DE598309C - Rollenbohrer - Google Patents
RollenbohrerInfo
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- DE598309C DE598309C DEC46363D DEC0046363D DE598309C DE 598309 C DE598309 C DE 598309C DE C46363 D DEC46363 D DE C46363D DE C0046363 D DEC0046363 D DE C0046363D DE 598309 C DE598309 C DE 598309C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B10/00—Drill bits
- E21B10/08—Roller bits
- E21B10/10—Roller bits with roller axle supported at both ends
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
8. JUNI 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JV* 598309 KLASSE 5 a GRUPPE 23
Chicago Pneumatic Tool Company in New York Rollenbohrer
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. April 1932 ab
ist in Anspruch genommen.
Die Erfindung betrifft einen insbesondere für Tiefbohrung sowie für die Erbohrung
harter Materialschichten und Gesteine bestimmten Rollenbohrer.
Es ist bekannt, an Bohrern - dieser Art in gleicher vertikaler Querebene angeordnete
Mittel-, Zwischen- und Seitenrollenschneider vorzusehen. Es ist des weiteren bekannt, die
Seitenrollenschneider auf schrägen Achsen oder Tragzapfen zu lagern.
Diese bekannten Errichtungen entsprechen jedoch den Erfordernissen an befriedigender
Bohrarbeit insoweit nicht, als die zwischen den Mittel- und Seitenrollenschneidern vorhandenen
Materialpartien bei der Bohrarbeit nicht genügend erfaßt werden.
Diesen Nachteil behebt die Erfindung dadurch, daß eine zylindrische Zwischenschneidrolle
vorgesehen ist, die gemeinsam mit einer Seitenschneidrolle auf der schrägen, die Seitenschneidrolle
tragenden Achse gelagert ist. Es besitzt diese Zwischenschneidrolle den gleichen
Durchmesser wie die seitlichen Schneidrollen. Die schrägen Tragzapfen verlaufen von
den Außenwandungen einer Aussparung des Bohrkopfes nach außen, in welche Aussparung
auch die Mittelschneidrollen, und zwar in den Wänden der Aussparung, gelagert sind.
Die Seitenschneidrollen und die Zwischenschneidrollen sind oberhalb der mittleren
Schneidrollen in ungleichen Abständen von der Mittelachse des Bohrkopfes angeordnet.
Es bestehen die mittleren Schneidwerkzeuge aus 'einer oder mehreren zylindrisch ausgebildeten
Schneidrollen.
Der Bohrkopf ist mit einer Mehrzahl von Kanälen für die Zuführung von Kühlflüssigkeit
versehen, und es befinden sich sämtliche Kühlflüssigkeitsaustrittsöffnungen in der gleichen
vertikalen Ebene. Eine der Kühlflüssigkeitsaustrittsöffnungen befindet sich exzentrisch
zur Längsachse des Werkzeuges.
Der Rollenbohrer ist in den beiliegenden Zeichnungen beispielsweise dargestellt. Es
zeigt '
Fig. ι eine Gesamtseitenansicht desselben, den unteren Teil im senkrechten Schnitt,
Fig. 2 eine weitere Seitenansicht in verkleinertem Maßstabe, den unteren Teil im
Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1, Fig. 3 leine Ansicht des Bohrers von unten.
Es ist ein Bohrkopf 4 vorgesehen, der in üblicher Weise mit einem konischen und mit
Gewinden versehenen Verbindungsstück 5δ zum
Anschluß an das Bohrgestänge versehen ist. Der Bohrkopf 4 ist unten mit einem erwei-
terten Ansatz 4° versehen, der, wie das insbesondere
Fig. 3 zeigt, exzentrisch zur Längsachse angeordnet ist.
Dieser Ansatz 4a trägt die Schneidrollen, die
alle in der gleichen senkrechten Ebene angeordnet sind (Fig. 1). Das untere Ende des
Ansatzes 4a ist mit einer großen Aussparung
versehen; in dieser Aussparung sind die zylindrischen Mittelschneidrollen 6, 7, 8, und zwar
in den die Aussparung begrenzenden Wandungen, gelagert; diesem Zwecke dient die
Hülse 9. Dieselbe hat an dem einen Ende einen flanschenförmigen Ringansatz 9", der
ihre Drehung verhindert. Am anderen Ende der Hülse ist eine Stützscheibe 10 vorgesehen,
welche an die Schulter ζα anliegt. Ein Bolzen
11 trägt die Hülse 9; er ist in Bohrungen 12
der Teile 14 und 15 gelagert. Zur Sicherung
der Mittelschneidrollen 6, 7, 8 in ihrer Lage sind Rollen 13 vorgesehen.
Die die Seitenrollen tragenden Zapf en 14°,
ϊζα verlaufen schräg von den Wänden der
Aussparung 5 nach außen. Diese Zapfen sind ungleich lang. Der Zapfen 15° ist länger als
der Zapfen 14«, aber beide erstrecken sich über den Bohrkopf 4 gleich weit heraus, wie
das aus den Fig. 1 und 3 ersichtlich ist. IhHe
Schrägneigung ist im wesentlichen die gleiche. Oberhalb der Zapfen ist der Bohrkopf mit
Aushöhlungen 4δ und 4C versehen, welche die
Befestigung der Schneidrollen auf den Zapfen erleichtern. D er Zapfen 140 trägt - eine
Seitenrolle 16, der längere Zapfen 15° die
Zwischenrolle 17 und die zweite Seitenrolle 18,
welche gleichen Durchmesser besitzen.
Die Seitenschneidrolkin 16, 18 und die Zwischenschneidrolle
17 sind oberhalb !der mittleren
Schneidrollen 6, 7, 8 und diese in ungleichen Abständen von der Mittelachse des Bohrkopfes angeordnet. Der Bohrkopfansatz
4°, in dem die Rollenschneider befestigt
sind, ist mit Bezug auf die Bohrlochachsie! exzentrisch angeordnet.
