DE534740C - Tuerverschluss fuer OEfen aller Art, insbesondere von Gas- und Kokserzeugungsoefen - Google Patents

Tuerverschluss fuer OEfen aller Art, insbesondere von Gas- und Kokserzeugungsoefen

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DE534740C
DE534740C DEST46754D DEST046754D DE534740C DE 534740 C DE534740 C DE 534740C DE ST46754 D DEST46754 D DE ST46754D DE ST046754 D DEST046754 D DE ST046754D DE 534740 C DE534740 C DE 534740C
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door frame
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B25/00Doors or closures for coke ovens
    • C10B25/02Doors; Door frames
    • C10B25/06Doors; Door frames for ovens with horizontal chambers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • Türverschluß für Öfen aller Art, insbesondere von Gas- und Kokserzeugungsöfen Ein empfindlicher Teil bei trocken dichtenden Türverschlüssen, insbesondere von Gas-und Kokserzeugungsöfen, ist der Türrahmen. Die Reparatur oder Auswechslung eines solchen Türrahmens ist schwierig und zeitraubend, wenn er mit der Tür einerseits und mit dem Ofenmauerwerk andererseits fest - verbunden ist. Es ist bereits vorgeschlagen worden, zum Zwecke der leichteren Abnehmbarkeit des Türrahmens Rahmen und Tür bei Vertikalkammeröfen vollkommen unabhängig voneinander auszubilden, und zwar so, daß der Türrahmen auf Winkeln ruht und seitlich herausziehbar ist. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß entweder zwischen Rahmen und Ofenwand kein dichter Abschluß besteht oder daß bei dichter Lagerung der Türrahmen nur schwer herausziehbar ist. - Ferner erfordert das seitliche Herausziehen bei Vertikalkammern erheblichen Platz vor oder hinter dem Ofen und läßt sich nur schwer ohne Verkanten des Rahmens bewerkstelligen. Für schräg und waagerecht liegende Kammern ist eine solche Ausbildung überhaupt nicht anwendbar.
  • Es gibt ferner Türrahmen, deren leichte 1VIontierbarkeit dadurch erreicht ist, daß der Rahmen geteilt ausgebildet ist. Solche Rahmen weisen aber niemals die Stabilität und Betriebssicherheit von in sich geschlossenen Rahmen aus einem Stück auf, Die Erfindung besteht unter Vermeidung der genannten Nachteile darin, daß bei einem TürverschluB mit senkrecht oder annähernd senkrecht von der Ofenwand abnehmbaren, in sich geschlossenem Rahmen der Rahmen mit der Ofenwand mittels Halteglieder leicht lösbar verbunden ist. Es wird dadurch erreicht, daß der Türrahmen sehr leicht und ohne irgendwelchen besonderen Platzbedarf abgenommen werden kann, daß ein Kanten des Rahmens während des Abnehmens ausgeschlossen ist und daß keinerlei reibende oder gleitende Einwirkung -zwischen Rahmen und Ofenwand besteht, so daß Beschädigungen vermieden werden. Die Befestigung des Rahmens kann so erfolgen, daß man die Befestigungsglieder zum Lösen des Rahmens vollständig entfernt; sie kann aber nach der Erfindung auch so bewirkt werden, daß die Lösung des Rahmens vom Ofen lediglich durch Lockern und Drehen der Verbindungsglieder erfolgt, ohne daß irgendein Teil der Verbindungsglieder entfernt zu werden braucht. Dies hat den Vorteil großer Einfachheit beim Abnehmen und Anbringen des Türrahmens, auch können keine Teile durch Unachtsamkeit verlorengehen, da keine Teile vom Ofen abgenommen zu werden brauchen.
  • Die Verbindungsglieder zwischen dem Ofen und dem abnehmbaren Türrahmen bewirken nach der Erfindung gleichzeitig die zur Dichtung des Türrahmens notwendige Anpressung des Rahmens gegen den Ofen, so daß bei einfachster Anwendung stets ein dichter Abschluß erzielt wird.
  • In den Abbildungen sind drei Ausführungsarten der Erfindung wiedergegeben, und zwar zeigt Abb. i eine Ausführungsart in senkrechtem Schnitt, -Abb. Z zeigt einen waagerechten Schnitt nach der Linie A-B der Abb.-i. Abb.3 und q. zeigen zwei weitere Ausführungsarten in senkrechtem Schnitt. Die Ausführungsbeispiele sind für Vertikalkammern gezeichnet. Nach Abb. i und 2 ruht die Kammer i auf den eisernen Tragplatten 2, die von den I-Trägern 3 getragen werden. Die Tür 4 dichtet in- üblicher Weise auf dem Türrahmen 5 ab, in dem die Leitung i i zur Zuführung von Wasserdampf untergebracht ist. Der Rahmen 5 hat im wesentlichen den Querschnitt eines Winkels, dessen einer Schenkel 16 mit Aussparungen versehen ist. Der andere Schenkel des Rahmens besitzt eine Verlängerung 17, die zum Schutz der Grundplatte 2 gegen die Einwirkung der Kammerhitze dient.
