DE808663C - Selbsttaetiger Materialvorschub - Google Patents

Selbsttaetiger Materialvorschub

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Publication number
DE808663C
DE808663C DEP51579A DEP0051579A DE808663C DE 808663 C DE808663 C DE 808663C DE P51579 A DEP51579 A DE P51579A DE P0051579 A DEP0051579 A DE P0051579A DE 808663 C DE808663 C DE 808663C
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DE
Germany
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feed device
automatic
axis
gears
automatic feed
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Expired
Application number
DEP51579A
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Brunnenkant
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DMG Mori AG
Original Assignee
Gildemeister AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Gildemeister AG filed Critical Gildemeister AG
Priority to DEP51579A priority Critical patent/DE808663C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE808663C publication Critical patent/DE808663C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B13/00Arrangements for automatically conveying or chucking or guiding stock

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

  • Selbsttätiger Materialvorschub Die bekannten Ausführungsformen für den selbsttätigen Materialvorschub an Maschinen arbeiten mit zwei quer zur Achse gelagerten konischen Vorschubreibrollen, die mittels Federdrucks gegen die Materialstange gedrückt werden. Der Antrieb dieser Rollen erfolgt über Schraubenräder, die von allen verzahnten Rädern bekanntlich den geringsten Wirkungsgrad haben, und besitzt außerdem noch eine Übersetzung ins Schnelle, die sich sehr ungünstig auswirkt. Die Vorschubreibrollen wirken deshalb mit so hohen Drehzahlen auf die Stange, daß diese infolge ihrerTrägheit und auch infolge der nur punktförmigen Berührung der Reibrollen sich dieser großen Umdrehungsgeschwindigkeit nur schwer anzupassen vermag. Die Reibrollen arbeiten daher auf dem Material wie eine Rutschkupplung und beschädigen, da sie geriffelt sind, die Materialstange unter Umständen so stark, daß ein besonderes Überdrehen der beschädigten Oberfläche erforderlich wird. Bei weichem Metall, z. B. den NE-Metallen (Nichteisenmetallen), schließt diese Eigenschaft die Verwendung der bekannten Materialvorschübe überhaupt aus. Ein weiterer Mangel der bekannten Konstruktionen besteht darin, daß die u. a. durch die Anordnung und Verschiebbarkeit der Reibrollen quer zur Achse bedingte Ursymmetrie in der Anordnung der Einzelteile ein völliges Gleichgewicht nicht erzielen läßt. Die vorhandene, mitunter nur geringe Urbalance führt aber bei den heute üblichen Drehzahlen zu einem Vibrieren der Maschine, das eine Verringerung der Oberflächengute des Drehstücks zur Folge .hat.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, den selbsttätigen Materialvorschub völlig symmetrisch zu gestalten, die Vorschubgeschwindigkeit gegenüber den bekannten Anordnungen stark hera@bzusetzen und durch Vergrößerung der Angriffsfläche der Reibrollen den Wirkungsgrad der Anordnung zu verbessern.
  • Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß zur Bewnrkung des Vorschubs der Materialstange statt der bekannten konusförmigen Reibrollen Schrägzahnräder verwendet werden, deren Achsen der Spindelachse parallel laufen: Der Antrieb dieser Schrägzahnräder erfolgt erfindungsgemäß über ge-, rede verzahnte Räder. Solcher Räderaggregate sind bei der Anordnung nach der Erfindung drei vorgesehen, die um 12o° gegeneinander versetzt über den Umfang des Vorschubkörpers verteilt sind. Dadurch wird eine vollständige Symmetrie der Anordnung erzielt, so daß diese genau ausgewuchtet ist uni ein Vibrieren der Maschine verhindert ist.
