DE53661C - Selbstthätiger Telegraph - Google Patents

Selbstthätiger Telegraph

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DE53661C
DE53661C DENDAT53661D DE53661DA DE53661C DE 53661 C DE53661 C DE 53661C DE NDAT53661 D DENDAT53661 D DE NDAT53661D DE 53661D A DE53661D A DE 53661DA DE 53661 C DE53661 C DE 53661C
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iii
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DENDAT53661D
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E. cassalette und D. kunhardt in Aachen, Wilhelmstr. 30 bezw. Hartmannstr. 14
Publication of DE53661C publication Critical patent/DE53661C/de
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L15/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving dot-and-dash codes, e.g. Morse code
    • H04L15/04Apparatus or circuits at the transmitting end
    • H04L15/16Apparatus or circuits at the transmitting end with keyboard co-operating with code discs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)
  • Facsimiles In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Selbsttätiger Telegraph.
Der Gegenstand gegenwärtiger Erfindung bezieht sich auf einen selbstthätigen Telegraphen, welcher sich als eine Verbesserung des durch das Patent No. 52182 geschützten selbstthätigen Telegraphen darstellt.
Es ist in den Zeichnungen:
Fig. ι die Seitenansicht des Apparates mit schematisch angegebenen Contactfedern,
Fig. 2 und 3 die Vorderansicht der kleineren Trommel mit offenen und geschlossenen Contactfedern,
Fig. 4 dieselbe Ansicht von Contactfedern in Verbindung mit Signalglocken,
Fig. 5 die Vorderansicht des gröfseren Contactcylinders,
Fig. 6 die Oberansicht des auf der Achse befestigten, die drei Contactfedern, Fig. 7, 8 und 9, tragenden Armes, :
Fig. 10, .11 und 12 die Vorder- und Seitenansicht und der Grundrifs ■ der Tasten für telegraphische Zeichen,
Fig. 13 und 14 die Vorder- und Oberansicht einer, Taste,
Fig. 15 die Ansicht des abgewickelten Mantels des Cylinders, Fig. 5, die Drahtverbindungen der Contacte und Contactfedern und die Buchstabenkasten,
Fig. 16 eine zu Fig. 10, 11 und 12 gehörige schematische Darstellung,
Fig. 17 die Uebersicht der Gesammtfedernanlage,
Fig. 18 eine Modification des in Fig. 15 dargestellten abgewickelten Mantels.
■In zwei Lagerböcken A, Fig. 1, ist die Achse B gelagert, welche, durch Handkurbel, Uhrwerk oder Elektromotor angetrieben, den radialen Arm C trägt, dessen oberes waagrechtes Ende gabelförmig ist, Fig. 6, an welchem unten ein Kautschukstück C1 sitzt, das mit den Federn D1D2D3 versehen ist.
Die Federn D1D3, Fig. 7 und 9, laufen in zwei Spitzen und die Feder D2, Fig. 8, in drei Spitzen aus.
Sobald die Achse B gedreht wird, schleifen die Federn D1D2D3 über eine Anordnung eines, aus Contactstücken und Schienen bestehenden Contactfeldes, welches sich auf dem an dem Ständer E befestigten Holzcylinder F befindet; letzterer und der Ständer E sind für den freien Durchgang der Achse B durchbohrt, welche an ihrem Ende das in das grofse Zahnrad G1 eingreifende Zahnrad S1 trägt, deren Uebersetzungsverhältnifs 1 : 3 ist.
Die auf der Achse G befestigte Trommel H dreht sich demnach bei dreimaliger Umdrehung der Achse B nur einmal.
Bei ihrer Umdrehung gelangen drei auf ihrem Mantel an verschiedenen Stellen aufgesetzte Wulsterireihen, jede Reihe aus 22 isolirten Wulsten bestehend, in mechanische Berührung mit Federn, welche, wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, seitlich zur Trommel angebracht sind. Für gewöhnlich liegen alle
Federn / auf der Trommel H auf und stehen nicht mit den über ihnen befindlichen Federn K in Contact.
