DE537343C - Elektrischer Schalter fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Elektrischer Schalter fuer KraftfahrzeugeInfo
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Classifications
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
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- B60T11/10—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant transmitting by fluid means, e.g. hydraulic
- B60T11/16—Master control, e.g. master cylinders
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-
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- B60Q1/14—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights having dimming means
- B60Q1/1446—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights having dimming means controlled by mechanically actuated switches
- B60Q1/1453—Hand actuated switches
- B60Q1/1461—Multifunction switches for dimming headlights and controlling additional devices, e.g. for controlling direction indicating lights
- B60Q1/1484—Multifunction switches for dimming headlights and controlling additional devices, e.g. for controlling direction indicating lights mounted on the steering wheel
Landscapes
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein elektrischer Schalter für Kraftfahrzeuge, der am
Kopf der Lenksäule angebracht ist und ein kugelgelenkartig gelagertes Schaltglied aufweist,
dessen radial nach auswärts ragende Kontakte mit entsprechend hierum angeordneten
ortsfesten Kontakten für die wahlweise Erregung der verschiedenen Stromkreise zusammenwirken.
Es ist bekannt, einen
to Schalter dieser Art zur Überwachung der verschiedenen Lampen des Kraftfahrzeuges zu
benutzen und zu diesem Zweck den Schalter derart zu befestigen, daß er sich mit dem
Lenkrad dreht. Gemäß der Erfindung soll jedoch der Schalter auch zur Erregung der
verschiedenen Stromkreise eines Fahrtrichtungsanzeigers dienen, und damit kein falsches Richtungszeichen gegeben wird, ist
es \'or allen Dingen erforderlich, daß der Schalter sich nicht mit dem Lenkrad verdrehen
kann. Die Erfindung besteht nun darin, daß die Schalterteile im Innern eines in Richtung
der Längsachse der Lenksäule verschiebbaren Druckknopfgehäuses angeordnet sind, das beim Niederdrücken in bekannter Weise
den Stromkreis des Signalhornes schließt. Dieses Druckknopfgehäuse ist verschieb-, aber
unverdrehbar in einer Hülse geführt, die auf einer Platte am oberen Ende der im Innern
der Lenksäule angeordneten Lichtschalterstange befestigt ist. Die ortsfesten Kontakte
des Schalters sitzen an V-förmigen Isolationsstützen, die auf dem Boden des Druckknopfgehäuses
befestigt sind und deren Schenkelenden gegen die Innenwand des Gehäuses anliegen,
wodurch trotz der gedrängten Bauart des Schalters zwischen den Schenkeln der Isolationsstützen genügend Raum verbleibt,
der zur Zuführung der Leitungsdrähte dient. An der Unterseite des Bodens des Druckknopfgehäuses
sitzt ein Kontakt, der beim Niederdrücken des Bodens mit einem von der Lichtschalterplatte getragenen Kontakt in Berührung
kommt und dadurch den Stromkreis des Signalhornes schließt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt einen senkrechten Teilschnitt durch den oberen Teil einer Lenksäule, welche
mit dem Schalter der Erfindung ausgerüstet ist. Der Schalter selbst ist im Schnitt nach
der Linie 1-1 der Abb. 2 dargestellt.
Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Abb. 1, wobei schematisch die Signalstromkreise
angedeutet sind, während
Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Abb. ι darstellt.
Abb. 4 veranschaulicht einen Schnitt nach der Linie 4-4 der Abb. 3,
Abb. S einen solchen nach der Linie 5-5 der Abb. 2 und
Abb. 6 eine Draufsicht auf den Schalter.
Gemäß der Abb. ι ist die Lenksäule mit einem Lenkrad ι versehen, das an einer rohrförmigen
Lenkstange 2 sitzt. Im Innern dieser Lenkstange 2 liegt eine rohrförmige Überwachungsstange
3 für den Brennstoff, und im Innern dieser liegt eine rohrförmige Schaltstange 4 für dieBeleuchtungsanlage des Kraftfahrzeuges.
