DE53863C - - Google Patents

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DE53863C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D11/00Bending not restricted to forms of material mentioned in only one of groups B21D5/00, B21D7/00, B21D9/00; Bending not provided for in groups B21D5/00 - B21D9/00; Twisting
    • B21D11/06Bending into helical or spiral form; Forming a succession of return bends, e.g. serpentine form

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
in RIESA (Sachsen).
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Rohrspiralen-Biegemaschine, mittelst welcher man Spiralen jeden beliebigen Durchmessers und jeder Form leicht winden kann, ohne grofse Veränderungen an der Maschine vornehmen zu müssen. Dabei gestattet die Einrichtung sowohl das Biegen von Spiralrohren in kaltem als auch in erwärmtem Zustande, wobei in letzterem Falle die Einrichtung nur mit einem Wärme- bezw. Glühofen . in Verbindung zu bringen ist. Diese Rohrspiralen - Biegemaschine kennzeichnet sich dadurch, dafs eine mit einem kurzen Cylinder versehene horizontale Scheibe sich um ihren Mittelpunkt dreht und dabei das mit dem kurzen Cylinder in Verbindung gebrachte und zu einer Spirale zu bildende Rohr bei der Drehung der Scheibe auf den Cylinder spirallinig aufwindet. Es eignet sich die Maschine auch nicht nur zum Wickeln von Rohrspiralen, sondern auch von Rohrschlangen in schneckenartiger Form, wobei die Grundform sowohl rund als viereckig oder oval sein kann.
In beiliegender Zeichnung ist die Maschine in zwei Ausführungen zur Veranschaulichung gebracht, und zwar zeigen Fig. 1 bis 4 eine Maschine, die zum Wickeln von Rohren kleineren Durchmessers und Fig. 5 eine .solche, die zum Wickeln von Rohren gröfseren Durchmessers bestimmt ist.
In Fig. ι ist ein Querschnitt durch die Maschine und in Fig. 2 der Grundrifs derselben dargestellt. Fig. 3 ist ein Detail der Maschine. Fig. 4 zeigt das Schema einer Maschine in Oberansicht, verbunden mit einem Wärm- bezw. Glühofen.
α bezeichnet eine mit einer Anzahl von Rollen ausgerüstete eiserne Scheibe, die durch die Hohlkehlen der Rollen b auf einer zu einem Kreise gebogenen und auf dem Fundament χ ruhenden Schiene bl sich bewegen läfst. An der Scheibe α ist um den Mittelpunkt ein cylindrischer Theil c mittelst Winkeleisen entsprechend befestigt und durch eine Anzahl Strebeeisen d mit dem Rande der Scheibe ebenfalls noch versehen, so dafs infolge dessen die Scheibe eine steife Armirung erhalten hat. Unterhalb dieser Armirung sitzt die eigentliche Aufwickeltrommel e, welche aus einem kleinen cylindrischen und einem daran sich anschliefsenden konischen Theile gebildet ist und, je nach der Form der herzustellenden Rohrspirale, entweder rund oder viereckig oder oval sein kann. Dabei ist die Scheibe noch mit einem Schlitz g, Fig. 3, ausgerüstet und durch eine leicht zu lösende Verbindung mit dem Theil c fest vereinigt. Die Trommel e kann auch rein cylindrisch oder konisch gestaltet sein. In der Mitte der Scheibe α wird durch den damit verbundenen Bock α1 eine Schraubenspindel s geführt, welche an ihrem unteren Ende ein Kreuz f drehbar aufnimmt, in welchem die von der Wickeltrommel e abgleitende Rohrspirale r eine Unterstützung findet.
Will man mit der Maschine eine Spirale winden, so wird an dem dazu bestimmten Rohr r vorn ein Haken gebildet und dieser
in dem Schlitz g an der Wandung der Wickeltrommel e festgehakt, alsdann der Scheibe a von einer zu bewegenden Triebwelle aus, beispielsweise durch den Zahnkranz h, eine entsprechende Bewegung ertheilt, wodurch das Rohr r, sich zu einer Spirale bildend, allmälig auf Trommel e aufgewickelt wird. Dabei wird, sobald ein Umgang der Spirale r sich auf der Wickeltrommel e aufgewickelt hat, der nächstfolgende Umgang den ersteren von der Trommel e verdrängen und auf diese Weise eine Spirale von unbestimmter Länge gebildet. Um der Spirale während' ihrer Entstehung eine Unterstützung zu geben, wird dieselbe an einem Arm des Kreuzers f mittelst Klemmschraube oder dergleichen befestigt, und je nach der Anzahl der entstandenen Umgänge erfolgt von einem Arbeiter das Niederschrauben der mit dem Kreuz/ verbundenen Spindel s; dabei hat man es in der Gewalt, mit dem Niederschrauben der Spindel s zugleich auf die Spirale r in einem gewissen Grade ziehend zu wirken.
