DE533682C - Bremsvorrichtung fuer die Umsetzvorrichtung des Gestaenges bei Pilgerschrittwalzwerken - Google Patents

Bremsvorrichtung fuer die Umsetzvorrichtung des Gestaenges bei Pilgerschrittwalzwerken

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DE533682C
DE533682C DENDAT533682D DE533682DD DE533682C DE 533682 C DE533682 C DE 533682C DE NDAT533682 D DENDAT533682 D DE NDAT533682D DE 533682D D DE533682D D DE 533682DD DE 533682 C DE533682 C DE 533682C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B21/00Pilgrim-step tube-rolling, i.e. pilger mills
    • B21B21/04Pilgrim-step feeding mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

  • Bremsvorrichtung für die Umsetzvorrichtung des Gestänges bei Pilgerschrittwalzwerken Nach dem Hauptpatent können durch die Anordnung von Schlitzen in den Lagerscheiben für die Sperrklinken der Verdrehvorrichtung des Walzgestänges verschiedene Drehwinkel bei derselben Umsetzspindel, also derselben Drallgewindesteigung, bei gleichem Vorholwege des Walzgestänges erzielt werden, umgekehrt auch durch entsprechende Einstellung der Lagerscheiben mit derselben Umsetzspindel bei verschieden langen Vorholwegen immer derselbe Drehwinkel.
  • Wenn nun aber auch theoretisch immer der gewünschte Drehwinkel erzielt werden kann, so. wird dieser Vorteil in der Praxis doch mehr oder weniger dadurch aufgehoben, daß das z. T. mit großer Geschwindigkeit in Drehung gebrachte Walzgestänge mit oft exzentrisch auf der Dornstange sitzendem Hohlblock und bereits ausgepilgertem krummen und deshalb schlagenden Rohrstück voreilt, d. h. jedesmal weiter verdreht wird, als es entsprechend der Drallgewindesteigung der @ Umsetzspindel und der Länge des Weges des in axialer Richtung vorbewegten Gestänges sein dürfte. Durch diese mehr oder weniger starken Abweichungen in der Verdrehung des Walzgestänges entstehen ungleiche Beanspruchungen im Walzkaliber, nicht verwalzteWerkstoffstreifen, Walzenbrüche u.dgl.
  • Man hat bereits vorgeschlagen, die Weiterverdrehung des Gestänges durch eine Bremsvorrichtung zu verhindern, die sich aber in der bekannten Ausführung als praktisch unverwertbar erwiesen hat.
  • Nach vorliegender Erfindung erfolgt die Bremsung der Drehbewegung unabhängig von der Bremsung des Gestänges in axialer Richtung bei regelbarer Bremswirkung. Ein Voreilen, also eine Verdrehung des Gestänges über die Wirkung der Drallgewindesteigung hinaus, kann nicht mehr eintreten.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform in den Abb. z bis 3 schematisch dargestellt. Abb. _ zeigt eine Seitenansicht der Vorholvorrichtung mit Walzgestänge und der Verdrehungsbremsvorrichtung im Längsschnitt, Abb. 2 einen Querschnitt und Abb. 3 einen Längsschnitt der Bremsvorrichtung. a ist das Walzgestänge, b die Bremsvorrichtung, c die Drallspindel, d das Sperrgetriebe, e axial verlaufende Nuten mit Spitzen f, g der Bremsring, ebenfalls mit Nuten c und Spitzen f, h das Bremsringlager, i dieBremsfeder, k der Bremsringansatz für die Feder.
  • Beim Vorholen des Walzgestänges a in Pfeilrichtung T_ wird das Walzgestänge mit Hilfe der Drallspindel c und des Sperrgetriebes d entsprechend der Drallgewindesteigung und des Vorholweges verdreht. Gegen Ende des Vorholweges dringt das Gestänge a mit seinem vorderen mit Nuten e versehenen Ende in den Bremsring g ein. Da die zwischen den Nuten liegenden Werkstoffstreifen in Spitzen f auslaufen, kann das Gestänge in jeder Lage mit Sicherheit in den Bremsring gelangen. Die Verdrehung des Gestänges wird nunmehr durch die Feder i gebremst, indem der Ansatz k des Bremsringes g auf dieselbe drückt. Die Feder kann entsprechend stark gewählt und diese sowie der Bremsring einstellbar angeordnet werden, wodurch es möglich wird, das Voreilen beim Verdrehen des Gestänges für alle vorkommenden Fälle zu beseitigen. Als Bremsmittel können außer einer Feder noch Preßluftpuffer, Flüssigkeitsbremsen o. dgl. gewählt werden.
  • Diese neue Vorrichtung zur Verhinderung des Voreilens beim Verdrehen des Walzgestänges ist anwendbar bei den diesbezüglichen Verdrehvorrichtungen aller Pilgerschrittwalzwerke. Es ist mit Hilfe derselben möglich, daß die gewünschten Drehwinkel auch praktisch bei jedem Walzgang mit Sicherheit erreicht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bremsvorrichtung für die Umsetzvorrichtung des Gestänges bei Pilgerschrittwalzwerken nach Patent 518 505, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Gestänges (a) mit Längsnuten versehen ist und gegen Ende der Vorholbewegung in die Bohrung einer drehbar gelagerten Büchse eintritt, die mit entsprechenden Längsnuten sowie einem Bremsansatz ausgerüstet ist, der sich auf eine Bremsfeder stützt, so daß die Bremswirkung unabhängig von der Bremsung des Gestänges in axialer Richtung eingestellt werden kann.
DENDAT533682D Bremsvorrichtung fuer die Umsetzvorrichtung des Gestaenges bei Pilgerschrittwalzwerken Expired DE533682C (de)

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