DE536111C - Kinderbett mit Schutzgitter - Google Patents
Kinderbett mit SchutzgitterInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47D—FURNITURE SPECIALLY ADAPTED FOR CHILDREN
- A47D15/00—Accessories for children's furniture, e.g. safety belts or baby-bottle holders
- A47D15/005—Restraining devices, e.g. safety belts, contoured cushions or side bumpers
- A47D15/008—Restraining devices, e.g. safety belts, contoured cushions or side bumpers in beds, play-pens or cradles
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Description
Die bisher bekannten Kinderbetten mit abklappbaren Seitenwänden bieten, insbesondere
bei größeren Kindern, keine genügende Sicherung gegen «in Herausfallen aus dem Bett,
da die Seitenwände leicht überstiegen werden können oder das Kind durch Lösen von
Riegeln die Seitenwände selbst abklappen kann. Durch die Erfindung ist nunmehr ein
Kinderbett geschaffen worden, bei dem die Seitenwände derart ausgebildet sind, daß sie
einerseits beim Zurechtmachen der Betten und beim Hineinlegen, und Herausnehmen des
Kindes nicht behindern, und .die doch eine Gewähr dafür bieten, daß das Kind nicht aus
dem Bett heraussteigen und durch dazu befugte Personen aus dem Bett genommen werden
kann.
Von den bekannten Kinderbetten mit einer durch das vordere und hintere Bogenstück
ao des Bettes geführten Schutzvergitterung, die außer Gebrauch durch Aneinanderlegen ihrer
waagerechten Glieder einen Durchlaß freigibt, unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand
dadurch, daß I bei ihm das Schutzgitter aus zwei im Scheit' * der Bogenstücke zusammentreffenden
TeL ja besteht, deren aneiuandergelegte
waagerechte Glieder im geöffneten Zustande die Seitenwände des Bettes bilden.
Bei Kinderbetten sind bekanntlich hohe Seitenwände erforderlich, und die Erfindung
bietet auf eine ganz besonders einfache Weise die Möglichkeit, das Kinderbett mit solchen
Wänden zu versehen, ohne daß es, wie es bisher der Fall sein mußte, von Anfang an
mit unverhältnismäßig hohen Seitenwänden ausgestattet wird. Dadurch, daß die Längsglieder
der Vergitterung bei ihrem Aneinanderlegen regelrecht hohe Bettwände ergeben, wird nicht nur erreicht, daß das Gitter
bei Nichtgebrauch nicht mehr sichtbar und also nicht mehr störend ist.
Der Gegenstand der Erfindung hat im Zusammenhang mit einer besonderen Feststellvorrichtung
für das Gitter noch den Vorteil, daß das Gitter außer der Verschluß- und der Offenstellung noch beliebige Zwischenstellungen
einnehmen kann, wodurch eine Anpassung an die jeweiligen Verhältnisse ermöglicht
wird.
In der Zeichnung sind einige Ausführungs1·
beispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι iein Schaubild einer Ausführungs;-form
mit scherenartigem Gitter,
Abb. 2 >ein Schaubild einer anderen Ausführungsform
mit jalousieartigem Gitter,
Abb. 3 und 4 Einzelheiten weiterer Führungseinrichtungen und
Abb. s ein geöffnetes Schloß der Verriegelung in Vorderansicht.
Das eigentliche Bettgestell besteht aus dem Rahmen«, den Füßenb und dem vorderen
und hinteren Bogenstück c, die beide durch ein Drahtgeflecht^ oder ähnlichem Gitter
verkleidet sind. Die Bogenstücke können eine spitz nach dem Scheitel zu laufende (Abb. 1)
oder auch eine Halbkreisform (Abb. 2) be-
sitzen, und sie können, ebenso wie auch alle anderen Teile des Bettgestells, aus Metall,
z. B. Aluminium, oder aus Holz gefertigt sein. Der Stabilisierung des Bettgestells dienen
Versteifungsstangen; k, von denen man entweder
eine am Scheitel anbringen kann, wie es die Abb. ι zeigt, oder von denen auch,
wie die Abb. 2 zeigt, zwei seitlich innerhalb oder auch außerhalb der Seitenwände vorgesehen
sein können.
