DE537604C - Absperrvorrichtung fuer Wassersaeulenmaschinen - Google Patents

Absperrvorrichtung fuer Wassersaeulenmaschinen

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DE537604C
DE537604C DEB141854D DEB0141854D DE537604C DE 537604 C DE537604 C DE 537604C DE B141854 D DEB141854 D DE B141854D DE B0141854 D DEB0141854 D DE B0141854D DE 537604 C DE537604 C DE 537604C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F37/00Details specific to washing machines covered by groups D06F21/00 - D06F25/00
    • D06F37/30Driving arrangements 
    • D06F37/32Driving arrangements  for rotating the receptacle at one speed only
    • D06F37/34Driving arrangements  for rotating the receptacle at one speed only in opposite directions, e.g. oscillating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

  • Absperrvorrichtung für Wassersäulenmaschinen Wasserabsperrvorrichtungen für Wassermotoren durch Antrieb von Schaltwerken mittels der hin und her gehenden Kolben sind bekannt. Ihr Nachteil besteht darin, daß das Absperrorgan durch die Antriebsvorrichtung während seines Betriebsganges nur bis zu seiner Schließstellung gebracht werden kann. Bei zunehmender Undichtigkeit des Organs besteht die Möglichkeit, daß das weiterfließende Treibmittel den Motor in Tätigkeit hält und somit die Antriebsvorrichtung bzw. das Schaltwerk zerstört wird.
  • Hauptzweck der Erfindung ist die Ausschaltung jeglicher Möglichkeit, eine Zerstörung des Schaltwerkes bzw. der Einzelteile der Sperrvorrichtung durch eintretende Undichtigkeiten der Dichtflächen herbeizuführen, ferner die Wasserzirkulierung automatisch mittels seines eigenen Druckes zu drosseln.
  • Zur Drosselung wird hierbei zweckmäßig ein in der Wasserkammer lagerndes Zahnradgetriebe in Verbindung. mit einem Drehschieber und anschließender Schnellschlußvorrichtung gebracht, das von den Hubbewegungen des Motors in Tätigkeit gesetzt wird. Bei einer bestimmten Umdrehung des Schiebers soll dann die Durchlaßöffnung des Treibmittels gedrosselt und infolge der in der Wasserkammer eintretenden Drucksteigerung eine Schnellschlußvorrichtung automatisch in Tätigkeit gesetzt werden, was durch Überleiten des Druckes auf diese geschieht. Lassen z. B. bei natürlichem Verschleiß die Dichtflächen der Schnellschlußvorrichtung nach, so daß genügend Wasser zum Antrieb des Motors zirkulieren kann, dann tritt automatisch die Sperrwirkung des Drehschiebers infolge Weiterverengung der Durchflußöffnung in Tätigkeit. Sollte auch diese Dichtigkeit mit der Zeit nachlassen, dann befreit sich der Motor ganz automatisch von seiner Betriebsdrosselung, und das Spiel kann von neuem beginnen. Eine Zerstörung der Konstruktionsteile kann nicht eintreten, lediglich die Sperrwirkung tritt außer Kraft. Ferner besteht bei der Erfindung gegenüber der bekannten Vorrichtung der Vorteil, daß das Übersetzungsgetriebe, in direkter Verbindung mit der Sperrvorrichtung verbunden, gemeinsam in der Wasserkammer verkapselt und vor Zerstörungen durch äußere Eingriffe geschützt ist.
  • Das Absperrorgan wird zweckmäßig an dem Abflußstutzen des Motors angebracht, da das Treibmittel zuerst auf den Drehschieber. und anschließend auf die Schnellschlußvorrichtung wirkt, die in Verbind,zng mit der Ausflußöffnung des Treibmittels steht. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, durch Umgruppierung der Stutzenein- und -auslässe das Absperrorgan so anzuordnen, daß es an dem Motareinlaßstutzen angebracht werden kann. Bei dieser Anordnung fällt dann zweckmäßig die Schnellschlußvorrichtung fort, da der Drehschieber die Sperraufgabe zufriedenstellend lösen wird.
  • In Abb. z ist das Absperrorgan im Querschnitt dargestellt. Es besteht aus dem Hauptantriehsrad d, dem auf gleicher Achse sitzendem Ritzel b, dem Drehschieber c und dem am Rande des Schiebers befindlichen Zahnkranz d, der Gehäusekappe e, dem Kapseldeckel f und der innenliegenden Schieberfläche lt, den Einlaß- g und Austrittsstutzen r, ferner der an der Außenseite des Deckels befindlichen Schnellschlußvorrichtung, die aus einem in einem Gehäuse in, inl lagernden Gleitkolben l besteht.