Sobald die Trommel H gedreht wird, kommen nach einander die Wulstenreihen I, dann II, dann HI u. s. f. in mechanischen Contact mit den über ihnen befindlichen 22 Federn J, womit dieselben gleichzeitig angehoben werden, um mit den über' ihnen befindlichen 22 Federn K leitenden Contact zu machen, Fig. 3.
Jedes 22. Federnpaar J22 und .ST22 dient, wie Fig. 4 angiebt, auf diese Weise dazu, aus Batterie B2 in der Reihenfolge kurze Signale abzugeben, welche so lange dauern, als eine Wulst 22 unter einer Feder J hindurchgeht, und zwar giebt Wulst 22 der Wulstreihe I das Signal durch Klingel 2, Wulst 22 der Wulstreihe II das Signal durch Klingel 3 und Wulst 22 der Wulstreihe III das Signal durch die Klingel 1 u. s. w.
Wie in Fig. 15 angegeben, sind alle gleichzahligen Federn K zunächst mit einander verbunden und ferner durch 21 Drähte an das Contactfeld gelegt.
Dieses Contactfeld ist der Mantel des Cylinders F, welcher in Fig. 15 in einem Rechteck aufgerollt dargestellt ist.
Links sitzt eine Reihe isolirter Contactblöcke + 1 bis -\- 21, rechts eine ebensolche Reihe •— ι bis — 21. Jeder -f- Contact ist mit dem gleichzahligen ■— Contact, wie in Fig. 5 angedeutet, leitend verbunden. Neben den -j- Contacten liegt eine Doppelschiene +L-I- La, neben den — Contacten liegt desgleichen eine Doppelschiene — L — La.
Zwischen diesen beiden Doppelschienen liegt eine einfache Schiene M.
Die Doppelschiene + L -f- La trägt auf -f- La die erhöhten Contactstücke -f- 1a bis + 2ia und liegt am + Pol der Batterie -B1; die Doppelschiene — L La trägt auf —· La die Erhöhungen — ia bis — 2ia und liegt am negativen Pol der Batterie J31.
Die Schiene M liegt an Erde.
Mittelst der Federn D1 £>2 D3, Fig. 7, 8 und 9 wird das ganze Contactfeld so überstrichen, dafs Feder D1 die Contactreihe -f- 1 bis —|- 21 und zugleich den Schenkel -f- L bestreicht, wodurch der Reihe nach alle Contacte -\- 1 bis +21 an + Pol gelegt werden. Die Feder D2 überstreicht die erhöhten Contacte + ia bis + 2ia auf Schenkel + La, die Schiene M und die erhöhten Contacte — ia bis — 21a auf dem Schenkel — La, so dafs hierdurch abwechselnd -f- und — Pol an Erde kommen. Die Feder D3 endlich bestreicht gleichzeitig den Schenkel — L und die Contactreihe — ι bis — 21, wodurch der Reihe nach alle Contacte — 1 bis — 21 an den negativen Pol der Batterie B1 gelegt werden.
In der Ruhelage des Apparates liegt die Feder D\ auf den Contacten N und O, diese verbindend. Der Contact N liegt am diesseitigen Apparat N1 und der Contact O an Leitung O1 an; der diesseitige Apparat wird also von der Leitung getrennt.
Bei dem Hinstreichen aller drei Federn D1 £)2 D3 über das Contactfeld wird also zunächst der diesseitige Apparat N1 von der Leitung getrennt, sodann entstehen nach der in Fig. 15 gegebenen Schaltung Wechselströme. Sind dortselbst alle 21 Federn K der Reihe I an alle zugehörigen 21 Federn / gelegt und sodann alle Federn J an die Leitung gelegt, so ist der Stromlauf:
1. + Pol, + L, + i, — i, K\ J\
Leitung, Erde, M, — ia, — Pol,
2. + Pol, + ia, M, Erde, Leitung,
J , K , I, .L, · Pol,
3. + Pol, + L, -H 2, — 2, K\ J\
Leitung, Erde, M, — 2% — Pol,
4. + Pol, + 2a, M, Erde, Leitung,
J2, K2, — 2, — L, — Pol
u. s. f.
