DE533481C - Ankerwickelmaschine mit wechselnder Drehrichtung - Google Patents
Ankerwickelmaschine mit wechselnder DrehrichtungInfo
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- DE533481C DE533481C DEW77177D DEW0077177D DE533481C DE 533481 C DE533481 C DE 533481C DE W77177 D DEW77177 D DE W77177D DE W0077177 D DEW0077177 D DE W0077177D DE 533481 C DE533481 C DE 533481C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K15/00—Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
- H02K15/08—Forming windings by laying conductors into or around core parts
- H02K15/09—Forming windings by laying conductors into or around core parts by laying conductors into slotted rotors
Landscapes
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- Power Engineering (AREA)
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Description
Es ist bekannt, bei Spulenwickelmaschinen den Antrieb nach einer gewissen Windungszahl
selbsttätig abschalten zu lassen.
Für Ankerwickelmaschinen hat man auch schon vorgeschlagen, ein Drahtführungsrohr
den Ankernuten entlang um den über den Wickelvorgang stillstehenden Anker herum
zu bewegen. Dazu ist ein umständlicher Bewegungsmechanismus erforderlich. Eine Schraubenspindel verschiebt dabei das Drahtführungsrohr
den Ankernuten entlang hin und her, ohne daß diese Spindel einen Einfluß auf die Windungszahl ausübt.
Bei einer bekannten Spulenwickelmaschine, deren Drehrichtung über den Wickelvorgang
einer ganzen Spule gleich bleibt, wird eine zur Hälfte linksgängige, zur anderen Hälfte
rechtsgängige Schraubenspindel zum Hinundherführen des Drahtführers, verwendet, der dafür sorgt, daß die einzelnen Windungen
einer Spulenlage dicht nebeneinander zu liegen kommen.
Ferner ist eine Ankerwickelmaschine bekannt geworden, die zum Bewickeln von
Ankern mit sogenannter Sehnenwicklung dient. Bei dieser Wicklungsart wird in je
zwei sich in einer Sehne des Ankerkreises gegenüberliegenden Nuten eine Wicklungsspule untergebracht. Die Antriebsrichtung ist
dabei für alle Wicklungsspulen eines Ankers gleichbleibend. Dabei entstehen jedoch einseitige
Wickelköpfe, die den ruhigen Lauf des Ankers insbesondere bei hohen Drehzahlen
beeinflussen, sofern der so bewickelte Anker nicht ausgewuchtet wird. Außerdem ergeben
sich bei der Sehnen wicklung ungleiche Windungslängen der einzelnen Spulen. Dies bedingt
verschiedenen Widerstand, so daß leicht Bürstenfeuer auftritt.
Demgegenüber bezieht sich die Erfindung auf eine Ankerwickelmaschine mit wechselnder
Drehrichtung, insbesondere zum Wickeln von Ankern mit V-förmiger Wicklung oder Dreieckswicklung.
Gemäß der Erfindung verschiebt eine vom Antrieb abhängige Schraubenspindel eine am
Mitdrehen gehinderte Mutter, an der zwei Anschläge sitzen, von denen der eine bei der
einen Drehrichtung und der andere bei der
anderen Drehrichtung den Antrieb von der den Anker tragenden Spindel abschaltet und
damit das Weiterwickeln unterbricht.
Das Abschalten des Antriebs erfolgt dabei in einfacher Weise und unter Anwendung
baulich einfacher Teile.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Schnitt nach dem Linienzug A-B-C--D-E-F in Abb. 2.
Abb. 2 ist ein Schnitt nach dem Linienzug G-H-J-K in Abb. 1.
Abb. 3 ist eine teilweise Draufsicht und zeigt im Gegensatz zu den vorhergehenden
Abbildungen die Teile bei ausgekuppeltem Antrieb.
Abb. 4 ist ein Schnitt nach M-N in Abb. 3.
In zwei auf einer Grundplatte io angeordneten
Lagerböcken n und 12 ist eine Spindel 13 gelagert. Auf dem einen Ende der Spindel
sitzt längsverschiebbar, aber unverdrehbar, eine Reibscheibe 14. Das andere Spindelende
trägt einen Zapfen 15, der zum Festmachen des zu wickelnden Ankers dient. Die
Spindel selbst ist gegen Längsverschieben durch Bunde 16 gesichert. Zwischen den
Bunden ist sie mit einem Feingewinde versehen.
