DE538113C - Vorrichtung zum Sterilisieren von Verbandstoffen - Google Patents

Vorrichtung zum Sterilisieren von Verbandstoffen

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DE538113C
DE538113C DE1930538113D DE538113DD DE538113C DE 538113 C DE538113 C DE 538113C DE 1930538113 D DE1930538113 D DE 1930538113D DE 538113D D DE538113D D DE 538113DD DE 538113 C DE538113 C DE 538113C
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valve
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sight glass
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DE1930538113D
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F & M Lautenschlaeger GmbH
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F & M Lautenschlaeger GmbH
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor
    • A61L2/02Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor using physical phenomena
    • A61L2/04Heat
    • A61L2/06Hot gas
    • A61L2/07Steam

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Sterilisieren von Verbandstoffen In der Patentschrift 536 755 ist eine Vorrichtung zum Sterilisieren von Verbandstoffen beschrieben, bei der der Sterilisationsraum mit einem Sprühkondensator verbunden ist; dieser Sprühkondensator soll eine Beobachtung der Luft- bzw. Dampfbewegung während des Sterilisationsvorganges zulassen.
  • Gemäß vorliegender Erfindung wird zu diesem Zweck hinter dem Sprühkondensator eines derartigen Verbandstoffsterilisators ein Schauglas angeordnet, durch das die Luft-bzw. Dampfblasen während des Sterilisationsvorganges durchperlen, und damit eine einfache und zugleich zuverlässige Beobachtung dieses Vorganges ermöglicht. Es ist nunmehr genau zu erkennen, wann der in den Sterilisationsraum eingeleitete Dampf die Luft darin nahezu verdrängt hat, da alsbald dann die Luftblasen, die durch das Schauglas perlen, nach Umfang und Anzahl nachlassen. Da es aber für eine einwandfreie Sterilisation sehr wesentlich darauf ankommt, daß die Luft möglichst restlos aus dem Nutzraum herausgeschafft wird, so wird durch diese Beobachtungsmöglichkeit gleichzeitig ein einwandfreier Verlauf des Sterilisationsvorganges sichergestellt.
  • Die Vorrichtung kann so getroffen werden, daß die Luft- und Dampfblasen nach dem Durchströmen durch das Schauglas ins Freie entweichen können. Man kann jedoch auch im Bedarfsfall eine pneumatische Wanne an das Schauglas anschließen, wenn man das aus dem Nutzraum verdrängte Luftquantum genau messen will. " Bei der Sterilisationsvorrichtung nach- dem Hauptpatent ist vor dem Sprühkondensator ein Ventil vorgesehen, das nie vollständig geschlossen ist, damit Dampf- und Luftreste stets aus dem Nutzraum des Sterilisators austreten können. Es war daher erforderlich, an dem Ventil eine Hubbegrenzung anzubringen, um seine vollständige Schließung zu vermeiden. Man hat zu diesem Zweck bereits versucht, durch Anschlagstifte das Ventil in gewissen Winkellagen festzuhalten. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß diese Stifte bei starkem Anziehen der Ventilspindel abgeschert wurden.
  • Bei der Sterilisationsvorrichtung nach der Erfindung wird die Hubbegrenzung dadurch erreicht, daß sich gegen den Teller dieses Ventils von unten her eine Stellspindel stützt, die ein Aufliegen des Ventils auf seinen Sitz verhindert. Um den Spalt zwischen Ventilteller und Ventilsitz genau einstellen zu können, ist die Stehspindel mit einem Teilkreis versehen. Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i ist eine schematische Wiedergabe des Sterilisators nach der Erfindung; Abb. 2 ist ein mit der Hubbegrenzung versehenes Ventil im Längsschnitt.
  • Der Nutzraum i des Sterilisators wird durch die Leitung q., die von dem Ventil 5 beeinflußt wird, mit Dampf gespeist. Die Leitung 6 mit dem Ventil 7 dient zur Füllung des Doppelmantels des Nutzraumes. Die Entlüftung des Nutzraumes erfolgt durch die Leitung 8, in die ein Ventil 9 eingebaut ist. Dieses Ventil ist so eingerichtet, daß es niemals ganz geschlossen werden kann und besitzt zu diesem Zweck die Hubbegrenzung nach der Erfindung. Hinter dem Ventil 9 ist ein Sprühkondensator i o -mit Düse i i vorgesehen, der von einer durch ein Ventil 13 beeinflußten Leitung 12 mit Wasser gespeist wird.
  • Ein Ventilator 16 steht mit seiner Druckseite mit dem Zwischenraum 3 zwischen dem Dampfmantel und einem äußeren Mantel des Sterilisators in Verbindung. Der Zwischenraum 3 ist durch ein Rohrstück 17 mit Ventil 18 mit dem Nutzraum i des Sterilisators verbunden. Diese Anordnung dient dazu, den Dampf aus dem Nutzraum durch die Leitung 8 herauszudrücken. Ein Thermometer ig ist in der Leitung 8 des Nutzraumes i vorgesehen. Mit dem Kondensator iö ist über eine Leitung 2o ein Schauglas 2i verbunden, das mit Wasser gefüllt ist. Dieses Schauglas liegt zweckmäßigerweise unterhalb des Kondensators io, um die Ansammlung von Wasser im Kondensator zu vermeiden. Die Füllung des Schauglases mit Wasser erfolgt zweckmäßigerweise durch die gleiche Leitung, die den Kondensator speist. Ein Ablauf 22 dient dazu, die durch das Schauglas perlenden Dampf- und Luftmassen entweichen zu lassen. Im Bedarfsfall kann diese Ableitung in eine pneumatische Wanne münden, falls man den aus dem Nutzraum verdrängten Luftinhalt messen will. Wie klar ersichtlich, perlen die aus dem Nutzraum durch die Leitung 8 entweichenden Dampf-und Luftmassen durch das Schauglas 21 hindurch und zeigen deutlich an, wie weit der Sterilisationsvorgang gediehen ist, so daß jederzeit eine einwandfreie Beobachtung und Beherrschung des Vorganges ermöglicht ist.
  • Das Ventil 9 ist im einzelnen nochmals aus der Abb.2' ersichtlich. Es besitzt einen Ventilteller 23, der von einer durch eine Stopfbuchse 2q. abgedichteten Spindel 25 getragen wird. Die Spindel ä5 wird durch ein Handrad 26 betätigt. Auf der Unterseite stützt sich der Ventilteller gegen eine Stellspindel 27, die durch die Unterseite des Ventilgehäuses und der Abdichtung durchgeführt ist. Die Spindel wird so eingestellt, daß der Ventilteller nicht vollständig auf seinem. Sitz aufliegen kann, sondern sich vielmehr ein Spalt zwischen beiden Teilen bildet, durch den die durch die Leitung 8 fließenden Medien ungehindert durchtreten können. Zur Einregulierung der Spalthöhe dient ein auf der Spindel vorgesehener Teilkreis 28, der an einem Zeiger 29 des Ventilgehäuses vorbeiläuft.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Sterilisieren von Verbandstoffen nach Patent 536755, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem Kondensator (io) ein Schauglas (21) vorgesehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Hubbegrenzung des zwischen Nutzraum (i) und Kondensator (io) eingefügten Ventils (9) eine sich gegen den Ventilteller (23) stützende und mit einem Teilkreis (28) versehene Stellspindet (27) angeordnet ist.
DE1930538113D 1930-06-20 1930-06-20 Vorrichtung zum Sterilisieren von Verbandstoffen Expired DE538113C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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