DE5372C - Kettenspann-Apparat mit selbstthätiger Regulirung - Google Patents

Kettenspann-Apparat mit selbstthätiger Regulirung

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DE5372C
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DENDAT5372D
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H. VOGT in Reutlingen
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/04Control of the tension in warp or cloth
    • D03D49/06Warp let-off mechanisms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

1878.
Klasse 86.
H. VOGT in REUTLINGEN. Kettenspann-Apparat mit selbstthätiger Regulirung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. November 1878 ab.
An einem oder beiden Enden des Kettenbaumes sitzt eine feste Muffe m mit einem Bremsbackenpaar b b, welches oben zangenartig ineinandergreift und unten mittelst Haken h und Klinkhebel k zusammengeprefst wird, sobald auf letzteren ein Druck ausgeübt wird,
Dieses Bremsbackenpaar wird an dem verlängerten Untertheil von b mittelst einer Schraube in einen am Stuhlgestell festsitzenden Winkel w eingehängt, kann jedoch vermöge des eingeschalteten Gummibuffers an dem Kettenbaum etwas oscilliren.
Auf dem Klinkhebel k liegt eine horizontale Querstange, welche, falls nur ein Apparat verwendet wird, auf der anderen Seite lose in einem Lager liegt. Auf der Seite des Bremsapparates trägt dieselbe zwei stellbare Arme ;· und z, deren einer t, nach oben gerichtet, einen Tastbacken trägt, welcher sich an den Kettenbaum anlegt, während der andere, nach unten gehende Arm ζ mittelst Hakenschraube in den an jedem gewöhnlichen Rost befindlichen Prefshebel eingehängt wird und so als Zugstange den Druck auf den Klinkhebel überträgt.
Bei der Regulirung werden nun Bremsapparat und Querstange an einen leeren Kettenbaum in die (punktirte) Stellung / und ζ gebracht und so eingestellt, dafs, während bei eingehängter Zugstange der Tastbacken den Kettenbaum berührt, die Distanz r zwischen Klinkhebelaxe und Stangenmittel sich zum Kettenbaumhalbmesser R verhält, wie die Länge ζ des Zugarmes zur Gesammtlänge beider Arme tt + Z1 , also
was unter vorliegenden Verhältnissen einfach dadurch bewirkt wird, dafs man die Querstange bis in die innere Kehle des Klinkebels rückt. Obiges Verhältnifs wird sodann auch beim Einlegen eines vollen Kettenbaumes sowohl als in jedem Stadium der Abnahme des letzteren erhalten bleiben und somit sich verhalten
r ir,= if -.R1,
woraus sich schliefslich ergiebt, dafs der Widerstand am Umfang des Kettenbaumes und hiermit die Spannung im abgewickelten Kettengarn auf die ganze Dauer des Abwebens constant bleibt.
Mittelst der Stellschraube S des Bremsapparates wird zugleich der Klinkhebel in eine etwas geneigte Stellung gebracht, so dafs infolge des Niederzugs die Querstange stets so weit nachrückt, als es der leicht am Kettenbaum anliegende Tastbacken zuläfst, wodurch obige Proportionalität r : r, = R : R, stets gesichert bleibt.
Das Belastungsgewicht am Prefshebel kann hierbei nach richtiger Einstellung festgeschraubt und damit dem Weber jede willkürliche Einwirkung auf Qualität und Schwere der Waare entzogen werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Die Anwendungsweise des Klinkhebels am Bremsapparat.
2. Die combinirte Tast- und Druckvorrichtung an demselben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT5372D Kettenspann-Apparat mit selbstthätiger Regulirung Active DE5372C (de)

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