  • In den Abbildungen ist eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung wiedergegeben. Es zeigt Fig. I einen Längsschnitt durch einen 'Materialvorschub gemäß der Erfindung, Fig. 1I einen Teilquerschnitt in Richtung A-B durch diesen Materialvorschub, Fig. III einen Querschnitt in Richtung C-D bei Verwendung von Stangenmaterial geringen Durchmessers und Fig.IV den gleichen Querschnitt bei Verwendung von Stangenmaterial größeren Durchmessers. Gleiche Bezugszeichen in den Abbildungen bezeichnen gleiche Teile. Der dargestellte Materialvorschub wird in an sieh bekannter Weise am Spindelende i mittels Gewinde und Kontermutter 2 befestigt. Bei Lösung des auf. der Spindelnase der Maschine sitzenden Spannfutters wird die Stange 3 nach links (Pfeilrichung) verschoben und dreht dabei den Hebel 4 um den am Maschinengehäuse festgelegten Drehpunkt 21 und verschiebt dessen oberes, als Gabel ausgebildetes Ende 22, das z. B. mit einer Rolle 23 in eine Nut 24 der links verzahnten, konusförmigen Kupplungsmuffe 5 greift, und verschiebt damit die Kupplungsmuffe nach rechts, so daß diese sich an den am Maschinengehäuse befestigten Gegenkonus 6 drückt. Je nach dem Druck, mit dem dieses Anlegen erfolgt, wird die mit den anderen Teilen des Materialvorschubs und der Spindel i umlaufende Kupplungsmuffe 5 gebremst oder ganz zum Stillstand gebracht. Das weiter um die Spindelachse bewegte Zahnrad 7, das mit der Verzahnung der Kupplungsmuffe im Eingriff steht, wälzt sich nun auf dieser ab und dreht sich um seine im Körper 8 gelagerte Achse. Auf der gleichen Achse ist das Zahnrad 9 befestigt, das sich nun mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit wie das Rad 7 dreht. Das Zahnrad 9 greift in das Zahnrad 1o, mit dem es durch die Schwinge i i verbunden ist, und dieses wiederum in das in der Fig. i nur zum Teil sichtbare Zahnrad 12. Diese Zahnräder werden in den in den Fig. III und IV angegebenen Pfeilrichtungen in Umdrehung versetzt. Das Zahnrad 12 ist auf der gleichen Achse wie die Schrägzahnräder 13 angeordnet, die von ihm im gleichen Sinne in Umdrehung versetzt werden. Infolge des Zahndrucks dieser Räderanordnung werden die Schrägzahnräder 13 gegen die Materialstange 15 gedrückt. Die sich bei Umdrehung der Schrägzahnräder 13 langsam nach rechts verschiebenden Schneckengänge dieser Räder nehmen bei dieser Verschiebung die Stange 15 mit. Dieser langsamen Verschiebung vermag die Materialstange unmittelbar zu folgen. Jedes dieser Räder 13 greift bei dem in den Figuren dargestellten Beispiel mit der dreifachen Zahnbreite an die Materialstange. Die,dad'urch bewirkte Linienberührung wird noch vergrößert dadurch, daß in dem erfindungsgemäßen Vorschub mehrere der beschriebenen Radaggregate in symmetrischer Verteilung über den Umfang des Vorschubs vorgesehen sind, in der dargestellten Anordnung z. B. drei, wie aus Fig. IV ersichtlich. Der Druck des Schrägzahnrads 13 auf die Materialstange wird noch vergrößert durch eine auf das Halslager 14 der Schrägzahnräder 13 einwirkende Feder 16, die die Schrägzahnräder 13 in axialer Richtung drückt, wobei diese in ausgefrästen Nuten 19 (Fig. 1I) geführt werden. Dieser Federdruck, der an sich schon infolge der veränderlichen Zusammenpressung der Feder 16 in durchaus erwünschter Weise um so größer wird, je größer der Durchmesser der Materialstange ist, kann noch besonders einreguliert werden durch die in dem Gewinde 17 drehbare Stellschraube 25. Der Druck dieser Feder und der in der gleichen Richtung wirkende Zahndruck, der um so größer wird, je größer der Materialdurchmesser ist, bewirken gemeinsam den Anpreßdruck der Schrägzahnräder 13 auf die Materialstange. Durch entsprechende Wahl der Zahnschräge, insbesondere der Zähnezahl, kann die Länge der Berührungslinie und auch die Geschwindigkeit des Stangentransports in gewissen Grenzen beliebig bemessen werden. Die Verstellung der Räder entsprechend dem Durchmesser der Materialstange wird ermöglicht durch die Anbringung des Rads 1o auf der um die Achse des Rads 9 schwenkbaren Schwinge i i. Der Eingriff des Rads 1o in die Zähne des Rads 12 wird gesichert durch Nachstellen der auf die Schwinge i i einwirkenden Madenschraube 18. Die Fig. III zeigt die Stellung der Räder bei kleinem, die Fig. IV ihre Stellung bei großem Materialdurchmesser. Die Führung der Materialstange erfolgt außer durch die Schrägzahnräder durch mehrere, insbesondere drei über den Stangenumfang symmetrisch verteilte Schrauben 2o (Fig. I).