Der Antrieb der Reibscheibe 14 erfolgt durch ein Reibrad 17, das auf einer senkrecht
zur Spindel 13 angeordneten Antriebs walze 18 längsverschiebbar aufgekeilt ist. Durch
Verschieben des Reibrads aus der in Abb. 2 ausgezogen gezeichneten Endstellung heraus
in die gestrichelt angedeutete andere Endstellung kann die Antriebsrichtung der Spindel
geändert werden.
An dem einen Arm 19 eines um einen Zapfen 20 drehbaren Winkelhebels greift eine
Feder/ an, die bestrebt ist, den Hebel in die in Abb. 3 gezeichnete Lage zu bringen. Der
andere Arm 21 umschließt gabelartig die Nabe der Reibscheibe 14. Stifte 22, die im
Gabelarm 21 befestigt sind, ragen in eine Ringnut 23 der Nabe hinein, so daß beim Bewegen
des Winkelhebels sich die Scheibe längs auf der Spindel 13 verschiebt. Ist der
Hebel der Wirkung der Feder/ überlassen, dann ist die Scheibe vom Reibrad abgerückt,
so daß sie nicht angetrieben wird (Abb. 3).
Auf dem äußeren Ende des Hebelarms 19 ist eine Platte 24 nachstellbar befestigt. Sie
trägt eine freistehende Nase 25, die im Querschnitt die Form eines gleichschenkeligen
Dreiecks hat. Die Vorderkante dieser Nase steht, wenn der Winkelhebel in der in Abb. 3
angegebenen Lage sich befindet, der Kante 27 einer gleichartig ausgebildeten Nase28 gegenüber.
Die Nase 28 ragt von einer Platte 29 frei hervor, so daß rings um sie herum Platz
für die Nase 25 frei bleibt. Die Platte 29 sitzt fest an einer an der Grundplatte 10 angelenkten
Wippe 30, die durch eine Blattfeder 31 in ihrer in den Abbildungen gezeigten Mittellage
,gehalten wird.
Durch einen der Feder / entgegenwirkenden Druck auf dem Hebelarm 19 wird die
Reibscheibe gegen das Reibrad gepreßt. Dabei schnappt die Nase 25 hinter die Gegennase
28. In dieser in Abb. 2 dargestellten Lage wird der Winkelhebel durch die Sperrwirkung,
welche die Nase 28 auf die Nase 25 ausübt, gehalten. Dabei kann das Reibrad
die Scheibe antreiben.
Beim Antrieb verschraubt sich nun eine
auf dem Gewindeteil der Spindel 13 sitzende, gegen Mitdrehen gesicherte Mutter 32 längs
der Spindel. Dabei wird eine Stange 33 mitverschoben, die in ihrer Mitte an der Mutter
befestigt ist. Auf diese Stange ist ein durchgehendes Gewinde aufgeschnitten. Auf jeder
Hälfte der Stange ist eine Anschlagmutter 34 mit Gegenmutter aufgeschraubt. Vorn an
der Gewindestange ist eine Fläche 35 angefräst, die eine Nummernskala trägt, so daß
die Anschlagschrauben rasch und richtig eingestellt werden können. Nach einer gewissen
Umdrehungszahl, die einer ganz bestimmten, im vorliegenden Beispiel der gleichen Windungszahl
entspricht, hat sich die Mutter 32 samt Stange 33 so weit verschoben, daß eine der beiden Anschlagmuttern gegen einen der
beiden, die Stange gabelartig umgreifenden Arm 36 der Wippe stößt. Diese wird bei der
Weiterbewegung der Stange geschwenkt, bis schließlich die mit ihr schwenkende Sperrnase
28 die bisher hinter ihr liegende Nase 25 freigibt, so daß die Feder/ den Winkelhebel
und die Reibscheibe in die in Abb. 3 dargestellte ausgerückte Lage ziehen kann. Um
das Weiter drehen der Scheibe 14 samt Spindel 13 nach dem Abschalten augenblicklich zu
unterbrechen, ist eine Bremse 37 vorgesehen, gegen die sich die ausrückende Reibscheibe
drückt.