Bei der Anwendung dreier (bezw. mehr) Empfangsapparate läfst man dem letzten Contact (s. Fig. 18) im Contactfelde F(+ 21% Erde, Leitung, — 21a) im Zuge der Feder D* eine Anlage (Leitung O 0\ Erde MM1) folgen und dieser wiederum im Zuge der Federn -D2 und D3 eine — Stromanlage (-(- Pol, Erde (M), Leitung (O1), — Pol), durch welche aus einer stärkeren Batterie -B3 nach jedem Ganzzeichen ein stärkerer — Stromimpuls gesandt wird, welcher auf der Empfangsstation auf einen mit stark gespannter Feder versehenen Anker mit Sperrklinke wirkt, welche ein Zahnrad so fortschiebt, dafs dessen mit aufgesetztem Kautschukstückchen 'versehene, an Leitung liegende metallene Achse mittelst abwechselnd auf Kautschuk und Metall (Leitung) schleifender Federn die Apparate I, II, III (bezw. mehr) reihenfolgend an Leitung legt bezw. davon trennt.
Will man mit gleichgerichteten Strömen arbeiten, so schaltet man einfach die Schiene M von Erde ab, schaltet den — Pol von der Doppelschiene — L La ab und legt denselben direct an Erde.
Ein (bei Wechselstrom polarisirter) Schnellschreiber würde hiernach also 21 Punkte auf dem ablaufenden Papierstreifen verzeichnen.
Ist nun aber die Möglichkeit gegeben, von diesen 21 Punkten nur diejenigen stromwirksam werden zu lassen, deren man zur Herstellung eines aus Punkten und Strichen (zu je 3 Punkten) bestehenden Morsealphabets bedarf, so ist klar, dafs man auf solche Weise jeden Buchstaben bei einer Bestreichung des Contactfeldes erzeugen kann. Der Buchstabe η
der spanischen Sprache bedürfte zu seiner Herstellung 13 Punkt-Impulse nämlich:
J, 4> j>> 6, 2, 8, 9: !£, 11,
123
678.
11
i£, ^j, j6, j7, j_8, jji, 20, 2^
14 15 1-6 19 20 21,
d. h. von den 21 facultativen Contacten werden 13 obligatorisch, und zwar sind· es die Contacte 1, 2, 3 (4 und 5 schweigen), 6, 7, 8 (9 und 10 schweigen), 11 (12, 13 schweigen), 14, 15, 16 (17, 18 schweigen), 19, 20, 21.
Beim Buchstaben ch müssen stromwirksam werden:
ι 2 3, 6 7 8, 11 12 13, 16 17 18,
Diese Auswahl der jedesmal erforderlichen Contacte wird in dem Buchstabenkasten besorgt, welcher aus einem Holzkasten besteht, in den vier Holzplatten P eingesetzt werden, Fig. 10. Jede Holzplatte P trägt zwei Lagerböcke P1 für die Achse P2, auf welche die Tasten für alle telegraphischen Zeichen aufgeschoben sind, Fig. 11 und 12; die Tasten bestehen aus Hebeln Q mit Naben Q1, durch welche die Achse P2 hindurchgeht.
Das rechte Ende eines Hebels Q ruht, durch die Spiralfeder Q2 angezogen, auf dem Win-' kel Q3. Drückt man auf den am linken Ende, Fig. 11, des Hebels Q. befestigten Buchstabenknopf, so dreht sich der Hebel Q um seine Achse P2, und das rechte Ende desselben hebt eine höher gelegene Metallplatte R, welche sich mit ihrer Nabe R2 um die an Leitung liegende Achse R1 dreht, Fig. 11 und 12, und mit ihrem rechten Ende auf einen mit Rs bezeichneten Federncomplex stöfst, welcher auf einem die Federn von einander isolirenden Holzblock angeordnet ist.
Zugleich trifft der Hebel Q mit seinem linken Ende auf einen mit Q4 bezeichneten Federncomplex und schliefslich auf den Anschlag Q5.
