DE538880C - Kraftuebertragungsmittel fuer Wellenkupplungen - Google Patents

Kraftuebertragungsmittel fuer Wellenkupplungen

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DE538880C
DE538880C DE1930538880D DE538880DD DE538880C DE 538880 C DE538880 C DE 538880C DE 1930538880 D DE1930538880 D DE 1930538880D DE 538880D D DE538880D D DE 538880DD DE 538880 C DE538880 C DE 538880C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/50Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members
    • F16D3/60Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members comprising pushing or pulling links attached to both parts
    • F16D3/62Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members comprising pushing or pulling links attached to both parts the links or their attachments being elastic

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Flexible Shafts (AREA)

Description

Durch Patent 527 058 ist ein Kraftübertragungsmittel für Wellenkupplungen bekannt geworden, das aus einem Drahtseilstück besteht, dessen beide Enden in Kloben befestigt sind, die ihrerseits in verschiedener Art mit dem Kupplungskörper verbunden werden können. Längere Drahtseilenden besitzen an sich schon eine gewisse Elastizität, die noch je nach der Seilart durch Auf- oder Zusammendrehen
ίο der Windungen erhöht werden kann. Bei sehr kurzen Enden genügt jedoch diese Elastizität in vielen Fällen nicht, und es empfiehlt sich besonders bei solchen Seilen, die während des Betriebes dauernd Biegungsbeanspruchungen erfahren, meist nicht, eine Ablenkung des Seiles von der Geraden gemäß dem Hauptpatent vorzunehmen. Es ist auch nicht immer zweckmäßig, die Seilenden in Kloben zu befestigen, welche mit Augen gemäß dem Hauptpatent
so versehen sind, vielmehr besteht oft das Bedürfnis, die Befestigung in ähnlicher Art zu wählen, wie es das Zusatzpatent 538 043 zeigt. Bei diesem Patent wird eine gewisse Elastizität durch eine nachgiebige Zwischenlage zwischen den Tragkonsolen und den die Seilenden aufnehmenden Kloben erreicht, doch 'wird bei stark beanspruchten Seilen diese Einrichtung ihren Zweck nicht völlig einwandfrei erfüllen, weil elastische Zwischenlagen, wie Gummi, Leder u. dgl., unter der Wirkung sehr hoher Flächendrücke zermürbt werden.
Die Erfindung ist nun ein Kraftübertragungsmittel für Wellenkupplungen, bei dem durch Keilwirkung die gewünschte Elastizität der Verbindung in einfachster Weise erreicht wird. In bekannter Art greifen die Seilenden in konisch ausgedrehte Büchsen ein, die außen eine Kegelmantelfläche haben. Dieser Kegel legt sich in eine entsprechende Ausdrehung der zur Befestigung im Kupplungskörper ,dienenden Konsole ein, und der Kegel winkel ist so groß gewählt, daß die Reibung zwischen den beiden Metallflächen ein Festklemmen unmöglich macht. Bei der einen Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist der seitlich aufgeschlitzte Körper der Konsole federnd ausgebildet, so daß bei Ausübung eines Zuges auf das Seilelement der kegelförmige Kloben die Konsole um ein gewisses Maß spreizt und demgemäß eine axiale Verschiebung erfährt. Läßt der Zug im Drahtseilelement nach, so gleitet der Kegel selbsttätig wieder nach oben. Wenn bei dieser Verbindung ein häufiger Wechsel in der Zugbeanspruchung auftritt, so ist selbstverständlich eine hinreichende Schmierung der Kegelfläche notwendig.
*) Früheres Zusatzpatent 538043
538860