  • Sämtliche Teile des Getriebes sind in dem erfindungsgemäßen Vorschub symmetrisch angeordnet und ebenso sämtliche Bohrungen und Ausfräsungen am Rande des Futterkörpers. Der umlaufende Vorschub ist mithin völlig ausgewuchtet. Durch die Schrägzahnräder wird eine größere Linienberührung zwischen diesen und der Materialstange erzeugt, die einen guten Angriff auf der letzteren und ihren einwandfreien Transport sicherstellt.' Die langsame axiale Verschiebung der Zahnschräge ermöglicht es der Stange, der Drehung der Schrägzahnräder trotz der ihr eigenen Trägheit mit der zur Vermeidung einer Oberflächenbeschädigung erforderlichen Beschleunigung zu folgen. Der Druck der Schrägzahnräder wird bei Vergrößerung des Materialdurehmessers entsprechend der größeren Trägheit der Materialstange automatisch erhöht. Alle diese Vorteile lassen den erfindungsgemäßen Materialvorschub als den. bekannten wesentlich überlegen erscheinen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Vorschubvorrichtung für stangenförmigen Werkstoff an Drehbänken und Drehautomaten, die in dem auf der Drehbanko. dgl. Spindel befestigten Vorschubkörper gelagerte, an der Werkstoffstange angreifende Förderrollen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Förderrolle aus einem Schrägzahnrad (13) besteht, dessen Achse parallel zur Werkstoffstangenachse verläuft.
  2. 2. Selbsttätige Vorschubvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Schrägzahnrads ausschließlich durch gerade verzahnte Stirnräder (7, 9, 10, 12) erfolgt.
  3. 3. Selbsttätige Vorschubvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Zwischenräder im Antrieb des Schrägzahnrads in einer um die Achse eines im Vorschubkörper gelagerten Stirnrads schwenkbaren Schwinge (ii) gelagert ist.
  4. 4. Selbsttätige Vorschubvorricbtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge durch eine die Wand des Vorschubkörpers durchdringende Schraube, z. B. einen Gewindestift (18), in der erforderlichen Lage gehalten wird.
  5. 5. Selbsttätige Vorschubvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gleiche Schrägzahnräder auf einer Achse angeordnet sind und durch ein federgespanntes Halslager (14) auf die Werkstoffstange gedrückt werden.
  6. 6. Selbsttätige Vorsdhubvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Schrägzahnräder mit je einem eigenen Antrieb symmetrisch um den Umfang der Werkstoffstange herum angeordnet sind. Selbsttätige Vorschubvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl der Schrägzahnräder durch eine Rutschkupplung (5, 6) regelbar ist.
DEP51579A 1949-08-10 1949-08-10 Selbsttaetiger Materialvorschub Expired DE808663C (de)

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DEP51579A DE808663C (de) 1949-08-10 1949-08-10 Selbsttaetiger Materialvorschub

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DEP51579A DE808663C (de) 1949-08-10 1949-08-10 Selbsttaetiger Materialvorschub

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE808663C true DE808663C (de) 1951-07-19

Family

ID=7385184

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DEP51579A Expired DE808663C (de) 1949-08-10 1949-08-10 Selbsttaetiger Materialvorschub

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DE (1) DE808663C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4200013A (en) * 1977-05-18 1980-04-29 Kabushiki Kaisha Yamazaki Tekkosho Automatic supply device for bar stocks for lathe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4200013A (en) * 1977-05-18 1980-04-29 Kabushiki Kaisha Yamazaki Tekkosho Automatic supply device for bar stocks for lathe

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