DE539384C - Anhalte- und Abstossvorrichtung fuer Foerderwagen - Google Patents
Anhalte- und Abstossvorrichtung fuer FoerderwagenInfo
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- DE539384C DE539384C DEL75322D DEL0075322D DE539384C DE 539384 C DE539384 C DE 539384C DE L75322 D DEL75322 D DE L75322D DE L0075322 D DEL0075322 D DE L0075322D DE 539384 C DE539384 C DE 539384C
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- Germany
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- stopping
- pushing
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- 230000005484 gravity Effects 0.000 claims description 6
- 206010012411 Derailment Diseases 0.000 description 3
- 239000013590 bulk material Substances 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61J—SHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
- B61J3/00—Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor
- B61J3/08—Devices with reciprocated pushing bars or like driving mechanisms combined with the track for shunting or hauling cars
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Bei Anhalte- und Abstoßvorrichtungen für Förderwagen müssen Teile derselben bei ganz
bestimmten Arbeitsstellungen in das Durchfahrtsprofil der Förderwagen hineingreifen
und bei weiteren, ebenfalls ganz bestimmten Arbeitsstellungen das Durchfahrtsprofil wieder
freigeben.
Es ist aber auch bei Anhalte- und Abstoßvorrichtungen für Förderwagen notwendig,
ίο die Anhalte- und Abstoßhebel so angreifen zu
lassen, daß ein Entgleisen der Förderwagen bei den Arbeitsvorgängen, die eine Geschwindigkeitsänderung
der Förderwagen hervorrufen, nicht eintreten kann.
Die bekannten Anhalte- und Abstoßvorrichtungen, die entweder von oben doppelseitig
symmetrisch am oberen Wagenrand bzw. einseitig von der Seite her in ungefährer Höhe des Schwerpunktes der Wagen angrei-
ao fen, schließen Entgleisungen der Förderwagen nicht aus.
Andererseits müssen die Vorrichtungen so ausgebildet sein, daß sie nicht zu weit in das
Wagenprofil hineinragen, um große Arbeits-
«5 wege der Hebel und Gestänge zu vermeiden. Gleichfalls ist es notwendig, Förderwagen
unterschiedlicher Abmessungen stets in gleicher Weise mit der Anhalte- und Abstoßvorrichtung
zu bedienen.
Den gestellten Anforderungen entspricht eine Anhalte- und Abstoßvorrichtung nach
der Erfindung, bei der die Antriebseinrichtungen oberhalb des Durchfahrtsprofils der
Förderwagen am Bunker angeordnet sind, indem das Antriebsgestänge sowie die sich,
wie an sich bekannt, sowohl in waagerechter Ebene bewegenden als auch von der Seite her
in ungefährer Höhe des Wagenschwerpunktes angreifenden Sperr- und Abstoßhebel beiderseits
der Ablauföffnung für das Schüttgut angeordnet sind.
Der symmetrische, in ungefährer Höhe des Schwerpunktes erfolgende Kraftangriff einer
derartig ausgebildeten Anhalte- und Abstoßvorrichtung schließt Entgleisungen der Förderwagen
aus und ist von den unterschiedlichen Abmessungen der Förderwagen unabhängig.
Besonders vorteilhaft ist es und erhöht diese Wirkung noch, wenn die Abstoßhebel
von einem Parallelogrammgestänge in waagerechter Lage geführt werden, das gleichzeitig
zur Übertragung der Schubbewegung dient.
In Abb. i. 2 und 3 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Auf-, Grund- und
Seitenriß dargestellt.
