DE537686C - Drehbohrkrone mit nachstellbaren Messern - Google Patents
Drehbohrkrone mit nachstellbaren MessernInfo
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- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
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- E21B10/62—Drill bits characterised by parts, e.g. cutting elements, which are detachable or adjustable
- E21B10/627—Drill bits characterised by parts, e.g. cutting elements, which are detachable or adjustable with plural detachable cutting elements
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B28D1/00—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
- B28D1/02—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine für Erdbohrungen dienende Bohrkrone mit auswechselbaren
Schneidmessern aus Hartstahl. Bei den Bohrkronen dieser Art zeigt es
sich, daß ein Verschleiß an den Stirnflächen der Messer, wo die eigentliche Bohrarbeit
geleistet wird, den Fortgang des Bohrens zwar nicht hindert, daß aber ein Verschleiß an
den, Seiten, wo die Messer an der Bohrlochwand und am Bohrkern reiben, sehr unangenehm
bemerkbar wird, weil das Bohrloch bei längerem Bohren enger und der Kern stärker
wird. Um dies zu vermeiden, mußte bisher die Bohrkrone öfter ausgewechselt werden,
bevor die eingesetzten Hartstahlmesser hinreichend verbraucht waren. Auch wurde ein
Gesteinskernbohrer bekannt, bei welchem in besonderen Einsatzstücken befestigte Messer,
nach innen und außen gerichtet, gerade oder
ao gebogen durch entsprechend gehaltene Öffnungen
einer nach vorn offenen Hülsenkrone geführt wurden. Ein Nachstellen der Bohrer sollte erreicht werden, indem die Einsatzstücke
zusammen mit der Hülse am Bohrschaft nach vorn verschoben wurden, wodurch die einzelnen Messer um ein bestimmtes,
von besonderen, im Schaft angeordneten Bohrlöchern abhängiges Stück in Richtung der Bohrlochwandungen vorgeschoben wurden.
Ein genaues Nachstellen einzelner Messer entsprechend ihrer Abnutzung war damit nicht
möglich. Es sind zwar an Bohrköpfen, die nicht kreisringförmige, sondern kreiszylindrische
Löcher bohren, Vorrichtungen bekannt geworden, die ein allmähliches Nachstellen
einzelner Messer gestatten, indem entweder jedes Messer für sich mit einem Längsschlitz
und einer in vertikaler Richtung am Kopf verstellbaren Schraube versehen ist oder
indem zwei Messer in schräger Richtung an besonders gestalteten Führungen durch eine in
ihrer Lage unveränderliche, feststellbare Deckscheibe am Bohrkopf befestigt werden. Für
Kernbohrkronen sind jedoch derartige Vorrichtungen ungeeignet.
Nach der Erfindung sind für Kernbohrkronen geeignete, einzeln und entsprechend der
jeweiligen Abnutzung nachstellbare Schneidmesser ausgebildet, indem die Messer mit
schrägen Wulsten versehen sind, die in entsprechend gestalteten Rillen an der Bohr-,
krone ihre Führung haben. Die Wulste und Rillen sind dabei zweckmäßig so angeordnet,
daß die Messer nach dem Nachstellen wechselweise nach innen und nach außen an der
Bohrkrone vei'setzt liegen, so daß dann ein Teil der Messer am Kern, der andere Teil an
der Wandung des Bohrloches reiben.
Abb. ι zeigt eine Ausbildungsmöglichkeit des Erfindungsgegenstandes in Rückenansicht.
Abb. 2 veranschaulicht einen Längsschnitt nach A-B in Abb. 1.
Abb. 3 zeigt einen Querschnitt nach C-D in Abb. 1.
Abb. 4 läßt den Erfindungsgegenstand nach Abb. ι in entgegengesetzter Ausbildung in
Rückenansicht und
Abb. S Ausschnitte aus einer Bohrkrone in Draufsicht ersehen.
Die Schneidmesser i' und i" tragen an der
Rückseite eine schräge Wulst 2 sowie in deren Fortsetzung einen schmaler gehaltenen Ansatz
3, zwischen welchen eine Aussparung gelassen ist zur Aufnahme eines das Schneidmesser
in der Bohrkrone 4 haltenden Querbolzens 5, der bei 6 in der Bohrkrone gelagert ist. Das obere Ende der Messer ist mit einer
Schrägfläche versehen, die nach dem Einsetzen in die Bohrkrone 2 an einem Keil 7 ihre
Stützung findet, wobei dieser zur Sicherung gegen Herausfallen an seinem verjüngten
Ende leicht vernietet wird.