Zum Wickeln des zweiten Schenkels der V-förmigen Spule wird nun das Reibrad in
die in Abb. 2 gestrichelt eingezeichnete Endlage" geschoben. Gleichzeitig drückt man
dabei den Hebel 19 in seine Sperr stellung, wo er sich alsbald verriegelt und verriegelt
bleibt, bis die vorher nicht zur Wirkung gekommene Anschlagmutter gegen ihren Hebel
36 stößt und den Antrieb wieder abschaltet. Durch Verschrauben der Anschlagmuttern
34 kann jede gewünschte Windungszahl eingestellt werden.
Die Drahtzuführung und die damit zusammenhängende Einrichtung hat mit der
Erfindung keinen unmittelbaren Zusammenhang und ist deshalb in der Zeichnung nicht
dargestellt.
Selbstverständlich kann im Rahmen der Erfindung manche Änderung getroffen werden.
So ist es beispielsweise denkbar, daß die beim Ausführungsbeispiel unterhalb der Spindel
angeordnete Stange 33 der besseren Zu- n° gänglichkeit zu den Anschlagmuttern zuliebe
oberhalb der Spindel angeordnet wird. Auch könnte man die beiden an der Wippe 30 befindlichen
Arme 36 ersetzen durch einen auf der Rückseite der Wippe vorspringenden, die "-5
Stange 33 gabelartig umfassenden Anschlag. In diesem Fall würden dann die Anschlagmuttern
nicht, wie beim Ausführungsbeispiel, mit ihren voneinander abgewendeten Flächen,
sondern mit den einander zugekehrten Stirn-Seiten die Auslösbewegung herbeiführen.
Ferner könnte man die verstellbaren An-
schlage an der Wippe anbringen, wobei dann die Anschläge an der Mutter 32 feststehen
könnten.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Ankerwickelmaschine mit wechselnder Drehrichtung, insbesondere zum Wickeln von Ankern mit V-förmiger oder Dreiecks wicklung., dadurch, gekennzeichnet, daß eine vom Antrieb abhängige Schraubenspindel eine am Mitdrehen gehinderte Mutter verschiebt, an der zwei Anschläge sitzen, von denen der eine bei der einen Drehrichtung und der andere bei der anderen Drehrichtung den Antrieb von der den Anker tragenden Spindel abschaltet und damit das Weiterwickeln unterbricht.
- 2. Ankerwickelmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge in der Verschieberichtung der Mutter nach beiden Seiten verstellbar sind, um den Antrieb früher oder später entsprechend der verlangten Windungszahl zu unterbrechen.
- 3. Ankerwickelmaschine nach Anspruch ι oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß einer der beiden Anschläge nach Ablauf der eingestellten Windungszahl gegen die Arme (36) einer Wippe stößt, diese dabei um ihren Drehpunkt verschwenkt, wodurch eine an der Wippe angebrachte Nase (28) eine hinter ihr gesperrt gehaltene zweite Nase (25) frei- gibt, die dann vor die erste Nase schnappt und bei dieser Bewegung den Antrieb über einen unter Federspannung stehenden Winkel unterbricht.
- 4. Ankerwickelmaschine nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bremse sofort nach dem Unterbrechen des Antriebs die vom Antrieb abgeschalteten Teile stillsetzt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW77177D DE533481C (de) | 1927-09-17 | 1927-09-17 | Ankerwickelmaschine mit wechselnder Drehrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW77177D DE533481C (de) | 1927-09-17 | 1927-09-17 | Ankerwickelmaschine mit wechselnder Drehrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE533481C true DE533481C (de) | 1931-09-15 |
Family
ID=7610290
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW77177D Expired DE533481C (de) | 1927-09-17 | 1927-09-17 | Ankerwickelmaschine mit wechselnder Drehrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE533481C (de) |
-
1927
- 1927-09-17 DE DEW77177D patent/DE533481C/de not_active Expired
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