DE490528C - Schaltvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Schaltvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge

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DE490528C
DE490528C DES80477D DES0080477D DE490528C DE 490528 C DE490528 C DE 490528C DE S80477 D DES80477 D DE S80477D DE S0080477 D DES0080477 D DE S0080477D DE 490528 C DE490528 C DE 490528C
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DE
Germany
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switch
ignition circuit
switching device
contacts
bolt
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Expired
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DES80477D
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English (en)
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ED Jaeger SA
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ED Jaeger SA
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/02Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments
    • B60Q1/04Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights
    • B60Q1/14Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights having dimming means
    • B60Q1/1446Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights having dimming means controlled by mechanically actuated switches
    • B60Q1/1453Hand actuated switches
    • B60Q1/1461Multifunction switches for dimming headlights and controlling additional devices, e.g. for controlling direction indicating lights
    • B60Q1/1484Multifunction switches for dimming headlights and controlling additional devices, e.g. for controlling direction indicating lights mounted on the steering wheel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

  • Schaltvorrichtung für Kraftfahrzeuge Diese Erfindung bezieht sich auf eine Schaltvorrichtung für Kraftfahrzeuge, bei der durch zwei besondere in einem Gehäuse befindliche Schalter der Zündstromkreis und die Beleuchtungsanlage (Signallampen, Scheinwerfer, Standbeleuchtungen u. dgl.) geschaltet werden kann und eine Schaltung für den Lichtstromkreis nur möglich ist, wenn der Zündstromkreis geschlossen ist. Die Erfindung besteht darin; daß der Schalter für den Zündstromkreis durch wechselweise geradlinige Verschiebungen in die Arbeitslage gebracht wird, während der Schalter für den Lichtstromkreis wechselweise Drehbewegungen in -einer senkrecht zur Bewegungsrichtung des Schalters für den Zündstromkreis stehenden Ebene erhält.
  • Auf den Zeichnungen sind z. B.--zwei Ausführungsformen der Einrichtung veranschaulicht. Es zeigen Abb. i einen senkrechten Schnitt durch die eine Ausführungsform der Schaltvorrichtung, wobei sich die verschiedenen Teile in der Stellung befinden., in der der Zündstromkreis unterbrochen bzw. kurzgeschlossen ist, Abb. 2 in der unteren Hälfte eine Außenansicht und in der oberen einen Schnitt nach Linie A-A der Abb. i, Abb. 3 einen Schnitt nach Linie B-B der Abb. i, Abb. 4-einen senkrechten Schnitt durch den oberen Teil der -Schaltvorrichtung.
  • Die Abb. 5 und 6 zeigen Einzelheiten. Abb.7 zeigt im Schnitt einen Teil einer zweiten Ausführungsform der Schaltvorrichtung, und zwar in der Stellung, in der der Zündstromkreis unterbrochen ist.
  • Wie oben angegeben, besteht die Einrichtung i. aus einem Schalter für den Zündstromkreis und 2. aus einem Schalter für die Lichtstromkreise. ' Der erste Schalter zur Bedienung des Zündstromkreises, der geradlinig in Richtung seiner Längsachse verlaufende Bewegungen ausführen kann, besteht aus einer Kontaktscheibe i (Abb. i), die an dem unteren Ende eines Bolzens 2 befestigt ist. Der Bolzen 2 ist axial in einer Hülse 3 verschiebbar, die oben einen Handgriff 4. besitzt, dessen Zweck später erläutert wird. Am oberen Ende ist die Hülse 3 zu einer Kammer 5 ausgebildet; in der ein Einsatzstück6 sitzt. Dieses besteht aus einem mit einer Ringnut 7 und einem in der Mitte liegenden senkrechten Schlitz 8 versehenen zylindrischen Block. Der Schlitz 8 dient zur Aufnahme des Bartes eines flachen Schlüssels g. Das Einsatzstück 6 ruht in der Kammer 5 auf einer tellerförmigen Feder io und ist gegen Herausziehen durch eine die Kammer 5 abschließende Haube ii gesichert. Die Haube ii weist oben eine runde Öffnung 12 auf und einen Durchlaß 13 für den Bart des Schlüssels g. Ferner wird die Haube ii an der Hülse 3 durch Seitenschrauben 14 festgehalten, deren Enden in die Ringnut 7 greifen. - Der -verschiebbare, die Kontaktscheibe i tragende Bolzen 2 steht unter der Wirkung. einer Feder-i5; deren Zweck weiter unten beschrieben wird.
