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Die Erfindung betrifft einen Saunaofen mit einer Aussenverkleidung, deren Seitenwände jeweils durch mindestens eine an einem Gestell angeordnete, über die ganze Höhe der Aussenverkleidung einstückig ausgebildete
Kachel gebildet sind, und die die ausschliessliche Verbindung zwischen einem unteren und einem oberen Rahmen des Gestelles bildet, wobei eine, insbesondere elektrisch zu betreibende, Heizeinrichtung vorgesehen ist.
Es sind Saunaöfen mit hinter den Seitenwänden liegenden Luftkanälen bekannt, jedoch sind diese
Saunaöfen verhältnismässig kompliziert in der Ausbildung und schlecht im Wirkungsgrad.
Beispielsweise ist ein Saunaofen bekannt (österr. Patentschrift Nr. 274226), der ein äusseres und ein inneres Gehäuse aus Blech und im oberen Bereich eine Art Deckel mit Luftaustrittsöffnungen aufweist, der am inneren
Gehäuse, also nicht an dem die äusseren Seitenwände bildenden Gehäuse befestigt ist. Ein derartiges
Blechgehäuse hat gegenüber einem Saunaofen mit Kacheln ein wesentlich ungünstigeres Wärme- abstrahlungs-Verhalten. Ferner ist ein Saunaofen bekannt (deutsche Offenlegungsschrift 1491592), bei welchem der äussere Mantel mit mehreren übereinanderliegenden Haltegliedern an einem inneren Mantel befestigt ist, derart, dass zwischen diesen beiden Mänteln ein Luftkanal gebildet ist. Der äussere Mantel besteht aus rostbeständigem Stahl, so dass sich auch hier die genannten Nachteile ergeben.
Bei einem weiteren bekannten Saunaofen (USA-Patentschrift Nr. 3, 530, 277) ist zwischen einem inneren Mantel und einem äusseren Mantel ein Luftkanal vorgesehen, wobei der äussere Mantel an zwei sich gegenüberliegenden Seiten mit übereinanderliegenden Distanzgliedern am inneren Mantel gehalten ist. Auch hier besteht der äussere Mantel aus Stahl.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Saunaofen zu schaffen, der bei einfachem Aufbau eine grosse Heizwirkung hat.
Dies wird bei einem Saunaofen der eingangs beschriebenen Art gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass mindestens hinter einer der durch Kacheln gebildeten Seitenwände in an sich bekannter Weise eine Wand aus Blech od. dgl. mit Abstand zur Bildung eines Luftkanales angeordnet ist, die am unteren Rahmen befestigt ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist in dem Rahmen ein Luftsammelkanal vorgesehen, mit dem die Luftkanäle leitungsverbunden sind, so dass einerseits eine Kühlung des Rahmens erfolgt und anderseits eine sichere Luftzu- und Luftabführung gewährleistet ist.
Die Erfindung wird im folgenden mit weiteren Einzelheiten erläutert ; die Zeichnungen geben ein Ausführungsbeispiel mit den für die Erfindung wesentlichen Teilen annähernd massstabgerecht wieder. Diese Teile werden, soweit sie den Zeichnungen nicht ohne weiteres zu entnehmen sind, an Hand der Zeichnungen erläutert.
Es sind dargestellt in Fig. 1 ein erfindungsgemässer Saunaofen im Vertikalschnitt, Fig. 2 ein Schnitt durch den Saunaofen gemäss Fig. 1 und Fig. 3 ein Ausschnitt der Fig. 2 in vergrösserter Darstellung.
Wie die Fig. 1 bis 3 zeigen, weist ein erfindungsgemässer Saunaofen ein Fussgestell -1-- auf, das mit vier
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An der Oberseite des durch die Füsse --2-- und die beiden Streben --3-- gebildeten Fussgestelles --l-- ist ein in Draufsicht rechteckiger Rahmen--4--befestigt, der durch zusammengeschweisste winkelförmige Blechprofile gebildet und im Querschnitt etwa U-förmig ist. Der äussere Schenkel --5-- des Rahmenprofiles ist durch den einen Schenkel eines Winkelprofiles gebildet, dessen anderer, horizontal nach innen
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-6-- des Winkelprofiles --5, 6-- liegt.--9--. Wie Fig. 1 zeigt, ist der äussere Schenkel--5--, des Rahmenprofiles höher als der innere Schenkel --10--.