Die ungebrauchten Bohrmesser 1' finden ao in der Bohrkrone so Anordnung, daß ihre
beiden Seitenflächen und ihre Stirnfläche am Gestein arbeiten. Sind infolge des Bohrverschleißes
die Schneidkanten abgenutzt, so genügt das Eintreiben des Keiles 7, um die
Schneidmesser in Wulstrichtung nach einer Seitenfläche und der Stirnfläche zu verschieben
(1", Abb. 5). Die Verschieberichtung wird durch die Schrägstellung der Wulste
veranlaßt, die abwechselnd von unten links nach oben rechts (Abb. 1) und von unten
rechts nach oben links geneigt sind, sowie durch dementsprechende Rillenführung in der
Bohrkrone. Ein Teil der Messer wird dadurch nach außen an die Bohrlochwand und der andere Teil nach innen zum Bohrkern
verschoben, so daß auch mit abgenutzten Messern ein vorgeschriebenes Schneidmaß eingehalten
werden kann. Die. in der Bohrkrone bei 6 gelagerten Stifte 5 werden beim Anziehen
des Keiles 7 durch den Ansatz 3 durchgebogen, wofür, um deren Abscheren zu vermeiden,
zu beiden Seiten des letzteren Aussparungen gelassen sind.
Sind die Bohrmesser so weit abgenutzt, daß die erste Keilplatte nicht mehr ihren Vorschub
bewirken kann, so wird diese gegen eine breitere ausgewechselt und der Sicherungsstift
in ein tiefer gelegenes Loch 6' (Abb. 2) an der Bohrkrone versetzt, wodurch
die Weiterverwendung' der Messer bis auf ein schmales Reststück möglich ist.
Claims (3)
1. Drehbohrkrone mit nachstellbar eingesetzten Messern, dadurch gekennzeichnet,
daß die mit Sohlen- und mit Umfangsschneiden versehenen Messer (1', 1")
schräg nach außen oder innen verlaufende Wulste (2) tragen und mit diesen in entsprechende
Ausnehmungen der Bohrkrone greifen.
2. Drehbohrkrone nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schneidmesser (ι', 1") an einem Keil (7) anliegen
und durch Querbolzen (5) gehalten sind, auf die durch die Wirkung des Keiles (7)
ein wulstartiger Ansatz (3) drückt.
3. Drehbohrkrone nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum
Versetzender Querbolzen (5) mehrere Bohrungen (6, 6') übereinander vorgesehen
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE537686T | 1930-08-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE537686C true DE537686C (de) | 1931-11-09 |
Family
ID=6557820
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930537686D Expired DE537686C (de) | 1930-08-14 | 1930-08-14 | Drehbohrkrone mit nachstellbaren Messern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE537686C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0030558A4 (de) * | 1979-06-19 | 1981-10-27 | Syndrill Carbide Diamond Compa | Bohrkrone für tiefes gesteinsbohrloch. |
| EP0352546A3 (de) * | 1988-07-25 | 1991-03-13 | HILTI Aktiengesellschaft | Hohlbohrwerkzeug |
| DE4002907A1 (de) * | 1990-02-01 | 1991-08-08 | Leffer Stahl & App | Schneidkrone fuer bohrrohre mit einfach auswechselbaren zaehnen |
-
1930
- 1930-08-14 DE DE1930537686D patent/DE537686C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0030558A4 (de) * | 1979-06-19 | 1981-10-27 | Syndrill Carbide Diamond Compa | Bohrkrone für tiefes gesteinsbohrloch. |
| EP0352546A3 (de) * | 1988-07-25 | 1991-03-13 | HILTI Aktiengesellschaft | Hohlbohrwerkzeug |
| DE4002907A1 (de) * | 1990-02-01 | 1991-08-08 | Leffer Stahl & App | Schneidkrone fuer bohrrohre mit einfach auswechselbaren zaehnen |
| EP0439821B1 (de) * | 1990-02-01 | 1993-10-13 | STAHL- UND APPARATEBAU HANS LEFFER GmbH | Schneidkrone für Bohrrohre mit einfach auswechselbaren Zähnen |
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