  • Nachdem der Schlüssel 9 in das Einsatzstückö eingeführt ist, kann der Bolzen 2 durch den Schlüssel gegen den Druck der Feder 15 niedergedrückt werden, wodurch das Schaltglied i verschoben wird. Durch Drehen des Schlüssels 9 wird das Einsatzstück 6 in der Kammer 5 gedreht, und der Schlüsselbart befindet sich nicht mehr vor dem Durchlaß i3 "der Haube =i, sondern stützt sich gegen den vollen Teil derselben. Das Schaltglied i ist also jetzt verriegelt.
  • Für den Fall, daß das Schaltglied z,. -den Zündstromkreis unterbrechen soll, wird': der' Schlüssel in die oben beschriebene Stellung gebracht, bei der die Kontaktscheibe i eine Brücke zwischen den Kontakten 16 und 17 bildet und somit den Zündstromkreis kurzschließt. Will man dagegen den Zündstromkreis herstellen, so drückt man auf den Schlüssel 9, wodurch das Schaltglied i von den Kontakten 16 und 17 abgehoben wird. Hierdurch wird der Zündstromkreis geschlossen, d. h. es wird der Magnetstrom der Zündkerzenelektrode zugeführt. Bei der Ausführungsform nach Abb.7 geht der Zündstromkreis über die-Kontakte 16, 17.
  • Hier besteht das Schaltglied aus einer Isolierscheibe 18, die einen mit biegsamen Spitzen versehenen Metallkranz i' trägt. Die Scheibe 18 sitzt an dem abgesetzten Ende =g des Bolzens 2 und wird hierauf durch eine Scheibe 2o gehalten. Eine Feder 21, die zur Herstellung eines guten Kontaktes zwischen den Kontaktstücken 16, 17 und dem leitenden Kranz i dient, drückt die Scheibe 18 gegen die Scheibe 2o. Es ist klar; daß beim Niederdrücken des Bolzens 2 durch den Schlüssel 9 der Kranz i mit den Kontaktstücken 16, =7 in Berührung gebracht wird, wodurch der Zündstromkreis geschlossen wird.
  • Der Schalter zur Bedienung der Lichtstromkreise besteht im wesentlichen aus einem isolierten Teil 22, der die Kontaktstücke 16, 17 des Zündstromkreises trägt. Durch eine mittlere Bohrung des Teiles 22 greift der Schalter des Zündstromkreises. In einer in der Nähe des Umfanges liegenden Kreislinie sind Löcher in den Isolierkörper 22 gebohrt, welche Hülsen 23 aufnehmen. Einige dieser Hülsen ragen mit ihremunteren Ende aus dem Isolierkörper 22 heraus (Abb. i) und tragen je eine Klemme 24 zur Verbindung mit einem der Leiter der Lichtstromkreise.
  • -Ein: zweiter Isolierkörper 25, der oberhalb des Isolierkörpers 22 mit diesem parallel liegt, besitzt Löcher, die denen des Isolierkörpers 22 entsprechen und die Köpfe der Hülsen 23 aufnehmen. Die Bohrungen der Hülsen sind, wiaus Abb. i erkennbar,. oben abgeschrägt.
  • Die Isolierkörper 22, 25 sind durch Schrauben 26 und durch die Hülsen 23 fest miteinander verbunden. Die Schrauben 26 dienen auch zur Befestigung der Kontaktstücke 16, 17 des Zündstromkreises. Zwischen den.Körpern 22 und 25 befinden sich Kontaktflächen 27, die bestimmte Hülsen 23 miteinander verbinden. Ein weiterer Isolierkörper 28 ist. über den Körper 25 und parallel zu diesem angeordnet. Der Isolierkörper'28 trägt Schaltkontakte 29 mit kegelstuxnpfförmigen Köpfen. Die Kontakte 29 sind durch einen flachen Metallring 3o verbunden, der eine Unterbiechung aufweist, welche dazu dient, den Lichtstromkreis zu veranlassen, durch den aufgeschnittenen Ring 30 nur in einer Richtung zu verlaufen. Außerdem besitzt der Körper 28 in der Mitte eine mehreckige Öffnung 33, in der ein entsprechender Teil 34 der Hülse 3 geführf - wird-.:. Auf . ."diese _ Weise ist die isolierende Scheibe 28 gegen selbständige Drehung gesichert: Die Bewegung des Schalters erfolgt durch Drehen. Die Hülse 3 besitzt einen im Durchmesser verlaufenden Schlitz 34', durch den ein durch den -Bolzen2:sich erstreckender- und an diesem befestigter Stift 35 hindurchgeht. Dieser ruht in einem Teller 36, der unter der Wirkung der Feder i5 steht, deren anderes Ende sich gegen die Isolierscheibe 28 legt. Diese Feder 15 dient dazu, die verschiedenen Teile der Schaltvorrichtung miteinander in Kontakt zu halten.
  • Die Hülse 3 besitzt im oberen Teil eine Ringnut 37, in welche sich vermöge einer seitlichen Aussparung 38 eine Scheibe 39 legen kann, welche die Hülse 3 und die damit verbundenen Teile innerhalb des die Einrichtung umschließenden Gehäuses trägt. Diese Scheibe 39 weist radiale Schlitze auf (Abb. 5), deren ausgeschnittene Zungen im rechten Winkel nach unten gebogen sind und fünf Anschläge 4o bilden. Die äußeren Anschläge sind länger als die dazwischenliegenden und nehmen nach Durchgang durch Öffnungen 41 (Abb. 2) des Tellers 36 die Enden des Stiftes 35 zwischen sich auf.
  • Die Scheibe 39 ist mit einer anderen Scheibe 42 überdeckt, welche Bezeichnungen besitzt, die den' Stellungen des Handgriffes 4 entsprechen und die Schaltstellungen anzeigen. Diese Scheiben 39, 42 besitzen einen seitlichen Vorsprung 43, der in einen entsprechenden Schlitz des Gehäuses 44 (Abb. 2 und 6) eintritt, um diese Teile gegeneinander festzustellen.