An der Oberseite des Saunaofens ist ein Rahmen--l l--vorgesehen, der genau gleich ausgebildet ist wie der Rahmen--4-, der jedoch zum Rahmen --4-- entsprechend spiegelbildlich angeordnet ist, derart, dass seine Profilschenkel--5, 10--nach unten gerichtet sind. In den unteren Rahmen --10-- sind zwischen die Profilschenkel--5, 10--von oben durch Kacheln --12-- gebildete Verkleidungsplatten gestellt, deren Dicke dem lichten Abstand der Profilschenkel--5, 10--des Rahmens--4--entspricht.
Die Kacheln-12--
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seinem nach innen gerichteten Prossischenkel--8--an den oberen Stirnflächen der Kacheln-12-abstützt. Die Kacheln--12--erstrecken sich also über die gesamte Höhe des gekachelten Teiles der Aussenverkleidung des Saunaofens, so dass sie selbst Tragelemente der Verkleidung des Saunaofens darstellen und keine zusätzlichen Mittel zur Verbindung der beiden Rahmen--4, 11--erforderlich sind. An jeder Seite der Aussenverkleidung
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des Saunaofens können zwei Kacheln --12-- nebeneinander angeordnet sein, wobei alle Kacheln mit Nut und Feder ineinandergreifen.
Wie die Fig. 1 bis 3 ferner zeigen, ist hinter den Kacheln-12--jeweils eine weitere Wand --34-- aus Blech, engmaschigem Netz od. dgl. angeordnet, die parallel zu der bzw. den zugehörigen Kacheln liegt, derart, dass hinter den Kacheln --12-- vertikale Luftkanäle --21-- gebildet sind, die vom unteren Rahmen --4-ausgehen und im oberen Rahmen-11-enden. Die Wände --34-- sind am unteren Rahmen befestigt,
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Abstand voneinander vorgesehene Winkelstücke gebildet sein, so dass in den durch den unteren Rahmen--4- gebildeten Luftsammelkanal-22-von der Innenseite des Ofens her Luft einströmen und in die Luftkanäle - gelangen kann,
wobei diese Luft dann in den Luftsammelkanal-22-des oberen Rahmens - eintritt und zwischen den Winkelstücken --9-- nach innen austritt.
Zwischen zwei sich gegenüberliegenden Zargen des unteren Rahmens --4--, u.zw. zwischen den
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--12-- verlaufendenFig. 1 zeigt, verläuft jeder Rohrheizkörper --25-- von seinen Anschlussenden --26-- lotrecht nach oben, wonach der Rohrheizkörper in horizontal voneinander weg verlaufende Teile übergeht, die parallel nach oben verlaufend abgekrümmt sind und im oberen Teil des Saunaofens in nach unten gekrümmte Schenkel übergehen, die unter einem spitzen Winkel nach unten aufeinander zu verlaufen und im unteren Teil des Saunaofens horizontal ineinander übergehen, so dass ein mittlerer, U-förmiger Teil--27-an jedem Rohrheizkörper - gebildet ist.
Jeder Rohrheizkörper --25-- weist eine lotrechte Mittelebene auf, in der die Achsen
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Fig. 2Schenkeln vorgesehen, auf die die Aufgussplatte --29-- gestellt ist. Die Länge des im Querschnitt länglich rechteckigen Steinkorbes--28--entspricht gemäss Fig. 2 etwa den lichten Abstand zweier sich gegenüberliegender Rahmenzargen des oberen Rahmens während die Breite des Steinkorbes-28- gemäss Fig. 1 etwa der Hälfte des lichten Abstandes der entsprechenden Rahmenzargen entspricht. An zwei Seiten
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verklemmen. Die Laschen --31-- liegen vollständig unterhalb der oberen Schenkel --6-- des oberen Rahmens so dass sie verdeckt sind. Zwischen den Längsseiten des Steinkorbes --28-- und den
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- -21-- austretende Luft aus dem Saunaofen gelangt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Saunaofen mit einer Aussenverkleidung, deren Seitenwände jeweils durch mindestens eine an einem Gestell angeordnete, über die ganze Höhe der Aussenverkleidung einstückig ausgebildete Kachel gebildet sind, und die die ausschliessliche Verbindung zwischen einem unteren und einem oberen Rahmen des Gestelles bildet, wobei eine, insbesondere elektrisch zu betreibende, Heizeinrichtung vorgesehen ist, dadurch ge- kennzeichnet, dass mindestens hinter einer der durch Kacheln (12) gebildeten Seitenwände in an sich bekannter Weise eine Wand (34) aus Blech od. dgl. mit Abstand zur Bildung eines Luftkanals (21) angeordnet ist, die am unteren Rahmen (4) befestigt ist.
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