  • Die Befestigung des Rahmens i i an der Platte 2 erfolgt durch Bolzen 6, die fest in der Platte :2 sitzen. Zum Anpressen des Rahmens sind rohrartige Teile 7 über die Bolzen gestülpt, die durch die Schraubenmuttern 15 und Unterlagsscheiben gegen den Schenkel 16 des Türrahmens gepreßt werden. Die Aussparungen für die Bolzen in diesem Schenkel des Rahmens sind so groß, daß auch bei Verziehungen des Rahmens genügend Spiel verbleibt, um den Rahmen bequem einsetzen und abnehmen zu können. Die Tür 4 wird gegen den Rahmen in üblicher Weise durch den Hebel g gedrückt, der einerseits in dem Lager 8 gelagert ist, andererseits von dem Überwurf io gehalten wird. Das Lager 8 und das Lager des Überwurfs io sind auf den Trägern 3 befestigt.
  • Soll der Türrahmen 15 aus irgendeinem Grunde entfernt werden, so wird der Deckel 4 in üblicher Weise geöffnet. Dann werden die Muttern der Bolzen 6 gelöst, die rohrartigen Teile 7, die an ihrem oberen Ende unsymmetrisch ausgebildet sind, werden um 9o° gedreht, damit sie nicht am unteren Teil des Rahmens 5 anstoßen, und von dem Bolzen abgezogen. Nun ist der Rahmen 5 frei und kann ohne weiteres nach unten abgenommen werden. Das Abnehmen geschieht also vollkommen unabhängig von dem übrigen Verschluß. Ebenso ist es bei der beschriebenen Anordnung der einzelnen Verschlußteile möglich, auch die Tür oder den Überwurf ohne die anderen Teile zur Reparatur abzunehmen. Das Einsetzen des Rahmens 5 erfolgt entsprechend in umgekehrter Reihenfolge.
  • Noch einfacher ist das Lösen des Rahmens bei einer Ausführungsform nach Abb. 3. Hier ist der obere Schenkel des Rahmens 12 nur so breit ausgebildet, daß Klammern 14 mit Hilfe der Muttern 15 der kurzen Bolzen 13 den Rahmen 12 gegen die Platte :2 drücken können. Zum Abnehmen de_s Rahmens werden lediglich die Muttern der Bolzen 13 etwas gelöst, die Klammern 14 um 9o° gedreht und der Rahmen frei nach unten abgenommen. Entsprechend umgekehrt erfolgt das Wiedereinsetzen des Rahmens. Alle übrigen Teile des Verschlusses sind ebenso ausgebildet wie bei der Ausführungsform nach den Abb. i und 2.
  • Abb.4 zeigt eine Ausführungsform des Verschlusses für den Fall, daß keine eiserne Grundplatte vorhanden ist und daß die Träger als Breitflanschträger ausgebildet sind. Der Rahmen i8 erhält wieder nur einen kurzen zweiten Schenkel, der dazu dient, daß die Klammern 14 den Rahmen gegen das Ofenmauerwerk drücken können. An dem Steg der Breitflanschträger i9 sind Konsolen 2o angebracht, in deren oberem Schenkel die Bolzen 2i befestigt sind. Die Klammern 14 drücken einerseits den Rahmen 18 an und stützen sich andererseits auf den freien Schenkel der Konsole 2o. Im übrigen ist der Verschluß ebenso ausgebildet wie nach der Abb.3 mit dem einzigen Unterschied, daß je ein Lager für den Überwurf io und für den Hebel g zweier benachbarter Kammern als ein Körper 22 ausgebildet und auf dem breiten Flansch des Trägers i9 befestigt ist.
  • Das Lösen und Anbringen des Türrahmens erfolgt in genau der gleichen Weise wie nach der Abb. 3.
  • Die dargestelltenAusführungsformen lassen sich ebensogut bei waagerechten oder schrägen Kammern anwenden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Türverschluß für Öfen aller Art, insbesondere Gas- und Kokserzeugungsöfen, mit senkrecht oder annähernd senkrecht von der Ofenwand abnehmbarem, in 'sich geschlossenem Rahmen, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (5, 12, 18) in der Ofenwand mittels Halteglieder (Klammern, Stützen 7, 14) leicht lösbar verbunden ist.
  2. 2. Verschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Türrahmen (12, 18) mit Hilfe von Haltegliedern (14) am Ofen befestigt ist, die- nach dem Lösen durch Drehung mit dn entsprechenden Ansätzen (22, 24) des Rahmens außer Eingriff gebracht werden-können.
  3. 3. Verschluß nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteglieder (6, 7, 14, 15) für den abnehmbaren Türrahmen (5, i2, 18) gleichzeitig die zur Dichtung des Türrahmens notwendige Anpressung des Rahmens an die Ofenwand bewirken.
DEST46754D 1929-11-27 1929-11-27 Tuerverschluss fuer OEfen aller Art, insbesondere von Gas- und Kokserzeugungsoefen Expired DE534740C (de)

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