DE540301C - Langsam schlagendes Laeutewerk - Google Patents
Langsam schlagendes LaeutewerkInfo
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- DE540301C DE540301C DE1930540301D DE540301DD DE540301C DE 540301 C DE540301 C DE 540301C DE 1930540301 D DE1930540301 D DE 1930540301D DE 540301D D DE540301D D DE 540301DD DE 540301 C DE540301 C DE 540301C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10K1/00—Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
- G10K1/06—Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube
- G10K1/062—Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube electrically operated
- G10K1/063—Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube electrically operated the sounding member being a bell
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Description
- Langsam schlagendes Läutewerk Die Erfindung betrifft ein langsam schlagendes Läutewerk für Gleich- und Wechselstrom, bei dem der als Winkelhebel ausgebildete Klöppel von dem Kern einer Magnetspule betätigt und gleichzeitig der Schließkontakt im Stromkreis der Magnetspule gesteuert wird.
- Solenoidläutewerke, die mit Gleich- und Wechselstrom arbeiten, sind in vielen Ausführungen bekannt geworden. Ein Teil dieser Vorrichtungen leidet an dem Übelstand, daß die Pausen zwischen den Schlägen nicht regelbar sind; bei anderen Vorrichtungen wiederum sind diese Pausen viel zu klein, so daß ein solches Läutewerk unangenehm lärmend wirkt. Andere Läutewerke sind so ausgebildet, daß die Glocke durch den Kern eines Solenoids betätigt wird, dessen Eigengewicht seinen Austritt aus der Spule bewirkt, wobei ein Kontakt erst am Ende des Abwärtshubes geschlossen wird, der den Stromkreis der Magnetspule schließt und der geschlossen bleibt, bis der Kern in seiner obersten Lage wieder angekommen ist. Dieses Läutewerk ergibt zwar nur einzelne, zeitlich scharf getrennte Schläge, die sich aber schnell wiederholen und deren zeitlicher Abstand voneinander nicht beliebig eingestellt werden kann. Bei anderen Läutewerken ist versucht worden, die Pausen zwischen den einzelnen Schlägen durch Einschaltung eines Widerstandes für die Bewegung des Solenoidkerns zu verlängern. Eine genaue Einstellung der Dauer dieser Pausen ist mit den angegebenen Mitteln nicht möglich. Wieder ein anderes Läutewerk zeigt eine Vererungseinrichtung mittels Bremskolben und igals Bremsflüssigkeit ferner eine Kontaktbrücke, die durch Klemmung festgehalten und nach deren Auslösung auf ihren Kontaktsitz fallend auftrifft. Der hierbei auftretende Widerstand der Auslösung ist aber erheblich, und ebenso wirkt der Schlag der Kontaktbrücke zerstörend auf diese.
- Alle angeführten Nachteile der bekannten Vorrichtungen werden nach der Erfindung vollständig vermieden. Die neue Vorrichtung wirkt in allen Fällen störungsfrei und ist derart einstellbar, daß eine Wiederholung der Einzelschläge in längeren Zwischenräumen stattfindet, also stets die Wiedergabe eines nicht störenden Wiederholungssignals erzielt wird. Dabei ist die neue Vorrichtung sehr einfach und billig, leicht zu bedienen und weist einen sehr geringen Stromverbrauch auf.
- Gemäß der Erfindung ist die Einrichtung in der Weise ausgebildet, daß der Winkelhebel beim Anschlag des Klöppels mit seinem einen Arm den Schließkontakt öffnet und durch Einschnappen einer Sperrvorrichtung in dieser Lage festgehalten wird, bis am Ende des verzögerten Abwärtshubes des Solenoidkernes durch einen an dessen Verlängerung befindlichen Anschlag die Sperrung ausgelöst wird, worauf der Winkelhebel unter dem Einfluß seines Eigengewichtes schwenkt und den Kontakt im Stromkreis der Magnetspule wieder schließt. Die Sperrvorrichtung für den Klöppelwinkelhebel besteht z. B. aus einem an einem Arm eines Sperrwinkelhebels sitzenden Sperrhaken, der unter einen am Klöppelwinkelhebel sitzenden Gegenhaken derart einschnappt, daß der zweite Arm des Sperrwinkelhebels von dem Anschlag des Solenoidkernes bei dessen Niedergang geschwenkt wird, wodurch die Auslösung der Sperrung erfolgt. Die Verzögerung der Schlagfolge wird nach der Erfindung durch einen am Solenoidkern sitzenden Kolben bewirkt, der in einem mit einer regelbaren Öffnung versehenen Zylinder gleitet.
- In den Abbildungen ist der Langsamschläger gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar in Fig. i bei Beginn des Arbeitsganges, in Fig. 2 bei Beginn des Rücklaufes.