Läfst man den Buchstabenknopf los, so zieht die Spiralfeder Q2 den Hebel Q auf den Winkel Q3 zurück, während die Platte R durch die flache Feder i?4 in ihre normale Lage zurückgebracht wird, Fig. 11 und 12.
Die mit K3 und Q4 bezeichneten Federncomplexe bestehen nun bei jedem Zeichen gerade aus denjenigen Federn, die mit den gleichzahlig benannten Contacten des Contactfeldes in leitender Verbindung stehen und deren es zu seiner Erscheinung in oben genannter Schrift bedarf. Da viele Buchstaben eine Anzahl gleicher Federn haben, so -werden solche gleiche Federn unter den Platten R angebracht, während die jedem einzelnen Buchstaben eigenthümlichen Federn unter die Hebel Q selbst zu liegen kommen. Nennt man den Federncomplex R3 unter der Platte R »gemeinsame Federn«, so haben (s. Fig. 12 und 16) z. B. die Buchstaben i, a, u, s die gemeinsamen Federn 1 und 5, dagegen der Buchstabe α die eigenen Federn 6 und 7, Buchstabe u die eigenen Federn 9, 10, 11, Buchstabe s die eigene Feder 9, während Buchstabe i keine eigene Feder hat. Buchstabe t hat nur die eigenen Federn 1, 2, 3, Buchstabe e nur die eigene Feder 1, Buchstabe η nur die eigenen Federn 1, 2, 3, 7. Die Buchstäben g, 0, ö, \, q, m haben die gemeinsamen Federn 1, 2, 3, 7, 8, 9, dagegen jeder einzelne von ihnen die in Fig. 12, 16 und 17 unter seiner Taste Q angegebenen »eigenen« Federn.
Bei jedem Buchstabenkasten sind alle »gemeinsamen«, sowie alle »eigenen« Federn mit den gleichzahligen Federn J der zum Buchstabenkasten gehörigen Wulstenreihe leitend ver^ bunden, wie dies Fig. 17 in der Gesammtübersicht der Federanlage der vier Platten eines Buchstabenkastens zeigt.
Dortselbst sind auch alle Zeichen mit gemeinsamen Federn angegeben.
Ist nun zugleich jede Achse R' an Leitung gelegt (s. Fig. 15, 12 und 17), so ergiebt sich, dafs beim Niederdrücken einer Taste Q, sowie beim gleichzeitigen Hinstreichen der Federn £)i £)2 £)3 über Jas Contactfeld ein Strom über diejenigen Contacte des Contactfeldes erfolgen mufs, welche mit den gleiehzahligen »gemeinsamen« und »eigenen« Federn des niedergedrückten Tastenzeichens leitend verbunden sind, also über die Federn K und J, über die »gemeinsamen« Federn des Zeichens über die Platte R, über die Achse R1 an Leitung bezw. über die »eigenen« Federn des Zeichens über den Hebel Q, über die Platte R, über die Achse R\ an Leitung, über Erde an das Contactfeld zurück, und zwar immer nur bei demjenigen Buchstabenkasten, für welchen die entsprechende Wulstenreihe des Cylinders F die Contacte K1 bis Kil und J1 bis J21 schliefst.
Ein solcher Strom würde bei folgenden Buchstaben, um einige Beispiele anzuführen, über folgende Contacte an Leitung gelangen können, also zeichengebend wirken:
Beim Buchstaben α: ι 567
m: 123789
0:123789 1314
15 19 u. s. w.
Aus Fig. 4 ist ersichtlich, dafs jedem Beamten am Buchstabenkasten immer schon dann ein Klingelzeichen zugeht, wenn die vorhergehende Wulstenreihe ihre Federn J und K vereinigt. Auf das Klingelzeichen hat er seine Buchstaben zu drücken und bis zum dritten Klingelzeichen festzuhalten.
Infolge dieser Art der Abgabe der Buchstaben (Kasten I, Kasten II, Kasten III, Fig. ι 5 etc.) erhält man natürlich am Empfangsorte den Text der verschiedenen Depeschen zunächst durch einander gewürfelt.
