DE535271C - Vorrichtung zum Ausscheiden von festen und fluessigen Verunreinigungen aus OElen, insbesondere Treiboelen - Google Patents

Vorrichtung zum Ausscheiden von festen und fluessigen Verunreinigungen aus OElen, insbesondere Treiboelen

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DE535271C
DE535271C DED55376D DED0055376D DE535271C DE 535271 C DE535271 C DE 535271C DE D55376 D DED55376 D DE D55376D DE D0055376 D DED0055376 D DE D0055376D DE 535271 C DE535271 C DE 535271C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D17/00Separation of liquids, not provided for elsewhere, e.g. by thermal diffusion
    • B01D17/02Separation of non-miscible liquids
    • B01D17/0208Separation of non-miscible liquids by sedimentation
    • B01D17/0211Separation of non-miscible liquids by sedimentation with baffles

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  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Removal Of Floating Material (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ausscheiden von festen und fliissigen Verunreinigungen aus Ölen, insbesondere Treibölen Bekannt sind Einrichtungen zum Filtern von Ölen, in denen neben mechanischen Verunreinigungen auch-Wasser ausgeschieden wird. Die Wirkung dieser Einrichtungen beruht meistens darauf, daß durch die Schwerkraft oder durch Zentrifugalkräfte ein Abscheiden auf Grund der verschiedenen spezifischen Gewichte von Öl und seinen Verunreinigungen eintritt. Für das Abscheiden von Wasser sind die erwähnten Einrichtungen nur wirksam, wenn das Wasser in größeren Mengen bzw. in größeren Tropfen im Öl enthalten ist. Soll die Abscheidung durch die Schwerkraft erfolgen, so müssen außerdem die Abmessungen der Einrichtungen im Verhältnis zur durchlaufenden Gemischmenge groß gewählt werden, damit eine hinreichende Zeitspanne für das Niedersinken des Wassers vorhanden ist. Die Einrichtungen nach den beiden erwähnten Wirkungsweisen versagen bei Öl-Wasser-Gemischen, in denen das Wasser in kleinen und kleinsten Tropfen verteilt ist.
  • Die Erfindung richtet sich darauf, aus Ö1-Wasser-Gemischen neben festen Veronrenngungen das in feinsten Tropfen verteilte Wasser auszuscheiden. Die kleinen Wassertropfen scheiden sich bekanntlich aus Öl-Wasser-Gemischen deshalb schwer aus, weil sie im Verhältnis zu ihrer Masse eine große Oberfläche haben und somit die darauf wirkenden Kräfte durch Adhäsionskräfte an der Tropfenoberfläche nicht wirksam werden. Für das Abscheiden des in kleinsten Tropfen vorhandenen W.assers ist es daher notwendig, die kleinen Tropfen zunächst zu größeren zusammenzuschlieBen, damit die darauf wirkenden Kräfte die Oberflächenadhäsion uberwiegen.
  • Durch Versuche ist festgestellt worden, daß Körper, die in Öl-Wasser-Gemische getaucht werden und deren Material bzw. Oberflächenbeschaffenheit für das Haften des Wassers geeignet ist, nach und nach mit einer feinen Schicht der kleinsten Wassertropfen überzogen werden. Bei Gemischmengen mit fortschreitender Bewegung ist dieses Abscheiden der kleinsten Wassertropfen davon abhängig, daß über die regehnäßige Bewegung des Gemisches keine unregelmäßigen Wirbelströmungen, sogenannte turbulente Strömungen, gelagert sind.
  • In der Vorrichtung nach der Erfindung wird das zu. reinigende Öl durch mehrere hintereinandergeschaltete Kammern, die waagerechte oder annähernd waagerechte Prallplatten enthalten, hindurchgeführt, wobei das Öl die Kammern von unten nach oben durchströmt. Das Ausscheiden der Verunreinigungen erfolgt dadurch, daß das Öl mit schrägen Wänden, die zur Trennung der Kammern voneinander dienen und die der Strömungsrichtung des Öles entgegengeneigt sind, in Berührung kommt und durch Einwirkung der Schwerkraft. Die schrägen Wände bestehen aus einem an sich für diesen Zweck bekannten Material, das das Haften der flüssigen Verunreinigungen fördert, oder sie erhalten eine dem gleichen Zweck dienende Oberflächenglättung. Die im Gemisch enthaltenen kleinen Wassertropfen blei. ben beim Auftreffen auf die Wand an dieser hängen und reichern sich an. Die Wand wird somit mehr und mehr mit kleinen Wassertropfen benetzt, bis sich diese schließlich zu größeren Tropfen zusammenballen und unter Einwirkung der Schwerkraft an der Wand entlang nach unten rinnen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigen Abb. I eine Ausführungsform der Einnchtung mit einer Kammer.
