DE537236C - Kehrgeraet fuer Schornsteine - Google Patents

Kehrgeraet fuer Schornsteine

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DE537236C
DE537236C DE1930537236D DE537236DD DE537236C DE 537236 C DE537236 C DE 537236C DE 1930537236 D DE1930537236 D DE 1930537236D DE 537236D D DE537236D D DE 537236DD DE 537236 C DE537236 C DE 537236C
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Germany
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broom
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bayonet lock
sweeper
chimney
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DE1930537236D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J3/00Removing solid residues from passages or chambers beyond the fire, e.g. from flues by soot blowers
    • F23J3/02Cleaning furnace tubes; Cleaning flues or chimneys
    • F23J3/026Cleaning furnace tubes; Cleaning flues or chimneys cleaning the chimneys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Description

  • Kehrgerät für Schornsteine Bei den gebräuchlichen Kehrgeräten für SchornsteinewirdderKehrhesen durch Scbraubv erbindungen an einer Tragachse, einem Stiel o. dgl. festgehalten. Die Auswechslung des Kehrbesens, dessen Größe der Weite des jeweils zu reinigenden Schornsteins angepaßt werden muß, ist bei diesen Geräten ziemlich umständlich. Außerdem besteht bei solchen Geräten ständig die Gefahr, daß die Schrauben festrosten und ihr Gewinde derart verrußt, daß ein Lösen der Verschraubung überhaupt nicht mehr möglich ist.
  • Es sind auch schon Kehrgeräte in Vorschlag gebracht worden, bei denen mehrere auf eine Tragachse gesteckte Bürstensterne durch einen Federschnappbolzen, der von innen in das eine oder andere mehrerer übereinanderliegender Löcher einer Stielhülse eingreift, verstellbar und auswechselbar festgehalten werden; jedoch ist auch bei diesen Geräten die Auswechslung mit Schwierigkeiten verbunden, da die Löcher sich leicht voll Ruß setzen, also schwer auffindbar sind und der Federbolzen außerdem nur mittels eines Hilfswerkzeuges zurückgedrückt werden kann. Schließlich ist es noch bekannt, Reinigungsgeräte durch einen Bajonettverschluß in Verbindung mit einer sperrend wirkenden Druckfeder auswechselbar an ihrem Stiel zu befestigen. Das offene Schlitzende des Bajonettverschlusses ist hierbei von dem Reinigungsgerät abgewandt. Solche Befestigungsarten sind in dieser Form jedoch für Schornsteinkehrgeräte ungeeignet, da sie sich, sobald auf das Reinigungsgerät in Richtung auf den Bajonettverschluß ein Druck ausgeübt wird, leicht von selbst lösen können.
  • Auch bei dem nach der Erfindung ausgebildeten Kehrgerät gelangt zum Festhalten des auswechselbar auf einer Tragachse sitzenden Kehrbesens ein Bajonettverschluß in Verbindung mit einer sperrend wirkenden Druckfeder zur Verwendung; aber erfindungsgemäß ist das offene Schlitzende des Bajonettverschlusses dem Kehrbesen zugewandt. Durch diese Anordnung erreicht man, daß sich die Stellung des Bajonettverschlusses ungeachtet der Richtung, in welcher ein Druck auf den Kehrbesen ausgeübt wird, nicht ändern kann. Der Bajonettverschluß kann außerdem noch durch eine an seiner Hülse angebrachte Blattfeder, die nach dem Zusammenfügen der Teile mit einer Öffnung über den an der Tragachse befindlichen Verriegelungszapfen greift, gesichert werden.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen teils im Schnitt, teils in Ansicht dargestellt.
  • Abb. i zeigt ein Kehrgerät mit Kugelschlag. Es besteht aus einer hohlen Achse a, die unten einen Bund b trägt. Die untere Hälfte der Achse a ist vierkantig, die obere rund. Auf den Vierkant ist ein aus Tafelblech gestanzter Stahlstern c geschoben, dessen Größe der lichten Weite des zu reinigenden - Schornsteins entspricht. Statt des Stahlsternes c kann natürlich auch ein üblicher Rohrbesen oder ein Besenkörper anderer Art zur Verwendung gelangen. Auf die Achsea sind ferner eine Druckplatted, eine Spiralfeder e und eine Hülse f geschoben, die mit einem bajonettverschlußartigen Schlitz g versehen ist. An der Achse a ist :ein Zapfen lz angebracht, der beim Zusammenbau in den Schlitz 'u eingeführt wird. Die Federe wird zwischen der Druckplatte d und einer Gegendruckplatte l der Hülse f derart unter Spannung gehalten, daß sie den Stahlstern fest gegen den Bund b preßt. Durch die Hohlachse a ist eine Kette k hindurchgeführt, die unten eine Kugelt trägt und oben mit einer offenen Doppelschneckenöse m, (Abb. 2) versehen ist, an welcher die Zugleine angeseilt werden kann, ohne die am Seilende befindliche Schlaufe lösen zu müssen. Nach dem Einführen des Kehrgeräts in den Schornstein wird die an der Öse m befestigte Leine etwas angezogen, so daß die Kugelt ein Stück gehoben wird. Beim Nachlassen der Leine fällt die Kugel l frei herab, bis die Öse m auf das obere Ende der Achsea trifft und das Kehrgerät dadurch einen Schlag erhält, der es ,ein Stück weiter in den Schornstein hineintreibt. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis der Besen c am unteren Ende des Schornsteins angelangt ist. Beim Zurückziehen der Leine nimmt dann die Kugelt das Gerät wieder mit. Der Druckfedermechanismus ermöglicht in Verbindung mit dem Bajonettverschluß ein rasches und bequemes Auswechseln des Kehrbesens c.
