DE529205C - Gasbrenner in Roehrenform - Google Patents
Gasbrenner in RoehrenformInfo
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- DE529205C DE529205C DE1930529205D DE529205DD DE529205C DE 529205 C DE529205 C DE 529205C DE 1930529205 D DE1930529205 D DE 1930529205D DE 529205D D DE529205D D DE 529205DD DE 529205 C DE529205 C DE 529205C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
- F23D14/46—Details
- F23D14/48—Nozzles
- F23D14/58—Nozzles characterised by the shape or arrangement of the outlet or outlets from the nozzle, e.g. of annular configuration
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Gasbrenner in Röhrenform Die Erfindung bezieht sich auf besonders zum Beheizen von Backöfen geeignete Gasbrenner in Röhrenform, bei denen gemäß dem Hauptpatent 450 535 die Gasaustrittsöffnungen durch einen Schlitz im Brennerrohr und einen in diesen Schlitz eingesetzten, mit einer Drahtwicklung versehenen Kern geschaffen sind. Gasbrenner dieser Art haben den Nachteil, daß sich die Brennerrohre infolge einseitiger Erwärmung während des Betriebes durchbiegen, was sich bei großer Länge der Rohre unter Umständen sehr ungünstig auswirkt. Auch die Leistungsfähigkeit des Brenners ist beschränkt, da die Austrittsquerschnitte für das Gas-Luft-Gemisch verhältnismäßig klein sind. Sobald die in den Brenner geschickte Gasmenge ein gewisses Maß überschreitet, wird die Austrittsgeschwindigkeit des Gas-Luft-Gemisches so groß, daß ein Erlöschen der Flamme eintritt.
- Ein weiterer Nachteil ist der, daß die gleichmäßige Verteilung der Flamme über die ganze Länge des Brennerrohres, vornehmlich bei besonders langen Brennern, Schwierigkeiten bereitet. Im allgemeinen brehnt die Flamme auf der Eintrittsseite des Gas-Luft-Gemisches größer als am entgegengesetzten Ende, was eine ungleichmäßige Wärmeverteilung und damit ein ungleichmäßiges Backen oder Trocknen der Ware zur Folge hat.
- Durch die den Gegenstand der Erfindung bildenden Verbesserungen sollen diese Nachteile behoben werden. Bei dem neuen Brenner sind in der bei anderen Brennern bekannten Weise Gasaustrittsöffnungen auf beiden Seiten des Brennerrohres vorgesehen. Zu diesem Zweck ist das Brennerrohr an beiden Seiten mit einem Längsschlitz versehen, in welchem Brennerstreifen eingesetzt sind, die aus zwei Flacheisen und zwischen deren Längsrändern eingespannten, die Drahtwicklungen tragenden Kernen bestehen. Außerdem sind die Flacheisen in Abständen mit Bohrungen versehen und an den Querrändern durch Stege sowie an den Durchtrittstellen der Klemmbolzen durch Büchsen abgedichtet, so daß das Gas nur durch die Bohrungen in den Innenraum der Flacheisen zu den Gasaustrittschlitzen gelangen kann.
- Ein Ausführungsbeispiel des neuen Brenners ist in der Zeichnung dargestellt.
- Fig. i ist ein senkrechter, Fig. 2 ein waagerechter Längsschnitt, Fig. 3. ein Querschnitt durch den Brenner nach Linie A-B der Fig. i.
- Das Brennerrohr i ist mit zwei einander gegenüberliegenden Längsschlitzen versehen, von denen jeder einen Brennerstreifen enthält, der gemäß dem Hauptpatent durch einen Flacheisenkern 2 mit schraubenförmig aufgewickeltem Draht 3 gebildet ist.
- Der Brenner ist also als Doppelbrenner ausgebildet. Die Brennerstreifen liegen waagerecht, so daß die Flammen sich zu beiden Seiten des Brennerrohres befinden. Diese doppelte Wirkung des Brenners hat auch den Vorteil, daß die gesamten Brenner eines Ofens eine gleichmäßigere Wärmeverteilung ergeben.
- Die beiden Brennerstreifen werden als Randleisten gemeinsam zwischen zwei Führungseisen q. mittels Senknieten 5 eingespannt. Der obere Streifen ist, wie Fig.3 zeigt, zweckmäßig etwas schmaler ausgeführt, damit sich die Flammen besser entwickeln können. Die Niet- oder Schraubenlöcher des Flacheisenkernes 2 sind vorteilhaft als längliche Schlitze ausgebildet, um eine Verschiebung der Flacheisenq. infolge verschiedener Wärmedehnung zuzulassen.
- Der freie Raum io zwischen den beiden Führungseisen q. ist durch Büchsen 8 und zwischen die Enden eingelegte Stege 7 gegen das Brennerrohr abgeschlossen. Der Zutritt des Gases in den Raum io und zu den Gasaustrittsöffnungen geschieht nur durch Bohrungen 9 der Führungseisen, die so bemessen und verteilt sind, daß die Größe der Flammen und damit die Wärmeentwicklung über die gahze Länge des Rohres möglichst gleich ist.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Gasbrenner in Röhrenform nach Patent 450 535, insbesondere zum Beheizen von Backöfen, dadurch gekennzeichnet, daß das Brennerrohr an beiden Seiten mit einem Längsschlitz versehen ist, in welchem Brennerstreifen eingesetzt sind, die aus zwei Flacheisen (q.) und zwischen deren Längsrändern eingespannten, die Drahtwicklungen (3) tragenden Kernen (2) bestehen.
- 2. Gasbrenner in Röhrenform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die beiden Brennerstreifen bildenden Flacheisen, deren Raum an den Querrändern durch Stege (7) und an den Durchtrittstellen der Klemmbolzen (6) durch Büchsen (8) abgeschlossen ist, mit Bohrungen (9) für den Gasdurchtritt derart versehen sind, daß die Brennerflammen über der ganzen Länge des Rohres möglichst gleich groß sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE529205T | 1930-02-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE529205C true DE529205C (de) | 1931-07-09 |
Family
ID=6553977
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930529205D Expired DE529205C (de) | 1930-02-08 | 1930-02-08 | Gasbrenner in Roehrenform |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE529205C (de) |
-
1930
- 1930-02-08 DE DE1930529205D patent/DE529205C/de not_active Expired
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