DE537296C - Lampe fuer Kraftfahrzeuge, die die Fahrbahn sowie die Seiten und Vorderteil des Fahrzuges derart beleuchtet, dass ein Blenden vermieden wird - Google Patents
Lampe fuer Kraftfahrzeuge, die die Fahrbahn sowie die Seiten und Vorderteil des Fahrzuges derart beleuchtet, dass ein Blenden vermieden wirdInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60Q—ARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
- B60Q1/00—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
- B60Q1/26—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
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Description
- Lampe für Kraftfahrzeuge, die die Fahrbahn sowie die Seiten und Vorderteil des Fahrzeuges derart beleuchtet, daß ein Blenden vermieden wird Die Erfindung behandelt eine Lampe für Kraftfahrzeuge, die vorn an der Seite des Fahrzeuges angebracht ist und das Licht nach vorwärts, nach unten und nach hinten ausstrahlt, so daß die Seiten und der Vorderteil des Fahrzeuges derart beleuchtet wird, daß ein Blenden der in dem begegnenden Fahrzeug befindlichen Personen nicht stattfindet. Hierdurch werden die beim Begegnen zweier Fahrzeuge in der Dunkelheit auftretenden Gefahren des Aneinandervorüberfahrens oder des Überholens bedeutend verringert.
- Von den bekannten Lampen dieser Art unterscheidet sich die neue Lampe durch ihre besonders vorteilhafte Bauart, indem erfindungsgemäß das Gehäuse der neuen Lampe aus zwei Hälften besteht, von denen die vordere mit einer das Licht nach vorn und nach unten durchlassenden Öffnung versehen ist und an einem am Fahrzeug befestigten einstellbaren Fuß fest angebracht ist, während die hintere Hälfte lösbar an der vorderen Hälfte angebracht ist und eine Öffnung aufweist, durch die das Licht nach hinten, nach unten und seitwärts ausgestrahlt wird. i Ferner sind nach der Erfindung die Löcher für die Verbindungsschrauben der vorderen und der hinteren Hälfte des Gehäuses versetzt zueinander angeordnet, so daß die beiden Gehäuseteile in zwei senkrecht zueinander stehenden Stellungen miteinander verbunden werden können. Das hat die Vorteil, daß die Lampe sowohl an der linken Fahrzeugseite bei Rechtsverkehr als auch an der rechten Fahrzeugseite bei Linksverkehr angebracht werden kann. Ferner sind innerlialb des Lampengehäuses zwei Glasglocken angeordnet, die mit Ausnahme der Flächen vor den Öffnungen mit einem reflektierenden Belag versehen sind, wodurch eine erhöhte Helligkeit der Lichtstrahlen erzielt wird. Schließlich findet der Einbau der Glasglocken derartig statt, daß die Glocken durch Zwischenlagen bzw. Dichtungen elastisch und wasserdicht in dem Gehäuse festgehalten werden. Die Zwischenlagen sind um den Umfang der Glocken in der senkrechten und waagerechten Achse angeordnet bzw. an den Rändern der Lichtaustrittsöffnungen entlang geführt. Hierdurch soll eine bruchsichere und abdichtende Befestigung der Glasglocken erreicht werden.
- Eine Ausführungsform der .Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigen Abb. i eine Seitenansicht, Abb.2 eine Ansicht von hinten, Abb. 3 eine Ansicht von vorn und Abb. q. einen Schnitt nach der Linie A-A der Abb. 2.
- Die Lampe wird am vorderen Schutzblech des Fahrzeuges mit einem zur Durchführung eines elektrischen Kabels durchbohrten Fuß ,9 befestigt.
- Sie besteht aus einem geteilten Außenmantel i, ia. Die vordere Hälfte i des Mantels ist am Fuß 9 befestigt und hat auf der Unterseite ein Fenster 6. Die hintere Mantelhälfte i- ist durch Schrauben i i an der vorderen Hälfte i befestigt und an der Seite mit einem Fenster 7 versehen.
- Innerhalb des Mantels sind zwei Glasglocken 2 angebracht. Die Glocken sind mit nach innen spiegelndem Belag versehen, außer an den Flächen, die vor den Fensteröffnungen des Mantels liegen. Die Glasglocken werden in bestimmter Lage innerhalb des Mantels gehalten, und zwar teils durch eine rings um die Mitte gelegte Kautschukpakkung 3; teils durch an den Enden angebrachte Kautschukscheiben q. und schließlich noch durch Kautschukpackungen 5, die in rings um die Fensteröffnungen 6, 7 im Mantel eingepreßte Nuten eingelegt sind. Hierdurch ist die Lampe vollkommen wasserdicht abgeschlossen, und die Glasglocken sind elastisch auf ihrem Platz gehalten.
- Die Lampe enthält in ihrer Mitte eine elektrische Glühbirne i o. Um in den verschiedenen Fällen die zweckmäßigste Lichtverteilung zu erhalten, wird die Birne einstellbar in dem Gehäuse angebracht. Die Anordnung hierfür ist nicht eingezeichnet, aber so gedacht, daß der Birnenhalter an einem rohrförmigen Nippel befestigt wird, der in der Bohrung des Fußes 9 verschieb-und drehbar ist. Der Birnenhalter wird ferner an dem Rohrnippel gelenkig befestigt. Gegebenenfalls wird die Lampe mit mehreren Glühbirnen versehen.
