DE533396C - Kapsel fuer Kardangelenke - Google Patents

Kapsel fuer Kardangelenke

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DE533396C
DE533396C DE1930533396D DE533396DD DE533396C DE 533396 C DE533396 C DE 533396C DE 1930533396 D DE1930533396 D DE 1930533396D DE 533396D D DE533396D D DE 533396DD DE 533396 C DE533396 C DE 533396C
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capsule
bell
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wedge
centrifugal force
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/84Shrouds, e.g. casings, covers; Sealing means specially adapted therefor
    • F16D3/843Shrouds, e.g. casings, covers; Sealing means specially adapted therefor enclosed covers
    • F16D3/848Shrouds, e.g. casings, covers; Sealing means specially adapted therefor enclosed covers allowing relative movement of joint parts due to sliding between parts of the cover

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
12. SEPTEMBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 533 KLASSE 47c GRUPPE
Kapsel für Kardangelenke Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Oktober 1930 ab
Die Erfindung bezieht sich auf Kapseln für Kardangelenke, in welchen das unter Schleuderwirkung der Zentrifugalkraft stehende Schmieröl von der mehrteiligen, kugelförmig ausgebildeten Kapselwand abgeschabt wird durch eine auf der Gelenkwelle vorgesehene, in das Innere der Kapsel öffnende federnde Glocke schwächerer Krümmung.
' Bisher war an der Berührungsstelle zwischen
ίο dem Kugelgehäuse und der Innenglocke ein Dichtungsstreifen vorgesehen, welcher das Austreten des Schmieröls aus der Kapsel verhindern sollte.
Es ist nun festgestellt worden, daß das Schmieröl bei Verwendung von solchen Dichtungsstreifen nicht, wie angenommen war, restlos oder nahezu restlos in der Kapsel verbleibt bzw. zurückgehalten wird, sondern sich vielmehr in feiner Schicht zwischen dem Kugelgehäuse und dem Dichtungsstreifen unter der Wirkung der Zentrifugalkraft nach auswärts drängt und aus dem Gehäuse fortgeschleudert wird.
Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung bei Kapseln der eingangs erwähnten Ausbildung dadurch beseitigt, daß der federnde Rand der Innenglocke als Keilschneide ausgebildet ist, welche auch den dünnsten Ölfilm an der Innenwandung des Kugelgehäuses zerstört und somit das restlose Verbleiben des Schmieröls in der Kapsel gewährleistet. Die Keilschneide gemäß der Erfindung kann auch als gesonderter Ring ausgebildet sein, welcher am freien Ende der Innenglocke befestigt wird. Ferner ist die Glocke in axialer Richtung starr, dahingegen radial flexibel, so daß sich die Keilschneide den Unregelmäßigkeiten der Innenseite des Kugelgehäuses anpassen kann, während sie gleichzeitig einen federnden Druck auf diese ausübt und hierdurch in ihrer schabenden Wirkung unterstützt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung:
Abb. ι zeigt einen Längsschnitt eines Kardangelenkes mit Gehäuse gemäß Erfindung.
Abb. 2 zeigt in größerem Maßstabe das innerste Gehäuse.
Abb. 3 zeigt eine weitere Ausfuhrungsform dieses letzteren.
Mit Bezug auf Abb. 1 besteht das Kardangelenk in üblicher Weise aus dem treibenden Teil 10 und dem getriebenen Teil 11, welche miteinander dutch die Gelenkzapfen 12 verbunden sind. Das Gelenk ist in einem zweiteiligen Gehäuse eingeschlossen, welches sich aus dem Innengehäuse 20 und dem Außengehäuse 30 zusammensetzt. Das Innengehäuse 20 ist mit einem Ringflansch 21 versehen, welcher zur Befestigung an dem treibenden Teil 10 dient, während das äußere Gehäuse eine Muffe 31 aufweist, um auf den getriebenen Teil 11 aufgesetzt zu werden. Das Außengehäuse ist mit einer Packung 32 versehen, welche an der Außenfläche des Innengehäuses 20 gleitet. Die oben beschriebenen Teile sind
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an sich bekannt und beschrieben. Mit dieser . Ausbildung wird das Schmiermittel, welches in den Raum 40 zwischen dem Innen- und Außengehäuse eintritt, durch die Zehtrifugalkraft unter die Packung 32 getrieben. Um dies zu vermeiden, wird innerhalb des Innengehäuses 20 ein drittes Gehäuse 50 vorgesehen, welches vorzugsweise aus einem halb biegsamem Material besteht und ein halb biegsames Mundstück aufweist, jedoch in der Richtung der Achse unnachgiebig ist. Gemäß Abb. 2 ist dieses Gehäuse 50 mit einer gekrümmten Wand 51 sowie einem rohrförmigen Flansch 52 versehen. An dem anderen Ende trägt das Gehäuse 50 ein glockenförmiges Mundstück 53, dessen Seitenfläche 54 einen spitzen Winkel α mit der Tangente bildet, die an der Berührungsstelle mit dem Innengehäuse 20 zu dessen kugelförmigen Fläche gezogen ist. Die seitliche Innenfläche 55 bildet einen Winkel mit der Außenfläche 54, so daß ein keilförmiges Mundstück gebildet wird, welches sich in Berührung mit der Innenfläche des Innengehäuses 20 dauernd dadurch befindet, daß eine Feder 60 das Gehäuse 50 in der Axialrichtung vorschiebt. Das Gehäuse-50 ist in seiner Achsenrichtung im wesentlichen unnachgiebig, an seinem Mundstück dagegen biegsam, wodurch die Berührung mit der inneren Fläche des inneren Gehäuses eine innige wird, so daß das Schmiermittel von' der Wandung dauernd abgeschabt und am Durchtritt gehindert wird. Nach der Ausführungsform gemäß Abb. 3 wird ein gegossenes Gehäuse verwendet, welches einen Ring 70 trägt, der keilförmig ausgebildet ist und in einer Nut 71 des Gehäuses Aufnahme findet.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Kapsel für Kardangelenke, in der das unter Schleuderwirkung der Zentrifugalkraft stehende Schmieröl von der mehrteiligen Kapselwand abgeschabt wird durch eine auf der Gelenkwelle vorgesehene, in das Innere der Kapsel öffnende federnde Glocke schwächerer Krümmung, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Glockenrand als Keilschneide ausgebildet ist.
2. Kapsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sich nur mit ihrer Schneide gegen die Innenseite des Kugelgehäuses (20) legende Keilschneide als gesonderter Ring (70) ausgebildet ist und am freien Ende der Glocke (72) befestigt wird.
3. Kapsel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Glocke mit einwärts gebördeltem Sitz (52) auf der Welle gleitet.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1930533396D 1930-10-16 1930-10-16 Kapsel fuer Kardangelenke Expired DE533396C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0111067A1 (de) * 1982-12-11 1984-06-20 Bolz, Alfred, sen. Konus-Schneckenmischer
US4588301A (en) * 1982-06-29 1986-05-13 Alfred Bolz Conical screw mixer
DE10036624A1 (de) * 2000-07-27 2002-02-14 Walterscheid Gmbh Gkn Doppelkreuzgelenk mit Abdichtung

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