DE536884C - Gasanzeiger zum Anzeigen von Grubengasen mit zwei nebeneinanderliegenden Kammern, bei denen ein mit einer Anzeigefluessigkeit versehenes U-foermiges Glasrohr verwendet Wird - Google Patents

Gasanzeiger zum Anzeigen von Grubengasen mit zwei nebeneinanderliegenden Kammern, bei denen ein mit einer Anzeigefluessigkeit versehenes U-foermiges Glasrohr verwendet Wird

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DE536884C
DE536884C DES76670D DES0076670D DE536884C DE 536884 C DE536884 C DE 536884C DE S76670 D DES76670 D DE S76670D DE S0076670 D DES0076670 D DE S0076670D DE 536884 C DE536884 C DE 536884C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N7/00Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour
    • G01N7/10Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour by allowing diffusion of components through a porous wall and measuring a pressure or volume difference

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Description

  • Gasanzeiger zum Anzeigen von Grubengasen mit zwei nebeneinanderliegenden Kammern, bei denen ein mit einer Anzeigeflüssigkeit versehenes U-förmiges Glasrohr verwendet wird Gasanzeiger, bei denen zwei nebeneinanderliegende Kammern verwendet werden, die durch ein mit einer Anzeigeflüssigkeit versehenes U-förmiges Glasrohr miteinander verbunden sind und deren einer Kammer das Gas zugeführt wird, sind bereits bekannt geworden. Von diesem Bekannten unterscheidet sich vorliegende Erfindung dadurch, ciaß die beiden Kammern einerseits durch eine als Abdichtungsmasse dienende Diffusionsscheibe voneinander getrennt sind und anderseits nach Belieben einzeln oder zusammen mit atmosphärischer Luft von einem Anschlußstück, das gleichzeitig zum Einführen der Gase dient, durchspült werden können.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt und zeigt Abb. i Vorderansicht, Abb. 2 Seitenansicht des Apparates mit einem dazugehörigen Doppelball, Abb. 3 Schnitt nach A-B der Abb. i. Nach der Erfindung besteht der Gasanzeiger aus zwei Gehäuseteilen a, b, die Kammern c, (i enthalten. Diese sind getrennt durch eine Diffusionsscheibe e, die gleichzeitig auch Dichtungsscheibe für die Gehäuseteile a und b ist und aus Leder besteht. An den Gehäuseteilen a, b sind Durchgangshähne f, g angesetzt, die in die Kammern c, d hineinragen. Die Durchgangshähne f, g sind mittels Rohrstücken lt, i mit einem Zwischenstück 1z ver- bunden, an welchem ein Einströmrohr in angesetzt ist. Auf diesen wird ein Schlauchteil st aufgeschoben, der mit einem Doppelball o, p verbunden ist. Oberhalb des Balles o ist im Schlauch ia ein Absperrhahn q eingesetzt. An dem Ball p sitzt ein Schlauchteil al. Auf den Gehäuseteilen a und b befinden sich Entlüftungshähne r, s, die in die Kammern c, d einmünden. Von der Kammer d führt eine Bohrung t zu einem Anschlußstück ?t, in welches ein Glasrohr v einmündet, das mit einer geeignet gefärbten Flüssigkeit teilweise gefüllt ist. Die Glasröhre v ist U-förmig gebogen, liegt in den Gehäuseteilen a, b und endet in einem Haltestück w. Dieses hat einen unter der Wirkung einer Feder x liegenden und mit einem Griffstück y versehenen Stift z (Abb. i), -der bei geeigneter Einstellung mittels einer Dichtung sich auf die Bohrung der Glasröhre v legt und diese abschließt. Zum Schutze der Glasröhre v sind auf den Gehäuseteilen a, b Mäntel i, 2 vorgesehen, auf denen Skalen 3, 4. angeordnet sind. Zum Ablesen des Druckes der Flüssigkeit in der Glasröhre v haben die Mäntel Längsschlitze, neben denen die Skalen 3, ,4 angeordnet sind. Die Mäntel i, 2 sind auf den Gehäuseteilen a; b dadurch verstellbar, daß sie Langlöcher 5, 6 haben und mittels Schrauben 7 auf dem Gehäuse a, b ge= halten werden. Durch die Verstellbarkeit der Mäntel i, 2 mit den Skalen 3, q. wird die nicht etwa gleiche Nullstellung der Anzeigeflüssigkeit ausgeglichen, so daß man ständig den Gasinhalt des Gemisches nach dem Höhenunterschied des Flüssigkeitsinhalts der Glasröhre ablesen kann. Der Doppelball o, p mit dem Absperrhahn q hat zwei Bestimmungen. Einmal soll in ihm, o, p, durch den unteren Ball p nach Absperren des Hahnes q das Gas angesaugt und in den oberen Ball o gepreßt werden, und anderseits soll durch die gleichen Bälle o, p der Apparat durchspült werden. Es kann also der Gasanzeiger an irgendeine Stelle aufgehängt werden, während durch den Doppelball das Gasgemisch unabhängig vom Anzeiger an jeder beliebigen Stelle entnommen werden kann, und hierauf der Gummischlauch ra auf das Anschlußstück in des Anzeigers aufgeschoben werden, worauf der Hahn q geöffnet wird und das Gasgemisch aus dem oberen Ball in den Anzeiger strömt. Genau das gleiche ist der Fall beim Durchspülen des Anzeigers. Auch hier wird die Luft mittels des Doppelballes o, p aus der Preßluftleitung entnommen, um hierauf den Anzeiger zu durchspülen. Der Doppelball kann also unabhängig vom Anzeiger an jeder beliebigen Stelle zum Aufnehmen und Aufbewahren von Untersuchungsgas oder von Preßluft benutzt werden.
