DE53659C - Vollmilchwanne - Google Patents
VollmilchwanneInfo
- Publication number
- DE53659C DE53659C DENDAT53659D DE53659DA DE53659C DE 53659 C DE53659 C DE 53659C DE NDAT53659 D DENDAT53659 D DE NDAT53659D DE 53659D A DE53659D A DE 53659DA DE 53659 C DE53659 C DE 53659C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- milk
- tub
- whole milk
- space
- milk tub
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
- A01J11/00—Apparatus for treating milk
- A01J11/10—Separating milk from cream
- A01J11/12—Appliances for removing cream
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die üblichen Vollmilch wannen sind einfache Gefäfse, welche von oben gefüllt und unten
behufs weiterer Verarbeitung der Milch entleert werden. Der Abflufs unten hat zur Folge,
dafs der Rahm sich nach oben ausscheidet und an den Wänden der Wanne haftet. Um dies
zu verhindern, ist es nothwendig, durch Rühren eine Mischung der verschiedenen Schichten zu
bewirken. Da praktische Rücksichten die Anwendung mechanischer Rührwerke ausschliefsen,
ist man zu Handarbeit genöthigt.
Molkereien erhalten im Winter zum gröfsten Theil Milch von so niedriger Temperatur, dafs
die üblichen Einrichtungen zum Zweck der Vorwärmung nicht genügen und man daher
genöthigt ist, die Milch schon vor ihrem Eintritt in die Vorwärmer auf eine gewisse höhere
Temperatur mittelst besonderer Vorrichtungen zu bringen.
Beide Zwecke, nämlich die Verhinderung des Ausrahmens der Milch sowie die Anwärmung
derselben, lassen sich mittelst der . auf der beiliegenden Zeichnung abgebildeten und nachstehend
beschriebenen Vollmilchwanne erreichen.
Diese in Fig. 1 im Längenschnitt, in Fig. 2
im Grundrifs dargestellte Wanne hat doppelte Boden, in deren Zwischenraum d Dampf zum
Zweck der Heizung geleitet wird. Die Füllung der Wanne erfolgt in dem Einsatzgefäfs B; aus diesem
Gefäfs strömt die Milch durch die Schlitze a in den Raum A, von welchem ein kleinerer
Raum C mittelst einer Scheidewand abgetheilt ist; der Raum C ist mit einer durch Hahn h
verschliefsbaren Ausflufsöffnung versehen.
Während der Füllung mufs demnach die Milch durch das Einsatzgefäfs B in den Raum A
aufwärts strömen und über die Scheidewand in den Raum C fliefsen, durch h zu weiterer
Verarbeitung gelangend.
Ist die Füllung in B beendigt und die Oberfläche der Milch unter den oberen Rand der
Scheidewand zwischen A und C gesunken, so steigt der übrige Inhalt von A durch den an der
Scheidewand gebildeten Heber b, Fig. 1 und 2, und Querschnitt nach x-x in Fig. 2 selbstthätig
in den Raum C. Um auch den letzten Rest des Inhalts von A abziehen zu können,
hat die Scheidewand zwischen A und C am Boden eine durch Ventil oder Schieber verschliefsbare
Oeffnung e, Fig. 2.
Nach der Zeichnung ist der Heber mittelst zweier an die Scheidewand gelötheter oder genieteter
Halbcylinder hergestellt, welche oben durch eine Schraube geschlossen werden, nach
deren Lösung beide Heberschenkel sich reinigen lassen. Selbstverständlich ist statt dieses jeder
gewöhnliche Heber, welcher auf die Scheidewand gehängt wird, anwendbar und selbstthätig,
wenn der höchste Punkt des Hebers noch unter die höchste Oberfläche der Flüssigkeit
zu liegen kommt.
In den Fig. 5 und 6 ist ein Ventil m angenommen, welches durch das als Schwimmer
dienende Gewicht η so lange offen gehalten wird, bis die Flüssigkeit über die Horizontale r-s
des oberen Randes der Scheidewand gestiegen ist und den Schwimmer κ so weit gehoben
hat, dafs Ventil m sich schliefsen kann. Wird,
wie hier geschehen, m als Bodenventil in A
angeordnet, so ist das Ablafsventil entbehrlich.
Statt des Einsatzgefäfses B mit Boden und unteren seitlichen Schlitzen a, Fig. ι und 2,
ist auch ein Einsatzgefäfs ohne Boden, Fig. 3, anwendbar, welches mit Knaggen g auf den
Rand der Wanne A gehängt oder mit Füfsen/ auf den Boden der Wanne A gestellt wird,
derart, dafs die eingefüllte Milch unten in den Raum A ausfliefsen kann.
Ein besonderes Einsatzgefäfs zum Zweck des Füllens wird auch entbehrlich sein, wenn man
innerhalb der Wanne durch eine nicht bis auf den Boden reichende Wand oder durch einen
Schieber oder durch ein aufsen an die Wand geschlossenes Rohr einen besonderen Füllraum
herstellt.
Handelt es sich um Aenderung vorhandener Wannen, so wird es sich empfehlen, für die
Herstellung des Abflufsraumes C ein besonderes Gefäfs, Fig. 4, mittelst Rohrstutzen i k
oder in anderer Weise an die Wanne anzuschliefsen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Zum Zweck der Verhinderung des Ausrahmens der Milch in Vollmilchwannen die Theilung der Wanne in drei Räume ABC und die Verbindung dieser Räume derart, dafs die Milch aus B von unten nach oben strömend in den Raum A gelangen, und die obere Milchschicht aus A nach C überfliefsen kann, von wo die Milch entnommen wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53659C true DE53659C (de) |
Family
ID=328298
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT53659D Expired - Lifetime DE53659C (de) | Vollmilchwanne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE53659C (de) |
-
0
- DE DENDAT53659D patent/DE53659C/de not_active Expired - Lifetime
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