DE538324C - Verfahren zum Abroesten von hochschwefelhaltigen Erzen - Google Patents

Verfahren zum Abroesten von hochschwefelhaltigen Erzen

Info

Publication number
DE538324C
DE538324C DE1930538324D DE538324DD DE538324C DE 538324 C DE538324 C DE 538324C DE 1930538324 D DE1930538324 D DE 1930538324D DE 538324D D DE538324D D DE 538324DD DE 538324 C DE538324 C DE 538324C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sulfur
layers
roasting
ores
rusting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930538324D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Erich Kirmse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEA Group AG
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metallgesellschaft AG filed Critical Metallgesellschaft AG
Application granted granted Critical
Publication of DE538324C publication Critical patent/DE538324C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/14Agglomerating; Briquetting; Binding; Granulating
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/02Roasting processes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/14Agglomerating; Briquetting; Binding; Granulating
    • C22B1/16Sintering; Agglomerating
    • C22B1/20Sintering; Agglomerating in sintering machines with movable grates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zum Abrösten von hochschwefelhaltigen Erzen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Abröstung von hochschwefelhaltigen Erzen, wie z. B. Zinkblende, Schwefelkies o. dgl., auf einem Verblaseröstapparat, z. B. nach Art der Dwight-Llovd-Apparate. Die Abröstung solcher hochschwefelhaltigen Materialien ist bekanntlich mit Schwierigkeiten verbunden, die sowohl in ihrem hohen Schwefelgehalt begründet liegen als auch in der zu großen Feinheit der Materialien ihre Ursache haben können. Um derartige Materialien auf dem Verblaseapparat abrösten zu können, verfährt man bisher so, daß man sie vor ihrer Aufgabe auf dem Verblaseapparat einem Vorbereitungsprozeß unterwirft, indem man sie entweder vorröstet oder mit weniger schwefelhaltigem bzw. schwefelfreiem Gut, das z. B. ebenfalls in einem Verblaseprozeß erzeugt wurde, unterwirft.
  • Das neue Verfahren kann man als eine Weiterentwicklung des zuletzt beschriebenen Verfahrens, bei welchem schwefelfreies Agglomerat dem Erz beigemischt wird, auffassen, weist aber dem bekannten Verfahren gegenüber wesentliche Vorteile auf insofern, als es gestattet, daß die Menge des für den Prozeß benötigten entschwefelten Materials wesentlich geringer ist als bei diesem, daß also nach dem neuen Verfahren pro Quadratmeter Rostfläche eine größere Schwefelmenge als bei dem bekannten Verfahren geröstet werden kann.
  • Das neue Verfahren besteht darin, daß der Prozeß durchgeführt wird unter Anwendung einer aus zwei oder mehreren Schichten verschieden hohen Schwefelgehaltes bestehenden Beschickung, wobei die Schichten so übereinander angeordnet sind, daß der Schwefelgehalt der Beschickung in Richtung des Verblasestromes abnimmt. Die Beschickung des Verblaseapparates würde demnach so erfolgen, daß zunächst, wenn erforderlich, eine Röstschutzschicht, bestehend aus entschwefeltem Material, sodann eine Schicht Erz, dessen Schwefelgehalt durchBeimischung schwefelfreien Gutes oder durch Vorröstung vermindert wurde, aufgegeben wird. Hierauf «-erden sodann abermals eine oder mehrere Schichten mit steigendem Schwefelgehalt aufgegeben. Die Anzahl der Schichten und die Höhe des Schwefelgehaltes jeder Schicht können je nach dem vorliegenden Material' und nach den gemachten Erfahrungen variiert werden. So können z. B. zwei Schichten, eine untere Schicht von etwa 8 °/o Schwefel und eine obere Schicht mit etwa i:2 °/o Schwefel, verwendet werden.
  • Das Verfahren nach der Erfindung kann nicht verglichen werden mit einem früher bekannt gewordenen Vorschlag, der dahin geht, 'die Sinterung feiner Erze an einer Beschikkung, bestehend aus mehreren übereinander angeordneten Lagen mit in Richtung des Verblaseluftstromes abnehmendem Brennstoffgehalt zu vollziehen. Der bekannte Vorschlag war entstanden aus der Beobachtung, daß bei Sinterbeschickungen mit durchgehend gleichem Brennstoffgehalt, insbesondere- dann, wenn schwer sinterbare Stoffe zu behandeln waren, die unteren Partien der Beschickung stärker erhitzt und stärker gesintert, ja sogar geschmolzen und zum Teil reduziert anfielen. Die Ursache für diese Erscheinung ist darin zu sehen, daß auf die unteren Beschickungsteile nicht nur die an sich schon beträchtliche Menge des zugemischten Brennstoffes, sondern dazu noch die heißen, von oben kommenden Verbrennungsgase einwirken.'Durch Dosierung des Brennstoffgehaltes in den einzelnen Schichten sollte gemäß dem bekannten Vorschlage der Mangel beseitigt werden. Der Vorschlag bezieht sich ausschließlich auf die Sinterung von Erzen, die an sich keine-brennbaren Bestandteile enthalten und denen zum Zwecke der Sinterung Kohlenstoff zugemischt wird. Erkenntnisse auf dem Gebiet der Schwefelerzbehandlung durch Sinterröstung gibt der Vorschlag nicht.
  • Auch ein anderer Vorschlag, der darin besteht, die Sinterröstung auf einem laufenden Sinterband unter Zuhilfenahme zweier hintereinandergeschalteter Beschickungsvorrichtungen mit je einer hinter jeder Beschikkungsvorrichtung angeordneten Zündvorrichtung in Gang zu setzen, hat mit der Erfindung nichts zu tun. Es entstehen auf diese Weise im Laufe des Verfahrens zwar zwei Schichten, von denen die obere den für derartige Zwecke üblichen Schwefelgehalt enthält, während die untere schon teilweise entschwefelt ist. Die beiden Schichten sind aber lediglich die Folge davon, daß die aus dem ersten Bunker austretende Lage sogleich gezündet und dann, wenn das Sinterband unter den zweiten Bunker kommt, schon zum Teil abgeröstet ist. Der Schwefelgehalt in derGesamtbeschickung ist, da beide hintereinandergeschalteten Bunker die gleiche und bei Sinterröstverfahren übliche Gutmischung enthalten, nicht höher, als dies bisher der Fall war. Hierin liegt aber gerade das Wesen der Erfindung, daß sie gestattet, mit einem höheren als bisher für notwendig gehaltenen Schwefelgehalt auf den Sinterapparat zu gehen.
  • Zweckmäßig ist es noch bei demVerfahren, mit einer geringen Schichthöhe und eventuell mit einem Röstapparat von geringer Breite zu arbeiten, da die Wärmeabstrahlung infolge der geringeren Masse der Beschickung eine größere ist und auch hierdurch eine eventuell zu befürchtende vorzeitige Sinterung oder eine Frittung oder Sinterung überhaupt, falls nicht erwünscht, vermieden wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zur Abröstung von hochschwefelhaltigen Erzen, wie z. B. Zinkblende, auf einem Verblaseröstapparat z. B. nach Art der Dwight-Lloyd-Apparate, dadurch gekennzeichnet, daß die Abröstung durchgeführt wird unter Anwendung einer aus zwei oder mehreren Schichten verschieden hohen Schwefelgehaltes bestehenden Beschickung, wobei die Schichten so übereinander angeordnet sind, daß der Schwefelgehalt der Beschikkung in Richtung des Verblaseluftstromes abnimmt. ?. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwefelgehalt der einzelnen Schichten durchZumischung schwefelfreien oder schwefelarmen Gutes auf die notwendige Höhe eingestellt wird.
DE1930538324D 1930-08-03 1930-08-03 Verfahren zum Abroesten von hochschwefelhaltigen Erzen Expired DE538324C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE538324T 1930-08-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE538324C true DE538324C (de) 1931-11-13

