DE537546C - Fuehrungsarm fuer Schalldosen, elektrische Tonabnehmer o. dgl. - Google Patents

Fuehrungsarm fuer Schalldosen, elektrische Tonabnehmer o. dgl.

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DE537546C
DE537546C DED57712D DED0057712D DE537546C DE 537546 C DE537546 C DE 537546C DE D57712 D DED57712 D DE D57712D DE D0057712 D DED0057712 D DE D0057712D DE 537546 C DE537546 C DE 537546C
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/02Arrangements of heads
    • G11B3/10Arranging, supporting, or driving of heads or of transducers relatively to record carriers
    • G11B3/34Driving or guiding during transducing operation

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  • Moving Of Heads (AREA)

Description

Es ist bereits vorgeschlagen worden, die
Schalldose oder den elektrischen Tonabnehmer einer Sprechmaschine an einem schwingenden, in einer zur Schallplatte parallelen Ebene formveränderlichen Führungsarm anzubringen, um die Nadel dauernd in einer senkrechten, zu der von der Nadel durchlaufenen Rille tangentialen Ebene zu halten.
Die Glieder des bekannten formveränderlichen Armes bestehen aus zwei parallelen Stangen, die einerseits an die Schalldose oder den Tonabnehmer und anderseits unabhängig voneinander an mit dem Gehäuse der Sprechmaschine fest verbundenen Drehzapfen angelenkt sind.
Einer der Nachteile dieser bekannten Vorrichtung besteht darin, daß der Führungsarm, seine Form wie ein gelenkiges Parallelogramm ändert, dessen eine Schmalseite fest angeordnet ist. Da bei dieser "Vorrichtung diejenige Schmal-
ao seite unveränderlich bleibt, deren Enden von den festen Drehzapfen des Gehäuses gebildet werden, verschiebt sich die gegenüberliegende, von der Schalldose oder dem Tonabnehmer gebildete Schmalseite parallel zu dieser ortsfesten Schmalseite, d. h. parallel zu sich selbst. Wenn der Tonabnehmer für eine in der Nähe des Mittelpunktes der Platte liegende Nadelstellung richtig eingestellt ist, so wird er die gleiche Einstellung behalten, wenn er sich infolge der Drehung der Schallplatte von ihrem Mittelpunkte entfernt. Bei dieser Bewegung bewegt sich der Tonabnehmer jedoch nicht auf einem Radius der Schallplatte, sondern auf einer gekrümmten Bahn, deren konkave Seite den am Gehäuse angeordneten Drehzapfen des Führungsarmes zugewandt ist.
Infolge der Verschiebung des Tonabnehmers oder der Schalldose parallel zu sich selbst kann eine günstige Einstellung der Nadel nur in einer bestimmten Stellung der Nadel vorhanden sein; sie kann jedoch nicht aufrechterhalten werden, wenn sich die Nadel über die Platte verschiebt. Daraus ergeben sich Nadel- und Oberfiächengeräusche, die durch schlechte Berührung zwischen Nadel und Rille hervorgerufen werden.
Dieser Nachteil tritt um so stärker in Erscheinung, je stärker die Bahn des Tonabnehmers oder der Schalldose gekrümmt ist, d. h. je kürzer der formveränderliche Führungsarm ist, was besonders bei tragbaren Sprechmaschinen der Fall ist, bei denen die Drehzapfen des schwingenden Führungsannes infolge Raummangels notwendigerweise dicht an der Schallplatte angebracht sind.
Der bekannte formveränderliche Führungsarm mit zwei ortsfesten Drehzapfen vergrößert die Raumabmessungen der Sprechmaschine, was besonders unangenehm bei tragbaren Sprechmaschinen ist.
Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu vermeiden. Sie betrifft einen Führungsarm
für Schalldosen, elektrische Tonabnehmer o. dgl. mit Parallelogrammführung, dessen eine Schmalseite von der Schalldose gebildet ist, und besteht darin, daß an zwei gegenüberliegenden Stellen einer auf der Werkplatte der Sprechmaschine frei drehbar angeordneten Nabe und an zwei an den Seiten der Schalldose vorgesehenen Gelenken zwei Stangen derart angreifen, daß sie sich kreuzen und die Diagonalen ίο des von den vier Angriffspunkten an der Nabe und an der Schalldose o. dgl. dargestellten Vierecks bilden.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung
ist die Achse der drehbaren Nabe des angelenkten Armes exzentrisch angeordnet.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen eines Führungsannes nach der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι ein Schaubild,
Abb. 2 eine Draufsicht auf diesen Arm, Abb. 3 ein Erläuterungsschema und Abb. 4 einen Grundriß einer abgeänderten Ausführungsform.
Abb. 5 und 6 sind zwei Darstellungen in schematischem Grundriß, die den Vorteil der Anordnung einer exzentrischen Achse erkennen lassen.
Der in den Abb. 1 und 2 dargestellte Führungsarm eines elektrischen Tonabnehmers einer Sprechmaschine besteht aus zwei Stangen i1 und i2, die an ihren Enden 21, 22 an zwei Ansätzen 3 1, 32-der Nabe 4 angelenkt sind. Die Nabe 4 sitzt auf einem an der Tragkappe 6 befestigten Zapfen 5 und kann sich daher um ihre senkrechte Achse P drehen. Die Stangen i1, i2 sind mit ihren vorderen Enden durch Kugelgelenke 71, 72 mit dem Schallabnehmer 8 verbunden, der aus einem unter Wirkung eines schwingenden Ankers 10 mit Nadel 11 stehenden, in einem Gehäuse angeordneten Elektromagneten 9 besteht. Die Stange i2 hat eine mittlere bogenförmige Aussparung 12, um eine freie gegenseitige Bewegung der Stangen i1, i2 zu ermöglichen.
Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise (vgl. Abb. 3):
Es bezeichnet O den Mittelpunkt der Schallplatte, Sc eine Rille in der Nähe des Plattenmittelpunktes und Sd eine Rille in der Nähe des Plattenrandes. P ist der Drehzapfen des Gelenkarmes. Die Strecke c-d entspricht der Drehnabe 4 nach Abb. 2, wobei die Punkte c, d je einem der Gelenke 21 und 22 entsprechen. Die Strecken a-d und b-c stellen die Stangen i2 und i1 dar. Die Strecke a-b veranschaulicht schließlich den Tonabnehmer 8, dessen Gelenkverbindungen 72 und 71 mit den Stangen i2 und i1 des Führungsarmes durch die Punkte a und b angedeutet sind.
In der Stellung 1 befindet sich die Nadel i genau in der senkrechten, zur Rille Sc tangentialen Ebene, und der Tonabnehmer a-b steht senkrecht zur Rille 5c, nämlich in Richtung des Radius O-i-r.
Wenn sich der Tonabnehmer infolge der Drehung der'Platte zum Rande der Platte bis in die Stellung 2 verschiebt, so wandert die Nadel aus ihrer Anfangsstellung i bis in eine Stellung i1 auf der Rille Sd.
Wenn dabei die Gelenkpunkte c, d fest und die Stangen a-c und b-d parallel zueinander wären, so würde der Tonabnehmer a-b sich in die zu c-d und damit zu a-b parallele Stellung ax-bx verschieben. Wenn die Gelenkpunkte c und d ortsfest und die Arme a-d, und b~c gekreuzt wären, so würde der Tonabnehmer a-b beim Abspielen der Platte in eine Stellung «22 gelangen, die bezüglich der Bahn T der Nadel i entgegengesetzt zu der Stellung al-b1 ist. Bei der erfindungsgemäßen Anordnung sind die Punkte c, d auf einer sich im Punkte P auf dem Gehäuse drehenden Nabe angelenkt, und dadurch bewirkt die Reaktion der Rille auf die Nadel, daß sich die Nadel auf ihrem Wege vom Punkte i nach i1 stets in eine zur Rille tangentiale Ebene einstellt, d. h. beispielsweise im Punkte i1 nimmt der Tonabnehmer die zwischen den Stellungen al-b1 und az-b2 liegende und im Punkte i1 senkrecht zur Rille Sd stehende Lage as-b3 ein.
Die Nadel 11 liegt genau symmetrisch zu den beiden Stangen i1, i2 des Armes. Die beiden Stangen i1 und i2 übertragen daher die Einwirkungen der Schallkurven auf die Nadel 11 in symmetrischer Weise auf die Drehachse P, wodurch eine gleichmäßige Bewegung der Nabe 4 um die Achse P herbeigeführt wird.
Der Führungsarm gemäß der Erfindung ermöglicht nicht allein, den Winkel des Schallabnehmers mit der Rille mit großer -Genauigkeit konstant zu halten, sondern auch die Abmessungen des formveränderlichen Armes gering zu halten.
Einige Änderungen können an dem beispielsweise oben beschriebenen Führungsarm vorgenommen werden. Insbesondere kann die Achse P anstatt, wie Abb. 2 zeigt, in der Mitte der Nabe 4 exzentrisch angeordnet werden, wie dies aus Abb. 4 ersichtlich ist.
Diese exzentrische Anordnung ermöglicht, den Zapfen 5 in leichter Weise in der freien Ecke des Kastens der Sprechmaschine unterubringen, wobei im Innern des Kastens ein größerer Raum für den Plattenteller usw. verfügbar wird. Dieser Vorteil ist besonders wichtig bei tragbaren Sprechmaschinen, bei denen der verfügbare Raum sehr klein ist, weil der Kasten selbst sehr geringe Abmessungen aufweist, was erhebliche Schwierigkeiten für die Unterbringung der Einzelteile der Sprechmaschine im Innern mit sich bringt.
Bei der in Abb. 5 beispielsweise dargestellten Anordnung ist vorausgesetzt, daß der zur Achse der Nabe exzentrische Zapfen 5 auf der Diagonalen d des Kastens liegt. Dies ist natürlieh nur ein Ausführungsbeispiel, und man kann je nach Erfordern den Zapfen 5 in den Punkten P1, P2 rechts oder links von der Diagonalen d anbringen, wie es in Abb. 6 veranschaulicht ist.
10

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Führungsarm für Schalldosen, elektrische Tonabnehmer o. dgl. mit Parallelogrammführung, dessen eine Schmalseite von der Schalldose gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß an zwei gegenüberliegenden Stellen (31, 32) einer auf der Werkplatte der Sprechmaschine frei drehbar angeordneten Nabe (4) und an zwei an den Seiten der Schalldose (8) vorgesehenen Gelenken (71, 72) zwei Stangen (i1, i2) derart angreifen, daß sie sich kreuzen und die Diagonalen des von den vier Angriffspunkten an der Nabe und an der Schalldose o. dgl. dargestellten Vierecks bilden.
  2. 2. Führungsarm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (P) der frei drehbaren Nabe (4) exzentrisch angeordnet ist.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DED57712D 1929-01-04 1929-02-16 Fuehrungsarm fuer Schalldosen, elektrische Tonabnehmer o. dgl. Expired DE537546C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR537546X 1929-01-04

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DE537546C true DE537546C (de) 1931-11-04

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ID=8927577

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DED57712D Expired DE537546C (de) 1929-01-04 1929-02-16 Fuehrungsarm fuer Schalldosen, elektrische Tonabnehmer o. dgl.

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