  • In Abb.2 ist die Gehäusekappe e in der Richtung A-B der Abb. i durchschnitten; das Rad b ist fortgelassen. Der Drehschieber c mit seinem Zahnkranz d hat in seiner Wandfläche Ausschnitte o, die von den Verbindungsstegen p und p, unterbrochen sind. Es zeigt sich, daß die Stege p kürzer sind als der Steg p1, worauf später zurückgekommen Wird. Ferner sind zwei Löcher q und q, angebracht und auf der an der-Schieberfläche h liegenden Seite die Kanäle r, r, eingegossen.
  • In Abb. 3 ist der Gehäusedeckel f in der Ansicht C-D der Abb. i dargestellt. Auf der Schiebergleitfläche lt sind die Löcher s, s, bis zu dem Gehäuse in, na, durchbohrt; ferner sind die Kanäle t, t, eingegossen, die mit dem Loch tc und dem Abflußstutzen i in Verbindung stehen. Die Öffnung v und der Stutzen i werden durch den Kanal w verbunden und durch die Schnellschlußvorrichtung Z unterbrochen: In Abb. q. ist die Schieberfläche h und das Kolbengehäuse m, m, in Richtung I-K (Abb.3) durchschnitten dargestellt. Neben der Lagerung des Kolbens l in dem Gehäuse sollen die durchgehenden Öffnungen s, s, besser dargestellt werden.
  • Abb. 5 stellt einen Querschnitt des Drehschiebers c in Schnittrichtung G-H der Abb. 6 dar. Hierbei sind die durchgehende öffnung o und die in der Schieberfläche eingelassenen Kanäle r, r, gut erkennbar.
  • Abb.6 zeigt eine Ansicht der Stirnfläche des Drehschiebers c. In dieser Ansicht sind die Teile p, p1 sowie die Kanäle r, r, deutlich erkennbar.
  • Abb.7 stellt die Dreikantausbildung des Steges p dar, der mit der Spitze nach unten auf der Stirnfläche .des Dekels h gleitet.
  • Abb. 8 und 9 stellen die- Gesamtanordnung der Absperrvorrichtung und des Schaltwerks mit dem Motor dar. Die Absperrvorrichtung e, f wird mit dem Stutzen g an das Ventilgehäuse des Motors angeschraubt, während die Klinkenvorrichtung x mit der Kolbenverbindungsstange y für die beiden Kolben i, 2 fest verbunden ist.
  • Der Betriebsgang geht wie folgt vor sich. Das Druckmittel tritt aus dem Motorgehäuse zum Abfluß in die Absperrvorrichtung durch den Stutzen g ein. Durch die Kolbenbewegungen des Motors erfolgt mittels der Klinke x der Antrieb des Hauptzahnrades a von links nach rechts (Abb. 9). Das Druckmittel tritt in die Kapsel e ein, fließt dureh die Öffnungen o und v, dann durch den Kanal w und gelangt zwischen dem Kolben l durch den Stutzen i ins Freie. Durch die Hinundherbewegungen der Motorkolben i und 2 (Abb. 9) wird das Hauptantriebsrad a von der Klinke x um eine bestimmte Länge vorgerückt. Diese Drehbewegung wirkt sich auf das Ritzel b, dann fortpflanzend auf den Drehschieber c aus. Der Drehschieber macht also die Runde in Pfeilrichtung (Abb.2). Die Öffnung v wird von den Verbindungsstegen p nicht bedeckt, weil diese in Dreiecksform (Abb. 7), also mit der Spitze nach unten, ausgebildet sind. Ist nun der Drehschieber so weit gewandert, daß der Steg p, anfängt, die Öffnung v zu überdecken, so findet eine allmähliche Drosselung der Öffnung v statt. Je kleiner nun die Öffnung v, desto größer wird der Druck in der Wasserkammer e. Die Touren des Motors werden langsamer, je mehr die Verengung der Öffnung v fortschreitet. Sind die Touren des Motors ganz langsam geworden, dann tritt die Öffnung q, des Drehschiebers c mit der Öffnung s, der Deckelschieberfläche h in Verbindung. Gleichzeitig wird der Kanal r mit der Öffnung s und dem Kanal t in Verbindung gesetzt. Der in dem Gehäuse e sich steigernde Druck des Treibmittels stezt sich nun durch die Öffnungen q, und s, und die Kolbenkammer m, auf die Kolbenstirnseite fort (Abb. q.). Der Kolbenschieber l hält den Flächendruck nicht aus und wird von rechts nach links geschleudert. Hierbei kann aus der Kammerseite m Luft oder Wasser entweichen, sie wird durch die Öffnung s, die Kanäle r und t und die Öffnung u ins Freie geleitet. Der Kolben Z kann ungehindert