Ein Lichtschalter 5 ist an einer Platte 6 angeordnet, die starr am oberen Ende der Lichtschalterstange 4 befestigt ist. Der
Überwachungshebel 7 für den Brennstoff ist an dem oberen Ende der rohrförmigen Stange 3 befestigt.
Der Schalter ist als Einheit im Innern einer Hülse 8 verschiebbar angeordnet, welche
unten mit einer Anzahl nach innen gebogener Zungen 9 versehen ist (Abb. 4). Diese
Zungen 9 sind mittels Schrauben 10 an der Platte 6 befestigt, und zwar -sind die Köpfe
der Schrauben vorzugsweise versenkt.
Das Lenkrad ist in der Mitte mit einem Deckring 11 versehen, der eine genügend
große Bohrung zum Durchtritt der Hebel 5 und 7 hat (Abb. 1). Um die Hülse 8 ist fest
ein Ring 12 gelegt, der an seinem Umfang mit einer Aussparung für den Hebel 5
(Abb. 3) und einer solchen größeren für den hin und her beweglichen Hebel 7 versehen ist.
Der Schalter 1 besteht aus einer Bodenplatte 13 (Abb. 1), an welcher eine Gehäusehülse
14 befestigt ist. Diese Hülse 14 wird durch einen Deckel 15 abgeschlossen, welcher
einen domartigen mittleren Teil hat. In diesem sind sich kreuzende Schlitze 15 angeordnet,
und zwar zu einem Zweck, der später erläutert wird. Der Deckel ist mittels Schrauben 20 starr an einem Paar im Abstand
voneinander liegenden Zapfen 17 befestigt, deren untere Enden mit einer Eindrehung
18 und aufgerauhten Teilen 19 versehen
sind, die in der Bodenplatte 13 eingebettet sind (Abb. 5). Aus der Abb. 5 geht
ferner hervor, daß der Ring 12, welcher aus Isolationsmaterial besteht, mit versenkten
Schraubenlöchern versehen ist, durch welche Schrauben 21 hindurchgehen, die in Gewindeeingriff
mit der Hülse 8 stehen. Selbstverständlich kann man die Schrauben auch teilweise
oder ganz in Eingriff mit dem Ring 12 selbst bringen. Die Schrauben 21 dienen dazu,
um die Axialverschiebung des Schalters zu begrenzen, da die Enden der Schrauben in
Schlitze 22 der Hülse 14 hineinragen. Die Schrauben verhüten ferner eine Verdrehung
des Schalters in der Hülse 8.
In die Bodenplatte ist in der Mitte ein Kontaktträger 23 eingebettet, der einen mit
Gewinde versehenen Teil und einen geschulterten Flansch 24 hat (Abb. 1). Der Kontakt-δ°
träger setzt sich nach unten in einem Gewindezapfen fort, welcher durch die Platte
13 hindurchgeht und mit einer Befestigungsmutter 25 versehen ist. Diese Befestigungsmutter ist in einer Eindrehung der Schalterplatte
13 angeordnet, so daß die Unterseite der Mutter in derselben Ebene wie die Unterseite
der Bodenplatte 13 liegt. Der Fortsatz des Kontaktträgers 23 ist mit einer Bohrung
versehen, in die eine Kontaktschraube 26 hineingeschraubt ist, die zum Befestigen eines
Leiters 27 und auch als Kontakt für den Stromkreis der Hupe dient. Der andere Leiter
28 (Abb. 1) des Stromkreises der Hupe ist mit einem Kontakt 29 verbunden, der an
einer Isolationsscheibe 30 sitzt. Diese Scheibe 30 ist am Rande nach unten abgebogen
und liegt in einer mittleren Ausbuchtung der Platte 6 (Abb. 1).
Die Bodenplatte 13 ist unten mit mehreren im gleichmäßigen Abstand voneinander
liegenden Aussparungen 31 (Abb. 4) versehen, in welche Druckfedern 32 hineinragen, deren
untere Enden gegen die nach einwärts gebogenen Zungen 9 der Hülse 8 anliegen.
