DE536111C - Kinderbett mit Schutzgitter - Google Patents

Kinderbett mit Schutzgitter

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DE536111C
DE536111C DE1930536111D DE536111DD DE536111C DE 536111 C DE536111 C DE 536111C DE 1930536111 D DE1930536111 D DE 1930536111D DE 536111D D DE536111D D DE 536111DD DE 536111 C DE536111 C DE 536111C
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DE
Germany
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bed
side walls
children
protective grille
cot
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DE1930536111D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47DFURNITURE SPECIALLY ADAPTED FOR CHILDREN
    • A47D15/00Accessories for children's furniture, e.g. safety belts or baby-bottle holders
    • A47D15/005Restraining devices, e.g. safety belts, contoured cushions or side bumpers
    • A47D15/008Restraining devices, e.g. safety belts, contoured cushions or side bumpers in beds, play-pens or cradles

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pediatric Medicine (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

Die bisher bekannten Kinderbetten mit abklappbaren Seitenwänden bieten, insbesondere bei größeren Kindern, keine genügende Sicherung gegen «in Herausfallen aus dem Bett, da die Seitenwände leicht überstiegen werden können oder das Kind durch Lösen von Riegeln die Seitenwände selbst abklappen kann. Durch die Erfindung ist nunmehr ein Kinderbett geschaffen worden, bei dem die Seitenwände derart ausgebildet sind, daß sie einerseits beim Zurechtmachen der Betten und beim Hineinlegen, und Herausnehmen des Kindes nicht behindern, und .die doch eine Gewähr dafür bieten, daß das Kind nicht aus dem Bett heraussteigen und durch dazu befugte Personen aus dem Bett genommen werden kann.
Von den bekannten Kinderbetten mit einer durch das vordere und hintere Bogenstück
ao des Bettes geführten Schutzvergitterung, die außer Gebrauch durch Aneinanderlegen ihrer waagerechten Glieder einen Durchlaß freigibt, unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß I bei ihm das Schutzgitter aus zwei im Scheit' * der Bogenstücke zusammentreffenden TeL ja besteht, deren aneiuandergelegte waagerechte Glieder im geöffneten Zustande die Seitenwände des Bettes bilden.
Bei Kinderbetten sind bekanntlich hohe Seitenwände erforderlich, und die Erfindung bietet auf eine ganz besonders einfache Weise die Möglichkeit, das Kinderbett mit solchen Wänden zu versehen, ohne daß es, wie es bisher der Fall sein mußte, von Anfang an mit unverhältnismäßig hohen Seitenwänden ausgestattet wird. Dadurch, daß die Längsglieder der Vergitterung bei ihrem Aneinanderlegen regelrecht hohe Bettwände ergeben, wird nicht nur erreicht, daß das Gitter bei Nichtgebrauch nicht mehr sichtbar und also nicht mehr störend ist.
Der Gegenstand der Erfindung hat im Zusammenhang mit einer besonderen Feststellvorrichtung für das Gitter noch den Vorteil, daß das Gitter außer der Verschluß- und der Offenstellung noch beliebige Zwischenstellungen einnehmen kann, wodurch eine Anpassung an die jeweiligen Verhältnisse ermöglicht wird.
In der Zeichnung sind einige Ausführungs1· beispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι iein Schaubild einer Ausführungs;-form mit scherenartigem Gitter,
Abb. 2 >ein Schaubild einer anderen Ausführungsform mit jalousieartigem Gitter,
Abb. 3 und 4 Einzelheiten weiterer Führungseinrichtungen und
Abb. s ein geöffnetes Schloß der Verriegelung in Vorderansicht.
Das eigentliche Bettgestell besteht aus dem Rahmen«, den Füßenb und dem vorderen und hinteren Bogenstück c, die beide durch ein Drahtgeflecht^ oder ähnlichem Gitter verkleidet sind. Die Bogenstücke können eine spitz nach dem Scheitel zu laufende (Abb. 1) oder auch eine Halbkreisform (Abb. 2) be-