- Die Lampe wirkt wie folgt: Durch das vordere Fenster 6 wird die Wegbahn vor dem Fahrzeug auf einer dreieckförmigen Fläche entlang beleuchtet, deren spitze 2o bis 3o m vor dem Fahrzeug und deren Grundlinie unmittelbar am vorderen Teil des Fahrzeuges liegt. Nach den Seiten hin erstreckt sich die beleuchtete Fahrbahnfläche der Grundlinie entlang bis zu den Fahrbahnseiten. Die vorderen Grundrisse der Schutzbleche, des Kühlers und des Erkennungsschildes werden ebenfalls beleuchtet.
- Durch das Fenster 7 werden die Fahrbahn auf der Begegnungsseite des Fahrzeuges und die Seite des Fahrzeuges beleuchtet, besonders auch Schutzbleche und das Trittbrett, d. h. diejenigen Teile, die am besten zu sehen sein müssen, um ein Vorbeifahren sicher ausführen zu können.
- Da außerdem bei geeigneter Einstellung der Lichtquelle innerhalb der Lampe keine unmittelbaren Lichtstrahlen Personen. in begegnenden oder zu überholenden Fahrzeugen belästigen können, ist jede Blendung ausgeschlossen, vorausgesetzt, daß die übrigen Lampen des Fahrzeuges gelöscht sind.
- Ist auch das entgegenkommende Fahrzeug mit einer solchen Lampe versehen, dann kann eine Begegnung im Dunkeln mit derselben Sicherheit wie beim Tageslicht erfolgen. Dies ist für die Verkehrssicherheit von der größten Bedeutung.
- Die Lampe soll benutzt werden an Stelle des sogenannten Stadtlichtes oder abgeblendeten Lichtes. Sie soll leuchten, wenn die übrigen Lampen des Fahrzeuges gelöscht sind; sie kann aber ohne Nachteil immer beim Fahren im Dunkeln, auch durch bewohnte Plätze, dauernd brennen.
- Die Befestigungsschrauben i i, welche die Mantelhälften i, ia verbinden, sollen derart angebracht werden, daß die Lampe ohne weiteres auch an der linken Wagenseite benutzt werden kann, falls Linksverkehr vorliegt. Die hintere Mantelhälfte ia braucht zu dem Zweck beim dargestellten Beispiel nur um 9o° in Pfeilrichtung a der Abb. 2 gedreht zu werden. Die Schrauben sollen deswegen am Umfang gleichmäßig verteilt und in gleicher Entfernung voneinander angeordnet sein, welche dem Drehungswinkel entspricht.
- Die Lampe kann mit einem Fuß versehen werden, der eine Einstellung in verschiedene Lagen erlaubt, auch können die Fenster mit Schirmen, Kappen o. dgl. zwecks verschiedener Abblendung des Lichtes versehen werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Lampe für Kraftfahrzeuge, die, vorn an der Seite des Fahrzeuges angebracht, das Licht durch öffnungen vorwärts, nach unten und nach hinten ausstrahlt und die Fahrbahn sowie die Seiten und Vorderteil des Fahrzeuges derart beleuchtet, daß ein Blenden vermieden wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse der Lampe aus zwei Hälften (i, ia) besteht, von denen die vordere mit einer öffnung (6) versehen ist, durch die das Licht nach vorn und nach unten vor das Fahrzeug geworfen wird, und an einem am Fahrzeug befestigten einstellbaren Fuß fest angebracht ist, während die hintere Hälfte (ia) lösbar an der vorderen Hälfte (i) angebracht ist und eine öffnung (7) aufweist, durch die das Licht nach hinten, nach unten und seitwärts ausgestrahlt wird.
- 2. Lampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher für die Verbindungsschrauben (i i) der vorderen und der hinteren Hälfte des Gehäuses versetzt zueinander angeordnet sind, so daß die beiden Gehäuseteile in zwei senkrecht zueinander stehenden Stellungen miteinander verbunden werden können.
- 3. Lampe nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Gehäuses (i, ia) zwei Glasglocken (2) angeordnet sind, die mit Ausnahme der Flächen vor den Öffnungen (6, 7) mit einem reflektierenden Belag versehen sind. q.. Lampe nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Glocken durch Zwischenlagen bzw. Dichtungen (3, ,1, 5) elastisch und wasserdicht in dem Gehäuse (i, ia) festgehalten werden, die am Umfang der Glocken in der senkrechten und waagerechten Achse des Gehäuses angeordnet bzw. an den Rändern der Lichtaustrittsöffnungen (6, 7) entlang geführt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE537296X | 1929-02-26 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE537296C true DE537296C (de) | 1931-11-02 |
Family
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| DE1930537296D Expired DE537296C (de) | 1929-02-26 | 1930-02-22 | Lampe fuer Kraftfahrzeuge, die die Fahrbahn sowie die Seiten und Vorderteil des Fahrzuges derart beleuchtet, dass ein Blenden vermieden wird |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE537296C (de) |
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1930
- 1930-02-22 DE DE1930537296D patent/DE537296C/de not_active Expired
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