DE538442C - Geraet zum Auftragen von Gold- und Farblinien oder -baendern auf Geschirre aus Porzellan - Google Patents

Geraet zum Auftragen von Gold- und Farblinien oder -baendern auf Geschirre aus Porzellan

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DE538442C
DE538442C DEP59319D DEP0059319D DE538442C DE 538442 C DE538442 C DE 538442C DE P59319 D DEP59319 D DE P59319D DE P0059319 D DEP0059319 D DE P0059319D DE 538442 C DE538442 C DE 538442C
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DE
Germany
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container
sponge
sleeve
bands
colored lines
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Expired
Application number
DEP59319D
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English (en)
Inventor
Walther Becht
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Porzellanfabrik C Tielsch & Co
Original Assignee
Porzellanfabrik C Tielsch & Co
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44DPAINTING OR ARTISTIC DRAWING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PRESERVING PAINTINGS; SURFACE TREATMENT TO OBTAIN SPECIAL ARTISTIC SURFACE EFFECTS OR FINISHES
    • B44D3/00Accessories or implements for use in connection with painting or artistic drawing, not otherwise provided for; Methods or devices for colour determination, selection, or synthesis, e.g. use of colour tables
    • B44D3/22Implements or apparatus for special techniques, e.g. for painting lines, for pouring varnish; Batik pencils
    • B44D3/225Instruments or apparatus for painting lines

