DE535567C - Kochgefaess mit Heizmantel, bei dem zwischen Gefaess- und Heizmantel Heizkanaele angeordnet sind - Google Patents

Kochgefaess mit Heizmantel, bei dem zwischen Gefaess- und Heizmantel Heizkanaele angeordnet sind

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DE535567C
DE535567C DEP59645D DEP0059645D DE535567C DE 535567 C DE535567 C DE 535567C DE P59645 D DEP59645 D DE P59645D DE P0059645 D DEP0059645 D DE P0059645D DE 535567 C DE535567 C DE 535567C
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heating jacket
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/02Cooking-vessels with enlarged heating surfaces
    • A47J27/026Cooking-vessels with enlarged heating surfaces with conduits through the vessel for circulating heating gases

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Commercial Cooking Devices (AREA)

Description

  • Kochgefäß mit Heizmantel, bei dem zwischen Gefäß- und Heizmantel Heizkanäle angeordnet sind Die Erfindung bezieht sich auf ein Kochgefäß mit Heizmantel, bei dem zwischen dem Gefäß- und dem Heizmantel Heizkanäle angeordnet sind. Von den bekannten Gefäßen dieser Art unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch, daß der Heizmantel den Gefäßmantel fest umschließt, wodurch dessen Falten oder Wellen zu Heizkanälen werden, die den Heizgasstrom in Schichten zerlegen oder durcheinanderwirbeln. Die von den Heizgasen an den Heizmantel abgegebene Wärme geht durch dessen Berührungsflächen mit dem Gefäßmantel an diesen über. Damit wird der Heizmantel zu einer sekundären Heizfläche. Zugleich bewirkt dieser Vorgang die Kühlung des Heizmantels. Die Heizkanalquerschnittsformen des Gegenstandes der Erfindung hängen bei Verwendung glatter Heizmäntel von den Querschnittsformen der Gefäßmantelfalten ab, was ihre Verschiedenartigkeit sehr beschränkt, da für die Form der Gefäßmantelfalten ihre Herstellungs- und Reinigungsmöglichkeit im hohen Grade maßgebend ist. Durch geeignete Ausbildung des Heizmantels können Heizkanalquerschnitte beliebiger Formen unter alleiniger Berücksichtigung der vorteilhaftesten Ausnutzung der Heizgase gebildet werden. Für diesen Zweck wird der Heizmantel mit in die Gefäßmantelfalten hineinragenden, diesen entsprechend gestalteten Falten versehen. In je dünnere Schichten der Heizgasstrom durch die Heizfläche aufgeteilt wird, um so völliger kann er seine Wärme abgeben. je weiter die Heizmantelfalten in die Gefäßmantelfalten bei gleichem Abstand ihrer einander zugekehrten Flächen hineinragen, um so schmaler werden die Heizkanäle. Auf diese Weise lassen sich ohne besondere Herstellungsschwierigkeiten die schmalsten Heizkanäle erhalten, die bei abnehmbaren Heizmänteln leichtt gereinigt werden können.
  • Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsformen der Erfindung.
  • Es zeigen: Abb. r den Aufriß im Längsschnitt eines Gefäßes mit in Falten gelegtem Mantel und glattem Heizmantel, Abb. 2 dessen Grundriß im Querschnitt, Abb. 3 den Aufriß im Längsschnitt eines Gefäßes mit in Wellen gelegtem Mantel und glattem Heizmantel, Abb. 4 dessen Grundriß im Querschnitt; die Abb. 5 und 9 bis 12 stellen Einzelheiten dar und die Abb. 6 bis 8, 13 und 14 Querschnittsformen von Falten bzw. Wellen.
