DE538272C - Verfahren zur Verhinderung der Beschaedigung von Waelzlagern - Google Patents
Verfahren zur Verhinderung der Beschaedigung von WaelzlagernInfo
- Publication number
- DE538272C DE538272C DE1930538272D DE538272DD DE538272C DE 538272 C DE538272 C DE 538272C DE 1930538272 D DE1930538272 D DE 1930538272D DE 538272D D DE538272D D DE 538272DD DE 538272 C DE538272 C DE 538272C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- machines
- rolling bearings
- procedure
- prevent damage
- electrical machines
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 title claims description 8
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 7
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 3
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 1
- 230000009931 harmful effect Effects 0.000 description 1
- 201000009032 substance abuse Diseases 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C41/00—Other accessories, e.g. devices integrated in the bearing not relating to the bearing function as such
- F16C41/04—Preventing damage to bearings during storage or transport thereof or when otherwise out of use
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM
12. NOVEMBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 538 KLASSE 47 b GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Januar 1930 ab
Wälzlager sind gegen von außen kommende Erschütterungen sehr empfindlich, wenn diese
Erschütterungen bei Stillstand der Maschine auf das Lager einwirken. Da sich bei ruhender
Welle die Lage der Rollen oder Kugeln gegenüber, den Laufflächen nicht ändert, werden
durch Erschütterungen oder Schwingungen die Berührungsstellen stark abgenutzt. Dieser Nachteil macht sich besonders störend
bemerkbar bei mit Wälzlagern ausgerüsteten Elektromotoren oder anderen Maschinen, die
beispielsweise auf einem Fundament stehen, das durch andere im Betrieb befindliche Maschinen
in Schwingungen und Erschütterungen versetzt wird. Hierbei kommt der umlaufende Teil der stillstehenden Maschine, beispielsweise
der Läufer eines Elektromotors, ebenfalls in Schwingungen, die durch die Wälzlager übertragen werden und diese in
ao verhältnismäßig kurzer Zeit so stark beschädigen, daß sie durch neue ersetzt werden
müssen. So hat es sich z. B. gezeigt, daß die Wälzlager von nur als Reserve dienenden
Maschinen, die beim Betrieb der Hauptmaas schine stillstehen, in viel kürzerer Zeit abgenutzt
sind als die Wälzlager der Hauptmaschinen.
Man hat bereits verschiedene Mittel versucht, die schädlichenEinflüsse dieser Schwingungen
auf die Wälzlager zu vermeiden, beispielsweise durch Verwendung schwingungsdämpfender
Unterlagen oder andere Mittel. Bisher konnten jedoch die erwähnten Übelstände
nicht völlig beseitigt werden.
Durch die Erfindung können die durch äußere Schwingungen in den Wälzlagern nicht
in Betrieb befindlicher Maschinen' auftretenden Beschädigungen dadurch vermieden werden,
daß der umlaufende Teil dieser Maschinen durch irgendein Mittel in Drehung* versetzt
wird. Zweckmäßig können mit Wälzlager ausgerüstete Elektromotoren, die längere Zeit im betriebslosen Zustand auf einem
Schwingungen ausgesetzten Fundament Stehen, beispielsweise als Reservemaschinen o. dgl.,
dadurch in Drehung versetzt werden, daß der Ständer des Motors an eine niedrige Spant
nung gelegt wird, wodurch der Läufer mit großem Schlupf langsam umläuft. Wenn mehrere Motoren längere Zeit außer Betrieb
gesetzt werden, so empfiehlt es sich, die Motoren hintereinander in Kaskade zu schalten,
indem man den Ständer des einen Motors an die Läuferwicklung des vorhergehenden Motors
anschließt.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren kann bei Gleich- und Wechselstrommotoren
angewendet werden und verbraucht infolge der geringen, zum Drehen des Läufers nötigen Spannung nur einen äußerst
geringen Teil der normalen Motorleistung, die praktisch nicht ins Gewicht fällt gegenüber
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing, Otto Schenk in Feucht b. Nürnberg.
der hierdurch erzielten wesentlichenErhöhung der Lebensdauer der Wälzlager.