Zur Lagerung der Schneidrollen sind Stützscheiben 19 vorgesehen, welche über die Zapfen
14« und 15« geschoben werden; sie sind
an den Teilen 14 und 15 abgestützt. Die Scheiben decken die Bohrungen, welche die
Enden der Hülse 9 aufnehmen, so ab, daß ihre Entfernung verhindert ist.
Zur weiteren Lagerung der Schneidrollen 16, 17,18 sind Muttern 20 und 21 vorgesehen,
welche auf die Zapfen 14°, 15° aufgeschraubt
sind. Diese Muttern haben Flansche 2oa, 21°,
die den Scheiben 19 gegenüberliegen. Die Muttern 20, 21 können in beliebiger Weise gesichert
sein.
Zur Lockerung des Erdreiches, Freihaltung
der Schneidrollen und zum Herausspülen der Bohrtrümmer wird aus einem zentralen Kanal
Spülflüssigkeit durch einen Kanal 22 in die Aussparung 5 geführt und durch schräge Seitenkanäle
23, 24 zu den Hohlräumen 46, 4C.
Um genügend Raum für das Herausspülen des exbohrien Erdreiches aus dem Boden des
Bohrloches zu schaffen, sind in dem Teil 4° bogenförmige und nach unten zusammenführende
Einschnitte 25 und 26 vorgesehen (Fig. 2 und 3).
Die schräge Stellung der Zapfen 14fl und
I5a und das Vorspringen derselben über die
Seiten des Bohrkopfes bzw. Bohrkopfansatzes bringt es mit sich, daß ein Loch von viel
größerem Durchmesser erbohrt wird, als dem Durchmesser des Bohrkopfes !entspricht, so
daß genügend Raum für das Emporströmen der Spülflüssigkeit und des damit ausgetragenen
erbohrten Materials geschaffen ist. Da die eine Bohrkopfseite im wesentlichen gemäß
Linie 2-2 der Fig. 1 vorspringt, ergibt sich, 8<>
daß die gesamte Fläche des Bohrloches bearbeitet wird. Die Schneidrolle 6, deren eine
Seite im wesentlichen mit der vertikalen Achse des Bohrers abschneidet, nimmt den Teil des
Erdreiches weg, welcher dem nicht von der Rolle 13 eingenommenen Raum entspricht.
Die Rollen 17 bearbeiten den Raum zwischen den Rollen 8 und 16 und Rolle 16 den Raum
zwischen den Rollen 17 und 18.
Wenn auch der Eindruck !entstehen könnte, als· ob leine ungleiche Vierteilung der Rollen
vorliegt, so wird diese Annahme dadurch hinfällig, daß die zu bearbeitenden Partien auf
beiden Seiten der vertikalen Achse des Bohrkopfes im ' wesentlichen dieselben und die
Rollen in einer einzigen senkrechten zentralenj Ebene angeordnet sind. Der Bohrer erzeugt
ein gerades Loch, und die schräge Stellung der Schneidrollen bewirkt bei der großen
Spülenergie der Anordnung ein außerordentlieh schnelles Durchdringen des Erdreiches!.
Claims (1)
- .Patentansprüche:i. Rolleribohrer mit schräg gelagerten Seiten-, horizontal gelagerten Mittel- und mit Zwischenrollen, die sämtlich in der gleichen zentralen Vertikalebene am Bohrkopf angeordnet sind, dadurch gekennj- **° zeichnet, daß die zylindrisch ausgebildete Zwischenschneidrolle (17) gemeinsam mit der einen Seitenrolle (18) auf der schrägen Achse (15°) gelagert ist.'2. Rollenbohrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die MittelschnieidroUen (6, 7, 8) in ieiner Aussparung (5) des Bohrkopfes, und zwar in den die Aussparung begrenzenden Wänden, gelagert sind.3. Rollenbohrer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die schrä-598809gen Tragzapfen (14^ 15«) von den Außenwandungen der Aussparung (5) mach außen Hn verlaufen.4. Rollanbohrer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenschneidrollen (16, 18) und. die Zwischenschneidrolle (17) oberhalb der mittleren SchneidroUen (6,7,8) angeordnet sind.■5. Rollenbohrer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mittleren Schneidrollen (6, 7, 8) in ungleichen Abständen von der Mittelachse des Bohrkopfes angeordnet sind.6. Rollenbohrer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenschneider in einem Bohrkopfansatz (4°) befestigt sind, welcher mit Bezug auf die Bohrlochachse exzentrisch angeordnet ist.7. Rollenbohrer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mittleren Schneidwerkzeuge aus einer oder mehreren Schneidrollen bestehen, welche zylindrisch ausgebildet sind.8. Rollenbohrer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschneidrolle (17) den gleichen Durchmesser wie die seitlichen Scnneidrollen besitzt.9. Rollenbohrer nach 'einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrkopf mit einer Mehrzahl von Kanälen für die Zuführung von Kühlflüssigkeit versehen ist.10. Rollenbohrer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Kühlflüssigkeitsaustrittsöffnungen sich in der gleichen vertikalen Ebene befinden.ri. Rollenbohrer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Kühlflüssigkeitsaustrittsöffnungen sich exzentrisch zur Längsachse des Werkzeuges befindet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US598309XA | 1931-05-19 | 1931-05-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE598309C true DE598309C (de) | 1934-06-08 |
Family
ID=22025554
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC46363D Expired DE598309C (de) | 1931-05-19 | 1932-04-26 | Rollenbohrer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE598309C (de) |
-
1932
- 1932-04-26 DE DEC46363D patent/DE598309C/de not_active Expired
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