  • Die Scheiben 39, 42 und ein sie bedeckendes Fenster 45 werden durch eine Fassung 46 zusammengehalten, die durch Schrauben q.7 an dem Gehäuse 4q: befestigt ist. Der Boden 48 des letzteren trägt ebenfalls Bezeichnungen, um ein Anschließen :der Stromzuleitungen zu erleichtern. Die Wirkungsweise der Schaltvorrichtung ist folgende Im Ruhestande hebt die Feder 15 den Teller 36 und den das Schaltglied i des Zündstromkreises führenden Stift 35, wie dies bereits oben beschrieben ist. Ferner greift der Stift 35 in eine der zwischen den Anschlägen 40 der festen Scheibe 39 vorhandenen Lücken. Das Schaltglied 28, 29 für die Lichtstromkreise, das mit der Hülse 3 verbunden ist, kann dann durch den Handgriff q. nicht gedreht werden. Wirkt man indessen durch Druck mittels des Schlüssels 9 auf den Bolzen 2 ein, der das Schaltglied i des Zündstromkreises trägt, so wird der Stift 35 und der Teller 36 gegen den Druck der Feder 15 gesenkt. Der Stift 35 tritt aus den Zwischenräumen zwischen den Anschlägen q.o heraus, so daß die Hülse 3 ebenso wie das den Lichtstromkreis beeinflussende Schaltorgan 28, 29 mittels des Handgriffes q. gedreht werden kann. Die Winkeldrehung in beiden Richtungen wird durch Anschlag des Stiftes 35 gegen die beiden äußeren längeren Zungen 40 (Abb. 5) begrenzt. Hört der Druck auf den Schlüssel 9 auf, so wird der Stift 35 durch die Feder 15 angehoben und greift in die Zwischenräume zwischen den Anschlägen 40, wodurch der Handgriff .4 und das entsprechende Schaltglied in den gerade eingenommenen Lagen verriegelt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltvorrichtung für Kraftfahrzeuge, bei der je ein den Zündstromkreis und den Lichtstromkreis bedienender Schalter in ein und demselben Gehäuse angeordnet ist und der Schalter für den Lichtstromkreis nur geschaltet werden kann, wenn der Zündstromkreis geschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter für den Zündstromkreis durch wechselweise axiale Verschiebungen bedient wird, während der Schalter für die Lichtstromkreise durch wechselweise senkrecht zur Bewegungsrichtung des Schalters für den Zündstromkreis ausgeführte Drehbewegungen geschaltet wird.
  2. 2. Schaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der den Schalter für den Zündstromkreis tragende Bolzen (2) gegen die Wirkung einer Feder (i5) durch einen herausnehmbaren Schlüssel bewegt wird, der in einem dreh- und verschiebbaren Einsatzstück (6) geführt ist, das in der oberen Verlängerung der Bolzenachse (2) liegt, wobei der Schlüssel darin durch Teildrehungen gegen Herausziehen gesichert werden- kann.
  3. 3. Schaltvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daB der axial verschiebbare Bolzen (2) eine die Kontaktscheibe des Lichtschalters bewegende Hülse (3) durchdringt und einen Stift (35) trägt, der in einem federbeeinflußten Teller (36) ruht und mit feststehenden Anschlägen (4o) zwecks Verriegelung bzw. Freigabe zusammenarbeitet. q.. Schaltvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter für die Lichtstromkreise aus einer sich mit der Hülse (3) drehenden und Kontakte (29) tragenden Isolierplatte (28) besteht und die Kontakte (29) durch einen eine Aussparung aufweisenden Ring (3o) leitend miteinander verbunden sind und mit feststehenden, in einer isolierten Scheibe (25) sitzenden Gegenkontakten (23) zusammenwirken, wobei einzelne dieser Kontakte (23) eine zweite Isolierscheibe (2z) durchdringen und aus dem Boden (q:8) des Schaltgehäuses (44) -hervorragen.
DES80477D 1926-08-09 1927-06-30 Schaltvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge Expired DE490528C (de)

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FR490528X 1926-08-09

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DE490528C true DE490528C (de) 1930-01-31

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ID=8904370

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DES80477D Expired DE490528C (de) 1926-08-09 1927-06-30 Schaltvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge

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DE (1) DE490528C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE941255C (de) * 1952-05-07 1956-04-05 Magneti Marelli Spa Schaltvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE941255C (de) * 1952-05-07 1956-04-05 Magneti Marelli Spa Schaltvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge

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