seinen Weg nehmen; der Äbflußkanal w wird vollständig geschlossen und der Motor endgültig zum Stillstand gebracht. Sind bei- längerem Gebrauch die Dichtflächen des Kolbens L geschwächt, so daß also das Treibmittel genügend Durchlaß hat, um den Motor, wenn auch langsam, in Tätigkeit zu setzen, dann tritt selbsttätig die Absperrwirkung des Drehschiebers c in Tätigkeit. Der Steg p, deckt langsam die Öffnung v zu, und zwar so weit, bis die genügende Menge Wasser fehlt, um den Motor an seinem Fortbewegen zu hindern. Sollte die gegenseitige Abdichtung der Stirnseitendichtflächen des Drehschiebers c und Deckels k mit der Zeit versagen, so daß genügend Wasser zum Antrieb des Motors durch die Öffnungen o und die Dichtflächen nach dem Kanal w entweichen kann, dann werden die Hubbewegungen langsam so lange fortgesetzt, bis die Öffnung v auf der anderen Seite des Steges p, wieder zum Vorschein kommt. Die Tourenzahl des Motors wächst dann mit der fortschreitenden Öffnung des Durchganges v. Bei dieser Arbeitsweise beginnt dann das Spiel von neuem, ohne Gefahr zu laufen, daß die Betriebsteile zerstört werden.
  • Bei der beschriebenen Betriebsweise wird bei Stillstand des Motors das Hauptantriebsrad a von Hand so lange einige Male nach links gedreht, also in Richtung der vorschiebenden Klinke x (Abb. 9), bis der Steg p, des Drehschiebers c die Öffnung v wieder freigegeben hat. Die Freilegung der Öffnung v zeigt sich dann durch die langsam anfangenden Hubbewegungen des Motors. Bei dieser Drehung von Hand findet dann folgender Vorgang im Inneren der Sperrvorrichtung statt: Die Löcher q und s decken sich, Kanal r, verbindet Kanal t, und Loch s1. Der Wasserdruck tritt dann durch q und s in die Kammer in und treibt den Kolben L von links nach rechts. Der Inhalt der Kammer in, entweicht dann durch die Öffnung s" Kanal r1 und Kanal t, ins Freie. Der Durchgang des Treibmittels durch den Kanal w wird durch die jetzige Kolbenstellung dann nicht mehr gehindert.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Absperrvorrichtung für Wassersäulenma.'schinen mit hin und her gehenden Kolben, insbesondere an Waschmaschinen, die mittels einer an der Kolbenstange befestigten Klinke und zugeordnetem Schaltrad bewegt wird und selbsttätig nach einer bestimmten Anzahl von Kolbenhüben die Maschine abstellt, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrvorrichtung als Drehschieber (c) ausgebildet und hinter dem Schieber ein zweiter, schnell schließender Schieber (L) angeordnet ist, der selbsttätig durch die Drucksteigerung des Abflußwassers infolge Drosselung durch den Drehschieber gesteuert wird.
  2. 2. Absperrvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der- Drehschieber (c) Bohrungen (o, q, q1) zum Durchleiten des Treibmittels und auf seiner an der Gehäuseschieberfläche (h) liegenden Stirnseite Kanäle (r, r,) hat, die bei einer bestimmten Stellung des Schiebers mit an der Gehäuseschieberfläche (bz) zu gleichem Zweck angeordneten öffnungen (v, s, s,) und Kanälen (t, t,) derart in Verbindung treten, daß bei zunehmender Drosselung der Wasserzutrittsöffnung (v) durch den Steg (p,) des Schiebers (c) die Öffnungen (q, mit s,) und der Kanal (r) mit der Öffnung (s) und dem Kanal (t) in Übereinstimmung kommen, wodurch der zunehmende Druck des Treibmittels fortgepflanzt und auf einen an der Außenseite des Gehäusedeckels (f) angebrachten, in einem Gehäuse (m, nz,) gelagerten Schieber (l) so weitergeleitet wird, daß er einseitig auf die Kolbenstirnfläche drückt, den Kolben bewegt und die auf der anderen Seite des Kolbens verdrängte Luft oder Flüssigkeit durch die Öffnung (s), die Kanäle (r, t) und die Öffnung (u) ins Freie entweichen läßt, wobei der Kolben (L) auf seinem Endgang durch seine Schieberfläche den Austrittskanal (w). schließt.
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