Einer der Leiter, z. B. der Leiter 28, ist mit einem Kontakt der Hupe 33 (Abb. 1) verbunden,
während der andere Kontakt der Hupe geerdet wird. Der Leiter 27 wird mit dem einen Pol einer Stromquelle 34 verbunden,
deren anderer Pol geerdet ist. Gemäß der Abb. 1 ist der Kontaktträger 23 mit dem
nichtgeerdeten Pol der Stromquelle 34 verbunden, und zwar durch den Leiter 27. Hieraus geht hervor, daß beim Herunterdrücken
des Schalters als Einheit die Kontaktschraube 26 mit dem Kontakt 29 in Eingriff kommt, wodurch der Stromkreis der
Hupe geschlossen wird und ein hörbares Signal ertönt.
An der Oberseite der Bodenplatte 13 sind zwei einander diametral gegenüberliegende,
nach aufwärts ragende V-förmige Glieder 35 angeordnet (Abb. 2 und 4), deren Schenkelenden
an der Hülse 14 anliegen, so daß senkrechte Kanäle gebildet werden. Diejenigen
Teile der Platte 13, welche die Kanäle unten abdecken, sind mit Bohrungen 36 verehen
(Abb. 2). Die Glieder 35 sind vorzugsweise einheitlich mit der aus Isolationsmaterial bestehenden Bodenplatte 13 herge-
stellt. Die äußeren Seitenflächen 37 der Glieder 35 liegen in einem rechten Winkel zueinander.
An jeder Seite 37 ist ein Kontakt 38 befestigt. Es ist einleuchtend, daß bei Verwendung
von mehr als vier ortsfesten Kontakten der Winkel zwischen den Flächen 37 entsprechend verändert wird.
Die ortsfesten Kontakte 38 bestehen z. B. aus federnden U-förmigenArmen, deren Stege
an winkelförmigen Stützen 39 befestigt sind. Diese Stützen 39 sind mit nach auswärts
ragenden Zungen versehen, welche in Ausspa-
rungen der Platte 13 und der V-förmigen Glieder 35 hineinpassen (Abb. 1 und 2). Die
Stützen 39 werden durch Schrauben 40 an der Bodenplatte 13 befestigt, während andere
Schrauben 41 (Abb. 2) in die senkrechten Flächen 37 der V-förmigen Glieder 35 hineinragen
und gleichzeitig zum Befestigen der Leiter 42 dienen (Abb. 2). Diese Leiter 42 gehen nach abwärts durch die Löcher 36 hindurch.
Die von den V-förmigen Gliedern 35 gebildeten Kanäle 36 dienen daher zur Aufnahme
der Leiter 42. Hierdurch werden diese stets von den sich bewegenden Schalterteilen fern
gehalten. Die Kontaktfedern 38 sind an ihren Schenkelenden nach auswärts gebogen
(Abb. 2), um den Eintritt der beweglichen Kontakte zu erleichtern.
Der bewegliche Teil des Schalters umfaßt eine Kontaktplatte 43 (Abb. 1), welche starr
zwischen einer Kugel 44 und dem Schaft 45 eines Handgriffes 46 befestigt ist. Der
Schaft 45 des Handgriffes ist mit einer Schulter 47 versehen, durch welche die Kontaktplatte
43 fest gegen die Kugel 44 gedruckt wird. Die Kontaktplatte 43 sitzt auf
einem Hals 44' (Abb. 1 und 2) der Kugel 44. Dieser Halsteil ist an einer Seite abgeflacht
(Abb. 2), um eine Verdrehung der Kontaktplatte 43 zu verhüten. An der Kontaktplatte
43 sitzen mehrere radial nach auswärts ragende Arme 48, welche in Kontakte 49 endigen.
