DE537232C - Verfahren zur Herstellung von chromhaltigen Azofarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von chromhaltigen Azofarbstoffen

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DE537232C
DE537232C DEI32513D DEI0032513D DE537232C DE 537232 C DE537232 C DE 537232C DE I32513 D DEI32513 D DE I32513D DE I0032513 D DEI0032513 D DE I0032513D DE 537232 C DE537232 C DE 537232C
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DE
Germany
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chromium
dye
azo dyes
dyes
production
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Expired
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DEI32513D
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English (en)
Inventor
Dr Karl Anacker
Dr Hans Krzikalla
Dr Werner Mueller
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IG Farbenindustrie AG
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IG Farbenindustrie AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/48Preparation from other complex metal compounds of azo dyes

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  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von chromhaltigen Azofarbstoffen Im Patent 455 277 ist ein Verfahren zur Herstellung von chromhaltigen Azofarbstoffen von besonderen Eigenschaften beschrieben, bei dem man auf chromierbare Gruppen enthaltende Farbstoffe Chromverbindungen in einer solchen Menge einwirken läßt, daß weniger als i Atom Chrom auf jede chromierbare Gruppe des Farbstoffmoleküls zur Einwirkung gelangt.
  • Es wurde nun gefunden, daß man ebenfalls zu nicht völlig chromierten Farbstoffen gelangt, wenn man die gemäß dem genannten Patent oder unter Anwendung von größeren Mengen Chrom erhältlichen komplexen Chromverbindungen von Azofarbstoffen mit denselben chromfreien Azofarbstoffen vereinigt. Selbstverständlich kommen diejenigen chromierten Azofarbstoffe des Hauptpatents, die bereits nur das Minimum an Chrom, etwa i Atom Chrom auf 2 Moleküle Farbstoff, enthalten, als Ausgangsstoffe für das vorliegende Verfahren nicht in Betracht.
  • Die Einwirkung des unchromierten Azofarbstoffes auf seine Chromverbindung kann z. B. durch Kochen der wäßrigen Lösung oder Suspension der Farbstoffe unter Rückflußkühlung, durch Erhitzen unter Druck oder in manchen Fällen auch im Färbebad selbst vorgenommen werden. Man kann die Mengenverhältnisse in weiten Grenzen variieren, z. B. den chromhaltigen und den chromfreien Anteil des Azofarbstoffes in solchen Mengen anwenden, daß auf jedes Molekül des chromierten Farbstoffes ein Molekül des chromfreien entfällt, oder auch wesentlich größere Mengen des chromhaltigen Farbstoffes anwenden. Die auf die beschriebene Weise erhältlichen Chromverbindungen besitzen im allgemeinen andere Nuancen als die Ausgangsfarbstoffe und oft auch bessere färberische Eigenschaften.
  • Beispiel i 53 Gewichtsteile der komplexen Chromverbindung des Azofarbstoffes aus der nitrierten Diazoverbindung von i-Amino-2-oxynaphthalin-4-sulfonsäure und ß-N.aphthol, die i Atom Chrom auf i Molekül Farbstoff enthält, werden in 5oo Teilen Wasser mit etwa 46 Gewichtsteilen des gleichen unchromierten Farbstoffes und etwa 2o Gewichtsteilen 85prozentig er Ameisensäure 15 Stunden lang gekocht. Durch Aussalzen erhält man einen.chromhaltigen Farbstoff, der im Gegensatz zu dem chromhaltigen Ausgangsfarbstoff auf Wolle ein schöneres, und echteres Schwarz liefert und aus den Färbebädern vollständig auf die Faser zieht. Auch besitzt @er nicht die Eigenschaft des chromhaltigen Ausgangsfarbstoffes, bei der Wäsche und Walke nach Rot umzuschlagen und reibunechte Färbungen zu liefern.
  • Beispiel 2 i Teil der Chromverbindung des Azofarbstoffes aus diazotierter 4-Nitro-2-aminophenol-6-sulfonsäure und P-Naphthol, die Wolle violettbraun färbt und i Atom Chrom auf ein Farbstoffmolekül enthält, wird mit etwa i Teil des genannten, aber nicht chromierten Azofarbstoffes in wäßriger Lösung längere Zeit unter Rückflußkühlung gekocht oder unter Druck etwa 2 Stunden lang auf i --o' erhitzt. Nach dem Aussalzen erhält man einen chromhaltigen Farbstoff, der Wolle schwarz in vorzüglicher Echtheit färbt und mit dem Farbstoff des Beispiels 2 des Hauptpatents identisch ist. Beispiel 3 5o Teile der komplexen Chromverbindung des Azofarbstoffes aus diazotierter 4-Chlor-2-amino-i-phenol-6-sulfonsäure und 3-Methyli-phenyl-5-pyrazolon,welche Wolle gelbstichigrot anfärbt, werden in iooo Teilen Wasser mit 2o Teilen des nicht chromierten gleichen Azofarbstoffes und etwas Ameisensäure einige Zeit zum Sieden erhitzt und dann durch Eindampfen konzentriert. Man kann auch die beiden Farbstoffe in alkalischer Lösung miteinander kochen. In beiden Fällen erhält man durch Aussahen einen gegenüber dem chromierten Ausgangsfarbstoff wesentlich blaustichiger rot färbenden Farbstoff.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abänderung des Verfahrens des Hauptpatents 455 277, dadurch gekennzeichnet, da.ß man die gemäß dem Hauptpatent oder unter Anwendung größerer Mengen Chrom erhältlichen komplexen Chromverbindungen von Azofarbstoffen, die mehr als i Atom Chrom auf 2 Moleküle Farbstoff enthalten, mit denselben chromfreien Azofarbstoffen vereinigt.
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