  • Abb. 2 eine solche mit mehreren hintereinandergeschalteten Kammern.
  • Das Öl-Wasser-Gemisch wird durch das Rohr b in die Kammer a geführt. Vor der Austrittsöffnung des Rohres b ist die Platte so angeordnet, daß in dem eintretenden Gemisch die turbulenten Strömungen vermchtet werden und ein von Wirbelströmungen freies Ansteigen desselben in der Kammern erfolgt. Es scheidet sich hierbei bereits das in größeren Tropfen mitgeführte Wasser aus.
  • Beim Ansteigen trifft das Öl-Wasser-Gemisch auf die gegen die Bewegungsrichtung geneigte Leitwand, wobei die in die Nähe der Wand gelangenden kleinen Wassertropfen der Wand zustrdben, daran hängenbleiben und sich schließlich zu größeren Tropfen anreichem. Haben die an der Wand d hängenden Tropfen eine genügende Größe erreicht, so rinnen sie unter Einwirkung der Schwerkraft an der Wand entlang dem Sammelraume mit dem Ablaßventil f zu.
  • In der Kammer a sind parallel zur Platte c die Prallplatten cl und c2 angeordnet und ebenso wie die Platte c bis nahe an die Wandd herangeführt. Es wird hierdurch bewirkt, da13 die gesamte FlüssiglKeitsmenge in die Nähe der Wand d gelangt, so daß die Wassertröpfchen leichter durch die umgebende Ölmasse an die Wand gelangen können. Die Platten c, c1 und c2 dienen weiter dazu, daß sich mechanische Verunreinigungen und gegebenenfalls Wassertropfen, die sich in der Kammer a zusammengeschlossen haben und nicht zur Wand d gelangt sind, absetzen. Durch eine leichte Wölbung oder durch geringe seitliche Neigung der Platten c, c1 und c2 gelangen die Abscheidungen zum Sammelraum e.
  • Durch Wiederholung des Vorganges läßt sich die Wirkung der Einrichtung erhöhen.
  • Abb. 2 zeigt eine solche Anordnung, in der die Kammern, a1, a2 und a3 hintereinandergeschaltet sind. Das Überströmen des Öles bzw. Öl-Wasser-Gemisches in die jeweils folgende Kammer erfolgt durch die Führungen g, g1 und g2 mit den Austrittsöffnungen bj, b2 und bs. Vor den Austrittsöffnungen sind die Prallplatten C3, Ca und c5 zur Vernichtung der turbulenten Strömungen angeordnet. Das Ausscheiden der Wassertröpfchen erfolgt in gleicher Weise wie vorher beschrieben.
  • Das gereinigte Öl tritt bei k aus. Um ein direktes Uberströmen von der Wand d zum Austritt zu vermeiden, kann vor dem Austritth die Wandm angeordnet sein (Abb. I), oder es kann das Öl durch die Führung g2 in die Austrittskammer a3 (Abb. 2) geführt werden.
  • Handelt es sich darum, aus dickflüssigen Ölen das Wasser auszuscheiden, so können in den einzelnen Kammern auch Heizkörper zum Anwärmen und Flüssigermachen des Gemisches vorgesehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Ausscheiden von festen und flüssigen Verunreinigungen aus Olen, insbesondere Treibölen, in welcher schräge Wände so angeordnet sind, daß die Verunreinigungen an ihnen ausgeschieden werden, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere hintereinandergeschaltete Kammern (a, a1...), die von dem zu reinigenden Öl von unten nach oben durchströmt werden, waagrechte oder annähernd waagerechte Prallplatten (c, c1. .) enthalten, durch welche turbulente Strömungen im Öl vernichtet werden, und daß die Kammern voneinander durch schräge, der Strömungsrichtung des Öles entgegengeneigte Wände getrennt sind, welche aus in bekannter 51V ; eise das Haften der flüssigen Verunreinigungen förderndem Material bestehen oder eine dem gleichen Zweck dienende Oberflächenglättung erhalten haben können.
DED55376D 1928-03-30 1928-03-30 Vorrichtung zum Ausscheiden von festen und fluessigen Verunreinigungen aus OElen, insbesondere Treiboelen Expired DE535271C (de)

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DE535271C true DE535271C (de) 1931-10-08

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