Bei einer zweiten Ausführungsform ist zwischen der Konsole, die unnachgiebig ausgebildet ist, und dem an der Außenseite kegelförmig gestalteten Kloben für das Seil noch ein ringförmiger, in sich federnder Körper eingesetzt, der an der Innenseite den gleichen Kegelwinkel hat wie der Kloben, während sein äußerer, ebenfalls kegelförmiger Mantel einen größeren Winkel aufweist. Diesem ίο letzteren Winkel ist die feste Konsole angepaßt. Wird bei dieser Ausführungsart das Seilelement angezogen, so spreizt der kegel1 förmige Kloben den eingesetzten Ring, dieser schiebt sich an der Konsole nach oben, und infolge der Vergrößerung des Durchmessers kann auch hier- der Seilkloben eine Bewegung in der Zugrichtung ausführen. Beim Nachlassen der Zugkraft kehren alle Elemente in ihre ursprüngliche Lage zurück, und es ist deswegen auch hier ein elastisches Arbeiten der Verbindung möglich.
Das Kraftübertragungsmittel für Wellenkupplungen ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsformen beispielsweise dargestellt. Die Abb. ι und 2 sind Schnitte der beiden Ausführungsformen, und die
Abb. 3 und 4 zeigen Draufsichten hierzu. Gemäß den Abb. 1 und 3 ist das Seilende a in bekannter Art in den Kloben b eingesetzt. Dessen äußere Mantelfläche besitzt einen verhältnismäßig stumpfen Kegelwinkel, und diesem ist die Innenfläche der zur Befestigung am Kupplungskörper dienenden Konsole c angepaßt. Zum Einführen des Drahtseiles weist die Konsole in aus Patent 538 043 bekannter Art einen seitlichen Schlitz d auf, und es sind nun hier die Abmessungen der Konsole so gewählt, daß die beiden den Schlitz einschließenden Schenkel der Konsole elastisch nachgeben können, wenn der Kloben & bei Ausübung eines Zuges auf das Drahtseil in der Pfeilrichtung der Abb. 1 bewegt wird;. Der ICegelwinkel ist groß genu,g--gewählt, um ein Festklemmen des Klobens b in der Konsole c zu verhüten, und demgemäß bewegt sjch der Kloben wieder nach oben, wenn die Zugbeanspruchung nachläßt.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 hat der Kloben b an der Außenseite den gleichen Kegelwinkel wie bei der ersten Ausführungsform; der Kloben legt sich aber nicht unmittelbar in die Konsole, sondern er wird von einem Ring e umschlossen, welcher durch Anbringung von Schlitzen f oder auf andere Art federnd ausgebildet ist. Dieser Ring e besitzt an der Außenseite einen stumpfen Kegelwinkel, dem die Innenfläche der hier vollkommen starr ausgebildeten Konsole c angepaßt ist. Daraus ergibt sich bei Einwirkung einer Zugkraft auf das Seilende« der Effekt, daß sich der Ringe in der Pfeilrichtung der Abb.2 nach oben schiebt, dadurch seinen Durchmesser vergrößert und nun dem Kloben b die Möglichkeit gibt, nach unten zu gleiten. Auch hier tritt der Zustand ein, daß beim Nachlassen der Zugkraft der Kloben b wieder nach oben rutscht, und daß der sich vermöge seiner Federkraft um den Kloben schmiegende Ringe in seine Ruhestellung zurückkehrt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Kraftübertragungsmittel für Weltenkupplungen nach Patent 527 058, dadurch gekennzeichnet, daß der das Seilende (α) aufnehmende Kloben (b) einen Kegelmantel besitzt, mit dem er sich in die gleichartig geformte, federnd ausgebildete Konsole hineinlegt.
2. Kraftübertragungsmittel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kegelwinkel eine das Festklemmen des Klobens (V) in der Konsole (c) verhindernde Größe hat.
3. Kraftübertragungsmittel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichneti'daß die'kegelförmige Konsole (&) ein in sich federnder Ring (e) umgreift, der sich mit seiner einen größeren Kegelwinkel besitzenden Außenfläche in die gleichartig ausgedrehte starre Konsole (c) legt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930538880D 1930-10-16 1930-10-16 Kraftuebertragungsmittel fuer Wellenkupplungen Expired DE538880C (de)

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