DE5338C - Vorrichtung zur Sicherung der Bewegungsrichtung an Nähmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Sicherung der Bewegungsrichtung an Nähmaschinen

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DE5338C
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E. SCHRABETZ in Wien. Vetreter: A. -ASKE-NASY in Frankfurt a. M., Leerbach 32
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05B—SEWING
    • D05B69/00—Driving-gear; Control devices
    • D05B69/02—Mechanical drives
    • D05B69/06—Pedal drives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

1878.
Klasse 52.
EMIL SCHRABETZ in WIEN. Vorrichtung zur Sicherung der Bewegungsrichtung an Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. October 1878 ab.
Der Zweck der Einrichtung ist, zu verhindern, dafs bei Ingangsetzung der Maschine dieselbe in falschem Sinne bewegt werde, sowie zu bewirken, dafs der Antrieb, mit einer Ausnahme, ohne Hilfe der Hand, durch den Pedalmechanismus erfolgt.
Die Einrichtung besteht darin, dafs der Treibriemen oder die Schnur bei falscher Bewegungsrichtung festgestellt wird. In der Zeichnung stellt α b, Fig. 1, den Riemen bezw. die Schnur, der Pfeil daran ■ die richtige Bewegungsrichtung dar. Der um die Axe c leicht bewegliche Backen d (ein Excenter oder ein Theilstück eines solchen) wird durch das Gewicht e (welches auch verstellbar eingerichtet sein kann) derart balancirt, dafs das Excenter sich sehr leicht an den Riemen anlegt.
Bei normaler Bewegungsrichtung des Riemens wird der Excenterbacken schwache Oscillationen ausführen, im Ruhezustande sich sanft anlegen und bei falscher Bewegungsrichtung vom Riemen mitgenommen werden.
Im letzten Falle wird der Riemen zwischen dem Excenterbacken und dem festen Backen f festgehalten.
Die falsche Bewegung wird aber dadurch hervorgerufen, dafs bei einer gegebenen Kurbelstellung am Pedal mit der Ferse statt mit der Fufsspitze, oder umgekehrt, gedrückt wird. Der durch Festhalten des Riemens sich äufsernde Widerstand zeigt sofort den Fehler an, und ein Wechsel in der Druckstelle bringt dann die Maschine sogleich in den richtigen Gang.
Hat aber auch dieser Wechsel keinen Erfolg, so befindet sich die Kurbel in todter Lage und mufs von Hand aus derselben gebracht werden. Ein Fall, der übrigens nur sehr selten vorkommt.
Statt des festen Backens kann auch ein zweiter beweglicher Backen angebracht werden, Fig. 2.
Die Stellung mufs so gewählt werden, dafs ein Backen am Riemen anliegt, letzteren bei Einziehung gegen den zweiten Backen drückt, wodurch auch dieser mitgenommen und die Klemmung bewirkt wird.
Es können auch beide Backen anliegen, in welchem Falle dieselben derart in Beziehung gebracht werden müssen, dafs sich beide gleichmäfsig gegen den Riemen bewegen.
Die Backen können auch, wie dies in Fig. 3 angedeutet ist, mit einem biegsamen federnden, auch pinselartigem Körper armirt sein, welcher am Riemen gleitet, bei falscher Bewegung sich daran spiefst und so den Backen mitnimmt.
Als neu wird hingestellt:
a) die Einklemmung des Riemens bei falscher Bewegungsrichtung durch einen balancirten excentrischen Backen und einen festen Backen;
b) die Einklemmung des Riemens bei falscher Bewegungsrichtung durch zwei balancirte excentrische Backen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT5338D Vorrichtung zur Sicherung der Bewegungsrichtung an Nähmaschinen Active DE5338C (de)

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