Sollen Spiralen in Schneckenform gewickelt werden, so wird man nur dafür Sorge zu tragen haben, dafs die gebildeten Umgänge sich nicht neben einander, sondern auf einander legen, was sehr leicht an der Wickeltrommel auszuführen geht. Die der Schnecke zu gebende Grundform richtet sich allemal nach dem Querschnitt der Wickeltrommel e.
In Fig. 5 der beiliegenden Zeichnungen ist eine Maschine näher veranschaulicht, die vorzugsweise zum Wickeln von Rohrspiralen gröfseren Durchmessers bestimmt ist. Dieselbe unterscheidet sich von der ersten Maschine nur dadurch, dafs die Lagerung der Schraubenspindel s in einer besonderen, oberhalb der Scheibe angeordneten Traverse stattfindet; im übrigen bedeuten gleiche Buchstaben gleiche Theile der vorbeschriebenen Maschine.
Die auf dem Fundament χ drehbar angeordnete Scheibe α mit der daran befestigten Wickeltrommei e erhält ihren Antrieb wiederum beispielsweise von einer auf den Zahnkranz h übertragenen Bewegung. Das von der Seite der Trommel e zugeführte und mit dieser geeignet verbundene Rohr r wickelt sich bei der Drehung der Scheibe α allmälig auf und bildet eine Spiralwindung.
Oberhalb der Scheibe α ruht auf dem Fundament χ mittelst. Stützen die Traverse t, in welcher die Schraubenspindel 5 mit ihrem Muttergewinde Lagerung findet. Am unteren Ende der Spindel s ist mit dieser das Kreuz f fest verbunden, welch letzteres wiederum der gebildeten Rohrspirale die nöthige Unterstützung gewährt.
Will man mit der Maschine eiri Rohr r zu einer Spirale beliebiger Form wickeln, so wird dasselbe mit der für die gewünschte Form bestimmten Wickeltrommei e geeignet verbunden und der Scheibe α eine Bewegung ertheilt. Befestigt man alsdann das Ende des ersten gewundenen Spiralganges an dem Kreuze f selbst, so wird dadurch das Spiralende das Kreuz veranlassen, an der Drehbewegung mit theilzunehmen und bei geeigneter Wahl des Gewindes die Spindel s infolge dessen in demselben Verhältnifs allmälig nach abwärts geschraubt. Die auf solche Art gebildeten Spiralen können beliebig lang erhalten werden.
Erfordert der Querschnitt eines zu windenden Rohres ein vorheriges Anwärmen desselben beim Aufwickeln, so wird, nach Art der Fig. 4, ein Wärm- bezw.. Glühofen direct mit der Maschine vereinigt und das Wickeln der Spiralen ebenfalls, wie schon beschrieben, vollzogen.
Die Maschinen können sowohl für Handais auch für maschinellen Betrieb eingerichtet werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Eine Rohrspiralen - Biegemaschine, gekenn-■ zeichnet durch eine auf einer Schiene (blj mittelst Rollen (b) sich drehende Scheibe (a), welche an der einen Seite mit einer Biegetrommel (e) beliebigen Durchmessers. und Form derart ausgerüstet ist, dafs das von seitwärts zugeführte Rohr r mit der Biege-. trommel in feste Verbindung gebracht werden kann, zum Zwecke, bei der von Hand oder auf maschinellem Wege zu drehenden Scheibe eine Spirale zu bilden.
  2. 2. Bei der nach. Anspruch 1. gekennzeichneten Rohrspiralen-Biegemaschine die Verbindung einer in einem Lagerbock fa^der Scheibe (a) oder über der Scheibe (a) in einer Traverse ft) geführten Schraubenspindel s mit einem Armkreuz f derartig, dafs das nur zur Aufnahme oder auch noch zur Streckung des gebogenen Rohres bestimmte Armkreuz •entweder von Hand (Fig. 1) oder durch das. gebogene Rohrende selbst (Fig. 2) zur Biegetrommel (e) verstellt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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