Diese Kontakte 49 liegen in der Nähe der ortsfesten Kontakte 38, wie die Abb. 1
und 2 zeigen. Das obere Ende des Schaftes 45 ist vorzugsweise geriffelt oder sonstwie
aufgerauht und mit einem Handgriff 46 aus Isolationsmaterial versehen, der an dem
Schaft durch die Aufrauhung unlösbar befestigt ist. Die Kugel 44 liegt in einem Sockel, der vorzugsweise kugelförmig ist und
an dem Kontaktträger 23 befestigt ist. Dieser Sockel besteht aus einer Lagerhülse 50,
welche die Kugel umgibt und die Kugel gegen Heraustreten aus dem Sockel sichert. Zu
diesem Zweck ist das obere Ende der Hülse 50 etwas nach einwärts gebogen. Die Hülse
50 ist ferner mit einer Anzahl Schlitze versehen, die zur gleitbaren Führung von an der
Kugel 44 befestigten Stiften 51 dienen. Diese Stifte und Schlitze sorgen dafür, daß jeder
bewegliche Kontakt 49 mit dem ihm zugeordneten ortsfesten Kontakt 38 in Eingriff bleibt,
so daß der bewegliche Kontakt stets störungsfrei mit seinem ortsfesten Kontakt zusammenarbeitet.
In dem Ausführungsbeispiel sind zwei Paar von Schlitzen in der Hülse 50
angeordnet, und diese Schlitze liegen in Ebenen, die rechtwinklig zueinander stehen.
Entsprechend dieser Anordnung der Schlitze sind zwei Paar Stifte vorgesehen, die in
diesen Schlitzen gleiten; mit anderen Worten, die Anzahl der Stifte und Schlitze entspricht
der Anzahl der zusammenarbeitenden Kontaktpaare. In einer mittleren Bohrung der Kugel 44 ist eine unter Federkraft stehende
Sperrkugel 52 angeordnet. Diese lagert in einer entsprechenden Aussparung des Kontaktträgers
23, so daß für gewöhnlich das bewegliche Schaltglied in einer Stellung festgehalten
wird, in welcher keiner der beweglichen Kontakte 49 sich in Eingriff mit dem ihm zugeordneten ortsfesten Kontakt befindet.
Die Leiter 42 und der Leiter 27 gehen durch öffnungen 53 hindurch, welche sich in
der Scheibe 30 befinden. Diese Leiter sind, wie in der Abb. 1 durch die Darstellung des
Leiters 27 gezeigt ist, derart gebogen, daß sie die Scheibe 30 in ihrer Stellung halten.
Ferner ist der Leiter 28 so angespannt, daß die Scheibe 30 nicht aus der Ausbuchtung der
Platte 6 austreten kann. Die Leiter 42 führen zu den Signalen B1 L1 P und R (Abb. 2).
Diese Signale B1 L1 P und R bestehen vorzugsweise
aus Lampen, die zum Erleuchten von bestimmten Angaben dienen, die an den Lampengehäusen angeordnet sind. Es ist
selbstverständlich, daß an Stelle der einzelnen Signale, wie sie schematisch in der Abb. 2
dargestellt sind, auch mehrere Gruppen von Signalen vorgesehen sein können. Die Signale B1 L1 P und R entsprechen den folgenden
Signalangaben: »Zurück«, »Links«, »Parken« und »Rechts«.
Wie die Abb. 6 zeigt, wird der Handgriff 46 vorzugsweise so ausgeführt, daß er im
Querschnitt die Gestalt eines Kreuzes hat, so daß man den Handgriff leicht und sicher erfassen
kann. Der Handgriff kann nach den Richtungen ausgeschwungen werden, welche durch die in einem Winkel zueinander liegenden
Schlitze in dem Deckel des Gehäuses angedeutet sind. In dieser Weise kann man wahlweise die entsprechenden Kontakte miteinander
in Eingriff bringen, um das gewünschte, an diese Kontakte angeschlossene Signal zum Ansprechen zu bringen. In der
dargestellten Ausführungsform der Erfindung liegen die Schlitze 16 in einem rechten Winkel
zueinander.