Family

ID=6558086

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930538324D Expired DE538324C (de) 1930-08-03 1930-08-03 Verfahren zum Abroesten von hochschwefelhaltigen Erzen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE538324C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3427631A1 (de) Verfahren zur wiedergewinnung von zink und blei aus eisen- und stahlstaub
DE538324C (de) Verfahren zum Abroesten von hochschwefelhaltigen Erzen
DE3042941C2 (de) Verfahren zum Abtrennen von Nichteisenmetallen aus eisenhaltigen Stoffen
DE631813C (de) Verfahren zur Verfeuerung von Kohle verschiedener Korngroesse auf Wanderrosten
DE862276C (de) Aus mehreren stufenartig hintereinandergeschalteten Teilfoerderstrecken bestehendes Misch-Foerderaggregat mit Schwingantrieb
DE540028C (de) Verfahren zum Abroesten von hochschwefelhaltigen Erzen
DE575174C (de) Vorrichtung zum Brennen von Gut, insbesondere Zementrohgut
DE707633C (de) Vorrichtung zur Waermebehandlung von Gut aller Art
DE674033C (de) Beschickungsvorrichtung fuer Wanderrostfeuerungsanlagen
DE458604C (de) Abroestung von Schwefelkiesschlamm u. dgl.
DE575586C (de) Verfahren zur Herstellung von Erzkoks
DE579469C (de) Schmelzverfahren fuer Metallspaene und Metallrueckstaende in feiner Verteilung
DE545587C (de) Verfahren zur vollstaendigen Abroestung von hochschwefelhaltigen Materialien, insbesondere Zinkblende
DE585625C (de) Verfahren zur Vorbereitung von feinkoerniger Zinkblende fuer den Roestprozess
DE351206C (de) Verfahren zur Herstellung von Treibmitteln aus Ammonnitrat und kohlenstoffhaltigen Stoffen
DE618565C (de) Verfahren zur Herstellung von Filtern aus gasadsorbierenden Stoffen
DE448975C (de) Verfahren zum Sintern von mit Brennstoff gemischten Erzen, insbesondere Spateisenstein
DE491357C (de) Verarbeitung von Erzen, Huettenprodukten u. dgl.
DE585767C (de) Verfahren zum Sintern hydratwasserhaltiger Stoffe
DE595860C (de) Verfahren zur Vorbehandlung von Feinerzen zwecks Herstellung von Kugelgeroell
DE925287C (de) Verfahren zum Loeschen von Koks
DE585658C (de) Abroestung von schlammfoermigen sulfidischen Erzen
DE563425C (de) Etagenroestofen, bei dem eine oder mehrere der obersten Etagen durch eine Heizflamme unmittelbar beheizt werden
DE550879C (de) Moorerde enthaltender Umschlag fuer Krankenpflege
DE682724C (de) Verfahren zum Sintern von Erzen