Bei anderen mit Wälzlagern versehenen Maschinen kann man die langsame Drehung des
umlaufenden Teiles beispielsweise durch einen kleinen Hilfsmotor erreichen, der über
ein geeignetes Getriebe mit dem umlaufenden Teil der Maschine gekuppelt wird. Ein derartiger
Hilfsmotor kommt beispielsweise in ίο Betracht bei Turbinen, Kreiselpumpen oder
anderen mit Wälzlagern ausgerüsteten Maschinen.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Verfahren zum Verhindern der Beschädigung der Wälzlager stillstehender, äußeren Schwingungen ausgesetzter Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der umlaufende Teil der Maschinen während des betriebslosen Zustandes in Drehung versetzt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1 für mit Wälzlagern ausgerüstete elektrische Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Maschinen während der Betriebspausen an eine geringe Spannung gelegt werden, durch die der Läufer in langsame Drehung versetzt wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2 für mehrere elektrische Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen elektrischen Maschinen hintereinander in Kaskade geschaltet werden.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der umlaufende Teil der Maschine Während der Betriebspausen durch einen Hilfsmotor in Drehung versetzt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE538272T | 1930-01-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE538272C true DE538272C (de) | 1931-11-12 |
Family
ID=6558064
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930538272D Expired DE538272C (de) | 1930-01-18 | 1930-01-18 | Verfahren zur Verhinderung der Beschaedigung von Waelzlagern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE538272C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1040852B (de) * | 1955-10-27 | 1958-10-09 | Otto Dittrich Dr Ing | Vorrichtung zur Verhinderung der Riefenbildung in Waelzlagern |
-
1930
- 1930-01-18 DE DE1930538272D patent/DE538272C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1040852B (de) * | 1955-10-27 | 1958-10-09 | Otto Dittrich Dr Ing | Vorrichtung zur Verhinderung der Riefenbildung in Waelzlagern |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE538272C (de) | Verfahren zur Verhinderung der Beschaedigung von Waelzlagern | |
| CH202315A (de) | Brennkraftmaschine mit Abgaskreiselgebläse. | |
| DE571984C (de) | Anordnung zur Aufrechterhaltung des Gleichlaufes von mehreren Asynchronmotoren | |
| DE612149C (de) | Anordnung fuer elektrische Maschinen, insbesondere Wasserkraftgeneratoren, mit senkrechter Welle und unte dem Polrad angeordnetem, von dem Mittelteil eines Tragkreuzes getragenem Spurlager | |
| DE1610269A1 (de) | Antriebsvorrichtung fuer Waschmaschinen | |
| DE641208C (de) | Elektrischer Drehmomentwandler fuer stufenlose Drehzahlregelung | |
| DE536134C (de) | Vorrichtung zur Vermeidung kritischer Drehzahlen beim Anfahren und Auslaufen vertikaler Wellen | |
| DE435474C (de) | Asynchronmaschine mit nur elektrisch gekuppelter Hintermaschine | |
| DE747055C (de) | Drehstromhub- oder Fahrwerk | |
| DE568251C (de) | Verfahren zum Anlassen und zum Betrieb von als Induktionsmotoren anlaufenden Synchronmotoren | |
| DE623289C (de) | Einrichtung zur Drehzahlregelung von Gleich- oder Wechselstrom-Kommutatormotoren | |
| DE767753C (de) | Verfahren zum Anlassen bzw. Bremsen von Gleichstromhauptmotoren, insbesondere fuer Bahnantrieb | |
| DE370229C (de) | Verfahren zum Puffern von Wechselstromnetzen mittels Schwungrades | |
| CH129992A (de) | Anlage, welche eine mit einer Kolbenmaschine gekuppelte Asynchronmaschine aufweist. | |
| DE1024982B (de) | Einrichtung zum langsamen Drehen eines aus Turbine und Generator bestehenden Maschinensatzes unter Verwendung der Erregermaschine als Antriebsmotor | |
| DE1750856U (de) | Elektrischer antrieb von arbeitsmaschinen mit mehreren, weit auseinander liegenden drehzahlen. | |
| DE436174C (de) | Kreiselantrieb | |
| AT141376B (de) | Elektrische Licht- oder Lichtanlaßmaschine für Brennkraftmaschinen. | |
| AT222735B (de) | Elektrischer Hilfs-Stromerzeuger | |
| DE819333C (de) | Mit einem Schwungkraftanlasser gekuppelte Dynamomaschine fuer Brennkraftmaschinen mit Gluehkerzen | |
| DE460193C (de) | Bremsregler zur Konstanthaltung der Drehzahl von Maschinen mit elektrisch beeinflusster Bremse | |
| DE544267C (de) | Anordnung bei Asynchronmaschinen, in deren Sekundaerstromkreis ueber Kommutatormaschinen zwei Spannungskomponenten eingefuehrt sind, von denen die eine in ihrer Groesse derart bemessen ist, dass sie die Sekundaerspannung der Asynchronmaschine ganz oder teilweise aufhebt, waehrend die zweite in ihrer Groesse vom Schlupf unabhaengig ist | |
| DE603960C (de) | Elektrisches Aggregat, bestehend aus Hauptmaschine und Erregermaschine | |
| DE696111C (de) | Brennkraftmaschine mit Abgaskreiselgeblaese | |
| DE169113C (de) |