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Gerät zum Auftragen von Gold- und Farblinien oder -bändern auf Geschirre aus Porzellan Die Erfindung betrifft das Auftragen von Gold- oder Farblinien oder -bändern auf Geschirre aus Porzellan, Steingut oder einem andern keramischen Werkstoff. Solche Dekorarbeiten werden bisher von Facharbeitern oder solchen Arbeitskräften ausgeführt, die für diese Tätigkeit in langer Anlernezeit besonders ausgebildet wurden.
  • Durch die Erfindung wird ein Gerät geschaffen, mittels dessen diese Arbeiten so vereinfacht werden, daß -sie von ungeübten Hilfskräften geleistet werden können. Das Gerät zeigt als bekannt eine zur Handhabung dienende Hülse, welche den Behälter für das flüssige Arbeitsmittel bildet und einen Schwamm speist, mittels dessen das Arbeitsmittel auf die Dekorfläche aufgetragen wird. Gemäß der Erfindung ist der an der Hülse sitzende Schwammträger an der öffnung, durch welche der Schwamm heraustritt, mit einem kurzen Führungsstift versehen, der beim Gebrauch des Gerätes an dem Rand des Geschirres entlang gleitet, um -den Verlauf des Dekorbandes nach der Randform des Geschirres zu bestimmen.
  • Es ist bei hülsenförmigen Farbauftragg;:räten für gröbere Dekorationsarbeiten bekannt, oberhalb des Farbausflußkanals ein Führungsgestänge anzubringen, das in erheblichem Abstand von der Arbeitsstelle an der Umfangsfläche des zu bemalenden Gegenstandes angelegt wird. Demgegenüber ist erfindungsgemäß der als Führungsmittel wirkende Stift am Arbeitsende des Gerätes so angeordnet, daß er den Rand des Geschirres unmittelbar an der Dekorauftragstelle übergreift. Dadurch wird ein Gerät geschaffen, das ermöglicht, die Feinarbeit des sogenannten Ränderns von keramischen Geschirren bei jeder gegebenen Randform mit der erforderlichen Genauigkeit leicht und rasch auszuführen.
  • In der Zeichnung ist das gemäß der Erfindung ausgeführte Gerät im Längsschniti dargestellt.
  • Eine zylindrische Hülse a nimmt die Gold-oder Farbflüssigkeit auf und ist an ihrem oberen Ende mittels einer Kappe b verschlossen, deren Gewindestück c in die öffnung der Hülse eingreift. In dem unteren Ende der Hülse d ist eine Büchse d eingeschraubt, welche den Sitz für ein Ventil e bildet. Die Ventilstange f endet oben mit einem die Kappe b, c durchsetzenden Gewindeteil g und einer außerhalb der Hülse d befindlichen Scheibe h, welche an ihrem Umfange gerillt ist und zur Betätigung des Ventils e dient. Die mit einem gerillten Rand i versehene Büchse d ist mit" einem Gewindefortsatz k ausgestattet, auf welchem der einen annähernd kegelförmigen Behälter L bildende Träger des Schwammes na aufgeschraubt ist. Der Schwamm tritt durch die untere CSffnung n des Behälters l nach außen. Unmittelbar über der öffnungst ist die -Behälterwandung an einer Seite bei o verschwächt und nach innen gebogen. An der gegenüberliegenden Seite sitzt außen am Behälter l ein Stift p, dessen Fortsatz q über die Behälteröffnung st hinausragt und etwas abgebogen ist. Wie ersichtlich, ist der Stift p, q so angeordnet, daß er unmittelbar an der Arbeitsstelle vorsteht.
  • Das beschriebene Gerät wird in folgender Weise verwendet: Nachdem der Schwamm in mit Gold- oder Farbflüssigkeit aus der Hülse a getränkt ist, wird das Ventil e durch Betätigung der Scheibe h geschlossen und das Gerät wie ein Pinsel in die Hand genommen. Das untere Ende des Behälters Z *ird so äuf den Rand des Geschirres, z. B. eines Tellers, aufgesetzt, daß das aus der Behälteröffnung zt vortretende Schwammende auf der Tellerfahne aufliegt und der Fortsatz q des Stiftes p über den Tellerrand greift. Nun wird das Gerät an den Tellerrand.entlang bewegt, wobei der Stiftfortsatz q an diesem gleitet und dem Gerät eine genaue, allen Feinheiten der Randform folgende Führung gibt. Der Schwamm in überträgt das Gold oder die Farbe auf die Tellerfahne unmittelbar an deren äußerem Rand. Die Verschwächung und Einbiegung o der Behälferwandung gestattet eine gute Sicht der Arbeitsstelle und erleichtert die Arbeit mit dem Gerät. Auf diese Weise könn:n sogenannte. Außenbordränder im Verlauf des Tellerrandes angebracht werden, ohne daß es besonderer Geschicklichkeit oder Sorgfalt bedarf.
  • Die. Verwendung des Gerätes ist besonders vorteilhaft beim Anbringen von Gold- und Färbbändern oder -linien auf ovalen, eckigen und festonierten Tellern, weil das Gerät die Ausführung der Verzierungsarbeit in diesen 1i ällen ebenso leicht, rasch und gleichmäßig ermöglicht wie bei kreisrunden Tellerformen.

Claims (1)

  1. PATrNTANSPRÜCIIE: i. Zum Auftragen von Gold- und Farblinien und -bändern auf Geschirre aus Porzellan, Steingut oder anderen keramischen Werkstoffen bestimmtes Gerät, bei welchem ein den Anstrichstoff auftragender Schwamm aus einem zur Handhabung dienenden, hülsenförmigen Behälter gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, daß an dem behälterartigen Schwammträger (i) ein den Rand dLs Geschirres übergreifender Führungsstift (p, q) so angebracht ist, daß er unmittelbar an der Arbeitsöffnung (n) des Schwammbehälters (L) vorsteht. z. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der dem Stift (p, q) gegenüberliegenden Seite des Schwammbehälters (L) unmittelbar über dem Arbeitsende desselben eine Einbiegung (o) der Behälterwandung zur Erleichterung der Beobachtung der Arbeitsstelle vorgesehen ist.
DEP59319D 1928-12-13 1928-12-13 Geraet zum Auftragen von Gold- und Farblinien oder -baendern auf Geschirre aus Porzellan Expired DE538442C (de)

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