Erfindungsgemäß lassen sich die Seitenwände des Bettes bis zum Scheitel der Bogenstück«
c ausziehen. Zu diesem Zwecke bestehen die Seitenwände beispielsweise gi&sxiä£>
der Abb. 1 aus einem Scherengitter ^- oder
gemäß der Abb. 2 aus einer jalousieartigen Verbindung von Holzplatten h mit Gurten i
oder auch aus einem durch Horizontalstangen versteiften und festgehaltenen Netzwerk.
Zur Führung innerhalb der Bogenstückec von C-förmigem Querschnitt dienen Rollen/7Z
(Abb. 3) an den Enden der Horizontalstangen ο des Gitterwerks g (Abb. 1) bzw. der
Latten (Abb. 2). Im einfacheren Falle ließe sich die Führungseinrichtung auch gemäß der
Abb. 4 ausbilden.
Das Bett kann sowohl ganz als teilweise verschlossen werden, je nachdem, welcher
Sicherungsgrad jeweils wünschenswert erscheint.
In den Abb. 1 und 2 ist die nach vorn gekehrte Seitenwand völlig zusammengelegt dargestellt
und die andere Seitenwand in der Abb. ι völlig ausgezogen und in der Abb. 2
nahezu ausgezogen. Beim praktischen Gebrauch wird man jedoch im allgemeinen die beiden Seitenwände gleichmäßig hoch ausziehen,
und zwar wird man, wenn man eine vollkommene Sicherung erzielen will, beide Seitenwände so ausziehen, daß sie im Scheitel
des Bettes zusammentreffen.
Zur Festhaltung der Seitenwände in der jeweils gewünschten Höhenstellung dient z. B.
ein durch einen Zentralverschluß λ (Abb. 5)
z. B. mit Vierkantschlüssel bedienter, doppelseitig wirkender Riegel p, der in der Schließstellung
durch in den Bogenstücken£ vorgesehene Löcher/* hindurchgreift.
Die Einzelheiten der dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen lassen sich
in mannigfaltiger Weise abändern, vertauschen und miteinander vereinigen, ohne von dem
Grundgedanken der Erfindung abzuweichen. Vor allem kann natürlich auch durch lösbare
Befestigung der Gestellteile untereinander und durch lösbare Anbringung der Matratze das
Auseinandernehmen des Bettes ermöglicht werden.
Claims (4)
1. Kinderbett mit einem durch die beiden bogenförmigen Stirnwände des Bettes
geführten Schutzgitter, das außer Gebrauch durch Aneinanderlegen der waagerechten
Glieder einen Durchlaß freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzgitter (o, g bzw. h, i) aus zwei im Scheitel
der Bogenstücke (c) zusammentreffenden Teilen besteht, deren aneinandergelegte,
waagerechte Glieder (o bzw. K) im geöffneten Zustande die Seitenwände des Bettes
bilden.
2. Kinderbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (g, 0)
nach Art eines Scherengitters ausgebildet sind.
3. Kinderbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (k, i)
jalousieartig ausgebildet sind.
4. Kinderbett nach Anspruch 1 und 2 oder ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Randstäbe der Seitenwände zwecks Feststellung· in deren jeweiliger Ausdehnungshöhe
mit einem doppelseitig wirkenden oder mit zwei einseitig wirkenden Riegeln (p) versehen sind, die in die
Stirnwände (c) des Bettes eingreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE536111T | 1930-03-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE536111C true DE536111C (de) | 1931-10-19 |
Family
ID=6557165
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930536111D Expired DE536111C (de) | 1930-03-11 | 1930-03-11 | Kinderbett mit Schutzgitter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE536111C (de) |
-
1930
- 1930-03-11 DE DE1930536111D patent/DE536111C/de not_active Expired
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