  • Die Handhabung des Gasanzeigers ist äußerst einfach. Das an irgendeiner Stelle mittels der Doppelbälle o, p entnommene Gasgemisch wird, nachdem am Gasanzeiger die Hähne f und r- geschlossen sind, sowie die auf der Bohrung der Glasröhre v durch den Stift z liegende Dichtung abgenommen ist, durch den Hahn q, den Schlauch ia, das Zwischenstück h und den Durchgangshahn g in die Kammer c eingeführt. Das in dem Gemisch enthaltene Gas tritt infolge seines geringen spezifischen Gewichtes schneller durch die Diffusionsscheibee in den Raumd ein und erzeugt hier einen Überdruck, der durch die Bohrung t und das Abschlußstück 2e auf die in der Glasröhre v enthaltene Flüssigkeit einwirkt und auf der Skala 3, q. abgelesen werden kann. Um die Flüssigkeit nunmehr sowohl in dieser Stellung als auch in der Nullstellung auf unbegrenzte Zeit halten zu können, wird durch den Griff y der Stift z in dem Haltestück w in eine derartige Lage gebracht, daß er durch die Feder x mit seiner Dichtung auf die Bohrung der Glasröhre v aufliegt und diese vom Luftzutritt vollständig absperrt. Nachdem das Gasgemisch gemessen ist, werden die Hähne f und r geöffnet, durch die Doppelbälle o, p atmosphärische Luft aus den in jeder Grube vorhandenen Luftleitungen entnommen und die Kammern c, d durchspült, so daß der Anzeiger für eine neue Messung brauchbar ist. Es können außerdem aber auch die. Kammern c, d durch Abstellen der Hähne f, g einzeln durchspült werden. Der Anzeiger kann stationär in der Grube an allen Wetterkontrollstellen angeordnet sein, so daß die Wetterkontrolleure bzw. Wettersteiger nur den Doppelball mit den Schlauchteilen yc, 7t1 mit sich zu führen brauchen. Er kann aber auch jedem Ortsältesten als Bestand mitgegeben werden, so daß dieser in der Lage ist, in den einzelnen Schichten mehrere Male die Wetter zu kontrollieren. Durch den Schlauchteil zal können mittels des Doppelballes o, p die Gase von jeder Stelle der Hangenden entnommen werden, auch dort, wo man mit einem Apparat nicht hinkam, die dann, nachdem der Schlauchteil z2 auf das Röhrchen ni aufgeschoben ist und der Anzeiger entsprechend eingestellt worden ist, nach Öffnen des Absperrhahns q durch den Ball o in den Anzeiger eingeführt werden können, worauf der Gasgehalt auf der Skala abgelesen werden kann.
  • Durch vorliegende Erfindung wird es in einwandfreier Weise ermöglicht, die Gase auf jeder Stelle ohne weiteres prüfen zu können, da diese mit dem Schlauch n fortgeholt und am nächsten Anzeiger auf ihren Gehalt geprüft werden können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gasanzeiger zum Anzeigen von Grubengasen mit zwei nebeneinanderliegenden Kammern, bei denen ein mit einer Anzeigeflüssigkeit versehenes U-förmiges Glasrohr verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kammern (c, d) einerseits durch eine als Abdichtungsmasse dienende Diffusionsscheibe (e) voneinander getrennt sind und andererseits nach Belieben einzeln oder zusammen mit atmosphärischer Luft von einem Anschltißstück (k, m, h, i), das gleichzeitig zur Einführung der Gase dient, durchspült werden können.
  2. 2. Grubengasanzeiger nach Anspruch i, bei der die Anzeigeflüssigkeit sowohl in der Nullage als auch in jeder andern Stellung auf längere Zeit festgehalten werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtungsvorrichtung aus einem unter der Wirkung einer Feder (x) liegenden Stift (z) besteht, der verstellbar in einem Haltestück (w) angeordnet ist, während zur Zuführung des Gasgemisches und der die Kammern durchspülenden Luft ein mit diesen in Verbindung stehender Doppelball (o, p) dient.
  3. 3. Gasanzeiger nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Gehäuseteilen (a, b) liegenden Mäntel mit Skalen (3, q.) verstellbar angeordnet sind zu dem Zwecke, die etwa nicht gleiche Nullstellung der Anzeigeflüssigkeit ausgleichen und ständig den Gasgehalt des Gemisches nach dein Höhenunterschied des Flüssigkeitsinhaltes der Glasröhre- ablesen zu können.
DES76670D 1926-10-23 1926-10-24 Gasanzeiger zum Anzeigen von Grubengasen mit zwei nebeneinanderliegenden Kammern, bei denen ein mit einer Anzeigefluessigkeit versehenes U-foermiges Glasrohr verwendet Wird Expired DE536884C (de)

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