DE537868C - Verfahren zur Einstellung von Geraeten zum Messen der groessten Durchbiegung eines Probestabes waehrend des Schlagversuches - Google Patents

Verfahren zur Einstellung von Geraeten zum Messen der groessten Durchbiegung eines Probestabes waehrend des Schlagversuches

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DE537868C DEB145076D DEB0145076D DE537868C DE 537868 C DE537868 C DE 537868C DE B145076 D DEB145076 D DE B145076D DE B0145076 D DEB0145076 D DE B0145076D DE 537868 C DE537868 C DE 537868C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/30Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring the deformation in a solid, e.g. mechanical strain gauge
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/02Details
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Description

  • Verfahren zur Einstellung von Geräten zum messen der größten,Durchblegung eines Probestabes während des Schlagversuches Beim Prüfen eines Probestabes auf Dauerschlagfestigkeit mit Hilfe eines Dauerschiagwerkes ist es äußerst wichtig, dessen größte Durchbiegung während der Dauer eines Versuches mehrmals messen zu können. Aus der gemessenen größten Durchbiegun.g läßt sich nämlich die größte Spannung in der äußersten Faser berechnen, die anzeigt, ob bei dem zu prüfenden Material die Streckgrenze bzw. Bruchgrenze während des Versuches überschritten worden ist oder nicht. Dies ist für die Beurteilung der Schlagzahlen sehr wichtig: denn es ist ein großer Unterschied, ob bei der Prüfung das Material 'in seinen zweckmäßigen Grenzen (unterhalb der Proportionalitätsgrenze) oder zwischen Streck- und Bruchgrenze oder sogar oberhalb der Bruchgrenze beansprucht wird.
  • Die während des Schlagversuches sich am Probestab einstellende Durchbiekung kann mit Hilfe von entsprechenden Meßgeräten ermittelt werden. Bei-diesen Geräten, die meist eine besondere Hebelanordnung besitzen, besteht jedoch die Schwierigkeit, den Fühlhebel des Hebelsystems praktisch drucklos an die Probe zu führen, was zur Erzielung einwandfreier Ergebnisse unbedingt erforderlich.ist.
  • Diese Schwierigkeiten werden durch die vorliegende Erfindung behoben. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Einstellung der Durchbiegungsmeßgeräte während des Schlagversuches unter Verwendung zweier aufeinanderwirkender ungleicharmiger Hebel und eines Feinreglers, z. B. einer Mikrometerschraube nach dem die praktisch drucklose Berührung zwischen Hebelspitze und Probe kenntlich gemacht wird. Zu diesem Zweck wird zunächst durch eine zu starke Berührung dieser Spitze mit der Probe eine an dem Hebelsvstem befestigte kleine Feder mit Fähnchen in Schwingungen versetzt und dann durch eine entsprechende Einstellung der obenerwähnten Mikrometerschraube der Berührungsdruck zwischen Hebelspitze und Probe so lange vermindert, bis das Federsystem zur Ruhe kommt.
  • y Der Gang einer Messung geht in folgender Weise vor sich: Zunächst wird die genaue Stellung der Mikrometerschraube g vor dem Versuch ermittelt. Zu diesem Zweck hebt man das Bärgewicht lz von der Probe ab und setzt die Feinmeßuhr a auf den Hebelarm d auf. Dann dreht man die Mikrometerschraube g nach unten, wodurch sich der Hebelarm f senkt und die Hebelspitze c mit dem Kerbgrund des Prüfstabes b in Berührung kommt. Beim Weiterdrehen der Mikrometerschraube g nach unten wird die Spitze c. da sie bereits am Probestab anliegt, ebenfalls nach abwärts gedrückt und .der Zeiger der Meßuhr a somit bewegt. Aus der Zeigerverschiebung ist also zu erkennen, daß die Hebelspitze c den Stab bereits zu stark berührt. Die Mikrometerschraube wird nun so lange nach oben gedreht, bis der Zeiger der Meßuhr wiederum seine Nullage eingenommen hat. Dann liest man an der Mikrometerschraube den Skalenteilstrich ab (Stellung der Mikrometerschraube vor dem Versuch). Hiernach hebt man die Meßuhr wieder von dem Hebelarm d ab, so daß keine Berührung zwischen beiden vorhanden ist. Dann wird die Mi@rometerschraube so weit nach oben gedreht, daß die Hebelspitze nicht mehr die Probe berührt. Sobald das Schlagwerk in Betrieb gesetzt ist, dreht man die Mikrometerschraube wieder so lange nach unten, bis die Spitze c den Prüfstab in seiner größten Durchbiegung berührt. Diese Berührung wird durch Ausschwingen der Feder e angezeigt. Die Schwingungen der Feder e sind mit den Eigenschwingungen der Maschine in Einklang gebracht, so daß bei Ingangsetzen der Maschine die Feder e in Ruhe bleibt. Um nun die praktisch drucklose Berührung zwischen Hebelspitze und Probe zu erreichen, dreht man die Mikrometerschraube so lange evorsichtig und langsam nach oben, bis das Federnsystem eben zur Ruhe kommt. Alsdann wird die Skalenstellung der Mikrometerschraube g wieder abgelesen. Der Unterschied zwischen- der vor dem Versuch und während des Schlages abgelesenen Mikrometerstellung gibt dann unter Berücksichtigung des Hebelübersetzungsverhältnisses (im vorliegenden Fall i-: io) die wahre Durchbiegung des Prüfstabes in Millimeter an.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Einstellung von Geräten zum Messen der größten Durchbiegung eines Prüfstabes während des Schlagversuches unter Verwendung zweier aufeinanderwirkender ungleicharmiger Hebel und eines Feinreglers, z. B. einer Mikrometerschraube, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kenntlichmachung der praktisch drucklosen Berührung zwischen Hebelspitze und Probe zunächst durch eine zu starke Berührung dieser Spitze mit der Probe eine am langen Arm des oberen Hebels befestigte kleine Feder mit Fähnchen in Schwingungen versetzt und dann durch eine entsprechende Einstellung der Mikrometerschraube der Berührungsdruck zwischen Hebelspitze und Probe so lange vermindert wird, bis das Federsystem zur Ruhe kommt.
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