  • Der Gefäßmantel nach Abb. 1.,:2 ist in senkrechte Falten r gelegt, welche von einem glatten Heizmantel 3 fest umschlossen sind, wodurch die außenliegenden Faltentäler zu Heizkanälen 2 werden. Damit ihre Mündungen geschützt liegen, enden sie etwas unterhalb der Gefäßmündung. Der Heizmantel 3 ist um so viel kürzer als die Heizkanäle2, daß für jeden Kanal eine seitlich liegende Abzugsöffnung 4 für die Heizgase frei bleibt. Der von dem Reizmantel 3 umgebene Teil des Gefäßmantels ist einer glatten Außenfläche wegen etwas' eingezogen, -*odurch die Anschlagkante 26 entsteht, die als Anschlag des Heizmantels 3 dient. Glatte Gefäßmäntel erhalten für den Anschlag Stifte 17 . (Abb. 7, 8) oder Erhöhungen 30 (Abb. 3), die aus dem Mantel herausgedrückt sind. Auch kann der Heizmantel 3 für diesen Zweck nach bekannter Weise mit einer Anschlagrille 27 (Abb. i i) versehen werden. Die Heizkanäle 2 sind so ausgebildet, daß sie in allen Teilen von den Heizgasen bestrichen werden und keine Räume vorhanden sind, wo Heizgase sich stauen können. Statt senkrecht können die Heizkanäle 2 auch gewindeartig nach der Linie 5 (Abb. i) angeordnet sein, @vodurch sich ihre Heizwege beliebig verlängern lassen. Die Gefäßmantelfalten i können auch durchgehend angeordnet sein (Abb. ii). Weil die Heizfläche hierbei bis an den Gefäßrand reicht, so erhält dann auch der Heizmantel 3 dieselbe Höhe. Die Austrittsöffnungen 4 der Heizgase liegen oben.
  • Zur Durchwirbelung der Heizgase und langer Heizkanäle wegen ist der Gefäßmantel der Abb. 3, 4 in waagerechte Wellen 6 gelegt, die für -den Durchtritt der - Heizgase von kurzen, senkrechten Kanälen 8 durchbrochen sind, wobei jeder Kanal 8 auf die Mitte des über ihm liegenden Wellenstückes trifft. Durch den die Wellen 6 fest umschließenden glatten Heizmantel 3, dem die Erhöhungen 30 als Anschlag dienen, werden die außenliegenden Wellentäler zu Heizkanälen 7, welche die Heizgase nach den Linien io durchströmen. Für den Abzug der Heizgase läßt der Heizmantel 3 das -obere Wellental 4 frei. Statt waagerecht nach der Linie 9 können die Wellen 6 auch schräg unter einem beliebigen Winkel nach den Linien i i (Abb. 5) angeordnet sein, wobei die Durchbruchskanäle 8 dadurch gebildet werden, daß zu jeder Welle ii eine unter gleichem oder beliebigem Winkel in entgegengesetzter Richtung nach der Linie 12 verlaufende Gegenwelle angeordnet wird, so daß der Gefäßmantel ein geriffeltes Aussehen erhält.
  • Die Stärke und Völligkeit des Überganges der Wärmefdes Heizmantels auf den Gefäßmantel wird von der Art und Größe ihrer Berührungsfläche bedingt. Die besten Wärmeleiter sind verschweißte Berührungsflächen; ihnen am nächsten kommen unter hohem Druck aneinanderliegende Berührungsflächen, was sich durch Aufpressen' rohrartiger Heizmäntel 3 (Abh. i bis 4) erreichen läßt. Für die Reinigung sind abnehmbare Heizmäntel vorteilhafter.' Die rohrartigen Heizmäntel 3 (Abb. i bis 4) lassen sich ohne weiteres auch abnehmbar anordnen. Vorteilhaft ist es hierbei, wenn das Gefäß schwach kegelförmig mit abwärts gerichteter Verjüngung ausgebildet wird, wodurch es sich selbst in den ebenso gestalteten Heizmantel hineindrückt. Mit einem Längsschlitz i9 (Abb. 9 bis i2) versehene Heizmäntel 3 sollen ein leichtes Entfernen und Anbringen gewährleisten. Dem Heizmantel 3 (Abb. 9, io) wird mittels an seinen Rändern eingelegter Stahlringe 2o die erforderliche Spannkraft gegeben, während der Heizmantel 3 nach Abb. 11, 12 durch Schrauben 21 um den Gefäßmantel gespannt wird, wofür am Heizmantel 3 angeschweißte oder angebördelte Augen 22 und 23, die auch über die ganze Höhe des Schlitzes i9 reichen können; angebracht sind. Zur Erreichung großer Berührungsflächen sind die außenliegenden Köpfe 16 der Gefäßmantelfalten_ i (Abb. 1, 2) gleichlaufend mit der inneren Heizmantelfläche ausgeführt. Da die Breite der Gefäßmantelfalten beschränkt ist, so ist auch die Größe der Berührungsflächen dieser Art beschränkt. Beliebig große Berührungsflächen werden dadurch erhalten, daß der Heizmantel 3 (Abb.13) in Falten gelegt wird, deren Köpfe 15 sich um die Köpfe 16 der Gefäßmantelfalten i herumlegen. Bei gewindeartig angeordneten Falten wird dieser Heizmantel aufschraubbar.
