von Zeit zu Zeit auch Zement in das neue Gerölle geworfen werden.
  • Ist die gewünschte Höhe des Staudammes erreicht und hat sich durch den Staudamm und die Kraftanlage eine ruhige Wasserführung im Flußbett selbst bei Hochwasser auf der durch den Staudamm gebildeten Staustrecke eingestellt, so kann in der gleichen Weise der Bau einer weiteren Sperre im oberen Flußlauf in Angriff genommen werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Mehrschichtige Sperre für Wildbach-Verbauungen bzw. zum Zurückhalten von Geschiebe in der oberen Strecke eines Wasserlaufes, dadurch gekennzeichnet, daB die einzelnen Schichten der Sperre aus taschenförmigen Betonkörpern bestehen.
  2. 2. Verfahren zum Dichten einer mehrschichtigen Sperre nach dem Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß in das durch die taschenförmigen Betonkörper (g, h) aufgefangene Geschiebe einer Schicht vor dem -Aufsetzen der nächsten Betonkörper weicher Beton, Lehm oder ähnliche Dichtungsmittel eingepreßt werden.
  3. 3. Verfahren nach dem Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Rohre zum Einpressen der Dichtungsmittel gleichzeitig mit dem Betonkörper eingebaut werden.
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