Die mit dem Bunker α verbundene Anhalte-
und Abstoßvorrichtung für die auf dem Gleis b ankommenden Förderwagen c besteht
aus zwei Druckluftzylindern d, deren Kolben mit je einer Stange e verbunden ist. Die
Stangen e sind mit je einer der gemäß der Erfindung beidseitig in ungefährer Höhe
des Schwerpunktes der Förderwagen ange^ ordneten Anhaltehebeln f unter Vermittlung
der senkrechten Welle g und des Hebels h ge-
lenkig verbunden, so daß je nach der Stellung des Kolbens die Hebel die Durchfahrt der
Förderwagen verhindern oder freigeben. Mit den Abstoßhebeln i, die gemäß der Erfindung
in gleicher Weise wie die Anhaltehebel f zu dem Förderwagen c angeordnet sind, steht die
Stange e durch einen zweiarmigen Hebel k, der sich um einen waagerechten, quer zur
Fahrtrichtung liegenden Zapfen / dreht, in
ίο gelenkiger Verbindung. Die Abstoßhebel i
besitzen je eine um eine senkrechte Achse drehbare Klinkern, deren Abstoßflächen durch
Federn η oder in sonst nachgiebiger Weise in das Durchfahrtsprofil gedrücktwerden. Durch
den Hebel 0, der parallel zum Hebel k angeordnet ist, wird eine Parallelverschiebung des
Abstoßhebels i erreicht. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist im folgenden beschrieben.
Der ankommende Förderwagen c drückt die
ao Klinke m der Abstoßhebel i beiseite und wird
von den Anhaltehebeln f gestoppt. Der Wagen ist nun so weit durchgelaufen, daß die
Abstoßflächen der Klinken m an der hinteren Stirnfläche des Wagens c infolge des Feder-
ä5 drucks einrasten. Der Wagen c kann nun von
dem Bunker α aus gefüllt werden und erhält nach beendigter Füllung durch die Abstoßhebel,
die von dem Kolben der Zylinder rf über das Gestänge e bis k bewegt werden, den Antrieb
zur Weiterfahrt, wobei gleichzeitig die Anhaltehebel / die Durchfahrt freigeben.
Die Erfindung kann auch in der Weise angewendet werden, daß nur die Anhalte- bzw.
Abstoßvorrichtung beidseitig an den seitlichen Kanten des Förderwagens α in ungefahrer
Höhenlage des Schwerpunktes derselben angreifend angeordnet ist.
Claims (2)
1. Anhalte- und Abstoßvorrichtung für Förderwagen mit oberhalb der Förderwagen
am Bunker angeordneten Antriebseinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsgestänge (g, k, 0) und die
Sperr- (/) und Abstoßhebel (m), die in
an sich bekannter Weise sowohl in waagerechter Ebene sich bewegen als auch von der Seite her ungefähr im Wagenschwerpunkt
angreifen, beiderseits des Bunkers (α) und der Wagen (c) angeordnet sind.
2. Anhalte-und Abstoßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abstoßhebel (m) von je einem Parallelogramm-Gestänge (i, I, 0) in waagerechter
Lage geführt werden, das gleichzeitig zur Übertragung der Schubbewegung dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL75322D DE539384C (de) | 1929-06-11 | 1929-06-11 | Anhalte- und Abstossvorrichtung fuer Foerderwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL75322D DE539384C (de) | 1929-06-11 | 1929-06-11 | Anhalte- und Abstossvorrichtung fuer Foerderwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE539384C true DE539384C (de) | 1931-11-27 |
Family
ID=7283682
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL75322D Expired DE539384C (de) | 1929-06-11 | 1929-06-11 | Anhalte- und Abstossvorrichtung fuer Foerderwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE539384C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1087084B (de) * | 1956-07-10 | 1960-08-11 | King Ltd Geo W | Foerderanlage |
| DE1111099B (de) * | 1956-07-16 | 1961-07-13 | King Ltd Geo W | Anhaltevorrichtung an einer Foerderanlage, bei welcher aufeinanderfolgende Lastentraegerwagen durch eine hin- und her-gehende Mitnahmevorrichtung schrittweise weiterbewegt werden |
-
1929
- 1929-06-11 DE DEL75322D patent/DE539384C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1087084B (de) * | 1956-07-10 | 1960-08-11 | King Ltd Geo W | Foerderanlage |
| DE1111099B (de) * | 1956-07-16 | 1961-07-13 | King Ltd Geo W | Anhaltevorrichtung an einer Foerderanlage, bei welcher aufeinanderfolgende Lastentraegerwagen durch eine hin- und her-gehende Mitnahmevorrichtung schrittweise weiterbewegt werden |
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