sitzen, und sie können, ebenso wie auch alle anderen Teile des Bettgestells, aus Metall, z. B. Aluminium, oder aus Holz gefertigt sein. Der Stabilisierung des Bettgestells dienen Versteifungsstangen; k, von denen man entweder eine am Scheitel anbringen kann, wie es die Abb. ι zeigt, oder von denen auch, wie die Abb. 2 zeigt, zwei seitlich innerhalb oder auch außerhalb der Seitenwände vorgesehen sein können.
Erfindungsgemäß lassen sich die Seitenwände des Bettes bis zum Scheitel der Bogenstück« c ausziehen. Zu diesem Zwecke bestehen die Seitenwände beispielsweise gi&sxiä£> der Abb. 1 aus einem Scherengitter ^- oder gemäß der Abb. 2 aus einer jalousieartigen Verbindung von Holzplatten h mit Gurten i oder auch aus einem durch Horizontalstangen versteiften und festgehaltenen Netzwerk. Zur Führung innerhalb der Bogenstückec von C-förmigem Querschnitt dienen Rollen/7Z (Abb. 3) an den Enden der Horizontalstangen ο des Gitterwerks g (Abb. 1) bzw. der Latten (Abb. 2). Im einfacheren Falle ließe sich die Führungseinrichtung auch gemäß der Abb. 4 ausbilden.
Das Bett kann sowohl ganz als teilweise verschlossen werden, je nachdem, welcher Sicherungsgrad jeweils wünschenswert erscheint.
In den Abb. 1 und 2 ist die nach vorn gekehrte Seitenwand völlig zusammengelegt dargestellt und die andere Seitenwand in der Abb. ι völlig ausgezogen und in der Abb. 2 nahezu ausgezogen. Beim praktischen Gebrauch wird man jedoch im allgemeinen die beiden Seitenwände gleichmäßig hoch ausziehen, und zwar wird man, wenn man eine vollkommene Sicherung erzielen will, beide Seitenwände so ausziehen, daß sie im Scheitel des Bettes zusammentreffen.
Zur Festhaltung der Seitenwände in der jeweils gewünschten Höhenstellung dient z. B. ein durch einen Zentralverschluß λ (Abb. 5)
z. B. mit Vierkantschlüssel bedienter, doppelseitig wirkender Riegel p, der in der Schließstellung durch in den Bogenstücken£ vorgesehene Löcher/* hindurchgreift.
Die Einzelheiten der dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen lassen sich in mannigfaltiger Weise abändern, vertauschen und miteinander vereinigen, ohne von dem Grundgedanken der Erfindung abzuweichen. Vor allem kann natürlich auch durch lösbare Befestigung der Gestellteile untereinander und durch lösbare Anbringung der Matratze das Auseinandernehmen des Bettes ermöglicht werden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Kinderbett mit einem durch die beiden bogenförmigen Stirnwände des Bettes geführten Schutzgitter, das außer Gebrauch durch Aneinanderlegen der waagerechten Glieder einen Durchlaß freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzgitter (o, g bzw. h, i) aus zwei im Scheitel der Bogenstücke (c) zusammentreffenden Teilen besteht, deren aneinandergelegte, waagerechte Glieder (o bzw. K) im geöffneten Zustande die Seitenwände des Bettes bilden.
2. Kinderbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (g, 0) nach Art eines Scherengitters ausgebildet sind.
3. Kinderbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (k, i) jalousieartig ausgebildet sind.
4. Kinderbett nach Anspruch 1 und 2 oder ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Randstäbe der Seitenwände zwecks Feststellung· in deren jeweiliger Ausdehnungshöhe mit einem doppelseitig wirkenden oder mit zwei einseitig wirkenden Riegeln (p) versehen sind, die in die Stirnwände (c) des Bettes eingreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930536111D 1930-03-11 1930-03-11 Kinderbett mit Schutzgitter Expired DE536111C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE536111T 1930-03-11

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DE536111C true DE536111C (de) 1931-10-19

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DE1930536111D Expired DE536111C (de) 1930-03-11 1930-03-11 Kinderbett mit Schutzgitter

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