  • Abb. 6 zeigt die Bildung von Heizkanälen mit gchmaler Querschnittsform. In die entsprechend ausgebildeten Gefäßmantelfalten i ragen die passend dazu gestalteten Falten des Gefäßmantels 3 hinein; ihre einander- zugekehrten Flächen haben überall gleichen Abstand, der maßgebend für die Querschnittsform der Heizkanäle ist. Es können so auf einfache Weise durch entsprechende Ausbildung der Falten, wodurch sich der Abstand ihrer einander zugekehrten Flächen ohne Schwierigkeit bis zur Berührung verringern läßt, die schmalsten Heizkanäle hergestellt werden. Diese Art der Formenbildung eignet sich auch zur Bildung irgendwelcher Sonderformen der Heizkan'alquerschnitte, Falten von geringerer Tiefe erhalten nur eine Berührungsfläche, die im Sinne der Abb. 13 dadurch gebildet wird, daß der außenliegende Kopf i5 der Heizmantelfalte den außenliegenden Kopf 16 der Gefäßmantelfalte i umfaßt, wobei jede mit ihrer Heizmantelfalte einen Kanal bildet. Bei Falten- von größerer Tiefe umfaßt außerdem noch der innenliegende Kopf 31 der. Gefäßmantelfalte i den innenliegenden Faltenkopf 24 des Heizmantels 3, wobei jede Gefäßmantelfalte mit ihrer Heizmantelfalte zwei Kanäle bildet. Diese Falten besitzen zwei Berührungsflächen. Die Wärmeableitung und Kühlung erfolgt fast gleichmäßig nach zwei Seiten hin. Das Umfassen der Faltenköpfe verhindert ein Drehen des Heizmantels und bietet eine sichere Gewähr dafür, daß der Abstand der die Heizkanäle 2 bildenden Wände 13 und 14 stets genau eingehalten wird. Durch die Umfassung verlieren die Heizkanäle an Tiefe. Bei rechteckig oder ähnlich gestalteten Falten (Abb. 7) ist die Tiefe der Heizkanäle gleich der Tiefe der Falten. Weil sich dieser Heizmantel drehen kann, wodurch die Kanalquerschnitte der Veränderlichkeit ausgesetzt sind, sind im Gefäßmantel i Stifte 17 oder Erhöhungen 30 (Abb. 3) angebracht, für welche im Heizmantel 3 Schlitze 18 vorgesehen sind, mittels derer der Heizmantel in die richtige Lage geführt und darin gesichert wird. Abb. 14 zeigt die Bildung großer Heizkanalquerschnitte, die beim Vorhandensein größerer Heizgasmengen, als das Gefäß aufnehmen kann, notwendig werden. Der Heizmantel 3 ist dazu mit nach außen gerichteten Falten 25 von der Größe der Gefäßmantelfalten i versehen.
  • Zum Auffangen der Heizgase kann der Heizmantel 3 nach bekannter Weise mit einem über den Boden des Gefäßes hinausragenden Gasfang 28 oder bis zum Boden reichenden Gasfang 29 versehen sein.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kochgefäß mit Heizmantel, bei dem zwischen Gefäß- und Heizmantel Heizkanäle angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Falten (i) oder Wellen (6) versehene Gefäßmantel von einem Heizmantel (3) fest umschlossen wird.
  2. 2. Kochgefäß nach Anspruch i mit senkrecht oder gewindeartig angeordneten Falten, dadurch gekennzeichnet, daß die Gefäßmantelfalten (i) durchgehend angeordnet sind und der rohrartige Heizmantel (3) den Gefäßmantel in seiner ganzen Höhe umschließt, wobei "die Abzugsöffnungen (4) der Heizgase oben liegen (Abb. i i).