- In einer Magnetspule M, tf:glche einen Zylinder als Verlängerung trägt, gleitet ein Eisenkern E mit Kolben L. Der Zylinder C besitzt am unteren Ende ein Luftventil I V sowie ein Regelventil RV. Am oberen Teil endigt der Eisenkern in einer Steuerstange mit Bund, welcher beim Niedergleiten einen Winkelhebel WH, verschwenkt und dadurch einen zweiten Winkelhebel WHZ freigibt, so daß dieser den Einschaltekontakt Kin der Magnetspule M schließt. Ist der Stromkreis des Läutewerks durch den Schalter A über eine Stromquelle B geschlossen, so erhält die Magnetspule M Strom und zieht den Eisenkern schnell in die Spule hinein, wobei die über dem Kolben L befindliche Luft durch Öffnungen 0 entweicht. Das Luftventil LV öffnet sich hierbei, so daß kein Widerstand durch Luftleere im unteren Teil des Zylinders entstehen kann. Ist der Eisenkern vollständig in die Magnetspule hineingezogen, so prallt er gegen den Winkelhebel WH, dessen einer als Klöppel dienender Arm an die Glockenschale G schlägt. Gleichzeitig wird der Kontakt Kin unterbrochen, so daß die Magnetspule stromlos wird. Der Winkelhebel WH, klinkt in den normal in der Sperrstellung stehenden Hebel WH, ein und wird in einer Mittellage festgehalten, in der der Kontakt Km unterbrochen ist. Der Eisenkern E sinkt nunmehr durch sein Eigengewicht langsam nach unten. Die Schnelligkeit des Rückganges kann durch das Regelventil R V in weiten Grenzen eingestellt werden. In der Tieflage des Eisenkerns wird der Winkelhebel X'H2 v erschwenkt, und dieser gibt dabei den Winkelhebel W HI frei so daß dieser abfällt und den Kontakt Kin wieder schließt.
- Durch Parallelscbaltung mit der Magnetspule M können mehrere Einschlagläutewerke EW ohne besonderen Unterbrechungsmechanismus im gleichen Rhythmus betätigt werden. Ferner besteht die Möglichkeit, durch den Winkelhebel WH, weitere Schließkontakte zu steuern, um mittels besonderer Stromkreise weitere Einschlagläutewerke im Rhythmus des Langsamschlägers zu betreiben.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Langsam schlagendes Läutewerk für Gleich- und Wechselstrom, bei dem der als Winkelhebel ausgebildete Klöppel von dem Kern einer Magnetspule betätigt und gleichzeitig der Schließkontakt im Stromkreis der Magnetspule gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelhebel (WH,) beim Anschlag des Klöppels mit seinem einen Arm den Schließkontakt (Kin) öffnet und durch Einschnappen einer Sperrvorrichtung in dieser Lage festgehalten wird, bis am Ende des verzögerten Abwärtshubes des Solenoidkernes (E) durch einen an dessen Verlängerung befindlichen Anschlag die Sperrung ausgelöst wird, worauf der Winkelhebel (WH,) unter dem Einfluß seines Eigengewichts schwenkt und den Kontakt im Stromkreis der Magnetspule wieder schließt. z. Läutewerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung für den Xlöppelwinkelhebel (WH,) aus einem an einem Arm eines Sperrwinkelhebels (bVH2) sitzenden Sperrhaken besteht, der unter einen am Klöppelwinkelhebel (WH,) sitzenden Gegenhaken einschnappt, derart, daß der zweite Arm des Sperrwinkelhebels von dem Anschlag des Solenoidkernes (E) bei dessen Niedergang geschwenkt und dadurch die Sperrung ausgelöst wird. 3. Läutewerk nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerung der Schlagfolge durch einen am Solenoidkern sitzenden Kolben (L) bewirkt wird, der in einem mit einer regelbaren Öffnung versehenen Zylinder (.c) gleitet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE540301T | 1930-03-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE540301C true DE540301C (de) | 1931-12-10 |
Family
ID=6558879
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930540301D Expired DE540301C (de) | 1930-03-29 | 1930-03-29 | Langsam schlagendes Laeutewerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE540301C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1263549B (de) * | 1962-02-19 | 1968-03-14 | Siemens Ag | Elektromagnetisches Wecker- bzw. Glockensystem mit Langsamschlagwirkung |
-
1930
- 1930-03-29 DE DE1930540301D patent/DE540301C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1263549B (de) * | 1962-02-19 | 1968-03-14 | Siemens Ag | Elektromagnetisches Wecker- bzw. Glockensystem mit Langsamschlagwirkung |
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