Gesetzt, Beamter I beginne sein grofses Depeschenmaterial mit der Abgabe der Wörter Herrn Max, Beamter II mit Frau Suhl, Beamter III mit Fräulein Lehr, so würde auf den ablaufenden Streifen des Empfangsapparates in geometrisch gleichen Abständen in Morseschrift erscheinen:
", f, f, e, r, r, r, a, ä, r, u, u, n, s, I, m, u, e, a, h, i, x, I, n, etc.
Der empfangende Beamte schriebe diese Reihenfolge unzusammenhängender Buchstaben auf ein horizontal dreispaltiges Papier mit Netzgrund in verticaler Richtung auf und erhielte dann:
II
III
Bei Berücksichtigung der Abstände zwischen zwei Wörtern, also zwischen »Herrn« und »Max«., zwischen »Frau« und »Suhl«, wird in jedem Buchstabenkasten die Taste »Blank« benutzt, welche für ' jeden Kasten ein anderes Zeichen ergiebt.
Bei Kasten I (s. Fig. 17) besteht Blank aus den Contacten 1,11,21, bei Kasten II aber aus i, 9, 13, 21, bei Kasten III endlich aus 1, 8, 11, 14, 21.
Dies ergiebt aber in Morseschrift:
Blank 1 = .
2 =
als drei charakteristisch in der Mitte von einander verschiedene Zeichen.
Giebt nun ein Beamter eine Zeit lang keine Buchstaben ab, so stellt er seine Blanktaste ein und diese benachrichtigt den abschreibenden Empfangsbeamten stets genau, in welche der drei Spalten seines Papieres er den nächsten Buchstaben zu setzen hat, da z. B. dem Zeichen »Blank 2«, also dem .... nur
h e r r η m a X etc. Verlauf der weiteren
Depesche des Beamten I.
f r a U S U h I do. IL
f r ä U I e i η do. III.
ein Buchstabe 3, also der dritten Spalte folgen kann.
Es liefse sich aber auch das gesammte Depeschenmaterial vorher in genanntes dreispaltiges Papier in verticaler Richtung einschreiben.
Wenn man hierbei die Wörter »Herrn Max« als das gesammte grofse Depeschenmaterial der Beamten I ansieht, ebenso die Wörter »Frau Suhl« als das gesammte Depeschenmaterial des Beamten II, das Wort »Fräulein« als das gesammte Depeschenmaterial des Beamten III, so wäre folgende Einzeichnung zu machen:
I h r a r S I ä e
II e η X a U f U i
III r m f U h r ι η
Indem nun jeder Beamte die Horizontalreihe I, II oder III zum Abtelegraphiren bekäme, entstände auf dem ablaufenden Empfangspapierstreifen der richtige Wortlaut des g'esammten Materials von I, II und III.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei dem durch Patent No. 52182 geschützten selbstthätigen Telegraphen an Stelle der die Schliefsung des Stromkreises herbeiführenden Apparattheile die Anordnung eines Contactfeldes F, Fig. 15, auf dem Umfang eines feststehenden Cylinders F, Fig. 5, dessen mit dem positiven und negativen Pol der Batterie B1 verbundene Contacte von den sich drehenden, am Arm C isolirt befestigten Federn D1 D2 D3 überstrichen werden, wodurch Wechselströme (oder gleichgerichtete Ströme) hervorgerufen werden, die je nach Vertheilung durch die auf der sich drehenden Trommel H befestigten Wulstenreihen I, II, III über die Contactfedern JK reihenfolgend in die Buchstabenkasten I, II, III, Fig. 15, gelangen, in welchen sie mittelst der Taster Q, der Platten R, der an Leitung liegenden Achse R1 und durch Federn, welche mit den gleichzahligen Contactstücken des Contactfeldes F leitend verbunden sind, zur Zeichengebung wirksam werden, so dafs die Aufnahme der drei (bezw. mehr) Depeschen auf einen oder auf mehrere Apparate erfolgt.
    Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
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