  3. 3. Kochgefäß nach Anspruch i mit senkrecht oder gewindeartig angeordneten Falten, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht durchgehenden Gefäßmantelfalten (i) von einem rohrartigen Heizmantel (3), der zur Bildung der Abzugsöffnungen (4) kürzer ist als die Heizkanäle (2), umschlossen sind (Abb. 1,:2).
  4. 4. Kochgefäß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die waagerecht (nach Linie 9) angeordneten Wellen (6) des Gefäßmantels von senkrechten Kanälen (8) durchbrochen werden, wobei der die Wellen (6) umschließende rohrartige Heizmantel (3) für den Abzug der Heizgase die obere Welle frei lä.ßt (Abb. 3, 4).
  5. 5. Kochgefäß nach Anspruch i und 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Wellen (6) unter einem beliebigen Winkel (nach Linien ii, Abb. 5) angeordnet sind, wobei zur Bildung der Durchbruchskanäle (8) zu jeder Welle eine unter gleichem oder beliebigem Winkel (nach Linie 12) in entgegengesetzter Richtung verlaufende Gegenwelle angeordnet ist (Abb. 5).
  6. 6. Kochgefäß nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung von Heizkanälen mit schmalen Querschnittsformen der Heizmantel (3)@ mit den Gefäßmantelfalten (i) bzw. Wellen (6) entsprechend gestalteten und zugeordneten Falten bzw. Wellen versehen ist, die in die Gefäßmantelfalten (i) bzw. Wellen (6) hineinragen, wobei die einander zugekehrten Flächen der Falten bzw. Wellen für die Querschnittsformen der Heizkanäle (2) maßgebend sind (Abb.6, 7 und 8).
  7. 7. Kochgefäß nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizmantel (3) an den außenliegenden Köpfen (16) der Gefäßmantelfalten (i) bzw. Wellen (6) anliegt (Abb. 1 bis 4 sowie 13 und 14). B. Kochgefäß nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die außenliegenden Köpfe (15 und 16) und die innenliegenden Köpfe (24 und 31) der Heizmantel- und Gefäßmantelfalten aneinanderliegen (Abb. 6 bis 8). 9. Kochgefäß nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Gewinnung größerer Berührungsflächen der Heizmantel (3) in Falten gelegt ist, deren außenliegende Köpfe (15) die außenliegenden Köpfe (16) der Gefäßmantelfalten (i) umfassen (Abb. 13). io. Kochgefäß nach Anspruch i und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die außenliegenden Faltenköpfe (15) des Heizmantels (3) die außenliegenden Köpfe (16) der Gefäßmantelfalten (i) und die innenliegenden Köpfe (31) der Gefäßmantelfalten (i) die -innenliegenden Faltenköpfe (24) des Heizmantels (3) umfassen (Abb. 6). i i. Kochgefäß nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung großer Heizkanalquerschnitte der Heizmantel (3) mit nach außen gerichteten Falten (25) bzw. Wellen versehen ist (Abb. 14). 12. Kochgefäß nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß als Anschlag oder zur Führung und Sicherung des Heizmantels (3) am Gefäßmantel Stifte (17) oder Erhöhungen (3o) angebracht sind, für welche im Heizmantel (3) erforderlichenfalls Schlitze (i8) vorgesehen sind (Abb. 3, 7 und 8). 13. Kochgefäß nach Anspruch i bis 5 mit geschlitztem Heizmantel, der durch Schrauben angespannt wird, gekennzeichnet dadurch, daß das Anspannen durch Schrauben (2i) erfolgt, für welche am Heizmantel (3) Augen oder Bördelungen (22,23) angebracht sind (Abb. 1i, r2).
DEP59645D 1929-02-09 1929-02-09 Kochgefaess mit Heizmantel, bei dem zwischen Gefaess- und Heizmantel Heizkanaele angeordnet sind Expired DE535567C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE863991C (de) * 1950-03-21 1953-01-22 Kurt Lassan Gaskochgefaess mit vergroesserter Aussenheizflaeche

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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