Wenn man beim Gebrauch des Schalters dasjenige Signal geben will, welches eine
Rechtsdrehung des Kraftfahrzeuges anzeigen soll, dann braucht man lediglich den Schalterhandgriff
46 nach rechts zu schwingen. Bei einer Linksdrehung schwingt man den Schalter
nach links, wobei das Zeichen L anspricht (Abb. 2), und in gleicher Weise schwingt
man den Schalterhebel nach rückwärts, wenn das Fahrzeug rückwärts angetrieben wird,
während man beim Parken des Fahrzeuges den Schalterhebel nach rückwärts schwingt.
Wenn es gewünscht wird, kann die Druckkraft der Federn 32 derart bemessen werden,
daß bei jeder Bedienung des Schalterhebels die Hupe ertönt. Wenn man nämlich die
Federn 32 mit einer bestimmten Druckkraft ausführt, dann wird bei jeder Schalterhebelbewegung
der ganze Schalter etwas nach abwärts gedrückt, so daß der Stromkreis der Hupe dabei für «inen Augenblick geschlossen
wird. Hierdurch wird erreicht, daß bei jeder Richtungsänderung des Fahrzeuges gleichzeitig
ein hörbares Signal abgegeben wird, welches im Zusatz zu der sichtbaren Angabe der Fahrtrichtungsänderung die Absicht des
Fahrzeuglenkers in äußerst wirksamer Weise kundgibt.
Claims (6)
1. Elektrischer Schalter für Kraftfahrzeuge, der am Kopf der Lenksäule angebracht
ist und ein kugelgelenkartig gelagertes Schaltglied aufweist, dessen radial nach auswärts ragende Kontakte mit
entsprechend hierum angeordneten orts-
s5 festen Kontakten für die wahlweise Erregung
der verschiedenen Stromkreise zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalterteile (38 bis 49) im Innern
eines in Richtung der Längsachse der Lenksäule verschiebbaren Druckknopfg'ehäuses
(14, 15) angeordnet sind.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckknopfgehäuse
(14,15) verschiebbar, aber unverdrehbar
in einer Hülse (8) geführt ist, die auf einer Platte (6) am oberen Ende der im Innern der Lenksäule angeordneten
Lichtschalterstange (4) befestigt ist.
3. Schalter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kugel (44) des beweglichen Schaltgliedes unten auf einer im Boden (13) des Druckknopfgehäuses
eingebetteten Kontaktscheibe (23) ruht und in einer Lagerhülse (5°) geführt ist, während der obere Teil
der Kugel (44) eine Platte (43) trägt, an der die radial nach auswärts ragenden Kontakte (49) sitzen.
4. Schalter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß aus der
Oberfläche der Kugel (44) Stifte (51) herausragen, die in Schlitzen der Lagerhülse
(50) gleiten.
S- Schalter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
ortsfesten Kontakte (38) an den Außenseiten der Schenkel von V-förmigen Isolationsstützen
(35) sitzen, die auf dem Boden (13) des Druckknopf gehäuses (14,
15) befestigt sind und deren Schenkelenden gegen die Innenwand des Gehäuses
(14, 15) anliegen.
6. Schalter nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite
des Bodens (13) des Druckknopfgehäuses (14, 15) ein Kontakt (26) sitzt,
der beim Niederdrücken des Bodens (13) mit einem von der Lichtschalterplatte (6)
getragenen Kontakt (29) in Berührung kommt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US537343XA | 1929-07-31 | 1929-07-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE537343C true DE537343C (de) | 1931-11-02 |
Family
ID=21986195
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930537343D Expired DE537343C (de) | 1929-07-31 | 1930-03-09 | Elektrischer Schalter fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE537343C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3345653A1 (de) * | 1982-12-29 | 1984-07-12 | Kuroda Precision Industries Ltd., Kawasaki, Kanagawa | Beruehrungssensor |
-
1930
- 1930-03-09 DE DE1930537343D patent/DE537343C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3345653A1 (de) * | 1982-12-29 | 1984-07-12 | Kuroda Precision Industries Ltd., Kawasaki, Kanagawa | Beruehrungssensor |
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