  • Abb.3 zeigt ein ähnliches Kehrgerät mit Kugelzug. Die Achse a ist in diesem Falle umgekehrt angeordnet und kann massiv sein. Auf ihrem Vierkant sind mehrere Stahlsterne c übereinander angeordnet, die durch Zwischenstücke n in bestimmtem Abstande voneinander gehalten werden. Ihre Befestigung .erfolgt mittels Hülse f, Druckfedere usw. in gleicher Weise wie bei dem Gerät nach Abb. i. Die Hülse f ist aber in diesem Falle noch mit einer Öse o versehen, an der die Kette k mit der Kugel L hängt, während eine Öse p am oberen Ende der Achse a zum Befestigen der Zugleine dient. Um zu verhindern, daß sich die Hülse f durch Zufall von selbst löst und die Kugel t in den Schornstein herabfällt, ist an der Hülse f noch eine Sicherheitsvorrichtung angebracht, die aus einer Blattfeder g (Abb. 4) besteht, welche beim Einführen des Zapfens lt in den Schlitz g etwas angehoben wird, so daß der Zapfen k unter ihr vorbeigeschoben werden kann, und welche mit einer entsprechenden Öffnung über diesen Zapfen greift, sobald letzterer das innere Ende des Schlitzes g erreicht hat. Ein selbsttätiges Lösen der Hülse f ist bei dieser Anordnung ausgeschlossen. Bei dieser Ausführungsform wird das Kehrgerät lediglich durch das Gewicht der Kugel l und der Zwischenstücke tz in den Schornstein hineingezogen.
  • Abb. 5 zeigt schließlich ein Kehrgerät ohne Gewichtsbelastung, das durch eine Stange r betätigt wird. Auf die Stange r ist am unteren Ende @ eine gespaltene Hülse s geschoben, die durch Schrauben t mit der Stange r und durch eine weitere Schraube u (Abb. 6) mit der Achsea verbunden ist, welche in der erfindungsgemäß vorgesehenen Weise den Stahlstern c mit seiner Befestigungsvorrichtung trägt: Die Hülse f besitzt in diesem Falle zwei seitliche Ausbuchtungen v (Abb. 7), -um sie bequem über die Enden der Schrauben t hinwegschieben zu können. Zwischen der Achse ,a und der Hülse-s ist eine Scheibe w eingelegt, die seitlich ein Loch besitzt, durch das ein am Ende der Achse a befindlicher Zapfen x tritt, der auch noch in ein Loch am Boden der Hülse f eingreift. Durch diese Anordnung erreicht man, daß sich das Kehrgerät bei Verdrehung der Stange r nicht lokkern kann. Ist der Böden der Hülses stark genug, so kann die- Zwischenscheibe w auch fortfallen.
  • Es ist nicht unbedingt notwendig, daß die Stahlsterne kreisrund sind; sie können auch, dem Querschnitt des Schornsteins entsprechend, z. B. rechteckig oder quadratisch sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kehrgerät für Schornsteine, dessen Kehrbesen durch einen Bajonettverschluß in Verbindung mit einer sperrend wirkenden Druckfeder auswechselbar auf einer Tragachse festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß das offene Schlitzende (g) des Bajonettverschlusses (g, h) dem Kehrbesen (e) zugewandt ist, so daß sich die Stellung des Bajonettverschlusses ungeachtet der Richtung, in welcher ein Druck auf den Kehrbesen ausgeübt wird, nicht ändern kann.
  2. 2. Kehrgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Bajonettverschluß durch eine an seiner Hülse (f) angebrachte Blattfeder (g), die nach dem Zusammenfügen der Teile mit einer Öffnung über den an der Tragachse (a) angebrachten Verriegelungszapfen (h) greift, gesichert ist.
DE1930537236D 1930-07-18 1930-07-18 Kehrgeraet fuer Schornsteine Expired DE537236C (de)

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DE537236T 1930-07-18

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DE537236C true DE537236C (de) 1932-08-03

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930537236D Expired DE537236C (de) 1930-07-18 1930-07-18 Kehrgeraet fuer Schornsteine

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DE (1) DE537236C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1039180B (de) * 1955-03-08 1958-09-18 Jakob Zeller Reinigungsgeraet fuer Schornsteine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1039180B (de) * 1955-03-08 1958-09-18 Jakob Zeller Reinigungsgeraet fuer Schornsteine

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