DE53848C - Stofszünder für Geschosse - Google Patents

Stofszünder für Geschosse

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DE53848C
DE53848C DENDAT53848D DE53848DA DE53848C DE 53848 C DE53848 C DE 53848C DE NDAT53848 D DENDAT53848 D DE NDAT53848D DE 53848D A DE53848D A DE 53848DA DE 53848 C DE53848 C DE 53848C
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Germany
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housing
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT53848D
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English (en)
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W. H. DRIGGS, Lieutenant in der Marine der Vereinigten Staaten von Nordamerika, in 2023 Hillyer Place, Washington, Columbia, V. St. A
Publication of DE53848C publication Critical patent/DE53848C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C15/00Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
    • F42C15/20Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein a securing-pin or latch is removed to arm the fuze, e.g. removed from the firing-pin
    • F42C15/22Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein a securing-pin or latch is removed to arm the fuze, e.g. removed from the firing-pin using centrifugal force

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT^
Stofszünder für Geschosse.
Der den Gegenstand"der Erfindung bildende Stofszünder für Geschosse ist wesentlich dadurch gekennzeichnet, dafs im Gehäuse des Zünders ein zweitheiliger Nadelbolzen durch eine einen Kopf am Gehäuseboden umgreifende Feder zusammengehalten wird. Indem dieser Nadelbolzen während des Fluges durch die Centrifugalkraft aus einander getrieben bezw. vom Kopf losgelöst wird, kann der Bolzen beim Aufschlag des Geschosses die Zündpille erreichen.
Einen solchen Stofszünder zeigen Fig. 1 bis 5 beiliegender Zeichnung.
Das Gehäuse 1, Fig. 1, ist am hinteren Theil mit Gewinde versehen und durch einen starken Boden 3 hinten geschlossen, an welchem ein Rand vortritt. Am Boden 3 befindet sich ferner eine Nuth 5, in die man einen Schraubenzieher einsetzen kann, um das Gehäuse in das Geschofs einzuschrauben. In das Muttergewinde des Vorderendes ist das Kopfstück 7 eingeschraubt, und dieses enthält ebenfalls eine Nuth 5 zum Einsetzen eines Schraubenziehers. Man könnte das Kopf- und Bodenstück auch zum Ansetzen eines Schlüssels mit vieleckigem Zapfen ausführen. Der kegelförmige Nadelbolzen 10 liegt mit dem dünneren Ende für gewöhnlich hinten am Boden 3 des Gehäuses an. Vorn trägt der zweitheilige Bolzen die Nadeln 14 und seitlich die Längsnuthen 13, die zu seiner Führung dienen. Die Gestalt der Feder 15 zeigt Fig. 2. Die Schenkel 20 stecken in unterschnittenen Nuthen 21' der Innenseite der beiden Bolzentheile, und die vortretenden Ränder 21", Fig. 4, der Nuthen übergreifen die Federschenkel 20, wodurch diese die beiden Theile des Nadelbolzens hinten zusammenhalten. Die Enden 21 haben die Form von Haken, die in entsprechenden Vertiefungen der Nuthen 21' liegen, und greifen hinter einen · Kopf 26 der Schraube 24, die mit Gewinde 25 in den Boden 3 eingeschraubt ist. Hinter dem Kopfstück 7 liegt eine auf einen Rand 27 des Gehäuses stofsende Scheibe 16 niit centraler Oeffnung 17, die der für Aufnahme der Zündpille 19 dienenden Vertiefung 8 des Kopfstückes gegenüberliegt, und aus dieser führt ein Kanal 9 nach aufsen. Entsprechend der Form der Zündpille. 19 ist die Oeffnung 17 bei 28 etwas abgekantet. Von der Scheibe 16 führen zwei Schenkel 29 nach hinten und diese legen sich als Führung in die Nuthen 13 der beiden Theile des Nadelbolzens ein und nöthigen ihn zur Theilnahme an der Drehung während des Fluges. Die Schenkel 29 sind nur dann nöthig, wenn der Kopf 26 der Schraube 24 zum Zusammenhalten der beiden Bolzentheile dient. Diese Schenkel können fortfallen, wenn man den Kopf, wie in Fig. ,3, krückenförmig ausführt. Auch dadurch kann man die Mitdrehung der beiden Bolzentheile sichern.
Bei dieser Drehung während des Fluges rücken infolge der Centrifugalkraft die unteren Enden der beiden Bolzentheile mit den Federschenkeln 20 nach aufsen, so dafs beim Auftreffen auf ein Ziel die Nadeln der Bolzen die Zündpillen zur Detonation bringen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Stofszünder für Geschosse, bei welchem der durch eine den Kopf (26) umgreifende Feder (20) zusammengehaltene zweitheilige Nadelbolzen (10) während des Fluges durch die Centrifugalkraft aus einander getrieben bezw. vom Kopf (26) losgelöst wird, so dafs der Bolzen (10) beim Aufschlag die Zündpille erreichen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT53848D Stofszünder für Geschosse Expired - Lifetime DE53848C (de)

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